📊 Sachfragen
Institute im Vergleich
Überblick
5 Streitthemen, 48 erfasste Erhebungen. Die Spannweite zeigt, wie weit die Zustimmung zur jeweiligen Leitfrage je nach Institut, Zeitpunkt und Frageformulierung auseinanderliegt — sie ist die eigentliche Information: Eine einzelne Umfrage ist nie „die Wahrheit“.
⚖️ Verbot der AfD
Sollte die AfD verboten werden?
12 Erhebungen · 6 Institute · 2023–2026
Zustimmung: 36–53 % je nach Institut/Zeitpunkt/Frage
🗣️ Meinungsfreiheit
Wie frei fühlen sich die Menschen in Deutschland, ihre Meinung zu sagen?
15 Erhebungen · 2 Institute · 2021–2026
Zustimmung: 40–83 % je nach Institut/Zeitpunkt/Frage
📊 Zurückweisungen an der Grenze
Sollen Asylsuchende ohne gültige Einreisepapiere an den deutschen Grenzen zurückgewiesen werden?
7 Erhebungen · 4 Institute · 2018–2026
Zustimmung: 57–71 % je nach Institut/Zeitpunkt/Frage
📊 Verbrenner-Aus 2035
Soll es ab 2035 in der EU keine Neuwagen mit Verbrennungsmotor mehr geben?
6 Erhebungen · 3 Institute · 2023–2025
Zustimmung: 24–34 % je nach Institut/Zeitpunkt/Frage
📊 Renteneintrittsalter
Sollen die Deutschen später in Rente gehen?
8 Erhebungen · 5 Institute · 2023–2026
Zustimmung: 20–39 % je nach Institut/Zeitpunkt/Frage
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Sollte die AfD verboten werden?
Warum die Zahlen auseinandergehen: Wichtig für die Einordnung: Die Institute fragen unterschiedlich — mal nach einem „Verbot der AfD", mal danach, ob ein „Verbotsverfahren eingeleitet" werden soll. Schon diese Formulierung verschiebt die Zustimmung. Auch der Zeitpunkt spielt eine Rolle.
Wie sich die Antworten entwickelt haben
Frage: Gefragt wurde, ob die Befragten es persönlich gut fänden, wenn die AfD verboten würde oder nicht; der genaue Wortlaut ist nicht veröffentlicht.
„Die AfD befindet sich seit Monaten auf einem Stimmungshoch. Der Verfassungsschutz hat die AfD in drei Bundesländern als gesichert rechtsextremistisch einstuft. Nun werden Stimmen nach einem Parteiverbot laut. Was denken Sie persönlich, sollte gegen die AfD ein Parteiverbotsverfahren eingeleitet werden?“
Frage: Frage nach einem Verbot der AfD (unterstützen / dagegen); genauer Wortlaut nicht veröffentlicht.
Frage: Frage nach einem Verbot der AfD (unterstützen / dagegen); genauer Wortlaut nicht veröffentlicht.
Frage: Frage im Kontext: „Nach den Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg will im Bundestag eine fraktionsübergreifende Gruppe von Abgeordneten ein Verbotsverfahren gegen die AfD beim Bundesverfassungsgericht einleiten.“ Der genaue Frage-Wortlaut ist nicht veröffentlicht; abgefragt wurde, ob ein solches Verfahren derzeit angemessen wäre.
Frage: Frage nach einem Verbot der AfD (für richtig / für nicht richtig); genauer Wortlaut nicht veröffentlicht.
Frage: Frage danach, ob die AfD jetzt verboten werden soll; genauer Wortlaut nicht veröffentlicht.
„Und wäre aus Ihrer Sicht die Einleitung eines Verbotsverfahrens gegen die AfD angemessen oder nicht angemessen?“
Frage: Ob man ein Parteiverbotsverfahren gegen die AfD begrüßen würde.
Frage: Frage danach, ob ein Verbot der Partei beim Bundesverfassungsgericht beantragt werden soll; genauer Wortlaut nicht veröffentlicht. Der Erhebungszeitraum wurde nicht veröffentlicht.
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
„Sollte Ihrer Meinung nach ein Verbotsverfahren gegen die AfD eingeleitet werden?“
Frage: Ob die AfD verboten werden sollte (INSA-Meinungstrend).
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
Wie frei fühlen sich die Menschen in Deutschland, ihre Meinung zu sagen?
Warum die Zahlen auseinandergehen: Achtung — die Institute messen NICHT dasselbe: Allensbach fragt seit 1953, ob man seine Meinung frei sagen KANN; INSA fragt, ob man sich SORGEN um die Meinungsfreiheit macht. Beide Zahlen beschreiben verwandte, aber verschiedene Dinge und sind nicht gegeneinander lesbar. Die Allensbach-Reihe ist untereinander vergleichbar, weil dieselbe Frage über Jahrzehnte gestellt wurde — bis 1980 allerdings nur in Westdeutschland.
Wie sich die Antworten entwickelt haben
„Haben Sie das Gefühl, dass man heute in Deutschland seine politische Meinung frei sagen kann, oder ist es besser, vorsichtig zu sein?“
↔ Langzeitreihe seit 1953 — Messpunkt 1953
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
„Haben Sie das Gefühl, dass man heute in Deutschland seine politische Meinung frei sagen kann, oder ist es besser, vorsichtig zu sein?“
↔ Langzeitreihe seit 1953 — Messpunkt 1962
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
„Haben Sie das Gefühl, dass man heute in Deutschland seine politische Meinung frei sagen kann, oder ist es besser, vorsichtig zu sein?“
↔ Langzeitreihe seit 1953 — Messpunkt 1971
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
„Haben Sie das Gefühl, dass man heute in Deutschland seine politische Meinung frei sagen kann, oder ist es besser, vorsichtig zu sein?“
↔ Langzeitreihe seit 1953 — Messpunkt 1980
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
„Haben Sie das Gefühl, dass man in Deutschland seine politische Meinung frei sagen kann, oder ist es besser, vorsichtig zu sein?“
↔ Langzeitreihe seit 1953 — Messpunkt 1991
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
„Haben Sie das Gefühl, dass man in Deutschland seine politische Meinung frei sagen kann, oder ist es besser, vorsichtig zu sein?“
↔ Langzeitreihe seit 1953 — Messpunkt 1994
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
„Haben Sie das Gefühl, dass man in Deutschland seine politische Meinung frei sagen kann, oder ist es besser, vorsichtig zu sein?“
↔ Langzeitreihe seit 1953 — Messpunkt 2003
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
„Haben Sie das Gefühl, dass man in Deutschland seine politische Meinung frei sagen kann, oder ist es besser, vorsichtig zu sein?“
↔ Langzeitreihe seit 1953 — Messpunkt 2011
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
„Haben Sie das Gefühl, dass man in Deutschland seine politische Meinung frei sagen kann, oder ist es besser, vorsichtig zu sein?“
↔ Langzeitreihe seit 1953 — Messpunkt 2014
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
„Haben Sie das Gefühl, dass man in Deutschland seine politische Meinung frei sagen kann, oder ist es besser, vorsichtig zu sein?“
↔ Langzeitreihe seit 1953 — Messpunkt 2017
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
„Haben Sie das Gefühl, dass man in Deutschland seine politische Meinung frei sagen kann, oder ist es besser, vorsichtig zu sein?“
↔ Langzeitreihe seit 1953 — Messpunkt 2022
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
„Haben Sie das Gefühl, dass man in Deutschland seine politische Meinung frei sagen kann, oder ist es besser, vorsichtig zu sein?“
↔ Langzeitreihe seit 1953 — Messpunkt 2023
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
„Haben Sie das Gefühl, dass man in Deutschland seine politische Meinung frei sagen kann, oder ist es besser, vorsichtig zu sein?“
↔ Langzeitreihe seit 1953 — Messpunkt 2024
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
„Haben Sie das Gefühl, dass man heute in Deutschland seine politische Meinung frei sagen kann, oder ist es besser, vorsichtig zu sein?“
↔ 2021 sagten 45 % „kann frei reden" — das Niveau ist seither praktisch unverändert.
„Ich mache mir große Sorgen um die Meinungsfreiheit in Deutschland.“
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
Sollen Asylsuchende ohne gültige Einreisepapiere an den deutschen Grenzen zurückgewiesen werden?
Warum die Zahlen auseinandergehen: Die Institute fragen unterschiedlich — und zu unterschiedlichen Zeitpunkten: infratest dimap und die Forschungsgruppe Wahlen fragten Ende Januar 2025 (während der Debatte um den Unions-Antrag im Bundestag) nach dem damals diskutierten Vorschlag; INSA fragte im Juni 2025, nachdem Innenminister Dobrindt die Zurückweisungen bereits angeordnet hatte und das Verwaltungsgericht Berlin sie in einem Eilverfahren für rechtswidrig erklärt hatte. Schon zwischen den zwei zeitgleichen Januar-Umfragen liegen 6 Punkte — je nachdem, ob nach „grundsätzlich verwehren, auch wenn sie Asyl beantragen wollen“ oder nach „ausnahmsloser Zurückweisung“ gefragt wird. Seit der INSA-Erhebung vom 06.06.2025 hat kein Institut die Zurückweisungs-Frage öffentlich belegbar erneut gestellt (geprüft am 19.08.2026: DeutschlandTrend, Politbarometer, Forsa, INSA, Civey; eine YouGov/dpa-Erhebung vom Juli 2025 ist nur hinter einer Bezahlschranke verfügbar) — der Datenstand ist quellenbedingt.
Wie sich die Antworten entwickelt haben
„Die CSU fordert, dass Flüchtlinge, die bereits in anderen EU-Ländern registriert sind, zukünftig an der deutschen Grenze zurückgewiesen werden.“
„Danach sollen an der deutsch-österreichischen Grenze sogenannte Transitverfahren eingeführt werden, durch die Asylbewerber, die bereits in anderen Ländern der EU einen Asylantrag gestellt haben, spätestens nach 48 Stunden dorthin zurückgeschickt werden sollen.“
Frage: Frage nach direkten Zurückweisungen von Migranten an der deutschen Grenze; genauer Wortlaut nicht veröffentlicht.
„Diskutiert wird auch, Personen ohne gültige Einreisedokumente den Zutritt nach Deutschland an den Grenzen grundsätzlich zu verwehren, auch wenn sie Asyl beantragen wollen.“
Frage: Frage nach der Forderung einer „ausnahmslosen Zurückweisung von Asylsuchenden ohne gültige Einreisedokumente an der Grenze“ (dafür/dagegen); genauer Wortlaut nicht veröffentlicht.
Frage: Ob die Zurückweisungen von Asylsuchenden an den deutschen Grenzen (eher) richtig oder (eher) falsch sind — erhoben unmittelbar nach dem Eil-Beschluss des VG Berlin gegen die Zurückweisungspraxis. 13 % antworteten „weiß nicht“ oder machten keine Angabe.
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
„Innerhalb der EU gilt grundsätzlich das Prinzip offener Grenzen. Seit 2024 werden an allen deutschen Grenzen allerdings befristete Kontrollen durch die Bundespolizei durchgeführt, um die irreguläre Zuwanderung zu begrenzen. Diese Kontrollen wurden bereits mehrfach verlängert und laufen nach derzeitigem Stand im September aus. Sollten die Grenzkontrollen weiter verlängert werden oder nicht?“
Soll es ab 2035 in der EU keine Neuwagen mit Verbrennungsmotor mehr geben?
Warum die Zahlen auseinandergehen: Drei Institute, drei Fragelogiken: infratest dimap fragt, ob das EU-Verbot „richtig oder falsch“ ist; die Forschungsgruppe Wahlen fragt, ob Verbrenner nach 2035 „noch neu zugelassen werden sollen“ (bejahen heißt hier: gegen das Verbot); YouGov fragt, was die Bundesregierung tun soll — dagegen einsetzen, verschieben oder festhalten. Trotz unterschiedlicher Formulierungen zeigen alle drei 2025 eine klare Mehrheit gegen das Verbot in seiner beschlossenen Form. Seit den Dezember-2025-Erhebungen hat kein Institut die Frage erneut gestellt (geprüft am 19.08.2026: ARD-DeutschlandTrend und ZDF-Politbarometer, alle Ausgaben Januar–August 2026) — der Datenstand ist quellenbedingt.
Wie sich die Antworten entwickelt haben
Frage: Bewertung des von der EU geplanten Aus für die Neuzulassung von Autos mit Verbrennungsmotor ab 2035 als richtig oder falsch; genauer Wortlaut nicht veröffentlicht.
„Ab 2035 soll es in der EU keine Neuzulassungen für Autos mit Verbrennungsmotoren mehr geben.“
„Ab 2035 soll es in der EU keine Zulassung mehr geben für Neuwagen mit Verbrennermotoren.“
Frage: Gefragt wurde, wie sich die Bundesregierung zum EU-Verbrenner-Aus 2035 verhalten soll; restliche Befragte: unentschieden/keine Angabe.
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
„Die Länder der EU haben sich grundsätzlich darauf geeinigt, dass in der Europäischen Union ab dem Jahr 2035 keine Neu-Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor mehr zugelassen werden sollen. Ist aus Ihrer Sicht das Aus für Neu-Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor ab 2035 richtig oder falsch?“
Frage: Ob auch ab 2035 noch Autos mit Verbrennungsmotoren wie Benziner oder Diesel neu zugelassen werden sollen — „dafür“ heißt hier: gegen das Verbot. Genauer Wortlaut nicht veröffentlicht.
Sollen die Deutschen später in Rente gehen?
Warum die Zahlen auseinandergehen: Die Institute messen sehr Verschiedenes: infratest dimap fragt nach einer Kopplung des Rentenalters an die Lebenserwartung (32 % dafür), Forsa nach dem konkreten Kommissionsvorschlag einer Anhebung auf 67,5 Jahre (29 % angemessen, 7 % wollen mehr), die Forschungsgruppe Wahlen lässt zwischen drei Finanzierungsoptionen wählen — dort entscheiden sich nur 18 % für ein späteres Eintrittsalter, weil höhere Beiträge und langsamer steigende Renten als Alternativen angeboten werden. Gemeinsamer Befund trotz unterschiedlicher Fragen: Eine Mehrheit lehnt späteres Arbeiten ab.
Wie sich die Antworten entwickelt haben
Frage: Bewertung der Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung als einer von vier vorgelegten Reformvorschlägen; genauer Wortlaut nicht veröffentlicht. Veröffentlicht wurde nur der Ablehnungswert.
Frage: Bewertung des Vorschlags „Eine Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre“ als richtige oder falsche Richtung; veröffentlicht wurde nur der Ablehnungswert.
Frage: Auswahlfrage zur künftigen Rentenfinanzierung mit drei vorgegebenen Optionen; 32 % konnten oder wollten sich nicht festlegen. Genauer Wortlaut nicht veröffentlicht.
Frage: Frage nach einer Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre; genauer Wortlaut nicht veröffentlicht.
Frage: Frage nach einer direkten Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung; genauer Wortlaut nicht veröffentlicht.
Frage: Bewertung des Vorschlags, das Renteneintrittsalter schrittweise anzuheben; genauer Wortlaut nicht veröffentlicht.
Frage: Bewertung des Vorschlags der Alterssicherungskommission, das Renteneintrittsalter zwischen 2031 und 2041 schrittweise von 67 auf 67,5 Jahre anzuheben.
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
Frage: Bewertung des Expertenvorschlags, das Renteneintrittsalter künftig an die steigende Lebenserwartung zu koppeln (dafür/dagegen). Im selben DeutschlandTrend: 70 % gegen die Abschaffung der „Rente mit 63“.
Stand: 19.08.2026. Alle Werte stammen aus den verlinkten Original-Veröffentlichungen der Institute bzw. ihrer Auftraggeber. Diese Übersicht wird kuratiert gepflegt und schrittweise um weitere Themen und Institute erweitert.
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Häufige Fragen zu Sachfragen
Warum kommen zwei Institute zur gleichen Frage auf verschiedene Werte?
Weil zur Antwort mehr gehört als die Frage: Fragetext, Antwortmöglichkeiten, Erhebungsart (Telefon, Online, Panel), Feldzeit und Gewichtung unterscheiden sich. Schon eine andere Formulierung verschiebt Werte um mehrere Punkte. Deshalb steht an jeder Zahl, wer sie erhoben hat und wann — der Vergleich lohnt sich, die Vermischung nicht. Und: Reichweite oder Bekanntheit eines Instituts sagt nichts über den Wahrheitsgehalt; wir zeigen nur veröffentlichte Zahlen aus der jeweiligen Primärquelle.
Was bedeutet die Fallzahl hinter einer Erhebung?
Sie nennt, wie viele Personen befragt wurden — die Grundlage der Fehlertoleranz. Bei rund 1.000 Befragten liegt sie für Werte um 50 Prozent bei etwa plus/minus drei Punkten. Ein Unterschied von zwei Punkten zwischen zwei Erhebungen ist damit kein Unterschied. Veröffentlicht ein Institut Fallzahl oder Zeitraum nicht, ist das ausdrücklich vermerkt; wir ergänzen nichts aus einer Schätzung.
Sind Zustimmungswerte zu einer Sachfrage eine Wahlprognose?
Nein, und die beiden hängen schwächer zusammen, als man denkt: Wer einer Maßnahme zustimmt, wählt deshalb nicht die Partei, die sie vorschlägt. Sachfragen zeigen Meinungen zu Themen, Sonntagsfragen die Wahlabsicht — beides steht hier getrennt, weil es getrennt gehört.
Wie alt darf eine Erhebung sein, um noch etwas zu sagen?
Das hängt am Thema. Bei einer Grundsatzfrage ändert sich in Monaten wenig, bei einer aktuellen Kontroverse in Wochen viel. Deshalb steht an jeder Erhebung das Datum, und ältere Werte bleiben sichtbar statt zu verschwinden: Ein Verlauf ist aussagekräftiger als eine einzelne Momentaufnahme.
Wer beauftragt solche Erhebungen — und spielt das eine Rolle?
Oft Medien, manchmal Verbände oder Kampagnen. Der Auftraggeber entscheidet mit, welche Fragen gestellt werden, und genau deshalb steht er dabei, wo der Bestand ihn führt. Ein genannter Auftraggeber ist kein Mangel — ein ungenannter wäre einer.
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