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📰 PolitikCheck Blog · Umfrage-Woche · 25.07.2026

Umfrage-Woche KW 30/2026: 5 Erhebungen im Vergleich

Alle 5 Sonntagsfragen der KW 30 nebeneinander — von INSA, Allensbach, Forsa, GMS. Mit Spannweite je Partei und der Einordnung, welche Unterschiede der statistische Fehlerbereich erklärt.

veröffentlicht am 25.07.2026

18.07.2628.07.26

Kurz zusammengefasst

Worum geht es?
In dieser Woche haben 4 Institute gefragt, wen die Leute wählen würden, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Hier stehen alle 5 Ergebnisse nebeneinander.
Was ändert sich?
Die Häuser kommen nicht auf dieselben Zahlen. Am weitesten liegen sie bei CDU/CSU auseinander — 3,5 Punkte zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Wert.
Was heißt das für mich?
Für den Alltag heißt das vor allem eins: Eine einzelne Zahl ist kein Ergebnis. Umfragen sind Momentaufnahmen mit Unschärfe — wer nur eine liest, hält leicht für eine Veränderung, was gar keine ist.

Beispiele

  • Zwei Institute nennen für dieselbe Partei 24 und 26 Prozent. Das ist kein Widerspruch und kein Aufwärtstrend, sondern der normale Abstand zwischen zwei Stichproben.
  • Eine Partei steht diese Woche einen Punkt höher als letzte Woche. Ob das ein Trend ist, zeigt sich erst über mehrere Wochen und mehrere Institute — nicht an einer Erhebung.
Welche Sonntagsfragen wurden in KW 30 veröffentlicht?

Zwischen dem 20.07.2026 und dem 26.07.2026 sind 5 Erhebungen zur Bundestagswahl erschienen, von 4 Instituten: INSA, Allensbach, Forsa und GMS. Die Tabelle stellt sie nebeneinander — dieselbe Frage, dieselbe Woche, unterschiedliche Häuser.

Alle Erhebungen der KW 30/2026
InstitutDatumAfDCDU/CSUGrüneSPDLinkeFDPBSW
INSA25.07.202628 %21 %14 %12 %11 %4 %4 %
Allensbach23.07.202626,5 %24 %13 %13 %10 %5,5 %
Forsa21.07.202626 %22 %16 %12 %12 %4 %
INSA21.07.202629 %20,5 %13 %13 %10,5 %4,5 %3,5 %
GMS20.07.202628 %23 %13 %11 %10 %5 %2 %

Ein Strich bedeutet: Das Institut hat für diese Partei keinen Wert ausgewiesen. „Sonstige" ist nicht aufgeführt — die Sammelkategorie ist zwischen den Instituten nicht vergleichbar.

Warum nennen verschiedene Umfragen verschiedene Zahlen?

Jedes Institut befragt eigene Stichproben und gewichtet unterschiedlich; deshalb weichen die Werte voneinander ab, auch wenn alle dasselbe messen. Die Datei weist dazu ausdrücklich aus: „Sonntagsfragen sind Momentaufnahmen, keine Wahlprognosen. Schwankungen von ±2–3 Prozentpunkten liegen im statistischen Fehlerbereich." Am weitesten gingen die Häuser in dieser Woche bei CDU/CSU auseinander: 3,5 Punkte zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Wert. Zur Einordnung: Die genannte Spanne von ±2–3 Punkten gilt je EINZELNEM Wert — zwei Erhebungen können daher auch ohne besonderen Grund weiter auseinanderliegen.

Spannweite je Partei (höchster minus niedrigster Wert der Woche)
  • CDU/CSU3,5 Punkte · 20,5–24 %
  • AfD3,0 Punkte · 26–29 %
  • Grüne3,0 Punkte · 13–16 %
  • SPD2,0 Punkte · 11–13 %
  • Linke2,0 Punkte · 10–12 %
  • BSW2,0 Punkte · 2–4 %
  • FDP1,5 Punkte · 4–5,5 %

Der Balken zeigt NICHT, wie stark eine Partei steht, sondern wie uneinig die Institute über sie sind. Grundlage sind 5 Erhebungen; Parteien mit nur einem Wert erscheinen nicht.

Was sagen diese Zahlen nicht?

Eine Sonntagsfrage misst eine Stimmung, keine Wahl. Sie ist keine Vorhersage, und ein Vorsprung innerhalb des Fehlerbereichs ist kein Vorsprung. Zu Stichprobengröße und Fehlerbereich der einzelnen Erhebungen liegen uns keine Angaben vor — wir führen deshalb keine, statt sie zu schätzen. PolitikCheck gibt die Werte wieder und ordnet ihre Vergleichbarkeit ein; eine eigene Prognose vertreten wir nicht.

Herausgeber: Sebastian Flack · Dieser Beitrag wurde KI-gestützt aus den laufend erhobenen PolitikCheck-Daten erstellt und nach unseren Prüfroutinen gegen die Quelldateien verifiziert. Jede Zahl trägt Quelle und Zugriffsdatum — gefundene Fehler bitte an info@politikcheck-deutschland.de.

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