📊 Sachfragen
Institute im Vergleich
Überblick
8 Streitthemen, 58 erfasste Erhebungen. Die Spannweite zeigt, wie weit die Zustimmung zur jeweiligen Leitfrage je nach Institut, Zeitpunkt und Frageformulierung auseinanderliegt — sie ist die eigentliche Information: Eine einzelne Umfrage ist nie „die Wahrheit“.
⚖️ Verbot der AfD
Sollte die AfD verboten werden?
12 Erhebungen · 6 Institute · 2023–2026
Zustimmung: 36–53 % je nach Institut/Zeitpunkt/Frage
🗣️ Meinungsfreiheit
Wie frei fühlen sich die Menschen in Deutschland, ihre Meinung zu sagen?
15 Erhebungen · 2 Institute · 2021–2026
Zustimmung: 40–83 % je nach Institut/Zeitpunkt/Frage
📊 Zurückweisungen an der Grenze
Sollen Asylsuchende ohne gültige Einreisepapiere an den deutschen Grenzen zurückgewiesen werden?
7 Erhebungen · 4 Institute · 2018–2026
Zustimmung: 57–71 % je nach Institut/Zeitpunkt/Frage
📊 Verbrenner-Aus 2035
Soll es ab 2035 in der EU keine Neuwagen mit Verbrennungsmotor mehr geben?
6 Erhebungen · 3 Institute · 2023–2025
Zustimmung: 24–34 % je nach Institut/Zeitpunkt/Frage
📊 Renteneintrittsalter
Sollen die Deutschen später in Rente gehen?
8 Erhebungen · 5 Institute · 2023–2026
Zustimmung: 20–39 % je nach Institut/Zeitpunkt/Frage
📊 Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche
Soll die Nutzung sozialer Medien für Kinder und Jugendliche bis zu einer bestimmten Altersgrenze verboten werden?
4 Erhebungen · 4 Institute · 2026
Zustimmung: 33–81 % je nach Institut/Zeitpunkt/Frage
📊 Abschaffung der „Rente mit 63“
Soll der abschlagsfreie vorzeitige Renteneintritt nach 45 Beitragsjahren („Rente mit 63“) abgeschafft werden?
3 Erhebungen · 2 Institute · 2026
Zustimmung: 20–26 % je nach Institut/Zeitpunkt/Frage
📊 Vermögensteuer
Soll in Deutschland wieder eine Vermögensteuer erhoben werden?
3 Erhebungen · 2 Institute · 2016–2026
Zustimmung: 52–69 % je nach Institut/Zeitpunkt/Frage
Klick öffnet das Thema mit allen Erhebungen, Frageformulierungen und Quellen.
Sollte die AfD verboten werden?
Warum die Zahlen auseinandergehen: Wichtig für die Einordnung: Die Institute fragen unterschiedlich — mal nach einem „Verbot der AfD", mal danach, ob ein „Verbotsverfahren eingeleitet" werden soll. Schon diese Formulierung verschiebt die Zustimmung. Auch der Zeitpunkt spielt eine Rolle.
Wie sich die Antworten entwickelt haben
ZustimmungAblehnung
Symbolform = Institut (6 Institute teilen sich 4 Formen):
- Forsa und INSA
- Ipsos und Civey
- Forschungsgruppe Wahlen
- infratest dimap
ZustimmungAblehnung
Symbolform = Institut (6 Institute teilen sich 4 Formen):
- Forsa und INSA
- Ipsos und Civey
- Forschungsgruppe Wahlen
- infratest dimap
Zur Einordnung: Gefragt wurde, ob die Befragten es persönlich gut fänden, wenn die AfD verboten würde oder nicht; der genaue Wortlaut ist nicht veröffentlicht.
Nur Pressebeleg: Der Link führt zu einer Medienveröffentlichung, nicht zur Veröffentlichung des Instituts oder seines Auftraggebers.
„Die AfD befindet sich seit Monaten auf einem Stimmungshoch. Der Verfassungsschutz hat die AfD in drei Bundesländern als gesichert rechtsextremistisch einstuft. Nun werden Stimmen nach einem Parteiverbot laut. Was denken Sie persönlich, sollte gegen die AfD ein Parteiverbotsverfahren eingeleitet werden?“
Zur Einordnung: Frage nach einem Verbot der AfD (unterstützen / dagegen); genauer Wortlaut nicht veröffentlicht.
Zur Einordnung: Frage nach einem Verbot der AfD (unterstützen / dagegen); genauer Wortlaut nicht veröffentlicht.
Zur Einordnung: Frage im Kontext: „Nach den Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg will im Bundestag eine fraktionsübergreifende Gruppe von Abgeordneten ein Verbotsverfahren gegen die AfD beim Bundesverfassungsgericht einleiten.“ Der genaue Frage-Wortlaut ist nicht veröffentlicht; abgefragt wurde, ob ein solches Verfahren derzeit angemessen wäre.
Zur Einordnung: Frage nach einem Verbot der AfD (für richtig / für nicht richtig); genauer Wortlaut nicht veröffentlicht.
Zur Einordnung: Frage danach, ob die AfD jetzt verboten werden soll; genauer Wortlaut nicht veröffentlicht.
Nur Pressebeleg: Der Link führt zu einer Medienveröffentlichung, nicht zur Veröffentlichung des Instituts oder seines Auftraggebers.
„Und wäre aus Ihrer Sicht die Einleitung eines Verbotsverfahrens gegen die AfD angemessen oder nicht angemessen?“
Nur Pressebeleg: Der Link führt zu einer Medienveröffentlichung, nicht zur Veröffentlichung des Instituts oder seines Auftraggebers.
Zur Einordnung: Ob man ein Parteiverbotsverfahren gegen die AfD begrüßen würde.
Zur Einordnung: Frage danach, ob ein Verbot der Partei beim Bundesverfassungsgericht beantragt werden soll; genauer Wortlaut nicht veröffentlicht. Der Erhebungszeitraum wurde nicht veröffentlicht.
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
Nur Pressebeleg: Der Link führt zu einer Medienveröffentlichung, nicht zur Veröffentlichung des Instituts oder seines Auftraggebers.
„Sollte Ihrer Meinung nach ein Verbotsverfahren gegen die AfD eingeleitet werden?“
Zur Einordnung: Ob die AfD verboten werden sollte (INSA-Meinungstrend).
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
Wie frei fühlen sich die Menschen in Deutschland, ihre Meinung zu sagen?
Warum die Zahlen auseinandergehen: Achtung — die Institute messen NICHT dasselbe: Allensbach fragt seit 1953, ob man seine Meinung frei sagen KANN; INSA fragt, ob man sich SORGEN um die Meinungsfreiheit macht. Beide Zahlen beschreiben verwandte, aber verschiedene Dinge und sind nicht gegeneinander lesbar. Die Allensbach-Reihe ist untereinander vergleichbar, weil dieselbe Frage über Jahrzehnte gestellt wurde — bis 1980 allerdings nur in Westdeutschland.
Wie sich die Antworten entwickelt haben
kann Meinung frei sagenbesser vorsichtig sein
Symbolform = Institut:
- Institut für Demoskopie Allensbach
kann Meinung frei sagenbesser vorsichtig sein
Symbolform = Institut:
- Institut für Demoskopie Allensbach
„Haben Sie das Gefühl, dass man heute in Deutschland seine politische Meinung frei sagen kann, oder ist es besser, vorsichtig zu sein?“
↔ Langzeitreihe seit 1953 — Messpunkt 1953
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
„Haben Sie das Gefühl, dass man heute in Deutschland seine politische Meinung frei sagen kann, oder ist es besser, vorsichtig zu sein?“
↔ Langzeitreihe seit 1953 — Messpunkt 1962
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
„Haben Sie das Gefühl, dass man heute in Deutschland seine politische Meinung frei sagen kann, oder ist es besser, vorsichtig zu sein?“
↔ Langzeitreihe seit 1953 — Messpunkt 1971
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
„Haben Sie das Gefühl, dass man heute in Deutschland seine politische Meinung frei sagen kann, oder ist es besser, vorsichtig zu sein?“
↔ Langzeitreihe seit 1953 — Messpunkt 1980
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
„Haben Sie das Gefühl, dass man in Deutschland seine politische Meinung frei sagen kann, oder ist es besser, vorsichtig zu sein?“
↔ Langzeitreihe seit 1953 — Messpunkt 1991
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
„Haben Sie das Gefühl, dass man in Deutschland seine politische Meinung frei sagen kann, oder ist es besser, vorsichtig zu sein?“
↔ Langzeitreihe seit 1953 — Messpunkt 1994
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
„Haben Sie das Gefühl, dass man in Deutschland seine politische Meinung frei sagen kann, oder ist es besser, vorsichtig zu sein?“
↔ Langzeitreihe seit 1953 — Messpunkt 2003
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
„Haben Sie das Gefühl, dass man in Deutschland seine politische Meinung frei sagen kann, oder ist es besser, vorsichtig zu sein?“
↔ Langzeitreihe seit 1953 — Messpunkt 2011
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
„Haben Sie das Gefühl, dass man in Deutschland seine politische Meinung frei sagen kann, oder ist es besser, vorsichtig zu sein?“
↔ Langzeitreihe seit 1953 — Messpunkt 2014
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
„Haben Sie das Gefühl, dass man in Deutschland seine politische Meinung frei sagen kann, oder ist es besser, vorsichtig zu sein?“
↔ Langzeitreihe seit 1953 — Messpunkt 2017
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
„Haben Sie das Gefühl, dass man in Deutschland seine politische Meinung frei sagen kann, oder ist es besser, vorsichtig zu sein?“
↔ Langzeitreihe seit 1953 — Messpunkt 2022
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
„Haben Sie das Gefühl, dass man in Deutschland seine politische Meinung frei sagen kann, oder ist es besser, vorsichtig zu sein?“
↔ Langzeitreihe seit 1953 — Messpunkt 2023
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
„Haben Sie das Gefühl, dass man in Deutschland seine politische Meinung frei sagen kann, oder ist es besser, vorsichtig zu sein?“
↔ Langzeitreihe seit 1953 — Messpunkt 2024
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
„Haben Sie das Gefühl, dass man heute in Deutschland seine politische Meinung frei sagen kann, oder ist es besser, vorsichtig zu sein?“
↔ 2021 sagten 45 % „kann frei reden" — das Niveau ist seither praktisch unverändert.
„Ich mache mir große Sorgen um die Meinungsfreiheit in Deutschland.“
Zur Einordnung: Zustimmung zur Aussage (INSA-Meinungstrend).
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
Sollen Asylsuchende ohne gültige Einreisepapiere an den deutschen Grenzen zurückgewiesen werden?
Warum die Zahlen auseinandergehen: Die Institute fragen unterschiedlich — und zu unterschiedlichen Zeitpunkten: infratest dimap und die Forschungsgruppe Wahlen fragten Ende Januar 2025 (während der Debatte um den Unions-Antrag im Bundestag) nach dem damals diskutierten Vorschlag; INSA fragte im Juni 2025, nachdem Innenminister Dobrindt die Zurückweisungen bereits angeordnet hatte und das Verwaltungsgericht Berlin sie in einem Eilverfahren für rechtswidrig erklärt hatte. Schon zwischen den zwei zeitgleichen Januar-Umfragen liegen 6 Punkte — je nachdem, ob nach „grundsätzlich verwehren, auch wenn sie Asyl beantragen wollen“ oder nach „ausnahmsloser Zurückweisung“ gefragt wird. Seit der INSA-Erhebung vom 06.06.2025 hat kein Institut die Zurückweisungs-Frage öffentlich belegbar erneut gestellt (geprüft am 19.08.2026: DeutschlandTrend, Politbarometer, Forsa, INSA, Civey; eine YouGov/dpa-Erhebung vom Juli 2025 ist nur hinter einer Bezahlschranke verfügbar) — der Datenstand ist quellenbedingt.
Wie sich die Antworten entwickelt haben
für Zurückweisungendagegen
Symbolform = Institut:
- Forschungsgruppe Wahlen
- YouGov
- infratest dimap
- INSA
für Zurückweisungendagegen
Symbolform = Institut:
- Forschungsgruppe Wahlen
- YouGov
- infratest dimap
- INSA
„Die CSU fordert, dass Flüchtlinge, die bereits in anderen EU-Ländern registriert sind, zukünftig an der deutschen Grenze zurückgewiesen werden.“
„Danach sollen an der deutsch-österreichischen Grenze sogenannte Transitverfahren eingeführt werden, durch die Asylbewerber, die bereits in anderen Ländern der EU einen Asylantrag gestellt haben, spätestens nach 48 Stunden dorthin zurückgeschickt werden sollen.“
Zur Einordnung: Bezieht sich auf das Transitverfahren an der deutsch-österreichischen Grenze, nicht auf Zurückweisung ohne gültige Papiere im Allgemeinen.
Zur Einordnung: Frage nach direkten Zurückweisungen von Migranten an der deutschen Grenze; genauer Wortlaut nicht veröffentlicht.
Nur Pressebeleg: Der Link führt zu einer Medienveröffentlichung, nicht zur Veröffentlichung des Instituts oder seines Auftraggebers.
„Diskutiert wird auch, Personen ohne gültige Einreisedokumente den Zutritt nach Deutschland an den Grenzen grundsätzlich zu verwehren, auch wenn sie Asyl beantragen wollen.“
Zur Einordnung: Vorgelegt als zur Diskussion stehende Maßnahme, Bewertung als richtig/falsch. Erhebung überwiegend vor der Bundestagsabstimmung über den Unions-Antrag am 29.01.2025.
Zur Einordnung: Frage nach der Forderung einer „ausnahmslosen Zurückweisung von Asylsuchenden ohne gültige Einreisedokumente an der Grenze“ (dafür/dagegen); genauer Wortlaut nicht veröffentlicht.
Zur Einordnung: Ob die Zurückweisungen von Asylsuchenden an den deutschen Grenzen (eher) richtig oder (eher) falsch sind — erhoben unmittelbar nach dem Eil-Beschluss des VG Berlin gegen die Zurückweisungspraxis. 13 % antworteten „weiß nicht“ oder machten keine Angabe.
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
Nur Pressebeleg: Der Link führt zu einer Medienveröffentlichung, nicht zur Veröffentlichung des Instituts oder seines Auftraggebers.
„Innerhalb der EU gilt grundsätzlich das Prinzip offener Grenzen. Seit 2024 werden an allen deutschen Grenzen allerdings befristete Kontrollen durch die Bundespolizei durchgeführt, um die irreguläre Zuwanderung zu begrenzen. Diese Kontrollen wurden bereits mehrfach verlängert und laufen nach derzeitigem Stand im September aus. Sollten die Grenzkontrollen weiter verlängert werden oder nicht?“
Zur Einordnung: Fragt nach der Verlängerung der GRENZKONTROLLEN, nicht nach Zurückweisungen von Asylsuchenden — nur eingeschränkt mit den übrigen Erhebungen dieses Themas vergleichbar (Aufnahme mit diesem Hinweis: Betreiber-Entscheid 19.08.2026, weil seit Juni 2025 kein Institut die Zurückweisungs-Frage erneut gestellt hat).
Soll es ab 2035 in der EU keine Neuwagen mit Verbrennungsmotor mehr geben?
Warum die Zahlen auseinandergehen: Drei Institute, drei Fragelogiken: infratest dimap fragt, ob das EU-Verbot „richtig oder falsch“ ist; die Forschungsgruppe Wahlen lässt zwischen zwei Möglichkeiten wählen: ab 2035 „keine Autos mit Verbrennungsmotoren mehr neu zugelassen“ oder „solche Autos auch ab 2035 noch neu zugelassen“; YouGov fragt, was die Bundesregierung tun soll — dagegen einsetzen, verschieben oder festhalten. Trotz unterschiedlicher Formulierungen zeigen alle drei 2025 eine klare Mehrheit gegen das Verbot in seiner beschlossenen Form. Seit den Dezember-2025-Erhebungen hat kein Institut die Frage erneut gestellt (geprüft am 19.08.2026: ARD-DeutschlandTrend und ZDF-Politbarometer, alle Ausgaben Januar–August 2026) — der Datenstand ist quellenbedingt.
Wie sich die Antworten entwickelt haben
für das Verbrenner-Aus 2035dagegen
Symbolform = Institut:
- infratest dimap
- Forschungsgruppe Wahlen
- YouGov
für das Verbrenner-Aus 2035dagegen
Symbolform = Institut:
- infratest dimap
- Forschungsgruppe Wahlen
- YouGov
Zur Einordnung: Bewertung des von der EU geplanten Aus für die Neuzulassung von Autos mit Verbrennungsmotor ab 2035 als richtig oder falsch; genauer Wortlaut nicht veröffentlicht.
„Ab 2035 soll es in der EU keine Neuzulassungen für Autos mit Verbrennungsmotoren mehr geben.“
„Ab 2035 soll es in der EU keine Zulassung mehr geben für Neuwagen mit Verbrennermotoren.“
Zur Einordnung: Gefragt wurde, wie sich die Bundesregierung zum EU-Verbrenner-Aus 2035 verhalten soll; restliche Befragte: unentschieden/keine Angabe.
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
Nur Pressebeleg: Der Link führt zu einer Medienveröffentlichung, nicht zur Veröffentlichung des Instituts oder seines Auftraggebers.
„Die Länder der EU haben sich grundsätzlich darauf geeinigt, dass in der Europäischen Union ab dem Jahr 2035 keine Neu-Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor mehr zugelassen werden sollen. Ist aus Ihrer Sicht das Aus für Neu-Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor ab 2035 richtig oder falsch?“
Zur Einordnung: Gegenüber Januar 2025 stieg die Ablehnung um 5 Punkte (Zustimmung zum Verbot: minus 4 Punkte).
„Wie ist das mit einem Verbot von Autos mit Verbrennungsmotoren wie Benziner oder Diesel ab 2035? Sollen ab 2035 … keine Autos mit Verbrennungsmotoren mehr neu zugelassen werden oder sollen solche Autos auch ab 2035 noch neu zugelassen werden?“
Zur Einordnung: Ob ab 2035 keine Verbrenner mehr neu zugelassen werden sollen oder auch danach noch. Wortlaut aus den Fragetexten, die die Forschungsgruppe Wahlen auf der Quellseite verlinkt.
Sollen die Deutschen später in Rente gehen?
Warum die Zahlen auseinandergehen: Die Institute messen sehr Verschiedenes: infratest dimap fragt nach einer Kopplung des Rentenalters an die Lebenserwartung (32 % dafür), Forsa nach dem konkreten Kommissionsvorschlag einer Anhebung auf 67,5 Jahre (29 % angemessen, 7 % wollen mehr), die Forschungsgruppe Wahlen lässt zwischen drei Finanzierungsoptionen wählen — dort entscheiden sich nur 18 % für ein späteres Eintrittsalter, weil höhere Beiträge und langsamer steigende Renten als Alternativen angeboten werden. Gemeinsamer Befund trotz unterschiedlicher Fragen: Eine Mehrheit lehnt späteres Arbeiten ab.
Wie sich die Antworten entwickelt haben
ZustimmungAblehnung
Symbolform = Institut:
- INSA
- infratest dimap
- Forschungsgruppe Wahlen
- Civey
ZustimmungAblehnung
Symbolform = Institut:
- INSA
- infratest dimap
- Forschungsgruppe Wahlen
- Civey
Zur Einordnung: Bewertung der Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung als einer von vier vorgelegten Reformvorschlägen; genauer Wortlaut nicht veröffentlicht. Veröffentlicht wurde nur der Ablehnungswert.
Zur Einordnung: Bewertung des Vorschlags „Eine Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre“ als richtige oder falsche Richtung; veröffentlicht wurde nur der Ablehnungswert.
Nur Pressebeleg: Der Link führt zu einer Medienveröffentlichung, nicht zur Veröffentlichung des Instituts oder seines Auftraggebers.
„In Zukunft gibt es immer weniger Berufstätige und immer mehr Rentner. Was finden Sie deshalb zur Finanzierung der Renten auf längere Sicht am besten, … höhere Rentenbeiträge für Berufstätige, ein späteres Renteneintrittsalter für Berufstätige oder langsamer steigende Renten für Rentner?“
Zur Einordnung: Auswahlfrage zur künftigen Rentenfinanzierung mit drei vorgegebenen Optionen; 32 % konnten oder wollten sich nicht festlegen. Wortlaut aus den Fragetexten, die die Forschungsgruppe Wahlen auf der Quellseite verlinkt.
Zur Einordnung: Frage nach einer Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre; genauer Wortlaut nicht veröffentlicht.
Zur Einordnung: Frage nach einer direkten Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung; genauer Wortlaut nicht veröffentlicht.
Nur Pressebeleg: Der Link führt zu einer Medienveröffentlichung, nicht zur Veröffentlichung des Instituts oder seines Auftraggebers.
Zur Einordnung: Bewertung des Vorschlags, das Renteneintrittsalter schrittweise anzuheben; genauer Wortlaut nicht veröffentlicht.
Zur Einordnung: Bewertung des Vorschlags der Alterssicherungskommission, das Renteneintrittsalter zwischen 2031 und 2041 schrittweise von 67 auf 67,5 Jahre anzuheben.
Das Institut hat zu dieser Zahl Fallzahl und/oder Erhebungszeitraum nicht veröffentlicht — deshalb hier nur eingeschränkt einzuordnen.
Nur Pressebeleg: Der Link führt zu einer Medienveröffentlichung, nicht zur Veröffentlichung des Instituts oder seines Auftraggebers.
Zur Einordnung: Bewertung des Expertenvorschlags, das Renteneintrittsalter künftig an die steigende Lebenserwartung zu koppeln (dafür/dagegen). Im selben DeutschlandTrend: 70 % gegen die Abschaffung der „Rente mit 63“.
Soll der abschlagsfreie vorzeitige Renteneintritt nach 45 Beitragsjahren („Rente mit 63“) abgeschafft werden?
Warum die Zahlen auseinandergehen: Zwei Fragelogiken zur Abschaffung: infratest dimap (Juli 2026) fragte, ob die Abschaffung in die richtige oder falsche Richtung geht – als einer von mehreren Vorschlägen einer Expertenkommission; die Forschungsgruppe Wahlen (August 2026) fragte, ob es richtig ist, dass die Bundesregierung die Regelung abschaffen will, oder ob es sie weiterhin geben sollte. Der ARD-DeutschlandTrend extra vom 07.09.2026 fragte dagegen, ob die Regelung beibehalten werden soll, „auch wenn dafür die Rentenbeiträge erhöht werden müssen“. Diese Bedingung enthalten die beiden anderen Fragen nicht; der Wert ist deshalb nicht direkt mit ihnen vergleichbar. Die Frage nach dem allgemeinen Renteneintrittsalter steht im Thema „Renteneintrittsalter“.
„Eine von der Bundesregierung eingesetzte Expertenkommission hat vergangene Woche Vorschläge für eine Neuausrichtung der Rentenpolitik in Deutschland vorgelegt. Wie stehen Sie dazu? Geben Sie bitte für jeden Vorschlag an, ob dieser aus Ihrer Sicht in die richtige oder falsche Richtung geht. – Abschaffung der so genannten Rente ab 63, also des abschlagsfreien vorzeitigen Renteneintritts für besonders langjährige Versicherte“
Zur Einordnung: Einer von vier abgefragten Vorschlägen der Alterssicherungskommission; Wortlaut aus Einleitung und Vorschlag zusammengesetzt.
„Bisher können Arbeitnehmer, die 45 Jahre lang Beiträge in die Rentenversicherung einbezahlt haben, schon vor dem gesetzlichen Renteneintrittsalter ohne Abschläge in Rente gehen. Im Rahmen der Rentenreform plant die Bundesregierung diese sogenannte Rente mit 63 abzuschaffen. Finden Sie es … richtig, dass die Bundesregierung die sogenannte Rente mit 63 abschaffen will, oder sollte es diese Regelung weiterhin geben?“
Zur Einordnung: Wortlaut aus den Fragetexten, die die Forschungsgruppe Wahlen auf der Quellseite verlinkt. „weiß nicht“ = Rest zu 100 Prozent laut Quelle.
„Gegenwärtig können Beschäftigte nach 45 Beitragsjahren vorzeitig in Rente gehen, ohne dass sie Abzüge erhalten. Sollte das aus Ihrer Sicht beibehalten werden, auch wenn dafür die Rentenbeiträge erhöht werden müssen?“
Zur Einordnung: Fragt nach dem BEIBEHALTEN unter der Bedingung höherer Rentenbeiträge – nicht direkt nach der Abschaffung. Deshalb ohne Zuordnung zu Zustimmung und Ablehnung der Leitfrage.
Soll in Deutschland wieder eine Vermögensteuer erhoben werden?
Warum die Zahlen auseinandergehen: Die Erhebungen liegen zeitlich weit auseinander und fragen unterschiedlich. YouGov fragte im November 2016 nach der (Wieder-)Einführung einer Vermögenssteuer. Im ARD-DeutschlandTrend vom April 2025 ging es um den Vorschlag „Eine Steuer auf hohe Vermögen einführen“; veröffentlicht ist dort nur der Anteil, der das für die richtige Richtung hält. Die Befragung vom April 2026 gehört zur ARD-Aktion „Deine Meinung zählt!“ und richtete sich an die deutschsprachige Bevölkerung ab 16 Jahren, nicht nur an Wahlberechtigte. Zu dieser Aktion gehörte zusätzlich eine Online-Mitmachaktion, an der sich laut WDR mehr als 70.000 Menschen beteiligten – deren Ergebnisse sind hier nicht enthalten; die Werte stammen aus der zufallsbasierten Befragung von infratest dimap. Freibeträge oder Steuersätze nennen die veröffentlichten Frageformulierungen nicht.
Zur Einordnung: Frage nach der (Wieder-)Einführung einer Vermögenssteuer (Ja / Nein / weiß nicht); genauer Wortlaut nicht veröffentlicht. Erhoben knapp zehn Jahre vor den übrigen Erhebungen dieses Themas.
„Auf eine ganze Reihe von Punkten konnten sich CDU/CSU und SPD bislang in den Koalitionsverhandlungen nicht einigen. Geben Sie bitte zu den folgenden Dingen an, ob diese in die richtige oder falsche Richtung gehen würden. – Eine Steuer auf hohe Vermögen einführen“
Zur Einordnung: Einer von sechs abgefragten Punkten aus den Koalitionsverhandlungen; Wortlaut aus Einleitung und Punkt zusammengesetzt. Veröffentlicht ist nur der Anteil „richtige Richtung“, nicht der Gegenwert. Fragt nach einer „Steuer auf hohe Vermögen“, nicht wörtlich nach der Vermögensteuer.
„Es werden derzeit verschiedene Wege diskutiert, die Bürgerinnen und Bürger stärker an der Finanzierung des Gemeinwesens zu beteiligen. Gehen die folgenden Vorschläge für Sie in die richtige oder in die falsche Richtung? – eine Vermögenssteuer einzuführen“
Zur Einordnung: Repräsentative Befragung, nicht die gleichzeitige Online-Mitmachaktion. Befragt wurde die deutschsprachige Bevölkerung ab 16 Jahren, nicht nur Wahlberechtigte. Wortlaut aus Einleitung und Vorschlag zusammengesetzt. Pressemitteilung und Studienseite von infratest dimap nennen unterschiedliche Fehlerbereiche; deshalb ist hier keiner ausgewiesen.
Verlinkt ist die Veröffentlichung des Instituts bzw. seines Auftraggebers; wo nur ein Pressebeleg vorliegt, steht das an der Erhebung. Diese Übersicht wird kuratiert gepflegt und schrittweise um weitere Themen und Institute erweitert.
Mehr Umfragen & Einordnung
Sonntagsfrage, Institutsgenauigkeit und die Stimmung im Land — alles im Überblick.
Häufige Fragen zu Sachfragen
Warum kommen zwei Institute zur gleichen Frage auf verschiedene Werte?
Weil zur Antwort mehr gehört als die Frage: Fragetext, Antwortmöglichkeiten, Erhebungsart (Telefon, Online, Panel), Feldzeit und Gewichtung unterscheiden sich. Schon eine andere Formulierung verschiebt Werte um mehrere Punkte. Deshalb steht an jeder Zahl, wer sie erhoben hat und wann — der Vergleich lohnt sich, die Vermischung nicht. Und: Reichweite oder Bekanntheit eines Instituts sagt nichts über den Wahrheitsgehalt. Wir zeigen nur veröffentlichte Zahlen und verlinken die Veröffentlichung des Instituts oder seines Auftraggebers; wo nur ein Pressebeleg vorliegt, steht das an der Erhebung.
Was bedeutet die Fallzahl hinter einer Erhebung?
Sie nennt, wie viele Personen befragt wurden — die Grundlage der Fehlertoleranz. Bei rund 1.000 Befragten liegt sie für Werte um 50 Prozent bei etwa plus/minus drei Punkten. Ein Unterschied von zwei Punkten zwischen zwei Erhebungen ist damit kein Unterschied. Veröffentlicht ein Institut Fallzahl oder Zeitraum nicht, ist das ausdrücklich vermerkt; wir ergänzen nichts aus einer Schätzung.
Sind Zustimmungswerte zu einer Sachfrage eine Wahlprognose?
Nein, und die beiden hängen schwächer zusammen, als man denkt: Wer einer Maßnahme zustimmt, wählt deshalb nicht die Partei, die sie vorschlägt. Sachfragen zeigen Meinungen zu Themen, Sonntagsfragen die Wahlabsicht — beides steht hier getrennt, weil es getrennt gehört.
Wie alt darf eine Erhebung sein, um noch etwas zu sagen?
Das hängt am Thema. Bei einer Grundsatzfrage ändert sich in Monaten wenig, bei einer aktuellen Kontroverse in Wochen viel. Deshalb steht an jeder Erhebung das Datum, und ältere Werte bleiben sichtbar statt zu verschwinden: Ein Verlauf ist aussagekräftiger als eine einzelne Momentaufnahme.
Wer beauftragt solche Erhebungen — und spielt das eine Rolle?
Oft Medien, manchmal Verbände oder Kampagnen. Der Auftraggeber entscheidet mit, welche Fragen gestellt werden, und genau deshalb steht er dabei, wo der Bestand ihn führt. Ein genannter Auftraggeber ist kein Mangel — ein ungenannter wäre einer.
Siehe auch
Genauigkeits-Ranking: Welches Institut lag vor Wahlen am nächsten am Ergebnis?
Regierungszufriedenheit + Partei-Zustimmung aus zwei Primärquellen.
Tagesaktuelle Schlagzeilen etablierter und alternativer Medien nebeneinander — im Originalwortlaut, mit Quelle. Keine Wertung.
Alle Bundestagswahlen seit 1949 — Ergebnisse und Sitzverteilung je Wahljahr, Wahlbeteiligung und die aktuelle Sonntagsfrage.