📰 PolitikCheck Blog · Themen · 28.07.2026
Umfrage-Trend: Wer legt zu, wer verliert? (Stand 25.07.2026)
Die Sonntagsfrage im 30-Tage-Vergleich desselben Instituts — welche Partei gewinnt, welche verliert, mit Quelle je Wert.
veröffentlicht am 28.07.2026
Kurz zusammengefasst
- Worum geht es?
- Es geht um Umfragen zu der Frage, welche Partei die Menschen wählen würden, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre. Verglichen werden hier zwei Erhebungen desselben Instituts INSA: die vom 25. Juli 2026 und die rund 30 Tage ältere vom 27. Juni 2026. Zwei Umfragen vom selben Institut zu vergleichen ist sauberer, als Zahlen verschiedener Institute nebeneinanderzustellen — denn jedes Institut rechnet etwas anders.
- Was ändert sich?
- Im Vergleich dieser beiden Umfragen liegt die AfD bei 28 Prozent und damit einen Punkt niedriger als 30 Tage zuvor. CDU und CSU kommen zusammen auf 21 Prozent, ebenfalls einen Punkt weniger. Zugelegt haben die Grünen mit 14 Prozent, die Linke mit 11 Prozent und das BSW mit 4 Prozent — jeweils um einen Punkt. Unverändert sind die SPD mit 12 Prozent und die FDP mit 4 Prozent.
- Was heißt das für mich?
- Eine Umfrage ist keine Wahl. Befragt wird immer nur eine Stichprobe, also ein kleiner Teil der Wahlberechtigten. Deshalb schwanken die Zahlen von Woche zu Woche, auch wenn sich bei den Menschen gar nichts geändert hat. Ein Unterschied von einem Punkt ist aus einer einzelnen Umfrage heraus nicht belastbar. Von einem Trend spricht man erst, wenn sich dieselbe Richtung über mehrere Erhebungen hinweg wiederholt. Praktisch wichtig ist die Fünf-Prozent-Hürde: Wer bei einer Bundestagswahl unter fünf Prozent bleibt, bekommt in der Regel keine Sitze. FDP und BSW liegen in dieser Umfrage bei jeweils 4 Prozent und damit unter dieser Marke.
Beispiele
- Jemand liest, seine Partei habe einen Punkt verloren, und hält das für einen Absturz. Tatsächlich kann derselbe Wert in der nächsten Befragung wieder oben sein — ein einzelner Punkt liegt im normalen Schwankungsbereich einer Stichprobe.
- Wer wissen will, ob eine Partei wirklich zulegt, schaut nicht auf eine Umfrage, sondern auf mehrere hintereinander vom selben Institut. Zeigen drei oder vier Erhebungen dieselbe Richtung, ist das ein Hinweis. Eine einzelne Zahl ist es nicht.
Welche Partei legt in den Umfragen zu, welche verliert?
Vergleich der jüngsten INSA-Erhebung (25.07.) mit der ~30 Tage älteren desselben Instituts (27.06.) — methodisch sauberer als ein Instituts-Mix.
- CDU/CSU: 21 % (-1 Punkte in ~30 Tagen, INSA-Vergleich) · Quelle: dawum.de [28.07.26]
- SPD: 12 % (0 Punkte in ~30 Tagen, INSA-Vergleich) · Quelle: dawum.de [28.07.26]
- FDP: 4 % (0 Punkte in ~30 Tagen, INSA-Vergleich) · Quelle: dawum.de [28.07.26]
- Grüne: 14 % (+1 Punkte in ~30 Tagen, INSA-Vergleich) · Quelle: dawum.de [28.07.26]
- Linke: 11 % (+1 Punkte in ~30 Tagen, INSA-Vergleich) · Quelle: dawum.de [28.07.26]
- AfD: 28 % (-1 Punkte in ~30 Tagen, INSA-Vergleich) · Quelle: dawum.de [28.07.26]
- BSW: 4 % (+1 Punkte in ~30 Tagen, INSA-Vergleich) · Quelle: dawum.de [28.07.26]
Herausgeber: Sebastian Flack · Dieser Beitrag wurde KI-gestützt aus den laufend erhobenen PolitikCheck-Daten erstellt und nach unseren Prüfroutinen gegen die Quelldateien verifiziert. Jede Zahl trägt Quelle und Zugriffsdatum — gefundene Fehler bitte an info@politikcheck-deutschland.de.
Siehe auch
Tagesaktuelle Nachrichten rund um Bundestag, Parteien und Wahlen — mit Quelle und Datum.
Tagesaktuelle Schlagzeilen etablierter und alternativer Medien nebeneinander — im Originalwortlaut, mit Quelle. Keine Wertung.
Regierungszufriedenheit + Partei-Zustimmung aus zwei Primärquellen.
Die acht Bundestagsparteien plus SSW (Sitze, Wahlprogramme, Finanzen) sowie Schlüsselpersonen, Regierung, Länder und Werkzeuge zu den Abgeordneten.