📊 Volkspartei-Index
Wie „Volkspartei“ ist eine Partei?
Ranking
Die ▲/▼-Marke neben dem Wert zeigt die Veränderung seit dem ersten erfassten Stand. Der Verlauf wird täglich fortgeschrieben.
- 1
Union (CDU/CSU)
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53/ 100Die 11 Faktoren im Einzelnen
Wählerstärke·16%▼52Aktuelle Umfragen·9%40Regionale & kommunale Präsenz·16%▼87Potenzialanalyse·9%▼52Soziale Breite·7%93Mitglieder-Verankerung·8%▼54Wählerpotenzial·4%33Beliebtheit Spitzenpersonal·8%14Beliebtheit Bundesregierung·5%21Beliebtheit Bundeskanzler·4%14Social-Media-Reichweite·4%50 - 2
AfD
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49/ 100Die 11 Faktoren im Einzelnen
Wählerstärke·16%▲29Aktuelle Umfragen·9%63Regionale & kommunale Präsenz·16%▲54Potenzialanalyse·9%▲76Soziale Breite·7%62Mitglieder-Verankerung·8%▲34Wählerpotenzial·4%35Beliebtheit Spitzenpersonal·8%22Beliebtheit Bundesregierung·5%n.b.Beliebtheit Bundeskanzler·4%n.b.Social-Media-Reichweite·4%100 - 3
SPD
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47/ 100Die 11 Faktoren im Einzelnen
Wählerstärke·16%▼39Aktuelle Umfragen·9%19Regionale & kommunale Präsenz·16%▼70Potenzialanalyse·9%▼60Soziale Breite·7%80Mitglieder-Verankerung·8%▼51Wählerpotenzial·4%33Beliebtheit Spitzenpersonal·8%38Beliebtheit Bundesregierung·5%21Beliebtheit Bundeskanzler·4%n.b.Social-Media-Reichweite·4%22 - 4
Grüne
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42/ 100Die 11 Faktoren im Einzelnen
Wählerstärke·16%▲20Aktuelle Umfragen·9%23Regionale & kommunale Präsenz·16%▼39Potenzialanalyse·9%▲69Soziale Breite·7%75Mitglieder-Verankerung·8%▲70Wählerpotenzial·4%29Beliebtheit Spitzenpersonal·8%n.b.Beliebtheit Bundesregierung·5%n.b.Beliebtheit Bundeskanzler·4%n.b.Social-Media-Reichweite·4%32 - 5
Die Linke
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35/ 100Die 11 Faktoren im Einzelnen
Wählerstärke·16%▼4Aktuelle Umfragen·9%16Regionale & kommunale Präsenz·16%▼21Potenzialanalyse·9%▲69Soziale Breite·7%65Mitglieder-Verankerung·8%▲77Wählerpotenzial·4%23Beliebtheit Spitzenpersonal·8%n.b.Beliebtheit Bundesregierung·5%n.b.Beliebtheit Bundeskanzler·4%n.b.Social-Media-Reichweite·4%63 - 6
FDP
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23/ 100▲ +1Die 11 Faktoren im Einzelnen
Wählerstärke·16%6Aktuelle Umfragen·9%0Regionale & kommunale Präsenz·16%▼13Potenzialanalyse·9%51Soziale Breite·7%70Mitglieder-Verankerung·8%38Wählerpotenzial·4%17Beliebtheit Spitzenpersonal·8%n.b.Beliebtheit Bundesregierung·5%n.b.Beliebtheit Bundeskanzler·4%n.b.Social-Media-Reichweite·4%21 - 7
BSW
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11/ 100Die 11 Faktoren im Einzelnen
Wählerstärke·16%0Aktuelle Umfragen·9%0Regionale & kommunale Präsenz·16%9Potenzialanalyse·9%48Soziale Breite·7%n.b.Mitglieder-Verankerung·8%10Wählerpotenzial·4%16Beliebtheit Spitzenpersonal·8%n.b.Beliebtheit Bundesregierung·5%n.b.Beliebtheit Bundeskanzler·4%n.b.Social-Media-Reichweite·4%8
Unsere Rechnungsgrundlage — die Formel
Der Gesamtwert (0–100) ist das gewichtete Mittel aus 11 Faktoren (Beliebtheit von Regierung und Kanzler zählt nur für die Verantwortlichen). Jeder Faktor stützt sich ausschließlich auf belegte Daten (Quelle + Stand) und wird auf eine 0–100-Skala normiert. Fehlt für eine Partei ein Wert, wird der Faktor aus der Gewichtung genommen (nicht auf 0 gesetzt) und die übrigen Gewichte anteilig hochgerechnet.
Gesamt = Σ (Gewicht × Faktorwert) ÷ Σ Gewicht — nur über belegte Faktoren
Die angezeigten Gewichte sind relative Faktoren dieser Formel — sie müssen nicht auf 100 summieren, weil durch die Gewichtssumme geteilt wird (#87-Transparenz, 30.07.2026).
Trend-Berechnung (seit 16.07.2026): Wo Zeitreihen im Datenbestand existieren (Wahlergebnisse, Umfragen, Kommunalwahlen, Mitglieder), fließt die Richtung der letzten Entwicklung in den Faktor ein:
Faktorwert = Basiswert ± Trendkomponente · Trendkomponente = (Entwicklung ÷ Spanne, max ±1) × 10 Punkte
Die Spannen je Faktor: Wählerstärke ±15 Pp (BTW-Trend seit 2013), Aktuelle Umfragen ±8 Pp (Δ jüngste 10 vs. die 10 davor), Kommunale Präsenz ±10 Pp (Delta der letzten beiden Kommunalwahlen), Mitglieder ±100 % (seit 2013). Ein Trend kann einen Faktor also um höchstens 10 Punkte heben oder senken; der Pfeil ▲/▼ im Ranking zeigt die Richtung.
Beliebtheit — Schwelle bei 50 % (seit 18.07.2026): Für alle drei Beliebtheits-Faktoren (Spitzenpersonal, Bundesregierung, Bundeskanzler) ist die 50-%-Marke der neutrale Anker: Werte darüber zählen als Bonus, Werte darunter als Malus — in beide Richtungen gleich stark.
Score = Zufriedenheit in Prozent (0–100)
Bis zum 17.07.2026 war diese Skala asymmetrisch: Unzufriedenheit zählte voll, Zufriedenheit nur zur Hälfte. Das bestrafte Parteien doppelt — 70 % Zufriedenheit ergaben nur 60 Punkte, 30 % dagegen volle 30 Punkte Abzug. Seither wirken Abweichungen in beide Richtungen gleich.
- Wählerstärke · 16% — Basiswert ± Trendkomponente, seit dem 18.07.2026 aus BUND UND LÄNDERN. Basiswert = 0,65 × Ø Zweitstimme der letzten drei Bundestagswahlen + 0,35 × Ø Stimmenanteil bei den jüngsten Landtagswahlen aller 16 Länder (beides amtlich: Bundeswahlleiterin bzw. Landeswahlleitungen). Skala: 0 Punkte bei 5 %, volle Punktzahl erst bei 45 % — Volkspartei-Hochphase, SPD-Rekord 1972: 45,8 %. Warum der Bund schwerer wiegt: Die Bundestagswahl ist die einzige Wahl, bei der alle Wahlberechtigten dieselbe Partei wählen können. Die 16 Landtagswahlen zeigen dafür, ob die Stärke bundesweit trägt — wer in mehreren Ländern gar nicht antritt, wird dort mit 0 % gemittelt, weil dort real niemand die Partei wählen konnte. Trendkomponente = Langzeit-Trend der Bundestagswahlen seit 2013 (Ø der letzten zwei minus Ø der ersten zwei, Spanne ±15 Pp); für die Länder gibt es keine vergleichbare Trendreihe über alle 16. Umfragen fließen hier NICHT ein — sie stehen im eigenen Faktor „Aktuelle Umfragen“.
- Aktuelle Umfragen · 9% — neu seit 16.07.2026 (redaktionelle Festlegung). Basiswert = Sonntagsfrage-Schnitt der 10 jüngsten Erhebungen (dawum.de ODbL + wahlrecht.de, täglich gepullt), skaliert wie die Wählerstärke: 5 % (Sperrklausel) = 0 Punkte, 45 % = 100 Punkte. Trendkomponente = Delta gegen die 10 Erhebungen davor (Spanne ±8 Pp). Dazu ein Bonus von 5 Punkten für die aktuell stärkste Kraft (seit 18.07.2026): Wer die Sonntagsfrage anführt, hat die breiteste aktuelle Zustimmung — genau das misst dieser Faktor. Der Bonus ist bewusst klein und eine redaktionelle Setzung; er betont einen Vorsprung, dreht aber keine Rangfolge. Bei Gleichstand an der Spitze bekommt ihn niemand. So zählt die aktuelle Stimmungslage eigenständig — getrennt von den amtlichen Wahlergebnissen. Umfragen sind Momentaufnahmen, keine Prognose.
- Regionale & kommunale Präsenz · 16% — 0,6 × Länderebene + 0,4 × kommunale Ebene (zusammengeführt am 18.07.2026; vorher zwei getrennte Faktoren, die beide Verankerung in der Fläche maßen). Länderebene = Anteil der 16 Landesparlamente mit eigener Fraktion, Ø-Sitzanteil über alle 16 (abgeordnetenwatch.de) und aktueller Ø der Landtags-Sonntagsfragen (dawum.de). Kommunale Ebene = Ø-Stimmenanteil bei den jüngsten Kommunalwahlen plus Spitzenämter, ± Trendkomponente (Kommunalwahl-Delta, Spanne ±10 Pp). Fehlen Kommunaldaten, zählt die Länderebene allein — der Faktor wird nicht auf null gesetzt.
- Potenzialanalyse · 9% — 0,4 × Sitzprojektion + 0,3 × Umfrage-Momentum + 0,3 × Regierungsoption. Sitzprojektion = hypothetische Sitze aus den aktuellen Umfragen (Sainte-Laguë, 630 Sitze) im Vergleich zum amtlichen Ergebnis 2025 — wer gewönne oder verlöre Mandate. Momentum = aktuelles Umfrage-Delta. Regierungsoption = an wie vielen der rechnerisch minimalen Mehrheits- Koalitionen die Partei laut Projektion beteiligt wäre — reine Sitz-Arithmetik, KEINE Aussage darüber, wer mit wem koalieren würde. Rein deskriptiv, keine Prognose.
- Soziale Breite · 7% — 0,7 × Schicht-Breite + 0,3 × Wähler-Austausch. Schicht-Breite = Mindest-Halt über die Altersgruppen (voll ab 15 %) und Geschlechter- Balance (Repräsentative Wahlstatistik BTW 2025). Wähler-Austausch = mit wie vielen anderen Parteien die Partei laut den Infratest-Wählerströmen (2021→2025) Stimmen tauscht — eine catch-all-Partei ist im ganzen Spektrum im Wettbewerb. Redaktionell geringer gewichtet. Parteien unter 5 % sind amtlich nicht altersaufgelöst → „n. b.“.
- Mitglieder-Verankerung · 8% — Basiswert ± Trendkomponente. Basiswert = Organisationsgrad: Mitglieder je Prozentpunkt Zweitstimme (Dichte, nicht Absolutzahl — sonst zählte die Größe doppelt mit der Wählerstärke); voll beim klassischen Massenmitgliederpartei-Niveau (~25.000 je Pp). Trendkomponente = Mitgliederentwicklung seit 2013 (Spanne ±100 %; Union/SPD schrumpfen, Grüne/Linke/AfD wuchsen stark); dazu ist der Zeitraum ausgewiesen, in dem die Mitgliederzahl zuletzt gewachsen ist. Bewusst niedrig gewichtet (Bundestags-Gutachten: Mitgliederzahl „nachrangig“). Zu einem Viertel zählt die Zukunftsfähigkeit der Mitgliedschaft: das Durchschnittsalter, jünger = mehr Punkte, auf einer festen Skala (40 Jahre = 100 Punkte, 65 Jahre = 0). Eine Partei, deren Mitglieder im Schnitt über 60 sind, verliert ihre Basis über die nächsten zwei Jahrzehnte — unabhängig davon, wie gut die Umfragen heute stehen. Quelle für sieben der acht Parteien: Niedermayer, „Parteimitglieder in Deutschland: Version 2025“, FU Berlin, Tabelle 18, Stichtag 31.12.2024. Der BSW-Wert stammt aus einer anderen Quelle mit anderem Stichtag und wird deshalb ausgewiesen, aber nicht eingerechnet.
- Wählerpotenzial · 4% — Anteil der Wahlberechtigten, die sich die Wahl der Partei grundsätzlich vorstellen können (Potenzial-Erhebungen der Institute). Hinweis: Diese Frage wird nur sporadisch erhoben — gezählt werden ausschließlich belegte Erhebungen mit Institut und Datum; liegt für eine Partei keine vor, zeigt die Dimension „n. b.“ und entfällt für sie (Gewichts-Normalisierung). Aktuelle Grundlage: INSA-Potentialanalyse (Juni 2026) für alle sieben Parteien.
- Beliebtheit Spitzenpersonal · 8% — neu seit 16.07.2026 (redaktionelle Festlegung). Grundlage ist die Politikerzufriedenheit des ARD-DeutschlandTrends (infratest dimap): Ø-Zufriedenheit des dort erfassten Spitzenpersonals je Partei, verrechnet mit der symmetrischen Formel oben (über 50 % Zufriedenheit Bonus, darunter Malus, in beide Richtungen gleich stark; seit 18.07.2026). Hinweis: Die Partei-Zuordnung folgt ausschließlich dem im Datenbestand belegten Partei-Feld des DeutschlandTrends — das ZDF-Politbarometer nennt dort keine Partei und fließt darum nicht ein; Parteien ohne erfasstes Spitzenpersonal zeigen „n. b.“ und der Faktor entfällt für sie (Gewichts-Normalisierung).
- Beliebtheit Bundesregierung · 5% — Grundlage ist die Regierungszufriedenheit (Ø aus ARD-DeutschlandTrend und ZDF-Politbarometer). Sie zählt AUSSCHLIESSLICH für die Regierungsparteien (aktuell Union und SPD): Niedrige Zufriedenheit drückt deren Index, hohe hebt ihn — symmetrische Formel oben (über 50 % Zufriedenheit Bonus, darunter Malus, in beide Richtungen gleich stark, seit 18.07.2026). Für alle übrigen Parteien entfällt die Dimension ersatzlos — es gibt keinen Spiegelwert-Bonus mehr für fremde Unzufriedenheit (Umbau 11.07.2026); ihr Index normalisiert sich über die zutreffenden Dimensionen. Rein deskriptiv, keine Wertung.
- Beliebtheit Bundeskanzler · 4% — Grundlage ist die Zufriedenheit mit dem Bundeskanzler (Friedrich Merz; Ø aus DeutschlandTrend und Politbarometer). Sie zählt NUR für die Kanzlerpartei (Union) — mit derselben symmetrischen Bonus/Malus-Logik (über 50 % Zufriedenheit Bonus, darunter Malus, in beide Richtungen gleich stark); für alle übrigen entfällt die Dimension ersatzlos (Umbau 11.07.2026). Deskriptiv, keine Wertung.
- Social-Media-Reichweite · 4% — 0,5 × Follower + 0,5 × Klickzahlen, je relativ zur reichweiten stärksten Partei. Follower = Summe der Bundes-Accounts (X, Instagram, Facebook, TikTok, YouTube; Näherungen). Klickzahlen = kumulierte YouTube-Gesamtaufrufe (belastbarste öffentliche Klick-Kennzahl; socialcounts.org, 06.07.2026). Bei BSW werden die kleineren offiziellen Partei-Accounts gewertet — nicht die reichweitenstärkeren Personen- Accounts von Sahra Wagenknecht. Kein klassisches Kirchheimer- Strukturmerkmal, sondern als zeitgenössischer Reichweiten-Indikator ausgewiesen.
Grenzen: „Kommunale Präsenz“ stützt sich auf Kommunalwahl-Stimmenanteile (derzeit 9 der 16 Länder parsebar) und Spitzenämter — eine amtliche bundesweite Statistik aller kommunalen Mandate existiert nicht (Kommunalwahlstatistik ist Ländersache). Die Sitzprojektion und die Regierungsoption sind hypothetische Umrechnungen aktueller Umfragen, keine Wahlprognose; die Regierungsoption ist reine Sitz-Arithmetik ohne Aussage über politische Koalitionsbereitschaft. Regierungs- und Kanzler-Beliebtheit spiegeln die aktuelle Konstellation und wechseln mit ihr. Finanzkraft bleibt außen vor (kein Volkspartei-Merkmal).
Wählerstärke: amtliche BTW-Ergebnisse (Bundeswahlleiterin), Basiswert = Ø Zweitstimme 2017/2021/2025, Trendkomponente = Langzeit-Trend seit 2013. Aktuelle Umfragen (neu 2026-07-16): Sonntagsfrage-Schnitt der 10 jüngsten Erhebungen (dawum.de ODbL + wahlrecht.de, täglich gepullt), Trendkomponente = Delta gegen die 10 Erhebungen davor — der Umfrage-Anteil steckt seitdem NICHT mehr in der Wählerstärke (keine Doppelzählung). Regionale Präsenz: Sitzanteile der 16 Landtage (abgeordnetenwatch.de) + Ø der Landtags-Sonntagsfragen (dawum.de). Potenzialanalyse: hypothetische Sitzprojektion aus aktuellen Umfragen (Sainte-Laguë, 630 Sitze) gegen das Ergebnis 2025 + Umfrage-Momentum + rechnerische Regierungsoption (Anteil an den minimalen Mehrheits-Koalitionen — rein arithmetisch, KEINE Aussage über Koalitionsbereitschaft). Kommunale Präsenz: Rats-Verankerung über den Kommunalwahl-Stimmenanteil je Land (@Wahlen_DE-Aggregat amtlicher Ergebnisse, 9 von 16 Ländern parsebar) + Anteil der kommunalen Spitzenämter (Landräte aller 294 Landkreise lt. Deutschem Landkreistag, Oberbürgermeister der 80 Großstädte > 100.000 EW); Trendkomponente = Kommunalwahl-Delta. Soziale Breite: Repräsentative Wahlstatistik BTW 2025 (Alter/Geschlecht) + Wähler-Austausch (Infratest-dimap-Wählerströme 2021→2025). Mitglieder-Verankerung: Mitgliederzahlen und -historie seit 2013 (Partei-Selbstauskunft / O. Niedermayer, FU Berlin); Basiswert = Organisationsgrad, Trendkomponente = Entwicklung seit 2013. Beliebtheit Spitzenpersonal (neu 2026-07-16): Ø-Zufriedenheit des im ARD-DeutschlandTrend erfassten Spitzenpersonals je Partei (stimmung.json) — die Partei-Zuordnung folgt ausschließlich dem dort belegten Partei-Feld; das ZDF-Politbarometer nennt im Bestand keine Partei-Zuordnung und fließt hier darum nicht ein. Beliebtheit Bundesregierung & Bundeskanzler: Regierungs- bzw. Kanzler-Zufriedenheit aus ARD-DeutschlandTrend und ZDF-Politbarometer — zählt AUSSCHLIESSLICH für die Regierungsparteien bzw. die Kanzlerpartei; für alle übrigen entfällt die Dimension ersatzlos, die Gewichte normalisieren sich über die zutreffenden Dimensionen (Umbau 2026-07-11; zuvor erhielten Nicht-Regierungsparteien einen Spiegelwert-Bonus). Alle drei Beliebtheits-Faktoren nutzen die 50-%-Marke als neutralen Anker: Werte darüber zählen als Bonus, Werte darunter als Malus, in beide Richtungen gleich stark (Sebastian 2026-07-18; zuvor asymmetrisch mit halbem Bonus, davor Neutral-Korridor 30–50 %). „Aktivität im Parlament" ist seit 2026-07-11 kein Bestandteil mehr (misst Betriebsamkeit statt Verankerung; Opposition nutzt naturgemäß mehr Instrumente — die amtliche Statistik bleibt auf /parlamente/arbeit einsehbar). Social-Media-Reichweite: Follower der Bundes-Accounts + YouTube-Gesamtaufrufe.
Fachliche Quellen:
- Otto Kirchheimer, „Der Wandel des westeuropäischen Parteisystems" (catch-all party, 1965) — bpb, Parteien-Typologien ↗
- Eckhard Jesse, „Krise (und Ende?) der Volksparteien", APuZ/bpb 2021 ↗
- O. Niedermayer, „Parteimitglieder in Deutschland: Version 2025" (FU Berlin) ↗
- Infratest dimap, ARD-Wählerwanderung Bundestagswahl 2025 ↗
- Umfragen & Sitzprojektion: dawum.de + wahlrecht.de; Sitzverteilung nach Sainte-Laguë (630 Sitze, 5-%-Sperrklausel) ↗
- Kommunalwahlen: Aggregat @Wahlen_DE amtlicher Ergebnisse (Landeswahlleitungen / Statistische Landesämter) ↗
- Parlamentarische Aktivität: Deutscher Bundestag — Statistik der Initiativen & Kontrolltätigkeit, 21. WP ↗
- Regierungs-/Kanzler-Zufriedenheit: ARD-DeutschlandTrend (infratest dimap) + ZDF-Politbarometer (Forschungsgruppe Wahlen) ↗
- Kommunale Ämter: Deutscher Landkreistag (Landräte, 294 Landkreise) + Wikipedia-Auswertung der 80 Großstädte > 100.000 EW (Oberbürgermeister) ↗
Zeitstand der einzelnen Zutaten:
Der Index rechnet täglich neu, aber nicht jede Zutat ist täglich neu. Die älteste laufend gepflegte Grundlage sind aktuell die Mitgliederzahlen (Stand 2024-12-31). Amtliche Wahlergebnisse sind als „fest“ gekennzeichnet — sie ändern sich nicht mehr, ihr Alter ist deshalb kein Mangel.
| Zutat | Stand | Fließt ein in |
|---|---|---|
| Aktuelle Umfragen | 2026-08-28 | Aktuelle Umfragen, Potenzialanalyse |
| Landesparlamente | 2026-08-24 | Regionale Präsenz |
| Kommunalwahl-Aggregat | 2026-08-24 | Kommunale Präsenz |
| Beliebtheitswerte | 2026-08-21 | Spitzenpersonal, Regierung, Kanzler |
| Altersstruktur der Mitglieder | 2026-07-18 | Mitglieder-Verankerung (25 %) |
| Wählerpotenzial | 2026-07-11 | Potenzialanalyse |
| Partei-Kennzahlen | 2026-08-18 | Mitglieder-Verankerung |
| Social-Media-Reichweite | 2026-08-24 | Reichweite |
| Mitgliederzahlen | 2024-12-31 | Mitglieder-Verankerung (Gewicht 8) |
| Wahlergebnisse (amtlich) | Bundestagswahl 2025(fest) | Wählerstärke |
| Wählerstruktur (Repräsentative Wahlstatistik) | Bundestagswahl 2025(fest) | Soziale Breite |
| Wählerwanderung (Infratest dimap) | Bundestagswahl 2025(fest) | Soziale Breite |
Zuletzt gerechnet mit Daten bis 2026-08-28.
Dieser Index sagt nichts darüber, wofür eine Partei steht.
Der Volkspartei-Index misst Breite — wie viele Menschen, Regionen und Milieus eine Partei erreicht. Er misst nicht Richtung. Eine Partei kann breit verankert sein und Politik machen, die dir nicht passt; und eine kleine Partei kann genau deine Positionen vertreten. Wer wissen will, was die Parteien wollen, ist beim Kompass richtig.
474
Leitfragen im Pool
2422
belegte Partei-Positionen
7
Parteien mit Programm
Jede Position im Kompass ist mit einem wörtlichen Zitat aus dem Wahlprogramm belegt — nicht interpretiert, nicht zusammengefasst. Du kannst dich selbst einordnen und sehen, welche Partei deinen Antworten am nächsten kommt.
Quelle der Zahlen: eigene Auswertung der Wahlprogramme (kompass-positionen.json, kompass-fragen.json), Stand 2026-08-28.
Deine Region mitgestalten
Zahlen zeigen Stärke — entscheiden tust du. Finde heraus, wer dich vertritt, frag deine Abgeordneten oder werde selbst aktiv.
Verankerung entsteht durch Beteiligung
Mitglieder-Verankerung und soziale Breite sind zwei der 11 Faktoren — wie stark Parteien in der Gesellschaft verwurzelt sind, hängt auch von Beteiligung ab. Parteiunabhängig kannst du jederzeit mitwirken.
Siehe auch
Die acht Parteien mit bundesweiter Bedeutung plus SSW (Sitze, Wahlprogramme, Finanzen) sowie Schlüsselpersonen, Regierung, Länder und Werkzeuge zu den Abgeordneten.
Wer die Parteien seit 2013 führt und führte — Wahldaten, Amtszeiten und der Umfrage-Trend je Führung.
Alle Bundestagswahlen seit 1949 — Ergebnisse, Sonntagsfrage, Koalitionsrechner.
Genauigkeits-Ranking: Welches Institut lag vor Wahlen am nächsten am Ergebnis?