🗳️ Bundestagswahl
LiveBundestagswahl: Umfragen & Sonntagsfrage
Umfragen & Trend
Sonntagsfragen sind Momentaufnahmen, kein Wahlergebnis — die amtlichen Ergebnisse stehen im Abschnitt „Wahlergebnisse“. Jede Umfrage hat zudem eine statistische Schwankungsbreite von typischerweise zwei bis drei Prozentpunkten — kleine Verschiebungen sind normal und noch kein Trend (mehr dazu im FAQ). Hier der aktuelle Stand, die neuesten Erhebungen und der Langzeit-Trend ab 1990. Methode und Treffergenauigkeit der Institute: Umfrageinstitute.
Belege: 40 der 80 Erhebungen unten verlinken die Veröffentlichung. Bei 6 führt unser Beleg-Index nur Agentur-Nachdrucke; Nachdrucke verlinken wir nicht als Beleg, diese Erhebungen verweisen deshalb auf die Sammelseite („Primärbeleg offen“), bis die Veröffentlichung nachgetragen ist.
Aktuelle Sonntagsfrage
Sonntagsfrage: Wenn heute Bundestagswahl wäre
Sonntagsfrage · Bundestag · Forsa · 13.10.26 · für RTL / n-tv
Dicker Balken = aktuelle Umfrage · dünner = letztes Wahlergebnis
| Partei | Sitze | Mandate % |
|---|---|---|
| Linke | 86 | 13,7 % |
| SPD | 100 | 15,9 % |
| SSW | 1 | 0,16 % |
| Grüne | 121 | 19,2 % |
| CDU/CSU | 136 | 21,6 % |
| AfD | 186 | 29,5 % |
| Gesamt | 630 | 100,0 % |
Sitzrechnung Regelgröße 630 Sitze (ohne Überhang/Ausgleich) · Sainte-Laguë · 5-%-Hürde (SSW als Minderheitenpartei befreit); Grundmandate über Direktmandate sind hier nicht abgebildet
Mehr zur Sonntagsfragezwei Absätze
Eine lebendige Demokratie erfordert informierte Bürger. Auf PolitikCheck Deutschland findest du stets die aktuellsten Daten zur politischen Stimmung im Land. Im Zentrum steht dabei die Sonntagsfrage: „Wen würden Sie wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre?"
Wir bündeln die neuesten Wahlumfragen zur Bundestagswahl von allen führenden Instituten wie Infratest dimap, Forsa, Allensbach und INSA. Die Grafik zeigt zuerst die jüngste einzelne Umfrage; über die Reiter wählst du jedes Institut einzeln oder „∅ Schnitt": den Durchschnitt aus der jüngsten Umfrage je Institut der letzten 30 Tage. Der Schnitt glättet Ausreißer einzelner Umfragen und ist deshalb der robustere Wert — dazu kommt weiter unten der langfristige Trend der Parteien. Ob anstehende Bundestagswahl oder die Entwicklungen in den 16 Bundesländern: Unsere Daten zur Sonntagsfrage sind tagesaktuell, transparent und methodisch sauber aufbereitet.
📊 Neueste Erhebungen (80)
Die jüngsten Sonntagsfragen aller Institute — durchsuchbar nach Institut, Partei oder Datum. Quelle: dawum.de (Open Database License ODbL), täglich abgerufen.
80 Einträge
- Forsa — SonntagsfrageAfD 26 % · CDU/CSU 19 % · Grüne 17 % · SPD 14 % · Linke 12 % · Sonstige 8 % · FDP 4 %im Auftrag von RTL / n-tv · 1.502 Befragte · Erhebung 06.10.2026 – 12.10.2026 · dawum.de ↗
- INSA — SonntagsfrageAfD 30 % · CDU/CSU 18,5 % · Grüne 14 % · SPD 13,5 % · Linke 10 % · Sonstige 6 % · FDP 4,5 % · BSW 3,5 %im Auftrag von BILD · 2.006 Befragte · Erhebung 09.10.2026 – 12.10.2026 · dawum.de ↗
- INSA — SonntagsfrageAfD 30 % · CDU/CSU 19 % · Grüne 14 % · SPD 13 % · Linke 10 % · Sonstige 7 % · FDP 4 % · BSW 3 %im Auftrag von BILD am Sonntag · 1.207 Befragte · Erhebung 05.10.2026 – 09.10.2026 · dawum.de ↗
- Forschungsgruppe Wahlen — SonntagsfrageAfD 28 % · CDU/CSU 21 % · Grüne 15 % · SPD 13 % · Linke 12 % · Sonstige 8 % · FDP 3 %im Auftrag von ZDF-Politbarometer · 1.311 Befragte · Erhebung 05.10.2026 – 07.10.2026 · ZDF ↗
- Ipsos — SonntagsfrageAfD 28 % · CDU/CSU 20 % · Grüne 15 % · SPD 13 % · Linke 12 % · Sonstige 5 % · FDP 4 % · BSW 3 %im Auftrag von DER SPIEGEL · 2.002 Befragte · Erhebung 30.09.2026 – 04.10.2026 · Ipsos ↗
- Forsa — SonntagsfrageAfD 26 % · CDU/CSU 19 % · Grüne 17 % · SPD 14 % · Linke 11 % · Sonstige 9 % · FDP 4 %im Auftrag von RTL / n-tv · 2.502 Befragte · Erhebung 29.09.2026 – 05.10.2026 · dawum.de · Primärbeleg offen ↗
6 von 80 angezeigt
🤷 Die Gruppe, die in keiner Sonntagsfrage steht
Die Balken oben verteilen nur die Befragten, die sich entschieden haben. Wer unentschlossen ist oder nicht wählen will, kommt darin nicht vor.
Unentschlossen oder Nichtwähler
24 %
Forsa, 06.10.2026 · 2.502 Befragte · für RTL, n-tv
Beleg zur Erhebung ↗Auf dieselbe Grundgesamtheit gerechnet — alle Werte aus derselben Erhebung (Forsa, 06.10.2026):
- Unentschlossen / Nichtwähler24 %
- AfD19,8 %(von 26 %)
- CDU/CSU14,4 %(von 19 %)
- Grüne12,9 %(von 17 %)
In Klammern der Wert, wie ihn die Sonntagsfrage ausweist: Anteil an den Entschiedenen. Die Balken zeigen den Anteil an allen Befragten — nur so sind die Zahlen vergleichbar.
Verlauf seit 2017 — 324 Erhebungen, zwischen 16 und 31 Prozent. Jahresmittel 2017: 23,1 % (11 Erhebungen, Oktober bis Dezember); Jahresmittel 2026: 26,3 % (36 Erhebungen, Januar bis Oktober). Der jüngste Einzelwert liegt bei 24 % (Forsa, 06.10.2026) — ein Tagespunkt, kein Mittelwert.
Links die erste Erhebung (04.10.2017), rechts die jüngste (06.10.2026). Jede Erhebung ein Schritt nach rechts, nicht nach Kalendertagen; die Jahreszahl steht an der ersten Erhebung des Jahres.
Links die erste Erhebung (04.10.2017), rechts die jüngste (06.10.2026). Jede Erhebung ein Schritt nach rechts, nicht nach Kalendertagen; die Jahreszahl steht an der ersten Erhebung des Jahres.
Nicht jedes Institut weist den Anteil aus — die Reihe stammt überwiegend von Forsa (wöchentlich für RTL und n-tv), ergänzt um Erhebungen von GMS, Infratest dimap und INSA. Es ist damit eine Institutsreihe, kein Durchschnitt über alle Umfragen. Zusammengetragen im Referenz-Sheet „Deutschland wählt“ ↗, 259 von 324 Werten mit eigenem Link zur Veröffentlichung, die übrigen nur über das Sheet belegt.
Aus der Sonntagsfrage
🤝 Sitzprojektion, Mehrheits-Koalitionen & Szenarien
Die hypothetische Sitzverteilung aus dem aktuellen Umfrage-Durchschnitt und der Koalitionsrechner — gebündelt auf der Projektions-Seite.
📈 Entwicklung der Wahlergebnisse ab 1990
Zweitstimmen-Anteile pro Partei, jede Bundestagswahl ein Punkt — gesamtdeutsche Wahlen seit der Einheit. Legenden-Klick blendet eine Linie aus.
% Anteil der Stimmen
Quelle: Bundeswahlleiterin. Trend ab 1990 (1990, 1994, 1998, 2002, 2005, 2009, 2013, 2017, 2021, 2025); Grüne 1990 = Bündnis 90/Grüne, AfD seit 2013, BSW seit 2025. Die früheren Wahlen 1949–1987 stehen im Abschnitt „Wahlergebnisse“ im Detail.
🗳️ Wahlbeteiligung im Zeitverlauf
Anteil der Wahlberechtigten, die ihre Stimme abgegeben haben — je Bundestagswahl ein Balken (seit 1949). Länder, Landtags- und Europawahlen im Vergleich: Wahlbeteiligung.
Wahlbeteiligung in %
Quelle: Bundeswahlleiterin. Amtliche Endergebnisse, Bundestagswahlen 1949–2025. Stand: Februar 2025 (BTW 23.02.2025).
Diese Seite bündelt die amtlichen Wahlergebnisse aller Bundestagswahlen seit 1949 und den aktuellen Umfragetrend. Wie eine Wahl abläuft und wer sie organisiert: Wahlleitung · dein Wahlkreis · Ergebnisse nach Bundesland · Wahlsystem erklärt.
Häufige Fragen zur Bundestagswahl
Was ist die Sonntagsfrage?
Die Sonntagsfrage ist die bekannteste Wahlumfrage: „Welche Partei würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre?" Sie ist eine Momentaufnahme der Stimmung – keine Prognose des Wahlausgangs. Wir zeigen zuerst die jüngste einzelne Umfrage; über die Reiter wählst du weitere neue Umfragen einzeln oder den Durchschnitt aus der jüngsten Umfrage je Institut der letzten 30 Tage, gewichtet nach der Treffsicherheit der Institute (Rechenweg). Im Wahl-Kompass vergleichst du die Parteien inhaltlich.
Wie oft wird der Bundestag gewählt?
Der Deutsche Bundestag wird regulär alle vier Jahre gewählt (Artikel 39 Grundgesetz). Die Neuwahl findet frühestens 46, spätestens 48 Monate nach Beginn der Wahlperiode statt (Art. 39 Abs. 1 GG), für den 21. Bundestag (zusammengetreten am 25.03.2025) also zwischen dem 26.01.2029 und dem 25.03.2029 (so auch die Bundeswahlleiterin). Den Wahltag – einen Sonntag oder gesetzlichen Feiertag (§ 16 Bundeswahlgesetz) – bestimmt der Bundespräsident; wird der Bundestag aufgelöst, findet die Neuwahl innerhalb von 60 Tagen statt. Mehr dazu im Artikel Wahlperiode: Wann die nächste Bundestagswahl kommt. Die bislang letzte Wahl war die 21. Bundestagswahl am 23. Februar 2025 – eine vorgezogene Neuwahl nach dem Bruch der Regierungskoalition.
Was ist der Unterschied zwischen Erst- und Zweitstimme?
Mit der Erststimme wählst du eine Person, die in deinem Wahlkreis direkt antritt, mit der Zweitstimme eine Partei. Die Zweitstimme ist die entscheidende Stimme – sie bestimmt, wie viele Sitze eine Partei im Bundestag erhält. Wer in deinem Wahlkreis antritt, siehst du unter Mein Wahlkreis.
Was bedeutet die 5-Prozent-Hürde?
Eine Partei zieht nur dann in den Bundestag ein, wenn sie bundesweit mindestens fünf Prozent der Zweitstimmen erreicht (Sperrklausel). Ausnahme: Wer mindestens drei Wahlkreise direkt gewinnt, zieht auch mit weniger als fünf Prozent ein (Grundmandatsklausel). Zweite Ausnahme: Listen von Parteien nationaler Minderheiten wie dem SSW sind von der Hürde ausgenommen (MinderheitenklauselMinderheitenklauselAusnahme von der 5-%-Sperrklausel für Parteien anerkannter nationaler Minderheiten. In Deutschland greift sie für den SSW (dänische Minderheit + Friesen).Im Glossar nachlesen →, § 4 Abs. 2 Satz 3 Bundeswahlgesetz). Alle Parteien im Überblick findest du unter Parteien.
Woher stammen die Wahlergebnisse auf dieser Seite?
Alle amtlichen Ergebnisse stammen von der Bundeswahlleiterin, die Umfragewerte von den Meinungsforschungsinstituten – jede Zahl ist mit Quelle belegt. Wir zeigen Stimmenanteile und Sitzverteilung für jede Bundestagswahl seit 1949 (ab 1953 Zweitstimmen; 1949 hatte jeder Wähler nur eine Stimme).
Deine Stimme zählt — auch zwischen den Wahlen
Wahlergebnisse sind der Anfang, nicht das Ende: Zwischen den Wahlterminen kannst du deine Abgeordneten fragen, dein Anliegen einbringen und verfolgen, wer dich vertritt.
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Siehe auch
Amtliche Netto-Veränderung der Stimmenanteile 2013–2025 — klar abgegrenzt von der modellierten Wählerwanderung.
Amtliches Wahlverhalten der BTW 2025 nach Altersgruppen und Geschlecht — Repräsentative Wahlstatistik statt Umfrage.
Umfragen zu Streitthemen (AfD-Verbot, Meinungsfreiheit …) — mehrere Institute nebeneinander, mit Fallzahl, Zeitraum, Frage im Wortlaut und Quelle. Die Spannweite ist die Information.
Regierungszufriedenheit + Partei-Zustimmung aus zwei Primärquellen.