Regierungsgeschichte
Kanzler, Regierungen und Bundespräsidenten seit 1949
Von Konrad Adenauer bis Friedrich Merz: die Regierungschefs der Bundesrepublik, die Koalitionen, die regiert haben, die wichtigsten Reformen je Amtszeit und ein Zeitstrahl der deutschen Geschichte — dazu alle Bundespräsidenten als Staatsoberhäupter seit 1949. Faktisch und mit Quelle, ohne Wertung.
Jeder Balken zeigt die Amtsdauer von der Wahl bis zum Amtsende (amtierend = bis heute). Farbe = Partei.
- 1. Adenauer14 J
- 2. Erhard3 J
- 3. Kiesinger3 J
- 4. Brandt5 J
- 5. Schmidt8 J
- 6. Kohl16 J
- 7. Schröder7 J
- 8. Merkel16 J
- 9. Scholz3 J
- 10. Merz1 J*
* amtierend — Balken bis heute. Dauer auf volle Jahre gerundet.
- 1.
→Konrad Adenauer(CDU)15.09.1949 – 16.10.1963
- 2.
→Ludwig Erhard(CDU)16.10.1963 – 01.12.1966
- 3.
→Kurt Georg Kiesinger(CDU)01.12.1966 – 21.10.1969
- 4.
→Willy Brandt(SPD)21.10.1969 – 07.05.1974
- 5.
→Helmut Schmidt(SPD)16.05.1974 – 01.10.1982
- 6.
→Helmut Kohl(CDU)01.10.1982 – 27.10.1998
- 7.
→Gerhard Schröder(SPD)27.10.1998 – 22.11.2005
- 8.
→Angela Merkel(CDU)22.11.2005 – 08.12.2021
- 9.
→Olaf Scholz(SPD)08.12.2021 – 06.05.2025
- 10.
→Friedrich Merz(CDU)amtierend06.05.2025 – heute
Quelle der Amtszeiten: bundesregierung.de — Die Bundeskanzler seit 1949 · Quervergleich bundestag.de/parlament/geschichte. §43/§6: nur gesicherte Fakten, keine Wertung.
Wer war am Ruder? Jede Kanzlerschaft mit ihrer Regierungskoalition und den wichtigsten Reformen und Ereignissen der Amtszeit.
Wichtige Reformen & Ereignisse
- Wahl zum ersten Bundeskanzler am 15. September 1949 durch den 1. Deutschen Bundestag.
- Westintegration der Bundesrepublik: Beitritt zur NATO 1955 und Mitbegründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) 1957.
- Abschluss des deutsch-französischen Élysée-Vertrags am 22. Januar 1963.
Wichtige Reformen & Ereignisse
- Als Bundeswirtschaftsminister mit der Sozialen Marktwirtschaft der Nachkriegszeit verbunden.
- Amtsantritt als Bundeskanzler am 16. Oktober 1963 als Nachfolger Adenauers.
- Rücktritt am 1. Dezember 1966; es folgte die erste Große Koalition unter Kiesinger.
Wichtige Reformen & Ereignisse
- Amtsantritt am 1. Dezember 1966 an der Spitze der ersten Großen Koalition (CDU/CSU und SPD).
- In seine Amtszeit fiel die Verabschiedung der Notstandsgesetze 1968.
- Amtsende am 21. Oktober 1969 nach der Bundestagswahl und dem Wechsel zur sozialliberalen Koalition.
Wichtige Reformen & Ereignisse
- Erster SPD-Bundeskanzler; Amtsantritt am 21. Oktober 1969 in einer Koalition aus SPD und FDP.
- Friedensnobelpreis 1971 für die Politik der Verständigung mit Osteuropa (u. a. Warschauer Vertrag, Kniefall von Warschau 1970).
- Rücktritt am 7. Mai 1974 nach der Enttarnung seines Referenten Günter Guillaume als DDR-Agent.
Wichtige Reformen & Ereignisse
- Amtsantritt am 16. Mai 1974 als Nachfolger Willy Brandts in der sozialliberalen Koalition.
- Umgang des Staates mit dem RAF-Terrorismus im „Deutschen Herbst" 1977.
- Amtsende am 1. Oktober 1982 durch ein konstruktives Misstrauensvotum, mit dem Helmut Kohl gewählt wurde.
Wichtige Reformen & Ereignisse
- Amtsantritt am 1. Oktober 1982 nach dem konstruktiven Misstrauensvotum gegen Helmut Schmidt.
- Deutsche Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 in seiner Amtszeit.
- Maastricht-Vertrag 1992 als Grundlage der Europäischen Union und der späteren Währungsunion.
Wichtige Reformen & Ereignisse
- Erste rot-grüne Koalition im Bund; Amtsantritt am 27. Oktober 1998.
- Sozial- und Arbeitsmarktreformen der Agenda 2010 ab 2003.
- Amtsende am 22. November 2005 nach vorgezogener Neuwahl; es folgte die erste Große Koalition unter Angela Merkel.
Wichtige Reformen & Ereignisse
- Erste Bundeskanzlerin; Amtsantritt am 22. November 2005.
- Beschluss zur Beschleunigung des Atomausstiegs 2011 nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima.
- Amtsende am 8. Dezember 2021 nach vier Wahlperioden.
Wichtige Reformen & Ereignisse
- Erste Ampel-Koalition (SPD, Grüne, FDP) im Bund; Amtsantritt am 8. Dezember 2021.
- Reaktion auf den russischen Angriff auf die Ukraine 2022, u. a. das Sondervermögen Bundeswehr.
- Amtsende am 6. Mai 2025 nach dem Bruch der Koalition und vorgezogener Bundestagswahl.
Wichtige Reformen & Ereignisse
- Amtsantritt am 6. Mai 2025 nach der Bundestagswahl vom 23. Februar 2025.
- Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD (21. Wahlperiode).
- Einsetzung eines Nationalen Sicherheitsrats als Kabinettsausschuss (Arbeitsaufnahme zum 1. Januar 2026).
Der Bundeskanzler wird vom Bundestag ohne Aussprache und geheim gewählt (Art. 63 GG). Gewählt ist, wer die Kanzlermehrheit erreicht — die Mehrheit der gesetzlichen Mitgliederzahl, nicht nur der abgegebenen Stimmen. Hier alle Wahlgänge seit 1949, einschließlich der beiden konstruktiven Misstrauensvoten nach Art. 67 GG (1972 und 1982) und des ersten gescheiterten Wahlgangs der Geschichte am 6. Mai 2025.
1949 · Kanzlerwahl
Konrad Adenauer
Mit einer Stimme Mehrheit gewählt: 202 Ja bei genau 202 benötigten Stimmen.
1972 · Misstrauensvotum
Rainer Barzel
247 Ja — zwei Stimmen unter der Mehrheit, Brandt blieb Kanzler.
1976 · Kanzlerwahl
Helmut Schmidt
250 Ja bei 249 benötigten — eine Stimme über der Kanzlermehrheit.
1994 · Kanzlerwahl
Helmut Kohl
338 Ja bei 337 benötigten — eine Stimme über der Kanzlermehrheit.
2025 · Kanzlerwahl
Friedrich Merz
1. Wahlgang mit 310 Ja gescheitert (316 benötigt) — gewählt im 2. Wahlgang mit 325 Ja.
| Datum | Kandidat | Wahlgang | Ja | Nein | Enth. | Ungült. | Benötigt | Ergebnis |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 15.09.1949 | Konrad Adenauer(CDU) | 1. Wahlgang | 202 | 142 | 44 | 1 | 202 | gewähltknapp |
| 09.10.1953 | Konrad Adenauer(CDU) | 1. Wahlgang | 305 | 148 | 14 | 0 | 244 | gewählt |
| 22.10.1957 | Konrad Adenauer(CDU) | 1. Wahlgang | 274 | 193 | 9 | 0 | 249 | gewählt |
| 07.11.1961 | Konrad Adenauer(CDU) | 1. Wahlgang | 258 | 206 | 26 | 0 | 250 | gewählt |
| 16.10.1963 | Ludwig Erhard(CDU) | 1. Wahlgang | 279 | 180 | 24 | 1 | 250 | gewählt |
| 20.10.1965 | Ludwig Erhard(CDU) | 1. Wahlgang | 272 | 200 | 15 | 0 | 249 | gewählt |
| 01.12.1966 | Kurt Georg Kiesinger(CDU) | 1. Wahlgang | 340 | 109 | 23 | 1 | 249 | gewählt |
| 21.10.1969 | Willy Brandt(SPD) | 1. Wahlgang | 251 | 235 | 5 | 4 | 249 | gewähltknapp |
| 27.04.1972 | Rainer Barzel(CDU) | Art. 67 GG | 247 | 10 | 3 | 0 | 249 | gescheitert |
| 14.12.1972 | Willy Brandt(SPD) | 1. Wahlgang | 269 | 223 | 0 | 1 | 249 | gewählt |
| 16.05.1974 | Helmut Schmidt(SPD) | 1. Wahlgang | 267 | 225 | 0 | 0 | 249 | gewählt |
| 15.12.1976 | Helmut Schmidt(SPD) | 1. Wahlgang | 250 | 243 | 1 | 1 | 249 | gewähltknapp |
| 05.11.1980 | Helmut Schmidt(SPD) | 1. Wahlgang | 266 | 222 | 2 | 1 | 249 | gewählt |
| 01.10.1982 | Helmut Kohl(CDU) | Art. 67 GG | 256 | 235 | 4 | 0 | 249 | gewählt |
| 29.03.1983 | Helmut Kohl(CDU) | 1. Wahlgang | 271 | 214 | 1 | 0 | 250 | gewählt |
| 11.03.1987 | Helmut Kohl(CDU) | 1. Wahlgang | 253 | 225 | 6 | 3 | 249 | gewählt |
| 17.01.1991 | Helmut Kohl(CDU) | 1. Wahlgang | 378 | 257 | 9 | 0 | 332 | gewählt |
| 15.11.1994 | Helmut Kohl(CDU) | 1. Wahlgang | 338 | 333 | 0 | 0 | 337 | gewähltknapp |
| 27.10.1998 | Gerhard Schröder(SPD) | 1. Wahlgang | 351 | 287 | 27 | 1 | 335 | gewählt |
| 22.10.2002 | Gerhard Schröder(SPD) | 1. Wahlgang | 305 | 292 | 2 | 0 | 302 | gewählt |
| 22.11.2005 | Angela Merkel(CDU) | 1. Wahlgang | 397 | 202 | 12 | 1 | 308 | gewählt |
| 28.10.2009 | Angela Merkel(CDU) | 1. Wahlgang | 323 | 285 | 4 | 0 | 312 | gewählt |
| 17.12.2013 | Angela Merkel(CDU) | 1. Wahlgang | 462 | 150 | 9 | 0 | 316 | gewählt |
| 14.03.2018 | Angela Merkel(CDU) | 1. Wahlgang | 364 | 315 | 9 | 4 | 355 | gewählt |
| 08.12.2021 | Olaf Scholz(SPD) | 1. Wahlgang | 395 | 303 | 6 | 3 | 369 | gewählt |
| 06.05.2025 | Friedrich Merz(CDU) | 1. Wahlgang | 310 | 307 | 3 | 1 | 316 | gescheitert |
| 06.05.2025 | Friedrich Merz(CDU) | 2. Wahlgang | 325 | 289 | 1 | 3 | 316 | gewählt |
Lesehilfe: „Benötigt" ist die Kanzlermehrheit (Mehrheit der gesetzlichen Mitgliederzahl des Bundestages). Als „knapp" markiert sind Wahlen mit höchstens zwei Ja-Stimmen über dieser Schwelle — Adenauer 1949 (mit einer Stimme Mehrheit, der Überlieferung des Datenhandbuchs nach seiner eigenen), Brandt 1969, Schmidt 1976 und Kohl 1994. Stimmzahlen bis 1987 ohne die damals nicht stimmberechtigten Berliner Abgeordneten.
Quellen: Datenhandbuch des Deutschen Bundestages, Kap. 6.1 (Stand 14.01.2026) · Datenhandbuch 1949–1999, Kap. 6.1 und 6.14 (Zugriff 03.07.2026). §43: nur amtliche Stimmzahlen · §6: neutrale Darstellung.
Wichtige Eckdaten der deutschen Geschichte seit 1949 — von der Teilung über die Wiedervereinigung bis zum Euro und den Krisen der Gegenwart.
- 1949Gründung der Bundesrepublik
Das Grundgesetz wird verkündet und tritt in Kraft — die Geburtsstunde der Bundesrepublik Deutschland.
- 1949Gründung der DDR
Im Osten entsteht die Deutsche Demokratische Republik. Deutschland ist von nun an in zwei Staaten geteilt.
- 1955Souveränität & NATO-Beitritt
Die Bundesrepublik wird weitgehend souverän und tritt der NATO bei — die Westbindung wird besiegelt.
- 1957Römische Verträge (EWG)
Die Bundesrepublik gehört zu den Gründungsmitgliedern der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft — der Grundstein der heutigen EU.
- 1961Bau der Berliner Mauer
Die DDR riegelt die Grenze in Berlin ab. Die Mauer wird zum Symbol der deutschen Teilung.
- 1963Élysée-Vertrag
Der deutsch-französische Freundschaftsvertrag begründet die enge Zusammenarbeit beider Länder in Europa.
- 1970Ostverträge & Kniefall von Warschau
Mit der Neuen Ostpolitik sucht die Bundesrepublik die Verständigung mit Osteuropa; der Kniefall Willy Brandts wird weltweit zum Zeichen.
- 1972Grundlagenvertrag BRD–DDR
Beide deutsche Staaten regeln ihr Verhältnis vertraglich und nehmen geregelte Beziehungen auf.
- 1989Fall der Berliner Mauer
Nach friedlichen Protesten in der DDR öffnet sich die Mauer — der Weg zur deutschen Einheit ist frei.
- 1990Deutsche Wiedervereinigung
Die DDR tritt der Bundesrepublik bei. Der 3. Oktober wird zum Tag der Deutschen Einheit.
- 1992Vertrag von Maastricht
Die Europäische Union wird gegründet und die gemeinsame Währung auf den Weg gebracht.
- 1999Einführung des Euro (Buchgeld)
Der Euro wird als Buchgeld eingeführt; die D-Mark bleibt zunächst als Bargeld im Umlauf.
- 2002Euro-Bargeld löst die D-Mark ab
Euro-Scheine und -Münzen werden gesetzliches Zahlungsmittel — das Ende der D-Mark im Alltag.
- 2005Agenda 2010 / Hartz IV
Die Arbeitsmarkt- und Sozialreformen treten in Kraft — bis heute eine der meistdiskutierten Reformen der Bundesrepublik.
- 2008Finanz- und Eurokrise
Die globale Finanzkrise erreicht Deutschland und mündet in die jahrelange Krise um den Euro und die Staatsschulden.
- 2011Beschleunigter Atomausstieg
Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima beschließt der Bundestag den schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie.
- 2015Flüchtlingsbewegung 2015
Hunderttausende Schutzsuchende kommen nach Deutschland — Migration und Asyl prägen seither die politische Debatte.
- 2020Corona-Pandemie
Mit dem ersten bundesweiten Lockdown beginnt die größte Gesundheits- und Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten.
- 2022Ukraine-Krieg & „Zeitenwende"
Der russische Angriff auf die Ukraine löst eine Neuausrichtung der deutschen Sicherheits- und Energiepolitik aus.
- 2025Regierungswechsel zu Merz
Nach der vorgezogenen Bundestagswahl wird Friedrich Merz Bundeskanzler einer Koalition aus Union und SPD.
Auswahl gesicherter Eckdaten der deutschen Zeitgeschichte · Quervergleich bpb.de / bundesregierung.de. §43/§6: kanonische Ereignisse, neutrale Darstellung ohne Wertung.
Das Staatsoberhaupt der Bundesrepublik wird ohne Aussprache von der Bundesversammlung für fünf Jahre gewählt (Art. 54 GG); eine einmalige Wiederwahl ist möglich. Hier alle Amtsinhaber seit 1949 mit den faktischen Eckpunkten ihrer Amtszeit.
Amtierend
Frank-Walter Steinmeier
SPD · seit 2017 · Amtierend; seit 2022 zweite Amtszeit.
- 12.Frank-Walter Steinmeier(SPD)seit 2017
- Vorher Chef des Bundeskanzleramts (1999–2005) und Bundesminister des Auswärtigen (2005–2009, 2013–2017).
- Amtsantritt 19. März 2017.
- Wiederwahl am 13. Februar 2022; zweite Amtszeit seit 19. März 2022.
- 11.Joachim Gauck(parteilos)2012–2017
- Erster Parteiloser im Amt des Bundespräsidenten.
- Vorher erster Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen (1990–2000).
- Amtszeit 18. März 2012 bis 18. März 2017; gewählt am 18. März 2012 im ersten Wahlgang.
Beleg: Wikipedia: Joachim Gauck
- 10.Christian Wulff(CDU)2010–2012
- Vorher Ministerpräsident von Niedersachsen (2003–2010).
- Gewählt am 30. Juni 2010 in der 14. Bundesversammlung im dritten Wahlgang; zum Zeitpunkt der Wahl jüngster Amtsinhaber.
- Trat am 17. Februar 2012 zurück.
Beleg: Wikipedia: Christian Wulff
- 9.Horst Köhler(CDU)2004–2010
- Vorher Geschäftsführender Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF) (2000–2004).
- Amtsantritt 1. Juli 2004; Wiederwahl am 23. Mai 2009.
- Trat am 31. Mai 2010 mit sofortiger Wirkung zurück (nach Kritik an Äußerungen zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr).
Beleg: Wikipedia: Horst Köhler
- 8.Johannes Rau(SPD)1999–2004
- Vorher Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen (1978–1998).
- Erster deutscher Bundespräsident, der vor der Knesset sprach (16. Februar 2000, Jerusalem).
- Amtszeit 1. Juli 1999 bis 30. Juni 2004.
Beleg: Wikipedia: Johannes Rau
- 7.Roman Herzog(CDU)1994–1999
- Vorher Präsident des Bundesverfassungsgerichts (1987–1994).
- „Ruck-Rede" am 26. April 1997 im Hotel Adlon in Berlin.
- Amtszeit 1. Juli 1994 bis 30. Juni 1999.
Beleg: Wikipedia: Roman Herzog
- 6.Richard von Weizsäcker(CDU)1984–1994
- Vorher Regierender Bürgermeister von Berlin (1981–1984).
- Rede zum 40. Jahrestag des Kriegsendes am 8. Mai 1985 im Bundestag („Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung.").
- Wiederwahl am 23. Mai 1989; Amtszeit insgesamt 1. Juli 1984 bis 30. Juni 1994.
- 5.Karl Carstens(CDU)1979–1984
- Vorher Präsident des Deutschen Bundestages (1976–1979).
- Amtszeit 23. Mai 1979 bis 30. Juni 1984; bekannt für Wanderungen quer durch Deutschland.
- Verzichtete aus Altersgründen auf eine zweite Amtszeit.
Beleg: Wikipedia: Karl Carstens
- 4.Walter Scheel(FDP)1974–1979
- Vorher Bundesminister des Auswärtigen und Vizekanzler (1969–1974).
- Nahm nach dem Rücktritt Willy Brandts vom 7. bis 16. Mai 1974 die Amtsgeschäfte des Bundeskanzlers übergangsweise wahr.
- Amtszeit als Bundespräsident: 1. Juli 1974 bis 30. Juni 1979.
Beleg: Wikipedia: Walter Scheel
- 3.Gustav Heinemann(SPD)1969–1974
- Erster Bundespräsident aus der SPD; Amtszeit 1. Juli 1969 bis 30. Juni 1974.
- Vorher Bundesminister der Justiz (1966–1969) in der Großen Koalition.
- Gründete 1974 die Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte in Rastatt.
Beleg: Wikipedia: Gustav Heinemann
- 2.Heinrich Lübke(CDU)1959–1969
- Vorher Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (1953–1959).
- Amtsantritt am 13. September 1959; Wiederwahl am 1. Juli 1964 (zwei Amtszeiten).
- Kündigte am 14. Oktober 1968 ein vorzeitiges Ausscheiden an; Amtsende am 30. Juni 1969.
Beleg: Wikipedia: Heinrich Lübke
- 1.Theodor Heuss(FDP)1949–1959
- Erster Bundespräsident der Bundesrepublik; gewählt am 12. September 1949 von der Bundesversammlung.
- Vorher Mitglied des Parlamentarischen Rates, der das Grundgesetz erarbeitete.
- Wiederwahl am 17. Juli 1954; Amtszeit bis 12. September 1959 (zwei volle Amtsperioden).
Beleg: Wikipedia: Theodor Heuss
Quelle der Amtszeiten: Der Bundespräsident — Ehemalige Bundespräsidenten · Deutscher Bundestag. §43: nur belegte Eckpunkte · §6: neutral, ohne Wertung.
Geschichte wird auch heute gemacht
Den Kanzler wählt der Bundestag — den Bundestag wählst du. Und zwischen den Wahlen bleibt die Regierung ansprechbar und kontrollierbar.
Siehe auch
Die acht relevanten Parteien (Sitze, Wahlprogramme, Finanzen) plus Schlüsselpersonen, Regierung, Länder und Werkzeuge zu den Abgeordneten.
Bundestag, Bundesrat, 16 Landtage — Mandate und Strukturen.
Alle Bundestagswahlen seit 1949 — Ergebnisse, Sonntagsfrage, Koalitionsrechner.
Wie Politik funktioniert — Gesetzgebung, Wahl und Regierungsbildung als Erklär-Grafik.