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📊 Sachfragen

Institute im Vergleich

Umfragen zu einzelnen Streitthemen — nicht die Sonntagsfrage. Wir stellen mehrere Institute nebeneinander, denn die Werte gehen je nach Institut, Zeitpunkt und Frageformulierung oft weit auseinander.

Stand: 19.08.2026. Alle Werte stammen aus den verlinkten Original-Veröffentlichungen der Institute bzw. ihrer Auftraggeber. Diese Übersicht wird kuratiert gepflegt und schrittweise um weitere Themen und Institute erweitert.

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Häufige Fragen zu Sachfragen

Warum kommen zwei Institute zur gleichen Frage auf verschiedene Werte?

Weil zur Antwort mehr gehört als die Frage: Fragetext, Antwortmöglichkeiten, Erhebungsart (Telefon, Online, Panel), Feldzeit und Gewichtung unterscheiden sich. Schon eine andere Formulierung verschiebt Werte um mehrere Punkte. Deshalb steht an jeder Zahl, wer sie erhoben hat und wann — der Vergleich lohnt sich, die Vermischung nicht. Und: Reichweite oder Bekanntheit eines Instituts sagt nichts über den Wahrheitsgehalt; wir zeigen nur veröffentlichte Zahlen aus der jeweiligen Primärquelle.

Was bedeutet die Fallzahl hinter einer Erhebung?

Sie nennt, wie viele Personen befragt wurden — die Grundlage der Fehlertoleranz. Bei rund 1.000 Befragten liegt sie für Werte um 50 Prozent bei etwa plus/minus drei Punkten. Ein Unterschied von zwei Punkten zwischen zwei Erhebungen ist damit kein Unterschied. Veröffentlicht ein Institut Fallzahl oder Zeitraum nicht, ist das ausdrücklich vermerkt; wir ergänzen nichts aus einer Schätzung.

Sind Zustimmungswerte zu einer Sachfrage eine Wahlprognose?

Nein, und die beiden hängen schwächer zusammen, als man denkt: Wer einer Maßnahme zustimmt, wählt deshalb nicht die Partei, die sie vorschlägt. Sachfragen zeigen Meinungen zu Themen, Sonntagsfragen die Wahlabsicht — beides steht hier getrennt, weil es getrennt gehört.

Wie alt darf eine Erhebung sein, um noch etwas zu sagen?

Das hängt am Thema. Bei einer Grundsatzfrage ändert sich in Monaten wenig, bei einer aktuellen Kontroverse in Wochen viel. Deshalb steht an jeder Erhebung das Datum, und ältere Werte bleiben sichtbar statt zu verschwinden: Ein Verlauf ist aussagekräftiger als eine einzelne Momentaufnahme.

Wer beauftragt solche Erhebungen — und spielt das eine Rolle?

Oft Medien, manchmal Verbände oder Kampagnen. Der Auftraggeber entscheidet mit, welche Fragen gestellt werden, und genau deshalb steht er dabei, wo der Bestand ihn führt. Ein genannter Auftraggeber ist kein Mangel — ein ungenannter wäre einer.

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