🧭 Analysen · Kompass
Der PolitikCheck-Kompass
Profile (Radar)
Zentrum = erster Pol, Rand = zweiter Pol, gestrichelter Ring = Mitte. Weiter außen heißt also nicht „mehr“, sondern „näher am zweiten Pol“.
So liest du ein Profil
- Sechs Achsen = sechs Politikfelder mit zusammen 474 Leitfragen aus den kompletten Wahlprogrammen.
- Die Zahl je Achse ist der Mittelwert 0–10; in Klammern steht, wie viele Fragen des Feldes das Programm behandelt.
Wirtschaft & Soziales: mehr Markt & Eigenverantwortung ↔ mehr Staat & Umverteilung
Klima & Energie: Klimaschutz-Vorrang ↔ Kosten-/Technologie-Vorrang
Migration & Asyl: öffnend ↔ begrenzend
Gesellschaftspolitik: progressiv/individuell ↔ konservativ/gemeinschaftsverpflichtend
Sicherheit & Freiheitsrechte: Freiheitsrechte-Vorrang ↔ Sicherheits-Vorrang
Außen & Europa: international engagiert ↔ national zurückhaltend
AfD
- 💶 Wirtschaft & Soziales2,9/10 (57/86)
- 🌱 Klima & Energie7,3/10 (67/84)
- 🌍 Migration & Asyl9,8/10 (54/65)
- 🧑🤝🧑 Gesellschaftspolitik7,9/10 (56/95)
- 🛡️ Sicherheit & Freiheitsrechte5,9/10 (49/71)
- 🤝 Außen & Europa5,5/10 (54/73)
📖 Belege aus Programm & Beschlüssen
💶 Wirtschaft & Soziales
⚡ Aktualisiert (Grundsatzprogramm, 01.05.2016): „Das unmäßige Anheben von Grundsteuer und Grunderwerbssteuer ist ebenfalls kostentreibend, für Bauherren investitionshemmend und schlägt auf die Wohnkosten für Mieter und Eigentümer gleichermaßen durch.“ — Grundsatzprogramm der AfD „Programm für Deutschland“, Abschnitt 14.7 (Wohnungspolitik) ↗ · Frage 112: 1/10
⚡ Aktualisiert (Grundsatzprogramm, 01.05.2016): „In diesem Zusammenhang ist eine Überprüfung der Gewerbesteuer vorzunehmen, weil sie ertragsunabhängige Bestandteile in ihrer Bemessungsgrundlage enthält. Anstelle der Gewerbesteuer könnte den Kommunen ein Zugang zu anderen Steuerquellen ermöglicht werden.“ — Grundsatzprogramm der AfD „Programm für Deutschland“, Abschnitt 11.4 (Gewerbesteuer überprüfen) ↗ · Frage 118: 2/10
🌱 Klima & Energie
⚡ Aktualisiert (namentliche Abstimmung, 04.12.2025): „Namentliche Abstimmung im Deutschen Bundestag am 04.12.2025 über die Beschlussempfehlung zum Antrag der AfD-Fraktion „Kein Heizungsgesetz durch die Hintertür – CO2-Bepreisung abschaffen“: Die AfD-Fraktion stimmte mit 0 Ja-Stimmen, 138 Nein-Stimmen und 0 Enthaltungen gegen die Beschlussempfehlung, den eigenen Antrag abzulehnen. Die Beschlussempfehlung wurde angenommen, der Antrag damit abgelehnt.“ — Antrag der AfD-Fraktion „Kein Heizungsgesetz durch die Hintertür – CO2-Bepreisung abschaffen“ (Drucksache 21/227), namentliche Abstimmung am 04.12.2025 ↗ · Frage 202: 10/10
⚡ Aktualisiert (Grundsatzprogramm, 01.05.2016): „Wir wollen die Technik, Vorteile und Risiken des Fracking nach den bestehenden strengen deutschen Umwelt- und Bergbaugesetzen erforschen. Sollten die Risiken beherrschbar erscheinen, wollen wir Fracking entwickeln und mögliche Standorte erkunden lassen.“ — Grundsatzprogramm der AfD „Programm für Deutschland“, Abschnitt 12.5 (Fracking) ↗ · Frage 203: 7/10
🌍 Migration & Asyl
⚡ Aktualisiert (Beschluss eines Partei- oder Fraktionsgremiums, 11.11.2025): „Durch die Einführung klarer und strengerer Anerkennungsverfahren können Betrug und Missbrauch im Berufsausbildungssektor wirksam verhindert werden.“ — Antrag der Abgeordneten Martin Sichert u. a. und der Fraktion der AfD „Gefälschte Berufsausbildungszeugnisse bei Pflegepersonal bekämpfen“, BT-Drucksache 21/2710, S. 2 ↗ · Frage 308: 9/10
⚡ Aktualisiert (Beschluss eines Partei- oder Fraktionsgremiums, 12.04.2026): „Dies umfasst insbesondere die Rücknahme des Rechtskreiswechsels ukrainischer Flüchtlinge in das Bürgergeldsystem. Eine Rückführung in das Asylbewerberleistungsgesetz entlastet den Haushalt, weil in diesem Leistungssystem die Regelsätze niedriger ausfallen und der Umfang der Gesundheitsversorgung eingeschränkt ist.“ — AfD-Bundestagsfraktion, Positionspapier „Rente, Altersvorsorge und Grundsicherung für Arbeitsuchende“ (Kurzfassung), verabschiedet auf der Fraktionsklausur am 12.04.2026, Teil 2 Abschnitt 3, S. 3-4 ↗ · Frage 318: 10/10
🧑🤝🧑 Gesellschaftspolitik
⚡ Aktualisiert (Grundsatzprogramm, 01.05.2016): „Deshalb tritt die AfD dafür ein, für alle männlichen deutschen Staatsbürger im Alter zwischen 18 und 25 Jahren den Grundwehrdienst wieder einzusetzen. Die Dauer des Wehrdienstes richtet sich nach dem, was für die Sicherheit notwendig ist. Sie muss eine gründliche militärische Ausbildung ermöglichen. Kriegsdienstverweigerer leisten Wehrersatzdienst.“ — Grundsatzprogramm der AfD „Programm für Deutschland“, Abschnitt 4.4.2 (Wehrpflicht wieder einsetzen) ↗ · Frage 40: 8/10
⚡ Aktualisiert (Beschluss eines Partei- oder Fraktionsgremiums, 07.04.2026): „Zur Lösung des Problems wird ein Bundesgesetz geschaffen, das die verfassungsrechtlich gebotene Ablösung der historischen Staatsleistungen bundeseinheitlich strukturiert.“ — Gesetzentwurf der Abgeordneten Tobias Matthias Peterka u. a. und der Fraktion der AfD „Entwurf eines Gesetzes über die Grundsätze zur Ablösung der Staatsleistungen an Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften“, BT-Drucksache 21/5212, Abschnitt B (Lösung) ↗ · Frage 411: 1/10
🛡️ Sicherheit & Freiheitsrechte
⚡ Aktualisiert (Beschluss eines Partei- oder Fraktionsgremiums, 22.09.2026): „Der Bundesnachrichtendienst soll grundsätzlich die parlamentarisch ausdrücklich vorab geprüfte und genehmigte Befugnis zu aktiven Maßnahmen (z.B. Counter Hacking und Stören ausländischer IT-Systeme) erhalten und damit zur Gefahrenabwehr für Deutschland beitragen.“ — AfD-Fraktion, Antrag BT-Drs. 21/8114 (Stärkung der nationalen Souveränität und der operativen Fähigkeiten des Bundesnachrichtendienstes) ↗ · Frage 503: 8/10
⚡ Aktualisiert (Beschluss eines Partei- oder Fraktionsgremiums, 13.01.2026): „die Betreiber kritischer Infrastrukturen zu verpflichten, regelmäßig Risiko- und Resistenzanalysen durchzuführen“ — Antrag der Fraktion der AfD, BT-Drucksache 21/3596 (13.01.2026), Abschnitt II Nummer 1 ↗ · Frage 504: 9/10
🤝 Außen & Europa
⚡ Aktualisiert (Grundsatzprogramm, 01.05.2016): „Die AfD setzt sich für den Abzug aller auf deutschem Boden stationierten alliierten Truppen und insbesondere ihrer Atomwaffen ein.“ — Grundsatzprogramm der AfD „Programm für Deutschland“, Abschnitt 4.2 (Nato als Verteidigungsbündnis) ↗ · Frage 53: 10/10
⚡ Aktualisiert (Beschluss eines Partei- oder Fraktionsgremiums, 05.07.2025): „Ukraine: Friedensabkommen verhandeln, Sanktionen gegen Russland aufheben, keine Waffenlieferungen“ — AfD-Bundestagsfraktion, Positionspapier „Sicherheit für Deutschland“, beschlossen auf der Klausurtagung der Fraktion am 5. Juli 2025, Punkt 4 (Außen- und Sicherheitspolitik) ↗ · Frage 600: 10/10
💬 Äußerungen der Parteispitze (ohne Wertung)
Datierte Zitate aus Pressemitteilungen, Interviews, Papieren, Regierungserklärungen und Pressekonferenzen der Parteispitze. Sie ändern keinen Kompass-Wert; die Werte stammen aus Programm und Beschlüssen.
💶 Wirtschaft & Soziales · 2 Äußerungen
Kay Gottschalk (stellvertretender Bundessprecher der AfD), 01.07.2026:„Das zeigt, dass die Bundesregierung kein echtes Investitionskonzept verfolgt, sondern vor allem mit Sondervermögen, Umwidmungen und zusätzlicher Verschuldung kurzfristige Effekte erzeugt. Eine nachhaltige Stärkung von Infrastruktur, Wirtschaftskraft und Wettbewerbsfähigkeit ist darin nicht erkennbar.“Zur Leitfrage 124: Wie stark soll der Staat kreditfinanzierte Investitionsfonds auflegen?Quelle: Pressemitteilung der AfD „Kay Gottschalk: Rekordausgaben ersetzen keine vernünftige Investitionspolitik“, afd.de, Berlin, 1. Juli 2026 ↗ · abgerufen 09.08.2026
Kay Gottschalk (stellvertretender Bundessprecher der AfD), 29.06.2026:„Die geplante Abschaffung der Minijobs ist ein weiterer Angriff auf die Leistungsträger unseres Landes. Millionen Arbeitnehmer nutzen Minijobs, um ihr Einkommen aufzubessern, Studium, Familie oder den Ruhestand finanziell besser bewältigen zu können. […] Wir lehnen die Abschaffung des bewährten Minijobmodells entschieden ab.“Zur Leitfrage 109: Wie sollen Minijobs künftig behandelt werden?Quelle: Pressemitteilung der AfD „Kay Gottschalk: Minijobs abschaffen heißt Arbeit bestrafen“, afd.de, Berlin, 29. Juni 2026 ↗ · abgerufen 09.08.2026
🌍 Migration & Asyl · 2 Äußerungen
Alice Weidel (Bundessprecherin der AfD), 31.07.2026:„Es ist zentral, dass einerseits die Europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache Frontex deutlich mehr Befugnisse erhält und härter durchgreift.“Zur Leitfrage 311: Wie soll die EU-Grenzagentur Frontex weiterentwickelt werden?Quelle: Pressemitteilung der AfD „Alice Weidel: Illegale Migranten mit aller Härte aus Ceuta abschieben – Notfalls Schengen-Raum aussetzen“, afd.de, Berlin, 31. Juli 2026 ↗ · abgerufen 09.08.2026
Stephan Brandner (stellvertretender Bundessprecher der AfD), 17.02.2026:„Die deutsche Sprache ist ein wichtiges, wenn nicht sogar das zentrale verbindende Element unseres Landes. Wer in Deutschland lebt, muss die deutsche Sprache nicht nur beherrschen, sondern im Alltag aktiv nutzen.“Zur Leitfrage 337: Welche Rolle soll die deutsche Sprache als Voraussetzung für Teilhabe spielen?Quelle: Pressemitteilung der AfD „Stephan Brandner: Deutsche Sprache ist das verbindende Element unserer Gesellschaft“, afd.de, Berlin, 17. Februar 2026 ↗ · abgerufen 09.08.2026
🧑🤝🧑 Gesellschaftspolitik · 1 Äußerung
Stephan Brandner (stellvertretender Bundessprecher der AfD), 24.01.2025:„Die Bilanz der Beauftragten ist katastrophal: Weder der Ostbeauftragte noch irgendeiner der anderen über 40 Posteninhaber hat nennenswerte Erfolge vorzuweisen. Diese Stellen sind nichts weiter als teure Schaufensterposten, die den Steuerzahler jährlich Millionen kosten.“Zur Leitfrage 469: Wie soll es mit den Beauftragten der Bundesregierung weitergehen?Quelle: Pressemitteilung der AfD „Stephan Brandner: Bundesbeauftragte als Kostenfalle – Pöstchen müssen abgeschafft werden“, afd.de, Berlin, 24. Januar 2025 ↗ · abgerufen 09.08.2026
🤝 Außen & Europa · 1 Äußerung
Tino Chrupalla (Bundessprecher der Alternative für Deutschland), 02.07.2026:„Der Anschlag auf die Lebensader der deutschen Industrie muss schonungslos und lückenlos aufgeklärt werden. […] Schon jetzt genügt die Evidenz, um jede Militärhilfe für die Ukraine einzustellen.“Zur Leitfrage 600: Wie weit soll Deutschland der Ukraine weitreichende Waffensysteme wie Taurus liefern?Quelle: Pressemitteilung der AfD „Tino Chrupalla: Militärhilfe für Ukraine einstellen“, afd.de, Berlin, 2. Juli 2026 ↗ · abgerufen 09.08.2026
BSW
- 💶 Wirtschaft & Soziales7,6/10 (61/86)
- 🌱 Klima & Energie6,3/10 (43/84)
- 🌍 Migration & Asyl6,8/10 (22/65)
- 🧑🤝🧑 Gesellschaftspolitik4,9/10 (41/95)
- 🛡️ Sicherheit & Freiheitsrechte4,2/10 (30/71)
- 🤝 Außen & Europa6,6/10 (38/73)
📖 Belege aus Programm & Beschlüssen
💶 Wirtschaft & Soziales
⚡ Aktualisiert (Parteitagsbeschluss, 09.12.2025): „Während die Aufbewahrungspflichten der Banken für Steuerakten bei kriminellen Cum-Ex Geschäften verkürzt wurden und die Arbeitnehmerrechte unter Druck stehen, wird der Mittelstand durch ausufernde Berichtspflichten gegängelt. Das BSW will Bürokratieabbau nicht nur ankündigen, sondern real umsetzen.“ — Leitantrag „Deutschland, aber friedlich und gerecht!“, 3. Bundesparteitag des BSW, Abschnitt „5-Punkte-Plan gegen Wirtschaftskrise und Deindustrialisierung“, Punkt 3 (Übermäßige Bürokratie bekämpfen) ↗ · Frage 101: 3/10
⚡ Aktualisiert (Beschluss eines Partei- oder Fraktionsgremiums, 16.03.2026): „Das BSW will diese Ungerechtigkeiten überwinden. Gesundheit und Pflege dürfen nicht den Rendite-Erwartungen und wirtschaftlichen Interessen einzelner Lobbygruppen im Gesundheitswesen (sogenannte „Sektor-Egoismen“) unterworfen sein.“ — Positionspapier des BSW-Parteivorstands „Gesundheit für Alle statt teure Rendite-Medizin“, Einleitung, S. 1 ↗ · Frage 117: 9/10
🌱 Klima & Energie
⚡ Aktualisiert (Parteitagsbeschluss, 09.12.2025): „Die Ökostromförderung, für die der Steuerzahler jährlich rund 20 Milliarden Euro zahlen muss, sollte auslaufen.“ — Leitantrag „Deutschland, aber friedlich und gerecht!“, 3. Bundesparteitag des BSW, Abschnitt „5-Punkte-Plan gegen Wirtschaftskrise und Deindustrialisierung“, Punkt 5 ↗ · Frage 211: 9/10
⚡ Aktualisiert (Parteitagsbeschluss, 09.12.2025): „Die Stromsteuer sollte nicht nur gesenkt, sondern abgeschafft werden! Steuern und Abgaben auf Energie sind viel zu hoch.“ — BSW-Leitantrag „Deutschland, aber friedlich und gerecht!“, beschlossen auf dem 3. Bundesparteitag, PDF-Seite 10 ↗ · Frage 230: 10/10
🌍 Migration & Asyl
„Wer aus einem sicheren Drittstaat einreist, hat kein Recht auf Aufenthalt.“ (Programm, S. 36 · Frage 21: 9/10)
„Asylverfahren sollten nach Möglichkeit außerhalb der EU in sicheren Drittstaaten stattfinden.“ (Programm, S. 38 · Frage 23: 9/10)
🧑🤝🧑 Gesellschaftspolitik
⚡ Aktualisiert (Parteitagsbeschluss, 09.12.2025): „Integration ist Recht und Pflicht der Menschen, die zu uns kommen. Wer in Deutschland lebt, muss sich an die hier geltenden Regeln halten und Teil unserer Gesellschaft werden wollen. Dies bedeutet beispielsweise auch, dass der Kita-Besuch für Kinder aus Familien, in denen nicht deutsch gesprochen wird, verbindlich sein muss.“ — Leitantrag „Deutschland, aber friedlich und gerecht!“, 3. Bundesparteitag des BSW, Abschnitt Migrationspolitik ↗ · Frage 37: 7/10
⚡ Aktualisiert (Parteitagsbeschluss, 09.12.2025): „Wir fordern das Recht auf ein analoges Leben und eine verantwortungsvolle Digitalisierung: Analoges Lernen in der Grundschule ohne Handys und Tablets, Schutz vor Social-Media-Risiken für Kinder unter 16 Jahren und eine verbindliche Medienbildung ab der Grundschule.“ — Leitantrag „Deutschland, aber friedlich und gerecht!“, 3. Bundesparteitag des BSW, Abschnitt Bildung, Punkt „Medienkompetenz“ ↗ · Frage 416: 7/10
🛡️ Sicherheit & Freiheitsrechte
⚡ Aktualisiert (Beschluss eines Partei- oder Fraktionsgremiums, 26.05.2026): „Anlassbezogen und verhältnismäßig. Identifizierung erst bei konkretem Verdacht, nicht prophylaktisch für alle. Plattformen müssen Daten zu Tatverdächtigen herausgeben können, aber nicht zur dauerhaften Vorab-Speicherung verpflichtet werden.“ — Beschluss des BSW-Parteivorstands vom 26.05.2026 „Macht der Tech-Konzerne brechen - Kinder schützen ohne Massenüberwachung!“, 12-Punkte-Linie, Punkt 3 „Strafverfolgung ohne Generalverdacht, kein Palantir und Co.“ ↗ · Frage 521: 0/10
⚡ Aktualisiert (Beschluss eines Partei- oder Fraktionsgremiums, 26.05.2026): „Das BSW will die Macht der Tech-Konzerne brechen und Kinder und Jugendliche schützen. Wir lehnen jedoch Social-Media-Verbote und den gläsernen Bürger im Internet ab. Angemessene Maßnahmen zum Jugendschutz unterstützen wir ausdrücklich, aber nicht über eine Massenidentifizierung aller Bürger.“ — Beschluss des Parteivorstandes „Macht der Tech-Konzerne brechen - Kinder schützen ohne Massenüberwachung!“, Abschnitt „Auf einen Blick: Das will das BSW“ ↗ · Frage 536: 1/10
🤝 Außen & Europa
⚡ Aktualisiert (Beschluss eines Partei- oder Fraktionsgremiums, 27.02.2026): „Die Bundesregierung wird aufgefordert, sich für eine diplomatische Initiative einzusetzen, die einen dauerhaften Waffenstillstand im Nahen Osten befördert, Waffenlieferungen an Konfliktparteien stoppt und den Iran von der Liste der Sanktionsstaaten streicht, um Dialog zu ermöglichen und eine weitere Verschlechterung der Lage der Bevölkerung im Iran zu verhindern.“ — Beschluss des BSW-Parteivorstands zu den Entwicklungen im Iran, Punkt 3 c) ↗ · Frage 605: 0/10
⚡ Aktualisiert (Parteitagsbeschluss, 09.12.2025): „Vor dem Hintergrund der weltweiten juristischen Bewertungen des Gaza-Krieges, bei denen zahlreiche internationale Institutionen, UN-Akteure sowie humanitäre und israelische NGOs den Verdacht eines Völkermordes äußern, müssen Völkerrechtsverletzungen aufgearbeitet und die Entscheidungen internationaler Gerichte respektiert werden.“ — Leitantrag „Deutschland, aber friedlich und gerecht!“, 3. Bundesparteitag des BSW, Einleitungsteil (Lage der Opposition / Gaza-Krieg), S. 2 ↗ · Frage 606: 1/10
💬 Äußerungen der Parteispitze (ohne Wertung)
Datierte Zitate aus Pressemitteilungen, Interviews, Papieren, Regierungserklärungen und Pressekonferenzen der Parteispitze. Sie ändern keinen Kompass-Wert; die Werte stammen aus Programm und Beschlüssen.
🛡️ Sicherheit & Freiheitsrechte · 11 Äußerungen
Fabio De Masi (Parteivorsitzender des BSW und Mitglied des Europäischen Parlaments), 09.07.2026:„Bereits heute kann bei konkreten Verdachtsmomenten und richterlicher Kontrolle die private Kommunikation ausgeforscht werden – dazu braucht es keine anlasslose Massenüberwachung.“Zur Leitfrage 521: Wie sollen IP-Adressen und Verbindungsdaten für die Strafverfolgung gespeichert werden?Quelle: BSW-Meldung „Chatkontrolle 1.0 – Rückkehr eines Gesetzes-Zombies!“ vom 09.07.2026 ↗ · abgerufen 04.09.2026
Amira Mohamed Ali und Fabio De Masi (Parteivorsitzende des BSW), 13.05.2026:„Biometrische Massenerfassung, automatisierte Profilerstellung und der Einsatz kommerzieller Überwachungstechnologie ohne klare gesetzliche Schranken sind abzulehnen. KI-gestützte Profilerstellung ist allenfalls zur Abwehr von terroristischer und extremistischer Gewalt und schwerster Kriminalität zulässig – und auch dort nur unter striktem Richtervorbehalt und umfassender parlamentarischer Kontrolle.“Zur Leitfrage 41: Wie weit soll die Polizei automatisierte Gesichtserkennung im öffentlichen Raum einsetzen dürfen?Quelle: BSW-Grundsatzpapier „Sicherheit ja – Überwachungsstaat nein. BSW setzt klare Linie für neue Polizeigesetze“ von Amira Mohamed Ali und Fabio De Masi (Parteivorsitzende), Abschnitt „Sechs Bedingungen“, Punkt 4, S. 4 vom 13.05.2026 ↗ · abgerufen 09.08.2026
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Amira Mohamed Ali und Fabio De Masi (Parteivorsitzende des BSW), 13.05.2026:„Die vorliegenden Entwürfe bündeln Befugnisse, die weit über den Schutz vor konkreten Gefahren hinausgehen und gerade in ihrem Zusammenwirken, weitgehend unbemerkt, Überwachungsansätze etablieren, darunter: […] Weitreichende Videoüberwachung durch Verknüpfung und teils automatisierte Auswertung stationärer Kameras, Drohnen, Fahrzeugsysteme, Bodycams und Verkehrssystemkameras“Zur Leitfrage 43: Wie stark soll die Videoüberwachung öffentlicher Plätze ausgeweitet werden?Quelle: BSW-Grundsatzpapier „Sicherheit ja – Überwachungsstaat nein. BSW setzt klare Linie für neue Polizeigesetze“ von Amira Mohamed Ali und Fabio De Masi (Parteivorsitzende), Abschnitt „Was auf dem Tisch liegt“, S. 2 vom 13.05.2026 ↗ · abgerufen 09.08.2026
Amira Mohamed Ali und Fabio De Masi (Parteivorsitzende des BSW), 13.05.2026:„Quellen-TKÜ und Online-Durchsuchung sind Eingriffsbefugnisse, die die Strafprozessordnung an strenge Voraussetzungen knüpft: Anfangsverdacht, Richtervorbehalt, Akteneinsicht und Verwertungsverbote. Wer diese Instrumente aus dem Strafprozessrecht ins polizeiliche Gefahrenabwehrrecht der Länder überführt, umgeht genau diese Schutzgarantien.“Zur Leitfrage 44: Wie weit sollen Behörden heimlich auf verschlüsselte Geräte und Konten zugreifen dürfen?Quelle: BSW-Grundsatzpapier „Sicherheit ja – Überwachungsstaat nein. BSW setzt klare Linie für neue Polizeigesetze“ von Amira Mohamed Ali und Fabio De Masi (Parteivorsitzende), Abschnitt „Das Trennungsgebot schützt die Freiheit“, S. 3 vom 13.05.2026 ↗ · abgerufen 09.08.2026
Amira Mohamed Ali und Fabio De Masi (Parteivorsitzende des BSW), 13.05.2026:„Hersteller von Drohnen, die sich an die allgemeine Öffentlichkeit wenden, müssen zudem gesetzlich darauf verpflichtet werden Geo-Fencing zu integrieren, sodass Drohnen mittels Software am Starten in Sperrzonen gehindert werden.“Zur Leitfrage 504: Wie stark soll der Staat den Schutz kritischer Infrastruktur gegen hybride Bedrohungen ausbauen?Quelle: BSW-Grundsatzpapier „Sicherheit ja – Überwachungsstaat nein. BSW setzt klare Linie für neue Polizeigesetze“ von Amira Mohamed Ali und Fabio De Masi, Abschnitt „Drohnenabwehr“, S. 3 vom 13.05.2026 ↗ · abgerufen 09.08.2026
Amira Mohamed Ali und Fabio De Masi (Parteivorsitzende des BSW), 13.05.2026:„Verhältnismäßigkeit: Eingriffe in Grundrechte müssen auf konkrete, nachweisbare Gefahren beschränkt sein. Anlasslose Massenüberwachung – auch technisch vermittelt – ist mit dem Grundgesetz unvereinbar und wird vom BSW abgelehnt. […] Datenschutz, Datenhoheit und Datensparsamkeit: Der Staat darf nicht auf Vorrat sammeln, was er nicht braucht.“Zur Leitfrage 521: Wie sollen IP-Adressen und Verbindungsdaten für die Strafverfolgung gespeichert werden?Quelle: BSW-Grundsatzpapier „Sicherheit ja – Überwachungsstaat nein. BSW setzt klare Linie für neue Polizeigesetze“ von Amira Mohamed Ali und Fabio De Masi (Parteivorsitzende), Abschnitt „Sechs Bedingungen“, Punkte 1 und 4, S. 4 vom 13.05.2026 ↗ · abgerufen 09.08.2026
Amira Mohamed Ali und Fabio De Masi (Parteivorsitzende des BSW), 13.05.2026:„Community Policing (lokale Polizeiarbeit mit zivilgesellschaftlicher Kooperation und präventivem Ansatz) etabliert kontinuierliche, stabile Beziehungen zwischen Polizei und lokaler Gemeinschaft. […] Im Bereich der Deradikalisierung wirken ähnliche Ansätze. Das erfordert mehr Stellen, nicht mehr Technik.“Zur Leitfrage 525: Wie soll der Staat Extremismusprävention und Demokratieförderung finanzieren?Quelle: BSW-Grundsatzpapier „Sicherheit ja – Überwachungsstaat nein. BSW setzt klare Linie für neue Polizeigesetze“ von Amira Mohamed Ali und Fabio De Masi (Parteivorsitzende), Abschnitt „Es gibt bessere Alternativen“, S. 3 vom 13.05.2026 ↗ · abgerufen 09.08.2026
Amira Mohamed Ali und Fabio De Masi (Parteivorsitzende des BSW), 13.05.2026:„Das BSW bewahrt Trennungsgebot und klare Zuständigkeiten und führt den Verfassungsschutz auf den gesetzlichen Auftrag – Schutz vor terroristischer und extremistischer Gewalt sowie Spionage – zurück.“Zur Leitfrage 527: Wie stark soll die Abwehr von Spionage und Einflussnahme fremder Staaten ausgebaut werden?Quelle: BSW-Grundsatzpapier „Sicherheit ja – Überwachungsstaat nein. BSW setzt klare Linie für neue Polizeigesetze“ von Amira Mohamed Ali und Fabio De Masi, Abschnitt „Das Trennungsgebot schützt die Freiheit“, S. 3 vom 13.05.2026 ↗ · abgerufen 09.08.2026
Amira Mohamed Ali und Fabio De Masi (Parteivorsitzende des BSW), 13.05.2026:„Parlamente und die Öffentlichkeit haben zunächst Anspruch auf eine klare Faktenlage zur Bedrohung der kritischen Infrastruktur durch Drohnen. Hysterie und ungesicherte Erkenntnisse dürfen kein willkommener Anlass sein, die Trennung von polizeilichen und militärischen Einsatzbereichen aufzuheben.“Zur Leitfrage 529: Wie stark soll Deutschland auf hybride Angriffe und Sabotage durch fremde Akteure reagieren?Quelle: BSW-Grundsatzpapier „Sicherheit ja – Überwachungsstaat nein. BSW setzt klare Linie für neue Polizeigesetze“ von Amira Mohamed Ali und Fabio De Masi, Abschnitt „Drohnenabwehr“, S. 3 vom 13.05.2026 ↗ · abgerufen 09.08.2026
Amira Mohamed Ali und Fabio De Masi (Parteivorsitzende des BSW), 13.05.2026:„Das Trennungsgebot zwischen Polizei und Nachrichtendiensten schließt aus, dass beide Behörden funktional verschmelzen – und schließt damit eine politische Polizei aus. Gegenwärtig wird diese Trennung auf allen vier Ebenen – funktionell, organisatorisch, befugnisrechtlich und beim Datenaustausch – massiv unter Druck gesetzt.“Zur Leitfrage 546: Wie weit soll der Datenaustausch zwischen Sicherheits-, Sozial- und Ausländerbehörden gehen?Quelle: BSW-Grundsatzpapier „Sicherheit ja – Überwachungsstaat nein. BSW setzt klare Linie für neue Polizeigesetze“ von Amira Mohamed Ali und Fabio De Masi (Parteivorsitzende), Abschnitt „Das Trennungsgebot schützt die Freiheit“, S. 3 vom 13.05.2026 ↗ · abgerufen 09.08.2026
Amira Mohamed Ali und Fabio De Masi (Parteivorsitzende des BSW), 13.05.2026:„Soziale Stabilität, gesellschaftliche Teilhabe, Aufstiegschancen, frühe Wertevermittlung, ein breit akzeptiertes Normengerüst, gelingende Integration und Leistungsgerechtigkeit schaffen eine funktionierende Gesellschaft – und leisten oft mehr als teure Überwachungsarchitektur. Wer Kriminalität dauerhaft zurückdrängen will, muss immer auch deren Ursachen bekämpfen und den Staat im Alltag wieder handlungsfähig machen.“Zur Leitfrage 563: Wie stark soll die Kriminalpolitik auf Vorbeugung und soziale Ursachen statt auf konsequente Bestrafung setzen?Quelle: BSW-Grundsatzpapier „Sicherheit ja – Überwachungsstaat nein. BSW setzt klare Linie für neue Polizeigesetze“ von Amira Mohamed Ali und Fabio De Masi (Parteivorsitzende), Abschnitt „Es gibt bessere Alternativen“, S. 2/3 vom 13.05.2026 ↗ · abgerufen 09.08.2026
🤝 Außen & Europa · 1 Äußerung
Amira Mohamed Ali und Fabio De Masi (Parteivorsitzende des BSW), 13.05.2026:„Das Grundgesetz lässt Bundeswehreinsätze im Inland nur in streng geregelten Ausnahmefällen zu. Die schleichende Übernahme polizeilicher Aufgaben durch militärische Streitkräfte – wie bei der Drohnenabwehr oder dem Schutz sensibler Einrichtungen – stellt dieses Verfassungsprinzip infrage und wird vom BSW abgelehnt.“Zur Leitfrage 644: Wie stark soll die Bundeswehr im öffentlichen Leben präsent sein?Quelle: BSW-Grundsatzpapier „Sicherheit ja – Überwachungsstaat nein. BSW setzt klare Linie für neue Polizeigesetze“ von Amira Mohamed Ali und Fabio De Masi (Parteivorsitzende), Abschnitt „Das Trennungsgebot schützt die Freiheit“, S. 3 vom 13.05.2026 ↗ · abgerufen 09.08.2026
CDU/CSU
- 💶 Wirtschaft & Soziales3,7/10 (76/86)
- 🌱 Klima & Energie5,5/10 (78/84)
- 🌍 Migration & Asyl7,5/10 (47/65)
- 🧑🤝🧑 Gesellschaftspolitik5,7/10 (69/95)
- 🛡️ Sicherheit & Freiheitsrechte7,9/10 (64/71)
- 🤝 Außen & Europa3,2/10 (63/73)
📖 Belege aus Programm & Beschlüssen
💶 Wirtschaft & Soziales
„Einkommen entlasten. Dazu flachen wir den Einkommensteuertarif schrittweise spürbar ab und erhöhen den Grundfreibetrag. Die Einkommensgrenze für den Spitzensteuersatz erhöhen wir deutlich.“ (Programm, S. 14 · Frage 4)⚡ Aktualisiert (Regierungshandeln, 28.09.2026): „Durch höhere Grund- und Kinderfreibeträge, die Anhebung des Kindergeldes sowie einen höheren Reichensteuersatz als Gegenfinanzierung werden sowohl Wachstumsimpulse gesetzt als auch dem Gerechtigkeitsaspekt Rechnung getragen. […] Durch die Anpassung des Spitzen- und Reichensteuersatzes wird die steuerliche Leistungsfähigkeit innerhalb der Tarifstruktur stärker berücksichtigt und gleichzeitig die Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen unterstützt.“ — Gesetzentwurf der Bundesregierung „Entwurf eines Einkommensteuerreformgesetzes 2027“, BT-Drs. 21/8235 (Vorabfassung), Vorblatt B. Lösung und Begründung zu § 32a Absatz 1 EStG (Tarif: 45 % ab 250 000 Euro, 47 % ab 280 000 Euro); die Begründung verweist auf die Vereinbarung des Koalitionsausschusses vom 2. Juli 2026 zur Reform der Einkommensteuer ↗ · Frage 4: 6/10
„Deutschland ist Mieterland. Wir stehen für einen wirksamen und angemessenen Mieterschutz – dazu gehören auch die Regeln zur Miethöhe.“ (Programm, S. 73 · Frage 6)⚡ Aktualisiert (Parteitagsbeschluss, 21.02.2026): „Die Mietpreisbremse soll 2029 auslaufen. Sie wird ersetzt durch ein Instrument mit einer besseren sozialen Steuerungswirkung.“ — 38. Parteitag der CDU Deutschlands, Stuttgart — Leitantrag A12 ↗ · Frage 6: 2/10
🌱 Klima & Energie
⚡ Aktualisiert (Regierungshandeln, 07.09.2026): „Der künftige Investitionsrahmen des EEG soll erneuerbare Energien zukünftig markt- und systemdienlich fördern. Dafür wird die fixe Einspeisevergütung für Neuanlagen konsequent abgeschafft. Dies geht mit einer umfassenden Verpflichtung neuer Anlagen zur Direktvermarktung einher.“ — Gesetzentwurf der Bundesregierung, EEG 2027, BT-Drs. 21/7867, Begründung A. Allgemeiner Teil ↗ · Frage 211: 7/10
⚡ Aktualisiert (Grundsatzprogramm, 07.05.2024): „Der öffentliche Personennahverkehr muss schneller ausgebaut werden, damit das Angebot sowie die Zuverlässigkeit der Versorgung steigen. Sie sind wichtiger als die weitere Senkung der Fahrpreise.“ — CDU, Grundsatzprogramm „In Freiheit leben. Deutschland sicher in die Zukunft führen“ (Beschluss des Parteitages am 7. Mai 2024) ↗ · Frage 212: 7/10
🌍 Migration & Asyl
⚡ Aktualisiert (Gesetz, 28.04.2026): „Für die Dauer der Pflicht, in einer Aufnahmeeinrichtung zu wohnen, darf der Ausländer keine Erwerbstätigkeit ausüben. Abweichend von Satz 1 ist dem Ausländer drei Monate nach der Registrierung seines Asylantrags die Ausübung einer Beschäftigung zu erlauben, sofern 1. das Asylverfahren noch nicht unanfechtbar abgeschlossen ist und 2. die Bundesagentur für Arbeit zugestimmt hat oder durch Rechtsverordnung bestimmt ist, dass die Ausübung der Beschäftigung ohne Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit zulässig ist.“ — GEAS-Anpassungsgesetz, Artikel 1 Nummer 64 (neuer § 61 Absatz 1 AsylG „Erwerbstätigkeit“), BGBl. 2026 I Nr. 111 ↗ · Frage 302: 4/10
⚡ Aktualisiert (namentliche Abstimmung, 05.12.2025): „Namentliche Abstimmung im Deutschen Bundestag am 05.12.2025 über den Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD zur Neuregelung zu sicheren Herkunftsstaaten und zur Abschaffung der anwaltlichen Vertretung bei Abschiebehaft: Die CDU/CSU-Fraktion stimmte mit 205 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen und 0 Enthaltungen zu. Der Gesetzentwurf wurde angenommen.“ — Namentliche Abstimmung im Deutschen Bundestag am 05.12.2025 über den Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD zu sicheren Herkunftsstaaten und zur Abschaffung anwaltlicher Vertretung bei Abschiebehaft ↗ · Frage 316: 8/10
🧑🤝🧑 Gesellschaftspolitik
⚡ Aktualisiert (Grundsatzprogramm, 07.05.2024): „Das Wahlalter bei Bundestagswahlen ist für uns gekoppelt an die volle Geschäftsfähigkeit und volle Strafmündigkeit junger Menschen.“ — CDU, Grundsatzprogramm „In Freiheit leben. Deutschland sicher in die Zukunft führen“ (Beschluss des Parteitages am 7. Mai 2024) ↗ · Frage 36: 9/10
⚡ Aktualisiert (Grundsatzprogramm, 07.05.2024): „Der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss sich stärker auf seinen Kernauftrag konzentrieren. […] Für Beitragsstabilität muss der öffentlich-rechtliche Rundfunk mit seinen Finanzmitteln wirtschaftlich umgehen.“ — CDU, Grundsatzprogramm „In Freiheit leben. Deutschland sicher in die Zukunft führen“ (Beschluss des Parteitages am 7. Mai 2024) ↗ · Frage 403: 7/10
🛡️ Sicherheit & Freiheitsrechte
⚡ Aktualisiert (Gesetz, 23.07.2025): „Sofern der bisherige Inhaber nicht innerhalb eines Monats nach einer Sicherstellung nach Absatz 2 Satz 2, Absatz 3 Satz 2 oder Absatz 4 Satz 1 einen empfangsbereiten Berechtigten benennt oder im Fall der Sicherstellung verbotener Waffen oder Munition nicht in dieser Frist eine Ausnahmezulassung nach § 40 Absatz 4 beantragt, kann die zuständige Behörde die sichergestellten Waffen oder die sichergestellte Munition einziehen und verwerten oder vernichten.“ — Gesetz zur Anpassung von Regelungen über den polizeilichen Informationsverbund im Bundeskriminalamtgesetz sowie zur Einführung der Erlaubnispflicht für bestimmte Druckluftwaffen und zur Änderung weiterer waffen- und sprengstoffrechtlicher Vorschriften, Artikel 2 Nummer 3 Buchstabe b (§ 46 Absatz 7 WaffG), BGBl. 2025 I Nr. 171 ↗ · Frage 500: 3/10
⚡ Aktualisiert (Grundsatzprogramm, 07.05.2024): „Der Staat muss Gefährder früher identifizieren und im Rahmen aller gesetzlichen Möglichkeiten überwachen können.“ — CDU, Grundsatzprogramm „In Freiheit leben. Deutschland sicher in die Zukunft führen“ (Beschluss des Parteitages am 7. Mai 2024) ↗ · Frage 512: 7/10
🤝 Außen & Europa
⚡ Aktualisiert (Grundsatzprogramm, 07.05.2024): „Wir setzen uns für eine Reform des UN-Sicherheitsrates ein. […] Wir setzen bei unserer Außenpolitik auf die gestaltende Kraft der multilateralen Zusammenarbeit.“ — CDU, Grundsatzprogramm „In Freiheit leben. Deutschland sicher in die Zukunft führen“ (Beschluss des Parteitages am 7. Mai 2024) ↗ · Frage 60: 2/10
⚡ Aktualisiert (Grundsatzprogramm, 07.05.2024): „Die Wahrung des Völkerrechts und der Schutz der multilateralen Ordnung sind für uns unverhandelbar. […] Wir machen uns für wirkungsvolle Instrumente zur Durchsetzung des Völkerrechts stark.“ — CDU, Grundsatzprogramm „In Freiheit leben. Deutschland sicher in die Zukunft führen“ (Beschluss des Parteitages am 7. Mai 2024) ↗ · Frage 606: 2/10
💬 Äußerungen der Parteispitze (ohne Wertung)
Datierte Zitate aus Pressemitteilungen, Interviews, Papieren, Regierungserklärungen und Pressekonferenzen der Parteispitze. Sie ändern keinen Kompass-Wert; die Werte stammen aus Programm und Beschlüssen.
🤝 Außen & Europa · 1 Äußerung
Friedrich Merz (Bundeskanzler, CDU-Vorsitzender), 05.10.2026:„Bis Ende 2027 werden wir die deutsche Litauenbrigade in Vilnius vollständig aufgestellt haben. Es ist das erste Mal, dass Deutschland einen militärischen Großverband außerhalb des eigenen Territoriums dauerhaft aufstellt.“Zur Leitfrage 662: Sollen dauerhaft deutsche Truppen an der Ostflanke der NATO stationiert werden?Quelle: Pressekonferenz von Bundeskanzler Merz und dem litauischen Ministerpräsidenten Sinkevičius am 05.10.2026, Mitschrift „Die Sicherheit des Baltikums ist die Sicherheit Deutschlands“ (bundesregierung.de) ↗ · abgerufen 08.10.2026
FDP
- 💶 Wirtschaft & Soziales2,1/10 (78/86)
- 🌱 Klima & Energie7,2/10 (68/84)
- 🌍 Migration & Asyl6/10 (49/65)
- 🧑🤝🧑 Gesellschaftspolitik3,9/10 (65/95)
- 🛡️ Sicherheit & Freiheitsrechte4,5/10 (49/71)
- 🤝 Außen & Europa3,3/10 (63/73)
📖 Belege aus Programm & Beschlüssen
💶 Wirtschaft & Soziales
„Daher ist für uns Freie Demokraten die Einhaltung der im Grundgesetz verankerten Schuldenbremse zentrales Gebot der Generationengerechtigkeit. Sonst haften Kinder für ihre Eltern. Diese gilt auch für die Bundesländer.“ (Programm, S. 35 · Frage 1)⚡ Aktualisiert (Beschluss eines Partei- oder Fraktionsgremiums, 13.09.2026): „Neue Sondervermögen werden abgelehnt. Die Schuldenbremse bleibt unangetastet.“ — Beschluss des Bundesvorstands der FDP „KRITIS schützen – Deutschland resilient gegen hybride Bedrohungen machen“ vom 13. September 2026 ↗ · Frage 1: 0/10
„Die Mietpreisbremse ist nachweislich eine Investitionsbremse. Deshalb lassen wir sie auslaufen. Um Anreize für den dringend notwendigen Neubau zu schaffen, durchbrechen wir die staatliche Regulierungsspirale im Mietmarkt.“ (Programm, S. 44 · Frage 6)⚡ Aktualisiert (Beschluss eines Partei- oder Fraktionsgremiums, 24.08.2026): „Weder Mietpreisbremse noch Mietendeckel lösen die Wohnungsnot. […] Sogenannte Mietpreisbremsen müssen abgeschafft werden.“ — Beschluss des Präsidiums der FDP, Berlin, 24.08.2026 — „Neuen Wohnraum schaffen. Enteignungen verhindern." ↗ · Frage 6: 0/10
🌱 Klima & Energie
„Wir wollen die Wiederinbetriebnahme der vorhandenen Kernkraftwerke rechtlich ermöglichen und die Entscheidung darüber den Betreibern überlassen.“ (Programm, S. 18 · Frage 12)⚡ Aktualisiert (Beschluss eines Partei- oder Fraktionsgremiums, 17.08.2026): „Kernenergie soll gleichberechtigt mit anderen Technologien Teil eines vielfältigen und technologieoffenen Energiemixes sein.“ — Beschluss des Präsidiums der FDP, Berlin, 17.08.2026 — „Strom wieder bezahlbar machen – Rückkehr zu einer ideologiefreien Energiepolitik" ↗ · Frage 12: 10/10
⚡ Aktualisiert (Beschluss eines Partei- oder Fraktionsgremiums, 29.06.2026): „das Gebäudeenergiegesetz (GEG) sollte im Hinblick auf Kosten und tatsächlichen Nutzen überprüft werden und im Sinne der vielen Hausbesitzer, die im eigenen Haus leben, und der Kleinvermieter drastisch vereinfacht werden.“ — Bundesvorstand der FDP (vom 77. ord. Bundesparteitag verwiesener Teil des Leitantrags „Neustart Deutschland“) — Beschluss vom 29.06.2026 ↗ · Frage 215: 9/10
🌍 Migration & Asyl
⚡ Aktualisiert (Grundsatzprogramm, 22.04.2012): „Dazu gehört auch die erweiterte Zulassung der doppelten Staatsbürgerschaft für Kinder von Ausländern mit dauerndem Aufenthaltsrecht.“ — Karlsruher Freiheitsthesen der FDP für eine offene Bürgergesellschaft, Beschluss des 63. Ordentlichen Bundesparteitages, Karlsruhe, These (52), S. 60 ↗ · Frage 26: 3/10
⚡ Aktualisiert (Beschluss eines Partei- oder Fraktionsgremiums, 27.01.2025): „dass die Bundesländer mehr Abschiebhaftplätze vorhalten. Derzeit stehen ca. 50.000 sofort vollziehbar ausreisepflichtigen Ausländern ohne Duldung weniger als 1.000 Abschiebehaftplätze bundesweit gegenüber“ — Präsidium der FDP — Beschluss vom 27.01.2025 ↗ · Frage 303: 9/10
🧑🤝🧑 Gesellschaftspolitik
⚡ Aktualisiert (Beschluss eines Partei- oder Fraktionsgremiums, 13.01.2025): „Wir Freie Demokraten setzen uns für tatsächliche Chancengleichheit für Frauen und Männer im politischen Betrieb ein. Dabei lehnen wir starre Quoten und verfassungswidrige Instrumente wie Paritätsgesetze ab, die die Freiheit der Wahl und der Parteien beeinflussen.“ — Beschluss des Bundesvorstands der FDP „Ergänzende Beschlüsse zum Bundestagswahlprogramm 2025“ vom 13. Januar 2025 ↗ · Frage 35: 10/10
⚡ Aktualisiert (Beschluss eines Partei- oder Fraktionsgremiums, 13.01.2025): „Deshalb sind wir dafür, das Wahlalter bei der Bundestagswahl – wie bei der Europawahl bereits geschehen – auf 16 Jahre abzusenken. Das Wahlrecht ist der Schlüssel zur politischen Partizipation.“ — Beschluss des Bundesvorstands der FDP „Ergänzende Beschlüsse zum Bundestagswahlprogramm 2025“ vom 13. Januar 2025 ↗ · Frage 36: 0/10
🛡️ Sicherheit & Freiheitsrechte
„Den Einsatz von automatisierter Gesichtserkennung im öffentlichen Raum lehnen wir ab.“ (Programm, S. 24 · Frage 41)⚡ Aktualisiert (Beschluss eines Partei- oder Fraktionsgremiums, 13.09.2026): „Die im selben Gesetz vorgesehene automatisierte biometrische Echtzeiterkennung im öffentlichen Raum ist herauszulösen und abzulehnen. Drohnenabwehr rechtfertigt keine flächendeckende Gesichtserkennung.“ — Beschluss des Bundesvorstands der FDP „KRITIS schützen – Deutschland resilient gegen hybride Bedrohungen machen“ vom 13. September 2026 ↗ · Frage 41: 0/10
⚡ Aktualisiert (Grundsatzprogramm, 22.04.2012): „Wir Liberalen lehnen daher hoheitliche Datensammlungen ab, die mehr Freiheit kosten als sie Nutzen stiften.“ — Karlsruher Freiheitsthesen der FDP für eine offene Bürgergesellschaft, Beschluss des 63. Ordentlichen Bundesparteitages, Karlsruhe, These (56), S. 64 ↗ · Frage 49: 1/10
🤝 Außen & Europa
⚡ Aktualisiert (Beschluss eines Partei- oder Fraktionsgremiums, 13.01.2025): „Wir sprechen uns klar für die nukleare Teilhabe als Baustein des gelebten Multilateralismus aus und stehen zu unseren zugesagten Verpflichtungen, diese Abschreckungsfähigkeit auch weiterhin in und mit Deutschland sicherzustellen.“ — Beschluss des Bundesvorstands der FDP „Ergänzende Beschlüsse zum Bundestagswahlprogramm 2025“ vom 13. Januar 2025 ↗ · Frage 53: 0/10
⚡ Aktualisiert (Beschluss eines Partei- oder Fraktionsgremiums, 13.01.2025): „Wir treten für ein verhandeltes und mit unseren Partnern sowie allen relevanten Staaten der Region abgestimmtes Zwei-Staaten-Modell als geeignetste Lösung ein, um einerseits dauerhaft die Sicherheit des demokratischen Staates Israel zu garantieren und andererseits die Schaffung eines souveränen, demokratischen und lebensfähigen Staates Palästina zu ermöglichen.“ — Beschluss des Bundesvorstands der FDP „Ergänzende Beschlüsse zum Bundestagswahlprogramm 2025“ vom 13. Januar 2025 ↗ · Frage 604: 1/10
💬 Äußerungen der Parteispitze (ohne Wertung)
Datierte Zitate aus Pressemitteilungen, Interviews, Papieren, Regierungserklärungen und Pressekonferenzen der Parteispitze. Sie ändern keinen Kompass-Wert; die Werte stammen aus Programm und Beschlüssen.
🧑🤝🧑 Gesellschaftspolitik · 2 Äußerungen
Wolfgang Kubicki (Bundesvorsitzender der FDP), 17.09.2026:„Wenn 14-Jährige ihr Geschlecht oder ihren Glauben selbst bestimmen können, dann können sie auch mit Social Media umgehen“Zur Leitfrage 416: Wie stark soll der Staat die Nutzung sozialer Medien durch Kinder und Jugendliche begrenzen?Quelle: fdp.de, Artikel „Ausweis zeigen fürs Internet?“ vom 17.09.2026 ↗ · abgerufen 28.09.2026
Svenja Hahn (Stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende, MdEP), 16.09.2026:„Pauschale Vollverbote schließen Jugendliche von digitaler Teilhabe aus, können einfach umgangen werden und sind rechtlich umstritten, wie auch der französische Verfassungsrat vor kurzem geurteilt hat. Stattdessen sollte die Kommission den Fokus darauf legen, dass Jugendliche über die Gefahren von sozialen Medien aufgeklärt werden und den verantwortungsvollen Umgang damit lernen.“Zur Leitfrage 416: Wie stark soll der Staat die Nutzung sozialer Medien durch Kinder und Jugendliche begrenzen?Quelle: FDP-Pressemitteilung „HAHN: Pauschale Vollverbote schließen Jugendliche von digitaler Teilhabe aus“ vom 16.09.2026 ↗ · abgerufen 22.09.2026
🛡️ Sicherheit & Freiheitsrechte · 3 Äußerungen
Benjamin Strasser (Mitglied des FDP-Präsidiums, rechtspolitischer Sprecher), 08.09.2026:„Gleichzeitig brauchen wir bundesweit höhere und verbindliche Sicherheitsstandards für staatliche IT und kritische Infrastruktur. Cybersicherheit ist heute eine Frage der inneren und äußeren Sicherheit.“Zur Leitfrage 504: Wie stark soll der Staat den Schutz kritischer Infrastruktur gegen hybride Bedrohungen ausbauen?Quelle: FDP-Pressemitteilung „STRASSER: Berliner Daten-GAU ist eine Gefahr für unsere nationale Sicherheit“ vom 08.09.2026 ↗ · abgerufen 22.09.2026
Wolfgang Kubicki (Bundesvorsitzender der FDP), 03.07.2026:„Friedlicher Protest – laut, sichtbar, in Hör- und Sichtweite – ist legitim und gehört zu einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft. […] Wer aber einen Parteitag gezielt verhindern will, wer Delegierte blockiert, einschüchtert oder angreift, übt keinen zivilen Ungehorsam aus, sondern begeht Rechtsbruch (§ 21 VersammlG, § 240 StGB)“Zur Leitfrage 509: Wie soll der Staat mit Protestformen des zivilen Ungehorsams umgehen?Quelle: fdp.de, Pressemitteilung „KUBICKI: Klare Kante für den Rechtsstaat“ vom 03.07.2026 ↗ · abgerufen 05.10.2026
alle 3 anzeigen
Linda Teuteberg (stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP), 30.06.2026:„Die angemessene Antwort auf die Vielfalt zunehmender Bedrohungen sind nicht Rankings verschiedener Extremismen, sondern Wachsamkeit gegenüber Extremismus jeder Ausprägung.“Zur Leitfrage 524: Wie stark soll der Staat gegen Rechtsextremismus vorgehen?Quelle: fdp.de, Pressemitteilung „TEUTEBERG: Kein politischer Rabatt bei Extremismus und Antisemitismus“ vom 30.06.2026 ↗ · abgerufen 05.10.2026
🤝 Außen & Europa · 1 Äußerung
Henning Höne (stellvertretender Bundesvorsitzender der FDP, Landesvorsitzender NRW), 18.09.2026:„Das würde auch in der aktuellen wirtschaftlichen Phase uns viel mehr helfen als zum Beispiel immer neue Schulden, immer neue Förderprogramme oder wie es die AfD zum Beispiel fordert, raus aus der EU und aus dem Euro. […] So schnell kann ich Arbeitsplätze mit keiner anderen Idee vernichten, wie das die AfD mit ihrem Programm eigentlich tun würde.“Zur Leitfrage 55: Wie stark soll Deutschland an der gemeinsamen Währung festhalten?Quelle: fdp.de, Artikel „Mehr für die Bürger. Weniger für den Staat.“ (RTL-WEST-Sommerinterview) vom 18.09.2026 ↗ · abgerufen 28.09.2026
Bündnis 90/Die Grünen
- 💶 Wirtschaft & Soziales7,2/10 (83/86)
- 🌱 Klima & Energie3,3/10 (83/84)
- 🌍 Migration & Asyl1,3/10 (63/65)
- 🧑🤝🧑 Gesellschaftspolitik2,7/10 (87/95)
- 🛡️ Sicherheit & Freiheitsrechte5,4/10 (65/71)
- 🤝 Außen & Europa3,4/10 (70/73)
📖 Belege aus Programm & Beschlüssen
💶 Wirtschaft & Soziales
⚡ Aktualisiert (Beschluss eines Partei- oder Fraktionsgremiums, 27.01.2026): „Frühverrentungstendenzen entgegengewirkt, die Beschäftigungschancen Älterer verbessert und Maßnahmen gegen Altersdiskriminierung ergriffen werden sowie die Flexibilität beim Rentenübergang ausgebaut wird, indem a) die Rente für besonders langjährig Beschäftigte ab dem Jahr 2031 in ihrer bisherigen Form abgeschafft wird.“ — Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN „Gesund länger arbeiten und Erwerbsminderungsrente verbessern", BT-Drs. 21/3844, Ziffer II.4 ↗ · Frage 102: 2/10
⚡ Aktualisiert (Beschluss eines Partei- oder Fraktionsgremiums, 28.06.2026): „Kein bestehender Industriestandort wird schlechtergestellt; stromintensive Betriebe – egal wo – schützen wir vor Mehrkosten, etwa über einen Industriestrompreis finanziert mit den Effizienzgewinnen der Reform. […] Die Stromsteuer muss endlich für alle gesenkt werden, für Haushalte sowie für kleine und mittlere Unternehmen, nicht nur für die große Industrie.“ — Länderrat-Beschluss „Nah am Menschen, stark im Wandel“, 1. Ordentlicher Länderrat 2026, Sassnitz ↗ · Frage 106: 3/10
🌱 Klima & Energie
⚡ Aktualisiert (Parteitagsbeschluss, 29.11.2025): „Unser Land braucht eine starke Chemie- und Grundstoffindustrie. Wir brauchen synthetische Kraftstoffe für Flugzeuge und die Schifffahrt. Um industrielle Zentren zukunftsfähig zu machen, müssen die Rahmenbedingungen für grüne Moleküle stimmen.“ — Beschluss „Energiewende 2.0: Nutzen statt Abwürgen“, 51. Ordentliche Bundesdelegiertenkonferenz Hannover, angenommen, Abschnitt „Wir fordern: keine Absage an die Industrienation Deutschland“, S. 3 ↗ · Frage 227: 0/10
⚡ Aktualisiert (Parteitagsbeschluss, 29.11.2025): „Wir fordern einen Ausbau der und Zugang zur deutschen und europäischen Ladeinfrastruktur für verlässliches und bezahlbares Laden und die Senkung der Stromsteuer für alle, ein Sonderbeschaffungsprogramm für E-Mobilität in Behörden und kommunalen Diensten, […] sowie eine auf emissionsfreie, batterieelektrische Fahrzeuge ausgerichtete Kfz-Besteuerung.“ — Beschluss „Kurs Zukunft – sozial gerecht aus der fossilen Abhängigkeit“, 51. Ordentliche Bundesdelegiertenkonferenz Hannover, 28.–30.11.2025, angenommen, Beschlussdatum 29.11.2025, Abschnitt Mobilität/Automobilindustrie, S. 15–16 ↗ · Frage 250: 8/10
🌍 Migration & Asyl
⚡ Aktualisiert (Beschluss eines Partei- oder Fraktionsgremiums, 11.11.2025): „die derzeit gültige Regelung für alle Schutzsuchenden aus der Ukraine beizubehalten, um die nachhaltige Arbeitsmarktintegration durch die Expertise der Jobcenter, gesellschaftliche Teilhabe und eine ausreichende Gesundheitsversorgung zu garantieren“ — Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN „Chancen statt Chaos – Bürokratie abbauen, Integration ukrainischer Geflüchteter sichern", BT-Drs. 21/2802, Ziffer II.1 ↗ · Frage 318: 0/10
⚡ Aktualisiert (Parteitagsbeschluss, 28.11.2025): „Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) muss so reformiert und durch entsprechende Landesgesetze ergänzt werden, dass auch Diskriminierungen durch staatliche Stellen wirksam erfasst werden.“ — Beschluss „Institutionellen Rassismus in Sicherheitsbehörden überwinden – Sicherheit für alle Menschen schaffen“, 51. Ordentliche Bundesdelegiertenkonferenz Hannover, angenommen, Forderung 3a, S. 3 ↗ · Frage 324: 0/10
🧑🤝🧑 Gesellschaftspolitik
⚡ Aktualisiert (Grundsatzprogramm, 22.11.2020): „Bürger*innen-Räten kommt eine rein beratende Funktion für die öffentliche Debatte und Gesetzgebung zu. Regierung und Parlament müssen sich mit den Ergebnissen auseinandersetzen, ihnen aber nicht folgen.“ — Grundsatzprogramm „… zu achten und zu schützen …“ — Veränderung schafft Halt, beschlossen auf der ersten digitalen Bundesdelegiertenkonferenz von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Ziffer (270), S. 76 ↗ · Frage 404: 2/10
⚡ Aktualisiert (Grundsatzprogramm, 22.11.2020): „Die Qualität muss durch verbindliche Standards gesichert werden. Auf den Ganztag soll es einen Rechtsanspruch geben.“ — Grundsatzprogramm „… zu achten und zu schützen …“ — Veränderung schafft Halt, beschlossen auf der ersten digitalen Bundesdelegiertenkonferenz von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Ziffer (339), S. 93 ↗ · Frage 407: 1/10
🛡️ Sicherheit & Freiheitsrechte
⚡ Aktualisiert (Parteitagsbeschluss, 30.11.2025): „Wir lehnen anlasslose Massenüberwachung wie Vorratsdatenspeicherung oder Chatkontrolle ab. Stattdessen setzen wir auf eine zielgerichtete und rechtsstaatlich abgesicherte Strafverfolgung und die dafür notwendigen Datenzugriffsrechte. […] Auch Client Side Scanning lehnen wir ab: Es unterläuft die Ende-zu-Ende Verschlüsselung, gefährdet private Kommunikation und schafft sicherheitsrelevante Schwachstellen.“ — Beschluss „Chatkontrolle dauerhaft verhindern, Verschlüsselung als europäisches Grundrecht!“, 51. Ordentliche Bundesdelegiertenkonferenz Hannover, 28.–30.11.2025, angenommen, Beschlussdatum 30.11.2025, S. 1 ↗ · Frage 44: 2/10
⚡ Aktualisiert (Grundsatzprogramm, 22.11.2020): „Strafen wirken vor allem dann präventiv, wenn sie zügig vollzogen werden. Die Justiz ist entsprechend auszustatten.“ — Grundsatzprogramm „… zu achten und zu schützen …“ — Veränderung schafft Halt, beschlossen auf der ersten digitalen Bundesdelegiertenkonferenz von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Ziffer (293), S. 81 ↗ · Frage 508: 7/10
🤝 Außen & Europa
⚡ Aktualisiert (Grundsatzprogramm, 22.11.2020): „Unsere gemeinsame europäische Währung trägt zu einem starken gemeinsamen Europa bei.“ — Grundsatzprogramm „… zu achten und zu schützen …“ — Veränderung schafft Halt, beschlossen auf der ersten digitalen Bundesdelegiertenkonferenz von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Ziffer (138), S. 41 ↗ · Frage 55: 0/10
⚡ Aktualisiert (Parteitagsbeschluss, 29.11.2025): „Dabei sollten wir Kyjiw alle nötigen Systeme liefern, die wir liefern können - auch Marschflugkörper.“ — Beschluss „Für Frieden in Freiheit. Konsequent europäisch Handeln.“, 51. Ordentliche Bundesdelegiertenkonferenz Hannover, 28.–30.11.2025, angenommen, Beschlussdatum 29.11.2025, Abschnitt Ukraine, S. 8 ↗ · Frage 600: 0/10
💬 Äußerungen der Parteispitze (ohne Wertung) · keine erfasst
Die Linke
- 💶 Wirtschaft & Soziales9,3/10 (78/86)
- 🌱 Klima & Energie3,2/10 (77/84)
- 🌍 Migration & Asyl0,4/10 (51/65)
- 🧑🤝🧑 Gesellschaftspolitik2,8/10 (72/95)
- 🛡️ Sicherheit & Freiheitsrechte3,2/10 (50/71)
- 🤝 Außen & Europa6,2/10 (52/73)
📖 Belege aus Programm & Beschlüssen
💶 Wirtschaft & Soziales
⚡ Aktualisiert (Parteitagsbeschluss, 21.06.2026): „Schluss mit der Privatisierung der Daseinsvorsorge! Wir wollen kommunale Unternehmen wie Stadtwerke und Nahverkehrsunternehmen in die öffentliche Hand zurückholen und demokratisch organisieren! […] Wir wollen den Energiesektor vergesellschaften.“ — Leitantrag „Die Linke aufbauen, Hoffnung und Widerstand organisieren!“, Beschluss des Bundesparteitages Potsdam vom 19.–21.06.2026 (angenommen), Abschnitt 4/5, S. 16 ↗ · Frage 106: 10/10
⚡ Aktualisiert (Grundsatzprogramm, 23.10.2011): „Wir fordern einen barrierefreien sozialen Wohnungsbau sowie die gleichberechtigte Förderung aller Wohneigentumsformen und eine aktive Städtebauförderung.“ — Erfurter Programm der Partei Die Linke, Abschnitt „Soziale Sicherheit im demokratischen Sozialstaat“ ↗ · Frage 112: 8/10
🌱 Klima & Energie
⚡ Aktualisiert (Grundsatzprogramm, 23.10.2011): „Das Erneuerbare-Energien-Gesetz ist ein erfolgreiches Umbau-Gesetz. Wir setzen uns für dessen Erhalt und Ausbau ein, auch, um den Einspeisevorrang von erneuerbaren Energien zu sichern.“ — Erfurter Programm der Partei Die Linke, Abschnitt „Klimaschutz und Energiewende“ ↗ · Frage 211: 0/10
⚡ Aktualisiert (Grundsatzprogramm, 23.10.2011): „Die bisher für Atomkraft, einschließlich Kernfusion, und fossile Energiesysteme eingesetzten Forschungs- und Fördermittel sind in den Ausbau erneuerbarer Energiesysteme und Speicherverfahren, die Verbesserung der Energieeffizienz sowie in Ausbau und Regelung der Netze umzuleiten.“ — Erfurter Programm der Partei Die Linke, Abschnitt „Klimaschutz und Energiewende“ ↗ · Frage 220: 0/10
🌍 Migration & Asyl
⚡ Aktualisiert (Beschluss eines Partei- oder Fraktionsgremiums, 13.01.2026): „Pläne zur Zuordnung neu aus der Ukraine geflüchteter Personen zum Rechtskreis des AsylbLG nicht weiter zu verfolgen und stattdessen einen Gesetzentwurf vorzulegen, mit dem das AsylbLG insgesamt aufgehoben wird und alle bislang von diesem Gesetz umfassten Personen in den Anwendungsbereich des allgemeinen Systems sozialer Sicherung nach den Sozialgesetzbüchern einschließlich der Gesundheitsversorgung einbezogen werden.“ — Antrag der Fraktion Die Linke „Grundrechte verwirklichen – Asylbewerberleistungsgesetz abschaffen statt ausweiten, Haushalte der Länder und Kommunen entlasten“, Bundestags-Drucksache 21/3571 ↗ · Frage 318: 0/10
⚡ Aktualisiert (Grundsatzprogramm, 23.10.2011): „Wir fordern die Wiederherstellung des Grundrechts auf Asyl und kämpfen gegen die Illegalisierung von Flüchtlingen, gegen Abschiebungen, jede Form von Sondergesetzen wie die Residenzpflicht sowie gegen Sammellager.“ — Erfurter Programm der Partei Die Linke, Abschnitt „Migration und Integration als soziale und demokratische Frage – offene Grenzen für Menschen in Not!“ ↗ · Frage 327: 0/10
🧑🤝🧑 Gesellschaftspolitik
⚡ Aktualisiert (Parteitagsbeschluss, 21.06.2026): „Die verpflichtenden Fragebögen für den freiwilligen Wehrdienst sind nur ein Vorläufer. Die Wiedereinführung der Wehrpflicht steht im Raum. Als Linke organisieren wir Proteste und Widerstand gegen diese Zwangsdienste und unterstützen die junge Generation gegen den Eingriff in ihr Selbstbestimmungsrecht.“ — Leitantrag „Die Linke aufbauen, Hoffnung und Widerstand organisieren!“, Beschluss des Bundesparteitages Potsdam vom 19.–21.06.2026 (angenommen), Abschnitt 3, S. 10 ↗ · Frage 40: 0/10
⚡ Aktualisiert (Grundsatzprogramm, 23.10.2011): „Eine patriarchal gedachte Verbots- und Bewahrpädagogik, die auf Basis eines repressiv verstandenen Jugendschutzes kompetenten Medienumgang zu beschränken versucht, ist nicht im Sinne eines emanzipatorischen Menschenbildes – dies lehnt Die Linke ab.“ — Erfurter Programm der Partei Die Linke, Abschnitt „Demokratisch kontrollierte Medien“ ↗ · Frage 416: 1/10
🛡️ Sicherheit & Freiheitsrechte
⚡ Aktualisiert (Beschluss eines Partei- oder Fraktionsgremiums, 23.06.2026): „einen Gesetzentwurf vorzulegen, der die defensive IT-Sicherheit mit den notwendigen Ressourcen insbesondere für das BSI stärkt, indem unter anderem […] das BSI ermächtigt wird, die Hosting-Provider auch präventiv zum Einspielen verfügbarer Sicherheitsupdates zu verpflichten, wenn es sich um Einrichtungen des Bundes oder um Betreiber*innen wichtiger oder besonders wichtiger Einrichtungen handelt“ — Antrag der Fraktion Die Linke „Gegen die Einführung von Hackbacks und offensiver Cyberabwehr“, Bundestags-Drucksache 21/6653 ↗ · Frage 504: 7/10
⚡ Aktualisiert (Beschluss eines Partei- oder Fraktionsgremiums, 29.01.2026): „Nur verbunden mit diesen weitergehenden Maßnahmen kann die eAÜ zumindest in einigen spezifischen Hochrisikofällen eine Unterstützung für von Gewalt Betroffene darstellen.“ — Antrag der Fraktion Die Linke „Für eine Gesamtstrategie zum Schutz vor häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt anstelle von isolierten Einzelmaßnahmen“, Bundestags-Drucksache 21/3918 ↗ · Frage 505: 3/10
🤝 Außen & Europa
⚡ Aktualisiert (Beschluss eines Partei- oder Fraktionsgremiums, 13.01.2026): „die Revolutionsgarden und affiliierte Milizen konsequent zu sanktionieren und dabei sicherzustellen, dass wirtschaftliche und finanzielle Maßnahmen nicht die zivile Bevölkerung treffen, insbesondere nicht die Versorgung mit Lebensmitteln, Medikamenten, Energie und medizinischer Ausrüstung“ — Antrag der Fraktion Die Linke „Solidarität mit den Menschen in Iran – Menschenrechte und Demokratie stärken, humanitäre Unterstützung für die Zivilbevölkerung ausweiten“, Bundestags-Drucksache 21/3612 ↗ · Frage 605: 7/10
⚡ Aktualisiert (Grundsatzprogramm, 23.10.2011): „Wir wollen eine solidarische Erweiterung der Europäischen Union, in der alle Fragen – insbesondere die Förder- und Investitionspolitik – so behandelt werden, dass die Regionen partnerschaftlich kooperieren und die Verbesserung von Arbeits- und Lebensverhältnissen im Vordergrund steht.“ — Erfurter Programm der Partei Die Linke, Abschnitt 4.5 „Wie wollen wir die Europäische Union grundlegend umgestalten?“ ↗ · Frage 607: 3/10
💬 Äußerungen der Parteispitze (ohne Wertung) · keine erfasst
SPD
- 💶 Wirtschaft & Soziales7,3/10 (80/86)
- 🌱 Klima & Energie3,5/10 (55/84)
- 🌍 Migration & Asyl3/10 (41/65)
- 🧑🤝🧑 Gesellschaftspolitik3,1/10 (60/95)
- 🛡️ Sicherheit & Freiheitsrechte6,6/10 (53/71)
- 🤝 Außen & Europa3,4/10 (64/73)
📖 Belege aus Programm & Beschlüssen
💶 Wirtschaft & Soziales
„Wir wollen die große Mehrheit der Einkommensteuerpflichtigen entlasten (etwa 95 Prozent) und dafür unter anderem Spitzeneinkommen und -vermögen stärker an der Finanzierung des Gemeinwohls und der Modernisierung unseres Landes beteiligen.“ (Programm, S. 23 · Frage 4)⚡ Aktualisiert (Regierungshandeln, 28.09.2026): „Durch höhere Grund- und Kinderfreibeträge, die Anhebung des Kindergeldes sowie einen höheren Reichensteuersatz als Gegenfinanzierung werden sowohl Wachstumsimpulse gesetzt als auch dem Gerechtigkeitsaspekt Rechnung getragen. […] Durch die Anpassung des Spitzen- und Reichensteuersatzes wird die steuerliche Leistungsfähigkeit innerhalb der Tarifstruktur stärker berücksichtigt und gleichzeitig die Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen unterstützt.“ — Gesetzentwurf der Bundesregierung „Entwurf eines Einkommensteuerreformgesetzes 2027“, BT-Drs. 21/8235 (Vorabfassung), Vorblatt B. Lösung und Begründung zu § 32a Absatz 1 EStG (Tarif: 45 % ab 250 000 Euro, 47 % ab 280 000 Euro); die Begründung verweist auf die Vereinbarung des Koalitionsausschusses vom 2. Juli 2026 zur Reform der Einkommensteuer ↗ · Frage 4: 6/10
„Das Bürgergeld ist eine steuerfinanzierte Grundsicherung und kein bedingungsloses Grundeinkommen. Deswegen wird zu Recht Mitwirkung eingefordert. An diesem Prinzip des Forderns halten wir fest.“ (Programm, S. 14 · Frage 7)⚡ Aktualisiert (namentliche Abstimmung, 05.03.2026): „Namentliche Abstimmung im Deutschen Bundestag am 05.03.2026 über den Gesetzentwurf der Bundesregierung für ein Dreizehntes Gesetz zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch (Umgestaltung des Bürgergelds zur neuen Grundsicherung): Die SPD-Fraktion stimmte mit 113 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen zu. Der Entwurf sagt über sich selbst: „Die Regelungen zu den Leistungsminderungen werden vereinheitlicht und verschärft. Die Regelung bei Arbeitsverweigerung wird wirksamer und praxistauglicher ausgestaltet." Der Gesetzentwurf wurde angenommen.“ — Namentliche Abstimmung im Deutschen Bundestag am 05.03.2026 über den Regierungsentwurf eines Dreizehnten Gesetzes zur Änderung des SGB II (Drucksache 21/3541) ↗ · Frage 7: 2/10
🌱 Klima & Energie
⚡ Aktualisiert (namentliche Abstimmung, 10.07.2026): „Namentliche Abstimmung im Deutschen Bundestag am 10.07.2026 über den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Gebäudeenergiegesetzes (Gebäudemodernisierungsgesetz): Die SPD-Fraktion stimmte mit 116 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen und 0 Enthaltungen zu. Der Entwurf löst das Gebäudeenergiegesetz ab und hält fest: „Künftig hat der Eigentümer im Falle eines Heizungstausches wieder mehr Entscheidungsfreiheit. Die Klimaschutzziele gelten." Der Gesetzentwurf wurde angenommen.“ — Namentliche Abstimmung im Deutschen Bundestag am 10.07.2026 über den Regierungsentwurf eines Gebäudemodernisierungsgesetzes (Drucksache 21/6278) ↗ · Frage 15: 8/10
⚡ Aktualisiert (namentliche Abstimmung, 04.12.2025): „Namentliche Abstimmung im Deutschen Bundestag am 04.12.2025 über den Antrag der Fraktion der AfD zur Abschaffung der CO2-Bepreisung: Die SPD-Fraktion stimmte mit 109 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen und 0 Enthaltungen für die Beschlussempfehlung, den Antrag abzulehnen. Der Antrag wurde mit 442 zu 138 Stimmen abgelehnt.“ — Namentliche Abstimmung im Deutschen Bundestag am 04.12.2025 über den AfD-Antrag zur Abschaffung der CO2-Bepreisung ↗ · Frage 200: 1/10
🌍 Migration & Asyl
„Mit der erleichterten Möglichkeit, die deutsche Staatsangehörigkeit zu erwerben, haben wir vielen Menschen die Identifikation mit Deutschland erleichtert und ein starkes Zeichen für Teilhabe und Zugehörigkeit gesetzt.“ (Programm, S. 54 · Frage 25)⚡ Aktualisiert (namentliche Abstimmung, 08.10.2025): „Namentliche Abstimmung im Deutschen Bundestag am 08.10.2025 über den Gesetzentwurf der Bundesregierung für ein Sechstes Gesetz zur Änderung des Staatsangehörigkeitsgesetzes: Die SPD-Fraktion stimmte mit 114 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen und 0 Enthaltungen zu. Der Entwurf bestimmt: „Die im Rahmen der jüngsten Reform des Staatsangehörigkeitsrechts geschaffene Einbürgerungsmöglichkeit nach drei Jahren soll entfallen und künftig generell eine Voraufenthaltszeit von mindestens fünf Jahren zugrunde gelegt werden." Der Gesetzentwurf wurde angenommen.“ — Namentliche Abstimmung im Deutschen Bundestag am 08.10.2025 über den Regierungsentwurf eines Sechsten Gesetzes zur Änderung des Staatsangehörigkeitsgesetzes (Drucksache 21/537) ↗ · Frage 25: 4/10
⚡ Aktualisiert (namentliche Abstimmung, 05.12.2025): „Namentliche Abstimmung im Deutschen Bundestag am 05.12.2025 über den Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD „Neuregelung zu sicheren Herkunftsstaaten und Abschaffung anwaltlicher Vertretung bei Abschiebehaft“: Die SPD-Fraktion brachte den Entwurf mit ein und stimmte mit 117 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen zu. Das Gesetz ermöglicht, sichere Herkunftsstaaten künftig per Rechtsverordnung ohne Bundesratszustimmung festzulegen, um Asylverfahren zu beschleunigen. Der Entwurf wurde mit 455 zu 130 Stimmen angenommen.“ — Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD „Neuregelung zu sicheren Herkunftsstaaten und Abschaffung anwaltlicher Vertretung bei Abschiebehaft“ (Drucksache 21/780), namentliche Abstimmung am 05.12.2025 ↗ · Frage 301: 7/10
🧑🤝🧑 Gesellschaftspolitik
⚡ Aktualisiert (Parteitagsbeschluss, 29.06.2025): „Die SPD bekennt sich zu einem Neuen Wehrdienst, der auf Freiwilligkeit beruht und sich am schwedischen Wehrdienstmodell orientiert. […] Wir wollen keine aktivierbare gesetzliche Möglichkeit zur Heranziehung Wehrpflichtiger, bevor nicht alle Maßnahmen zur freiwilligen Steigerung ausgeschöpft sind. Maßnahmen zur Musterung, Erfassung und Wehrüberwachung wehrpflichtiger junger Männer wollen wir ermöglichen.“ — Initiativantrag Ini07 „Freiwilligkeit statt Zwang: Unsere Vorstellungen für einen Wehrdienst“, ordentlicher Bundesparteitag der SPD, 27.–29.06.2025, City Cube Berlin, Beschlussbuch, Status: angenommen in geänderter Fassung, Antragsbereich Ini (Initiativanträge) ↗ · Frage 40: 2/10
⚡ Aktualisiert (Grundsatzprogramm, 28.10.2007): „Der Verbindung von aktivierendem Staat und aktiver Zivilgesellschaft dient auch die direkte Mitsprache der Bürgerinnen und Bürger durch Volksbegehren und Volksentscheide. In gesetzlich festzulegenden Grenzen sollen sie die parlamentarische Demokratie ergänzen, und zwar nicht nur in Gemeinden und Ländern, sondern auch im Bund.“ — Hamburger Programm — Grundsatzprogramm der SPD, beschlossen auf dem Bundesparteitag Hamburg am 28.10.2007, S. 32 ↗ · Frage 404: 8/10
🛡️ Sicherheit & Freiheitsrechte
⚡ Aktualisiert (namentliche Abstimmung, 25.09.2026): „Hinsichtlich der vorgesehenen biometrischen Gesichtserkennung in Echtzeit betont die Fraktion, diese sei auf eng begrenzte Einsatzlagen der Gefahrenabwehr beschränkt. Sie solle insbesondere bei der Suche nach vermissten oder entführten Personen sowie zur Abwehr erheblicher Gefahren für das Leben oder terroristischer Anschläge eingesetzt werden.“ — Namentliche Abstimmung im Bundestag am 25.09.2026 über das Gesetz zur Modernisierung des Bundespolizeigesetzes in der Ausschussfassung (Drucksachen 21/3051, 21/6990) — SPD 115 Ja, 0 Nein, 0 Enthaltungen; das Zitat ist die Begründung der SPD-Fraktion im Bericht des Innenausschusses (Drucksache 21/6990), die Ausschussfassung führt § 31b „Biometrische Detektion in Echtzeit“ ein ↗ · Frage 41: 6/10
⚡ Aktualisiert (namentliche Abstimmung, 25.09.2026): „Die Überwachung und Aufzeichnung der Telekommunikation nach Absatz 1 darf ohne Wissen der betroffenen Person auch in der Weise erfolgen, dass mit technischen Mitteln in von der betroffenen Person genutzte informationstechnische Systeme eingegriffen wird, wenn dies notwendig ist, um die Überwachung und Aufzeichnung insbesondere in unverschlüsselter Form zu ermöglichen.“ — Namentliche Abstimmung im Bundestag am 25.09.2026 über das Gesetz zur Modernisierung des Bundespolizeigesetzes (Regierungsentwurf Drucksache 21/3051, dort § 40 Absatz 2 „Überwachung der Telekommunikation“, von der Ausschussfassung 21/6990 nicht geändert) — SPD 115 Ja, 0 Nein, 0 Enthaltungen ↗ · Frage 44: 7/10
🤝 Außen & Europa
⚡ Aktualisiert (Beschluss eines Partei- oder Fraktionsgremiums, 08.02.2026): „Die Stärkung der internationalen Rolle des Euros im Handel, im Zahlungsverkehr und als Reservewährung ist ein zentraler Hebel europäischer Souveränität. Dazu gehören der Abschluss der Banken- und Kapitalmarktunion, der Ausbau des digitalen Euros und die Befähigung aller EU-Mitgliedsstaaten, zeitnah der Währungsunion beizutreten.“ — SPD-Parteivorstand, Beschluss „Antworten auf die neue Weltordnung aus Washington“ ↗ · Frage 55: 0/10
⚡ Aktualisiert (Beschluss eines Partei- oder Fraktionsgremiums, 25.02.2026): „die bisher verabschiedeten EU-Sanktionen gegen Russland beizubehalten und weiter zu verschärfen, um den Druck auf Russland zu erhöhen“ — Antrag der Fraktionen der CDU/CSU und SPD „Frieden und Sicherheit in Europa verteidigen – Solidarität mit der Ukraine zum Jahrestag des russischen Angriffskrieges“, BT-Drucksache 21/4267 vom 24.02.2026, Ziffer 8; vom Bundestag angenommen am 25.02.2026 ↗ · Frage 59: 0/10
💬 Äußerungen der Parteispitze (ohne Wertung) · keine erfasst
Die vertraute Kompass-Ansicht als Vereinfachung des Radars: Die X-Achse zeigt das Politikfeld „Wirtschaft & Soziales“, die Y-Achse den Mittelwert aus Migration & Asyl, Gesellschaftspolitik, Sicherheit & Freiheitsrechte. Alle sechs Felder einzeln stehen im Radar-Tab.
↑ begrenzend / konservativ / Sicherheits-Vorrang
↓ öffnend / progressiv / Freiheitsrechte
← mehr Staat & Umverteilungmehr Markt & Eigenverantwortung →
Grundlage: dieselben 474 Leitfragen aus den kompletten Wahlprogrammen wie im Radar — die 2D-Sicht ist nur eine andere Projektion derselben belegten Positionen.
Kurz vorab: Welcher Partei fühlst du dich aktuell am nächsten?
Deine Angabe fließt nicht in die Auswertung ein — am Ende vergleichen wir sie nur mit deinem Testergebnis. Sie bleibt in deinem Browser und wird nirgendwohin übertragen.
Danach kommen 50 Fragen — zufällig ausgewählt aus einem Pool von 474 Leitfragen aus den Wahlprogrammen. Die Auswahl wechselt bei jeder Aktualisierung der Seite.
Kompass oder Wahl-O-Mat?
Der Kompass (in den Abschnitten dieser Seite) ist unsere eigene Analyse der kompletten Wahlprogramme 2025 — jede Partei-Position mit wörtlichem Zitat und Seitenzahl belegt. Der Thesen-Check hier spiegelt die vertraute Wahl-O-Mat-Selbstauskunft der Parteien (bpb, Februar 2025). Zwei Grundlagen, dieselbe Frage — die Programm-Gegenprobe zeigt, wo Selbstauskunft und Programm auseinandergehen.
Wähle eine Test-Länge — kurz, mittel oder alle 38 Thesen aus dem Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2025 — und sieh, wie stark deine Haltung mit den Positionen der 8 wahlrelevanten Parteien übereinstimmt. Einzelne Thesen kannst du doppelt gewichten. Die Auswertung läuft vollständig in deinem Browser — es werden keine Daten übertragen.
Wähle deine Test-Länge
Alle Varianten nutzen dieselben offiziellen Wahl-O-Mat-Positionen — die kürzeren fragen eine gleichmäßige Auswahl quer durch alle 38 Thesen ab. Du kannst die Länge später jederzeit wechseln; bereits gegebene Antworten bleiben erhalten.
🗳️ Was denkt das Volk?
Deine Abstimmung wird auf deinem Gerät gespeichert — übertragen wird nichts. Was die Bevölkerung wirklich denkt, zeigen echte, repräsentative Erhebungen:
🗳️ Das Original: der offizielle Wahl-O-Mat
QuelleDas amtliche Original der bpb: 38 Thesen, von einer Redaktion aus Jung- und Erstwählenden zusammen mit Fachleuten erarbeitet, mit den von den Parteien selbst eingereichten Positionen und Begründungen. Die hier auf PolitikCheck verglichenen Positionen stammen aus genau diesem Datensatz.
Wahl-O-Mat der bpb öffnen ↗Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) · externes Angebot.
🧭 Alternativen zum Wahl-O-Mat
Der Wahl-O-Mat ist die bekannteste, aber nicht die einzige Entscheidungshilfe. Diese seriösen Angebote arbeiten mit anderen Methoden oder Schwerpunkten — reine Verlinkung, keine Wertung. Alle vier ausführlich erklärt →
- WahlSwiper ↗Alle Themen
Bewertung der Thesen per Wischprinzip (Ja/Nein), zusätzlich kurze Erklärvideos zu jeder Frage. Ergebnis als prozentuale Übereinstimmung je Partei.
VoteSwiper (gemeinnützig) · wiss. Begleitung Universität Freiburg
- DeinWal ↗Alle Themen
Basiert nicht auf Wahlprogrammen, sondern auf dem tatsächlichen namentlichen Abstimmungsverhalten der Fraktionen im Bundestag — du beantwortest dieselben realen Abstimmungen.
unabhängiges, ehrenamtliches Projekt
- Wahl-Kompass ↗Alle Themen
Wissenschaftliche Doppel-Methodik: Parteien positionieren sich mit Belegen, unabhängige Fachleute prüfen die Einordnung. Ergebnis auch als zweidimensionale Landkarte der Positionen.
Universität Münster mit Kieskompas (Niederlande)
- Wahl.Chat ↗Alle Themen
KI-gestützter Chatbot: offene Fragen zu den Wahlprogrammen stellen und quellengestützte, kontextualisierte Antworten erhalten. KI-basiert — Antworten können Fehler enthalten.
Studierende der TU München, LMU München, University of Cambridge
Externe Angebote Dritter · Auswahl recherchiert 25.06.2026. PolitikCheck verantwortet deren Inhalte nicht.
Eigenständige Übereinstimmungs-Rechnung auf Basis der offiziellen Wahl-O-Mat-Positionen — keine Wahlempfehlung. Daten: Wahl-O-Mat 2025 (bpb) via qual-o-mat-data · qual-o-mat-data ↗ · Stand 23.02.2025 · Daten: Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) · Aufbereitung: qual-o-mat-data (frei verfügbar). Datenstand Bundestagswahl 2025 (Februar 2025) — Snapshot, keine späteren Positionsänderungen.
38 Thesen zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt, 15 zugelassene Listen — wird geladen …
38 Thesen zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern, 19 zugelassene Listen — wird geladen …
38 Thesen zur Abgeordnetenhauswahl Berlin, 17 zugelassene Listen — wird geladen …
Hält die Selbstauskunft dem eigenen Programm stand?
Jede Partei beantwortet den Wahl-O-Mat selbst. Hier steht die Gegenprobe: Für jede der 6 Dimensionen wurde die Selbstauskunft mit dem eigenen Bundestagswahlprogramm abgeglichen — mit wörtlichen Zitaten samt Seitenzahl. Ergebnis über alle Parteien: 39 von 42 Befunden gestützt, 1 abweichend, 2 unklar. Jede Partei wird nur mit sich selbst verglichen. Stand 16.07.2026.
SPD💶 gestützt🌍 gestützt🧑🤝🧑 gestützt🌱 gestützt🛡️ abweichend🤝 gestützt
Wirtschaft & Sozialesgestützt
Das Programm nennt die Revitalisierung der Vermögensteuer und eine an 60 Prozent des mittleren Einkommens orientierte Mindestlohn-Untergrenze — dieselbe Richtung wie die Selbstauskunft.
„Die ausgesetzte Vermögensteuer wollen wir für sehr hohe Vermögen revitalisieren.“ (S. 19)
„Die Höhe des gesetzlichen Mindestlohns muss sich an den Empfehlungen der europäischen Richtlinie orientieren, also an mindestens 60 Prozent des mittleren Einkommens in Deutschland.“ (S. 23)
Migration & Asylgestützt
Das Programm bezeichnet Deutschland als Einwanderungsland, will die Fachkräfteeinwanderung weiterentwickeln und lehnt die Externalisierung von Asylverfahren ab.
„Deutschland profitiert seit Langem davon, dass wir ein Einwanderungsland sind.“ (S. 14)
„Wir werden das Fachkräfteeinwanderungsgesetz weiterentwickeln und die Digitalisierung der Verwaltungsentscheidungen vorantreiben.“ (S. 14)
Gesellschaftspolitikgestützt
Das Programm stellt sich hinter das Selbstbestimmungsgesetz und gleiche Rechte von Frauen und Männern — dieselbe Richtung wie die Selbstauskunft.
„Die SPD steht hinter dem Selbstbestimmungsgesetz und den bisherigen queerpolitischen Errungenschaften. Ein Zurück wird es mit uns nicht geben.“ (S. 49)
„Wir setzen uns ein für gesellschaftlichen Fortschritt, für gleiche Rechte und Chancen von Frauen und Männern. Für Vielfalt und Toleranz.“ (S. 5)
Klima & Energiegestützt
Das Programm bekennt sich zum Pariser Klimaabkommen und zum Ausbau Erneuerbarer Energien und deckt sich damit mit der Selbstauskunft.
„Wir wollen das Pariser Klimaabkommen umsetzen und unseren fairen Anteil an der internationalen Klimafinanzierung bereitstellen.“ (S. 65)
„Alle Menschen müssen unabhängig von Einkommen, Vermögen oder Wohnort klimaneutral leben und teilhaben können.“ (S. 33)
Sicherheit & Freiheitsrechteabweichend
Die Selbstauskunft weist zum Freiheitsrechte-Pol, das Programm kündigt an den einschlägigen Stellen jedoch einen Ausbau von Befugnissen und Personal der Sicherheitsbehörden an; eine Passage gegen biometrische Erfassung findet sich nicht.
„Wir wollen Sicherheitsbehörden und Justiz stärken.“ (S. 42)
„Wir schaffen ein modernes Bundespolizeigesetz, das der Bundespolizei klare Befugnisse gibt, um den heutigen sicherheitspolitischen Herausforderungen wirksam zu begegnen.“ (S. 43)
Außen & Europagestützt
Das Programm bekräftigt die Unterstützung der Ukraine und gestiegene Verteidigungsausgaben und deckt sich mit der Selbstauskunft.
„Deutschland steht fest an der Seite der überfallenen Ukraine – und zugleich achtet Bundeskanzler Olaf Scholz darauf, dass der Krieg nicht zur direkten Konfrontation zwischen NATO und Russland eskaliert.“ (S. 5)
„Unsere Verteidigungsausgaben haben wir nach Jahren des Abbaus auf mehr als zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gesteigert.“ (S. 57)
Quelle: Mehr für Dich. Besser für Deutschland. — Regierungsprogramm der SPD · abgerufen 16.07.2026
CDU / CSU💶 gestützt🌍 gestützt🧑🤝🧑 gestützt🌱 gestützt🛡️ gestützt🤝 gestützt
Wirtschaft & Sozialesgestützt
Das Programm hält an der Schuldenbremse fest, ersetzt das Bürgergeld durch eine Neue Grundsicherung und will die Spitzensteuersatz-Grenze anheben — dieselbe Richtung wie die Selbstauskunft.
„Wir halten an der Schuldenbremse des Grundgesetzes fest. Die Schulden von heute sind die Steuererhöhungen von morgen.“ (S. 10)
„Wir schaffen das sogenannte „Bürgergeld“ ab und ersetzen es durch eine Neue Grundsicherung.“ (S. 5)
Migration & Asylgestützt
Das Programm kündigt Grenzkontrollen mit Zurückweisungen und einen faktischen Aufnahmestopp an — dieselbe Richtung wie die Selbstauskunft.
„Wir kontrollieren die deutschen Staatsgrenzen und setzen konsequente Zurückweisungen an der Grenze durch.“ (S. 6)
„Grenzkontrollen mit Zurückweisungen verbinden. Wir setzen einen faktischen Aufnahmestopp sofort durch.“ (S. 42)
Gesellschaftspolitikgestützt
Das Programm will das Selbstbestimmungsgesetz abschaffen und den Verzicht auf Gendersprache im öffentlichen Raum — dieselbe Richtung wie die Selbstauskunft.
„Wir schaffen das Selbstbestimmungsgesetz der Ampel wieder ab. Der Jugendschutz und das Erziehungsrecht der Eltern dürfen nicht untergraben werden.“ (S. 9)
„Wir setzen uns dafür ein, dass im öffentlichen Raum – an Schulen und Universitäten, im Rundfunk und der Verwaltung – auf die Gendersprache verzichtet wird.“ (S. 58)
Klima & Energiegestützt
Das Programm hält an der Option Kernenergie fest und will das Heizungsgesetz abschaffen — dieselbe Richtung wie die Selbstauskunft.
„Wir halten an der Option Kernenergie fest. Dabei setzen wir auf die Forschung zu Kernenergie der vierten und fünften Generation, Small Modular Reactors und Fusionskraftwerken.“ (S. 4)
„Wir schaffen das Heizungsgesetz der Ampel ab. Mit dem bürokratischen Reinregieren in den Heizungskeller muss Schluss sein.“ (S. 4)
Sicherheit & Freiheitsrechtegestützt
Das Programm fordert automatisierte Gesichtserkennung an Gefahrenorten und eine Überprüfung des Mindestalters der Strafmündigkeit — dieselbe Richtung wie die Selbstauskunft.
„Wir setzen mehr Videokameras sowie Systeme zur automatisierten Gesichtserkennung an Brennpunkten und Gefahrenorten ein.“ (S. 6)
„Mindestalter für Strafmündigkeit überprüfen. Kinder unter 14 Jahren sind bislang strafrechtlich nicht schuldfähig. Es ist fraglich, ob diese Altersgrenze dem heutigen Reifegrad von Kindern noch angemessen ist.“ (S. 39)
Außen & Europagestützt
Das Programm bekennt sich zum NATO-Zwei-Prozent-Ziel und zur Vertiefung der transatlantischen Partnerschaft — dieselbe Richtung wie die Selbstauskunft.
„Wir stehen zum Zwei-Prozent-Ziel – mindestens. Denn die NATO ist unsere Sicherheitsgarantie.“ (S. 8)
„Transatlantische Partnerschaft vertiefen. Wir wollen auf die transatlantische Partnerschaft mit den USA nicht verzichten, sondern sie weiter vertiefen und gemeinsam für Sicherheit, Freiheit und Frieden in der Welt einstehen.“ (S. 48)
Quelle: Politikwechsel für Deutschland — Wahlprogramm von CDU und CSU · abgerufen 16.07.2026
GRÜNE💶 gestützt🌍 gestützt🧑🤝🧑 gestützt🌱 gestützt🛡️ gestützt🤝 gestützt
Wirtschaft & Sozialesgestützt
Das Programm fordert einen Mindestlohn von zunächst 15 Euro und eine Reform der Schuldenbremse — dieselbe Richtung wie die Selbstauskunft.
„Um die Inflation der vergangenen Jahre auszugleichen, braucht es jetzt einen schrittweise steigenden Mindestlohn von zunächst 15 Euro in 2025 und das auch für unter 18-Jährige.“ (S. 67)
„Dafür werden wir auch die Schuldenbremse reformieren.“ (S. 18)
Migration & Asylgestützt
Das Programm bezeichnet Deutschland als Einwanderungsland und fordert eine echte Willkommenskultur — dieselbe Richtung wie die Selbstauskunft.
„Deutschland ist und bleibt ein Einwanderungsland. Menschen kommen aus unterschiedlichen Gründen zu uns. Deshalb braucht es eine echte Willkommenskultur.“ (S. 126)
„Deutschland ist faktisch ein Einwanderungsland, daher braucht es mehr als provisorische und temporäre Lösungen für den Umgang mit Geflüchteten und anderen, die kurzfristig zu uns kommen.“ (S. 76)
Gesellschaftspolitikgestützt
Das Programm will Schwangerschaftsabbrüche außerhalb des Strafrechts regeln und fordert Frauenquoten sowie ein Paritätsgesetz — dieselbe Richtung wie die Selbstauskunft.
„Wir wollen, dass selbstbestimmte Schwangerschaftsabbrüche nicht mehr in § 218 des Strafgesetzbuches kriminalisiert, sondern grundsätzlich außerhalb des Strafrechts geregelt werden.“ (S. 120)
„Wir sind daher für Frauenquoten in Aufsichtsräten, in Vorständen von großen Unternehmen und für ein Paritätsgesetz zur Wahl des Bundestags.“ (S. 120)
Klima & Energiegestützt
Das Programm fordert ein generelles Tempolimit und hält am Kohleausstieg ab 2030 fest — dieselbe Richtung wie die Selbstauskunft.
„Ein Sicherheitstempo von 130 km/h auf Autobahnen als generelles Tempolimit ist deshalb überfällig.“ (S. 48)
„halten wir daran fest, alle verbliebenen Kohlekraftwerke ab 2030 nicht mehr zu befeuern und mit dem Kohleausstieg die Kohleförderung in Deutschland einzustellen.“ (S. 43)
Sicherheit & Freiheitsrechtegestützt
Das Programm lehnt die biometrische Erfassung im öffentlichen Raum und Vorratsdatenspeicherungen ausdrücklich ab — dieselbe Richtung wie die Selbstauskunft.
„Instrumente der anlasslosen Massenüberwachung wie Vorratsdatenspeicherungen, Chatkontrolle oder die biometrische Erfassung im öffentlichen Raum lehnen wir ab.“ (S. 115)
Außen & Europagestützt
Das Programm unterstützt den EU- und NATO-Beitrittsweg der Ukraine und lehnt nationale Alleingänge ab — dieselbe Richtung wie die Selbstauskunft.
„Zudem bekräftigen wir das Recht auf freie Bündniswahl und unterstützen die Ukraine auf ihrem Weg zur Mitgliedschaft in der EU und NATO.“ (S. 142)
„Nationale Alleingänge lehnen wir ab und ein ständiges „German Vote“ ist schädlich.“ (S. 142)
Quelle: Zusammen wachsen — Regierungsprogramm Bündnis 90/Die Grünen · abgerufen 16.07.2026
FDP💶 gestützt🌍 gestützt🧑🤝🧑 gestützt🌱 gestützt🛡️ gestützt🤝 gestützt
Wirtschaft & Sozialesgestützt
Das Programm will die Schuldenbremse einhalten und den Spitzensteuersatz erst bei höheren Einkommen greifen lassen — dieselbe Richtung wie die Selbstauskunft.
„Freiheit für künftige Generationen bedeutet auch, ihnen keine Schuldenberge zu hinterlassen.“ (S. 35)
„Der Spitzensteuersatz darf künftig nur noch von Menschen gezahlt werden, die auch wirklich spitzenmäßig verdienen und nicht schon von der Mitte der Gesellschaft.“ (S. 14)
Migration & Asylgestützt
Das Programm verbindet Einwanderung in den Arbeitsmarkt mit geordneter Migration nach klaren Regeln und bildet damit die knapp öffnende Selbstauskunft ab.
„Wir wollen geordnete Migration nach klaren Regeln, die auch durchgesetzt werden. Wir wollen Einwanderung in den Arbeitsmarkt, nicht in die sozialen Sicherungssysteme.“ (S. 27)
„Unser Land ist dringend auf Einwanderung in den Arbeitsmarkt angewiesen.“ (S. 22)
Gesellschaftspolitikgestützt
Das Programm stellt Selbstbestimmung als Freiheitsprinzip voran und fordert die Kostenübernahme des Schwangerschaftsabbruchs — dieselbe Richtung wie die Selbstauskunft.
„Selbstbestimmung ist die unmittelbarste Form der Freiheit. Wir wollen eine Gesellschaft freier Bürgerinnen und Bürger.“ (S. 21)
„Allen Frauen soll die Kostenübernahme des Abbruchs ermöglicht werden.“ (S. 29)
Klima & Energiegestützt
Das Programm setzt auf Emissionshandel und Technologieoffenheit statt auf Technologieverbote und will das Heizungsgesetz auslaufen lassen — dieselbe Richtung wie die Selbstauskunft.
„Wir Freie Demokraten wollen die europäischen Klimaziele sicher und so kostengünstig wie möglich erreichen. Dabei setzen wir auf einen einheitlichen europäischen Emissionshandel. Technologieverbote braucht es dafür nicht.“ (S. 39)
„Das Heizungsgesetz mit seinen überzogenen Vorgaben muss vollständig auslaufen.“ (S. 45)
Sicherheit & Freiheitsrechtegestützt
Das Programm lehnt automatisierte Gesichtserkennung im öffentlichen Raum und die Vorratsdatenspeicherung ausdrücklich ab — dieselbe Richtung wie die Selbstauskunft.
„Den Einsatz von automatisierter Gesichtserkennung im öffentlichen Raum lehnen wir ab.“ (S. 24)
„Wir lehnen Netzsperren, Chatkontrollen, Uploadfilter, die Vorratsdatenspeicherung und andere Formen der anlasslosen Datenerfassung ab.“ (S. 24)
Außen & Europagestützt
Das Programm fordert umfängliche Unterstützung der Ukraine einschließlich Waffenlieferungen — dieselbe Richtung wie die Selbstauskunft.
„Für uns Freie Demokraten steht fest, dass die Verteidigung der Ukraine nicht am Geld und an Waffenlieferungen scheitern darf, da ein russischer Sieg teurer sein wird und in der Ukraine auch unsere Freiheit verteidigt wird.“ (S. 47)
Quelle: Alles lässt sich ändern — Wahlprogramm der FDP · abgerufen 16.07.2026
AfD💶 gestützt🌍 gestützt🧑🤝🧑 gestützt🌱 gestützt🛡️ unklar🤝 gestützt
Wirtschaft & Sozialesgestützt
Das Programm will Vermögen- und Erbschaftsteuer abschaffen und die Schuldenbremse einhalten — dieselbe Richtung wie die Selbstauskunft.
„Die AfD will die derzeit zur Erhebung ausgesetzte Vermögensteuer sowie die Erbschaftssteuer abschaffen.“ (S. 61)
„Wir setzen uns für eine Abkehr von übermäßiger Besteuerung und im Gegenzug für Ausgabendisziplin ein, um die Privathaushalte und unsere Unternehmen zu stärken sowie die Schuldenbremse einzuhalten und Verschuldung zurückführen.“ (S. 55)
Migration & Asylgestützt
Das Programm erklärt das Gemeinsame Europäische Asylsystem für gescheitert und stellt die innere Sicherheit über europäisches Asylrecht — dieselbe Richtung wie die Selbstauskunft.
„Das „Gemeinsame Europäische Asylsystem“ (GEAS) ist vollständig gescheitert, weshalb wir diesen Irrweg nicht weiterverfolgen werden.“ (S. 103)
„Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und zum Schutz der inneren Sicherheit haben zudem Vorrang vor den europäischen Vorschriften über das Asyl- und Ausländerrecht.“ (S. 103)
Gesellschaftspolitikgestützt
Das Programm hält die Regelungen der §218 ff StGB für ausgewogen und bezeichnet die zwei Geschlechter als biologische Tatsache — dieselbe Richtung wie die Selbstauskunft.
„Aus Sicht der AfD sind die Regelungen der §218 ff StGB ausgewogen und bedürfen keiner Änderung, lediglich einer konsequenten Umsetzung.“ (S. 150)
„Die zwei Geschlechter sind eine biologische Tatsache“ (S. 151)
Klima & Energiegestützt
Das Programm lehnt eine am Klimaschutz orientierte Politik ab und will aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen — dieselbe Richtung wie die Selbstauskunft.
„Die AfD lehnt daher jede Politik und jede Steuer ab, die sich auf angeblichen Klimaschutz beruft, denn das Klima kann der Mensch nicht schützen. Wir wollen zudem aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen.“ (S. 80)
Sicherheit & Freiheitsrechteunklar
Das Programm fordert einerseits die Herabsetzung der Strafmündigkeit auf 12 Jahre, lehnt andererseits flächendeckende Videoüberwachung sowie Vorratsdatenspeicherung ab — es weist damit in beide Richtungen dieser Dimension.
„Herabsetzung der Strafmündigkeit auf 12 Jahre“ (S. 119)
„Wir stellen uns gegen eine flächendeckende Videoüberwachung als Einschränkung der Freiheit und bestenfalls Symptombekämpfung. Wir lehnen Staatstrojaner und die Vorratsdatenspeicherung ab.“ (S. 125)
Außen & Europagestützt
Das Programm fordert den Austritt aus dem Euro-System und einen Bund europäischer Nationen mit gewahrter Souveränität der Mitgliedstaaten — dieselbe Richtung wie die Selbstauskunft.
„Deutschland muss aus dem Euro-System austreten“ (S. 62)
„Daher streben wir einen „Bund europäischer Nationen“ an, eine neu zu gründende europäische Wirtschafts- und Interessengemeinschaft, in der die Souveränität der Mitgliedstaaten gewahrt ist und nur dort zusammengearbeitet wird, wo echte gemeinsame Interessen bestehen.“ (S. 141)
Quelle: Zeit für Deutschland — AfD-Bundestagswahlprogramm 2025 · abgerufen 16.07.2026
Die Linke💶 gestützt🌍 gestützt🧑🤝🧑 gestützt🌱 gestützt🛡️ gestützt🤝 gestützt
Wirtschaft & Sozialesgestützt
Das Programm fordert die Wiedereinführung der Vermögensteuer, einen bundesweiten Mietendeckel und die Abschaffung der Schuldenbremse — dieselbe Richtung wie die Selbstauskunft.
„Die Linke fordert, dass die Vermögensteuer wieder eingeführt wird.“ (S. 10)
„Wir fordern die Abschaffung der Schuldenbremse. Es muss wieder möglich sein, öffentliche Investitionen in die Infrastruktur, eine klimaneutrale Industrie und den sozialen Ausgleich über Kredite zu finanzieren.“ (S. 13)
Migration & Asylgestützt
Das Programm bekennt sich zum Recht auf Asyl und lehnt Abschiebungen in Krieg, Verfolgung und Elend ab — dieselbe Richtung wie die Selbstauskunft.
„Wir stehen zum Recht auf Asyl – ohne Wenn und Aber. Wir wollen keine Festung Europa, die Menschen im Mittelmeer ertrinken oder in der Wüste verdursten lässt.“ (S. 5)
„Abschiebungen, insbesondere in Krieg, Verfolgung und Elend oder als Form der Doppelbestrafung, lehnen wir ab.“ (S. 53)
Gesellschaftspolitikgestützt
Das Programm fordert paritätische Listenplätze und den Schwangerschaftsabbruch als Teil der gesundheitlichen Versorgung — dieselbe Richtung wie die Selbstauskunft.
„Wir setzen uns für eine Regelung im Wahlrecht ein, wonach 50 Prozent der Listenplätze und Mandate bei öffentlichen Wahlen auf Frauen entfallen müssen.“ (S. 46)
„Der Schwangerschaftsabbruch muss als medizinischer Eingriff gelten, der zur gesundheitlichen Versorgung dazugehört.“ (S. 46)
Klima & Energiegestützt
Das Programm verweist auf das aufgebrauchte CO2-Budget und fordert verbindliche Klimaziele und Emissionsgrenzen — dieselbe Richtung wie die Selbstauskunft.
„Deutschland hat sein faires Budget an CO2-Emissionen zur Erreichung der Pariser Klimaziele bereits verbraucht. Gerade deshalb müssen wir alle Anstrengungen unternehmen, um die Emissionen wirksam und schnell zu senken.“ (S. 32)
„Stattdessen müssen verbindliche Klimaziele und Emissionsgrenzen gesetzt werden.“ (S. 33)
Sicherheit & Freiheitsrechtegestützt
Das Programm will biometrische Videoüberwachung verbieten und wendet sich gegen Vorratsdatenspeicherung — dieselbe Richtung wie die Selbstauskunft.
„Biometrische Videoüberwachung und Chat-Kontrollen wollen wir verbieten.“ (S. 49)
„Wir wollen das Recht auf informationelle Selbstbestimmung sichern: gegen Vorratsdatenspeicherung, Bestandsdatenauskunft und Onlinedurchsuchungen (Staatstrojaner)“ (S. 49)
Außen & Europagestützt
Das Programm lehnt Aufrüstung ab und fordert statt weiterer Waffenlieferungen eine diplomatische Initiative; die Begründung ist dabei abrüstungs- und diplomatiebezogen und nicht auf nationale Abgrenzung gestützt.
„Statt immer mehr Waffenlieferungen braucht es endlich eine gemeinsame Initiative der Bundesregierung und der EU mit China, Brasilien und anderen Staaten des Globalen Südens, um Russland und die Ukraine an den Verhandlungstisch zu bringen.“ (S. 21)
„Wir widersetzen uns der militaristischen Zeitenwende, weil wir wissen: Aufrüstung wirkt sich immer zulasten des Sozialen aus.“ (S. 5)
Quelle: Alle wollen regieren. Wir wollen verändern. — Wahlprogramm Die Linke · abgerufen 16.07.2026
BSW💶 gestützt🌍 gestützt🧑🤝🧑 unklar🌱 gestützt🛡️ gestützt🤝 gestützt
Wirtschaft & Sozialesgestützt
Das Programm fordert 15 Euro Mindestlohn, eine Bürgerversicherung und eine Reform der Schuldenbremse — dieselbe Richtung wie die Selbstauskunft.
„Wir wollen den Mindestlohn auf 15 Euro erhöhen, die Tarifbindung stärken, eine Bürgerversicherung statt der heutigen Zwei-Klassen-Medizin und ein Rentensystem nach dem Vorbild Österreichs, wo ein Durchschnittsrentner gut 800 Euro mehr im Monat erhält.“ (S. 3)
„über eine Reform der Schuldenbremse unsere marode Infrastruktur modernisieren und den Mittelstand von bürokratischen Auflagen entlasten.“ (S. 2)
Migration & Asylgestützt
Das Programm fordert einen Stopp der irregulären Migration und sichere Grenzen — dieselbe Richtung wie die Selbstauskunft.
„Unser Ziel sind sichere Straßen und Plätze, durch mehr Polizistinnen und Polizisten sowie ein Stopp der irregulären Migration.“ (S. 3)
„Deutschland hat seit 2015 jedes Jahr eine Großstadt aufgenommen. Mehr als eine Viertelmillion Menschen waren es allein im vergangenen Jahr.“ (S. 36)
Gesellschaftspolitikunklar
Das Programm nennt einerseits die wirkliche Gleichstellung als zentrales Anliegen, kritisiert andererseits ausdrücklich das Selbstbestimmungsgesetz — es weist damit in beide Richtungen dieser Dimension.
„Zentrales Anliegen des BSW ist es, von der gesetzlichen Gleichberechtigung zur wirklichen Gleichstellung zu gelangen.“ (S. 33)
„Nach dem neuen Selbstbestimmungsgesetz können sich Männer durch bloße Unterschrift zur Frau erklären und erhalten damit potenziell Zugang zu Bereichen wie Frauensport, Frauenumkleiden und -toiletten sowie Frauengefängnissen und anderen frauenspezifischen (Schutz-) Räumen.“ (S. 34)
Klima & Energiegestützt
Das Programm bekennt sich zum Pariser Klimaabkommen und fordert zugleich die Rücknahme von Verbrenner-Verbot und Heizungsgesetz — dieser Doppelbefund entspricht der ausgeglichenen Selbstauskunft.
„Das BSW steht zum Pariser Klimaabkommen. Klimaschutz ist allerdings eine weltweite Aufgabe und sollte nach dem Kriterium vorangetrieben werden, Mittel dort einzusetzen, wo sie die größtmögliche Wirkung entfalten.“ (S. 9)
„Wir fordern die Rücknahme des VerbrennerVerbots und des Heizungsgesetzes.“ (S. 3)
Sicherheit & Freiheitsrechtegestützt
Das Programm will das Sammeln und Speichern individueller Verhaltensdaten verbieten — dieselbe Richtung wie die Selbstauskunft.
„Diesen Weg in die völlige Überwachung wollen wir stoppen und das Sammeln und Speichern individueller Verhaltensdaten verbieten.“ (S. 43)
Außen & Europagestützt
Das Programm lehnt Hochrüstung und Waffenlieferungen in Kriegsgebiete ab und fordert Abrüstung — dieselbe Richtung wie die Selbstauskunft.
„Das BSW ist die einzige Friedenspartei im Deutschen Bundestag, die die aktuelle Hochrüstung ebenso konsequent ablehnt wie Waffenlieferungen in Kriegsgebiete.“ (S. 2)
„Als einzige Bundestagspartei setzen wir uns für Abrüstung und umfassende Rüstungskontrollen ein und fordern ein Verbot von Rüstungsexporten in Kriegsgebiete.“ (S. 5)
Quelle: Unser Land verdient mehr! — Wahlprogramm des BSW · abgerufen 16.07.2026
So entsteht der Kompass
- Grundlage sind die kompletten Bundestagswahlprogramme 2025 der sieben Parteien.
- 474 Leitfragen in 6 Komplexen; je Partei und Frage eine Position von 0 bis 10.
- Jede Position ist mit wörtlichem Zitat samt Seitenzahl belegt (aufklappbar) und maschinell gegen das Programm-PDF geprüft.
- Behandelt ein Programm eine Frage nicht, bleibt sie leer — nichts wird geschätzt. Unter 3 Belegen je Komplex kein Wert.
- Neue Parteitagsbeschlüsse werden laufend abgeglichen; ersetzt ein Beschluss eine Position, wird sie mit dem Beschluss als Quelle aktualisiert.
- Der Selbsttest zieht je Durchlauf 50 Fragen aus dem Pool — die Auswahl wechselt bei jeder Aktualisierung der Seite.
⚡ Aktualisierungs-Regel: Grundlage jeder Position ist das Wahlprogramm 2025. Fasst eine Partei danach einen Beschluss dieser Verbindlichkeitsstufen (Parteitagsbeschluss, Grundsatzprogramm, Gesetz, namentliche Abstimmung, Regierungshandeln), ersetzt der jeweils neueste den Programm-Wert — unabhängig von der inhaltlichen Richtung, gekennzeichnet mit Datum und Quelle; das Programm-Zitat bleibt daneben stehen. Förmliche Beschlüsse von Gremien unterhalb des Parteitags — Bundesvorstand, Präsidium, Bundestagsfraktion — zählen ebenfalls, stehen aber eine Stufe darunter: Sie ersetzen nur, wo kein Parteitagsbeschluss zur selben Frage vorliegt. Welches Gremium entschieden hat, steht jeweils an der Quelle. Einzelne Äußerungen von Politikern ändern keinen Wert; Äußerungen der Parteispitze stehen datiert im eigenen Block „💬 Äußerungen der Parteispitze (ohne Wertung)“ jeder Partei-Kachel; als Parteispitze gilt das engste Gremium der Partei (Präsidium, sonst der geschäftsführende Vorstand).
💬 Äußerungen der Parteispitze werden aus Pressemitteilungen, Interviews, Papieren, Regierungserklärungen und Pressekonferenzen gesammelt, vor allem zu Fragen, die Programm, Beschlüsse und Abstimmungen offenlassen; ihre Zahl je Partei ist deshalb kein Maß für Gewicht — für Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und SPD liegen noch keine vor.
Zitate stehen unverändert, auch in der Schreibweise der Parteien. Hinweise an info@politikcheck-deutschland.de. Die Programme sind je Partei verlinkt: Partei-Profile.
Zum Nachlesen: Wie der Kompass die Parteien vermisst · Wie der Wahl-O-Mat funktioniert · Alternativen zum Wahl-O-Mat
Häufige Fragen zum Parteien-Kompass
Was ist der Parteien-Kompass?
Der Parteien-Kompass zeigt, wo die Parteien bei konkreten politischen Sachfragen stehen – nach dem Prinzip des Wahl-O-Mat, aber ganzjährig verfügbar statt nur zur Wahl. Du vergleichst deine eigene Haltung mit den Positionen der Parteien.
Worin unterscheidet sich der Kompass vom Wahl-O-Mat?
Das Prinzip ist ähnlich, aber der Kompass ist dauerhaft verfügbar und wird laufend aktualisiert – nicht nur in den Wochen vor einer Wahl. Jede Partei-Position ist mit Quelle belegt.
Woher stammen die Partei-Positionen?
Grundlage sind die Wahlprogramme 2025. Einzelne Positionen werden nach der Aktualisierungs-Regel dieser Seite durch Parteitags- und Gremienbeschlüsse, Grundsatzprogramme, Gesetze, Regierungshandeln oder das tatsächliche Abstimmungsverhalten im Bundestag ersetzt – jeweils mit ⚡, Datum und Quelle gekennzeichnet; datierte Äußerungen der Parteispitze stehen ohne Wertung in einem eigenen Block und ändern keinen Wert. So siehst du, was Parteien sagen und was sie tun; die namentlichen Abstimmungen findest du unter Abstimmungen.
Welche Parteien werden verglichen?
Verglichen werden die sieben Parteien, deren Bundestagswahlprogramm 2025 ausgewertet ist: CDU/CSU, AfD, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke, die im 21. Bundestag Fraktionen stellen, sowie BSW und FDP, die 2025 an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterten. Ein Profil jeder Partei mit Programm, Personal und Finanzen findest du unter Parteien.
Ist der Kompass eine Wahlempfehlung?
Nein. Der Kompass zeigt Nähe zu Positionen, nicht zu Personen – er ist ein neutraler Ausgangspunkt für deine eigene Entscheidung, ausdrücklich keine Wahlempfehlung.
Und jetzt?
Dein Ergebnis zeigt Nähe zu Positionen — nicht zu Personen. Schau dir an, wer diese Positionen im Parlament vertritt, und sprich sie direkt an.
Siehe auch
Alle 16 Länder im Überblick — letzte und kommende Landtagswahl.
Wie stark entspricht eine Partei dem Typus „Volkspartei"? Ein deskriptiver 0–100-Index aus belegten Faktoren.
Die acht Parteien mit bundesweiter Bedeutung plus SSW (Sitze, Wahlprogramme, Finanzen) sowie Schlüsselpersonen, Regierung, Länder und Werkzeuge zu den Abgeordneten.
Alle Bundestagswahlen seit 1949 — Ergebnisse und Sitzverteilung je Wahljahr, Wahlbeteiligung und die aktuelle Sonntagsfrage.