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📊 Sachfragen

Institute im Vergleich

Stand 06.10.2026
Umfragen zu einzelnen Streitthemen — nicht die Sonntagsfrage. Wir stellen mehrere Institute nebeneinander, denn die Werte gehen je nach Institut, Zeitpunkt und Frageformulierung oft weit auseinander.

Überblick

8 Streitthemen, 58 erfasste Erhebungen. Die Spannweite zeigt, wie weit die Zustimmung zur jeweiligen Leitfrage je nach Institut, Zeitpunkt und Frageformulierung auseinanderliegt — sie ist die eigentliche Information: Eine einzelne Umfrage ist nie „die Wahrheit“.

⚖️ Verbot der AfD

Sollte die AfD verboten werden?

12 Erhebungen · 6 Institute · 2023–2026

Zustimmung: 36–53 % je nach Institut/Zeitpunkt/Frage

🗣️ Meinungsfreiheit

Wie frei fühlen sich die Menschen in Deutschland, ihre Meinung zu sagen?

15 Erhebungen · 2 Institute · 2021–2026

Zustimmung: 40–83 % je nach Institut/Zeitpunkt/Frage

📊 Zurückweisungen an der Grenze

Sollen Asylsuchende ohne gültige Einreisepapiere an den deutschen Grenzen zurückgewiesen werden?

7 Erhebungen · 4 Institute · 2018–2026

Zustimmung: 57–71 % je nach Institut/Zeitpunkt/Frage

📊 Verbrenner-Aus 2035

Soll es ab 2035 in der EU keine Neuwagen mit Verbrennungsmotor mehr geben?

6 Erhebungen · 3 Institute · 2023–2025

Zustimmung: 24–34 % je nach Institut/Zeitpunkt/Frage

📊 Renteneintrittsalter

Sollen die Deutschen später in Rente gehen?

8 Erhebungen · 5 Institute · 2023–2026

Zustimmung: 20–39 % je nach Institut/Zeitpunkt/Frage

📊 Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche

Soll die Nutzung sozialer Medien für Kinder und Jugendliche bis zu einer bestimmten Altersgrenze verboten werden?

4 Erhebungen · 4 Institute · 2026

Zustimmung: 33–81 % je nach Institut/Zeitpunkt/Frage

📊 Abschaffung der „Rente mit 63“

Soll der abschlagsfreie vorzeitige Renteneintritt nach 45 Beitragsjahren („Rente mit 63“) abgeschafft werden?

3 Erhebungen · 2 Institute · 2026

Zustimmung: 20–26 % je nach Institut/Zeitpunkt/Frage

📊 Vermögensteuer

Soll in Deutschland wieder eine Vermögensteuer erhoben werden?

3 Erhebungen · 2 Institute · 2016–2026

Zustimmung: 52–69 % je nach Institut/Zeitpunkt/Frage

Klick öffnet das Thema mit allen Erhebungen, Frageformulierungen und Quellen.

Verlinkt ist die Veröffentlichung des Instituts bzw. seines Auftraggebers; wo nur ein Pressebeleg vorliegt, steht das an der Erhebung. Diese Übersicht wird kuratiert gepflegt und schrittweise um weitere Themen und Institute erweitert.

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Sonntagsfrage, Institutsgenauigkeit und die Stimmung im Land — alles im Überblick.

Häufige Fragen zu Sachfragen

Warum kommen zwei Institute zur gleichen Frage auf verschiedene Werte?

Weil zur Antwort mehr gehört als die Frage: Fragetext, Antwortmöglichkeiten, Erhebungsart (Telefon, Online, Panel), Feldzeit und Gewichtung unterscheiden sich. Schon eine andere Formulierung verschiebt Werte um mehrere Punkte. Deshalb steht an jeder Zahl, wer sie erhoben hat und wann — der Vergleich lohnt sich, die Vermischung nicht. Und: Reichweite oder Bekanntheit eines Instituts sagt nichts über den Wahrheitsgehalt. Wir zeigen nur veröffentlichte Zahlen und verlinken die Veröffentlichung des Instituts oder seines Auftraggebers; wo nur ein Pressebeleg vorliegt, steht das an der Erhebung.

Was bedeutet die Fallzahl hinter einer Erhebung?

Sie nennt, wie viele Personen befragt wurden — die Grundlage der Fehlertoleranz. Bei rund 1.000 Befragten liegt sie für Werte um 50 Prozent bei etwa plus/minus drei Punkten. Ein Unterschied von zwei Punkten zwischen zwei Erhebungen ist damit kein Unterschied. Veröffentlicht ein Institut Fallzahl oder Zeitraum nicht, ist das ausdrücklich vermerkt; wir ergänzen nichts aus einer Schätzung.

Sind Zustimmungswerte zu einer Sachfrage eine Wahlprognose?

Nein, und die beiden hängen schwächer zusammen, als man denkt: Wer einer Maßnahme zustimmt, wählt deshalb nicht die Partei, die sie vorschlägt. Sachfragen zeigen Meinungen zu Themen, Sonntagsfragen die Wahlabsicht — beides steht hier getrennt, weil es getrennt gehört.

Wie alt darf eine Erhebung sein, um noch etwas zu sagen?

Das hängt am Thema. Bei einer Grundsatzfrage ändert sich in Monaten wenig, bei einer aktuellen Kontroverse in Wochen viel. Deshalb steht an jeder Erhebung das Datum, und ältere Werte bleiben sichtbar statt zu verschwinden: Ein Verlauf ist aussagekräftiger als eine einzelne Momentaufnahme.

Wer beauftragt solche Erhebungen — und spielt das eine Rolle?

Oft Medien, manchmal Verbände oder Kampagnen. Der Auftraggeber entscheidet mit, welche Fragen gestellt werden, und genau deshalb steht er dabei, wo der Bestand ihn führt. Ein genannter Auftraggeber ist kein Mangel — ein ungenannter wäre einer.

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