Fraktion
SPD
21. Bundestag
Mandat
Liste
57 Uckermark – Barnim I
Anwesenheit
99%
67 von 68 namentlichen
Überblick
Kerndaten
- Vollständiger Name
- Stefan Zierke
- Fraktion
- SPD
- Mandatstyp
- Listenmandat (Platz 3)
- Wahlkreis
- 57 Uckermark – Barnim I
- Beruf (vor Mandat)
- nicht angegeben
- Jahrgang
- —
Amtliche Stammdaten (Bundestag)
- Beruf (amtliche Angabe)
- Werkzeugmacher, Tourismusfachwirt, Reiseverkehrskaufmann
- Geburtsjahr (amtliche Angabe)
- 1970
Quelle: Deutscher Bundestag — MdB-Stammdaten (Open Data, XML) ↗ · Datei-Stand 29.04.2026
Werdegang
Amtliche Kurz-Vita, unverändert übernommen — Deutscher Bundestag.
- 1977Polytechnische Oberschule Lindenschule Prenzlau
- 1987Lehre zum Werkzeugmacher im Armaturenwerk Prenzlau
- 1991Werkzeugmacher im Armaturenwerk Prenzlau
- 1991Lehre zum Reiseverkehrskaufmann (IHK Potsdam)
- 1993Reiseverkehrskaufmann/Expedient bei BAF Reisen Prenzlau
- 1994Leiter der Reisebüros der Volksbank Uckermark eG
- 1997Weiterbildung zum Touristikfachwirt (IHK zu Berlin)
- 2003Geschäftsführer des Tourismusverbandes Uckermark e.V
- 2005Geschäftsführer tmu Tourismus Marketing Uckermark GmbH. Seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages und seit 2021 direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis 057 Uckermark - Barnim I
- Sprecher der Landesgruppe Brandenburg in der SPD-Bundestagsfraktion
- 2013 bis 2017Mitglied im Verkehrs- und Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages
- 2015 bis 2018Vorsitzender der Landesgruppe Ost in der SPD-Bundestagsfraktion
- 2018 bis 2021Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesfamilienministerium
- seit 2021 Mitglied im Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages und tourismuspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion
- seit 2022 Präsident der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft
- seit 2025 Mitglied im Verkehrsausschuss und tourismuspolitischer Sprecher sowie stellvertretender Ausschussvorsitzender im Tourismusausschuss
- Mitglied in der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD)
- Mitglied im Vorstand der SPD Brandenburg
- Unterbezirksvorsitzender der SPD Uckermark
- Mitglied im Förderverein des Gymnasiums Prenzlau (Gründungsmitglied)
- Bürgerverein „Wir für Prenzlau e.V.“ (Gründungsmitglied)
- Mitglied der AWO Uckermark Ortsverein Prenzlau
- Mitglied im Kunstverein Templin e.V
- Förderverein Binnenschafts-Museum Oderberg e.V
- Stifter in der Bürgerstiftung Barnim Uckermark
- Mitglied im ACE Auto Club Europa e.V
- stellvertretender Vorsitzender in der Kurt-Schumacher-Gesellschaft e.V
- Mitglied im Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold
- Präsident des Bundesverbandes der Campingwirtschaft in Deutschland e.V
- Mitglied im Bundeswehrverband
- Mitglied NaturFreunde Deutschlands
Quelle: Deutscher Bundestag — Open Data (MdB-Stammdaten). Angaben der Bundestagsverwaltung, hier nur in einzelne Stationen gegliedert.
Stefan Zierke kontaktieren
Adresse, Telefon und der offizielle Kontaktweg — direkt sichtbar. Das Wahlkreisbüro vor Ort ist der kürzeste Draht; sonst die Telefonzentrale des Bundestags und das amtliche Kontaktformular. Eine direkte E-Mail zeigen wir nur, wenn sie belegt ist; wir erfinden keine Adressen.
Wahlkreisbüros vor Ort
Eigene Angabe des Büros (Website des MdB ↗).
Berliner Büro
Stefan ZierkeDeutscher BundestagPlatz der Republik 111011 BerlinAmtliche Dienstanschrift — keine private Adresse.
Quelle: Deutscher Bundestag (Biografien/Kontaktformular, Telefonzentrale) · Wahlkreisbüro aus amtlicher Bio oder eigener MdB-Website (Selbstauskunft) · abgeordnetenwatch.de (CC0) · belegte E-Mail aus Selbstauskunft (Wikidata CC0). Stand 2026-08-24.
Aktuelle Meldungen
Jüngste Beiträge von der eigenen Homepage (Presse/Aktuelles, Titel wörtlich) — Selbstauskunft, maßgeblich ist die verlinkte Quelle.
Quoten auf einen Blick
Reine Zahlen — kein Werturteil. Hohe Werte sind nicht automatisch „besser“; Abweichung von der Fraktion kann Eigenständigkeit bedeuten.
67 von 68 namentlichen Abstimmungen (21. WP)
Ø Fraktion 94,1 % · Ø Bundestag 91 %
Nebentätigkeiten(10 Einträge)
Anzeige-/veröffentlichungspflichtige Angaben (Selbstauskunft an die Bundestagsverwaltung) — inkl. Funktionen, Beteiligungen, Zuwendungen und Tätigkeiten vor dem Mandat. Nebentätigkeiten sind zulässig; hier nur die Wiedergabe, keine Wertung. Einordnung im Fraktions-Vergleich aller Nebeneinkünfte →
- tmu Tourismus Marketing Uckermark GmbH
Geschäftsführer (Tätigkeit vor der Mitgliedschaft im Deutschen Bundestag)
Berufliche Tätigkeit vor der Mitgliedschaft im Bundestag
- Die Autobahn GmbH des Bundes
Mitglied des Aufsichtsrates (ab 14.11.2025)
Funktion in Unternehmen
- Wirtschaftsforum der SPD e.V.
Mitglied des politischen Beirates, ehrenamtlich (ab 02.09.2025)
Funktion in Vereinen, Verbänden und Stiftungen
- AWO Bezirksverband Brandenburg Nord
Beisitzer des Vorstandes (ab 10.05.2025)
Funktion in Vereinen, Verbänden und Stiftungen
- GLG Gesellschaft für Leben und Gesundheit mbH
Mitglied des Aufsichtsrates, ehrenamtlich (bis 19.05.2025)
Funktion in Unternehmen
- Kurt-Schumacher-Gesellschaft e.V.
Mitglied des Vorstandes, ehrenamtlich
Funktion in Vereinen, Verbänden und Stiftungen
- Deutsche Parlamentarische Gesellschaft e.V.
Präsident, ehrenamtlich (bis 25.09.2025)
Funktion in Vereinen, Verbänden und Stiftungen
- Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland, BVCD e.V.
Präsident, ehrenamtlich
Funktion in Vereinen, Verbänden und Stiftungen
+ 2 weitere Einträge anzeigen− weniger anzeigen
- Landkreis Uckermark
Mitglied des Kreistages, ehrenamtlich (bis 16.05.2025)
Funktion in Körperschaften/Anstalten öffentlichen Rechts
- Stadt Prenzlau
Mitglied der Stadtverordnetenversammlung, ehrenamtlich (bis 16.05.2025)
Funktion in Körperschaften/Anstalten öffentlichen Rechts
Quelle: Abgeordnetenwatch · Profil ↗ (CC0) · Stand 26.08.2026
Wahlkreis 57 · Uckermark – Barnim I
Stärkste Kraft 2025: AfD 36,0 %Erststimmen — Bundestagswahl 2025Wahlkreissieger: Hannes Gnauck (AfD)
- AfD38,3%
- SPD19,4%
- CDU/CSU18,3%
- Linke12,2%
- Grüne3,9%
- FDP2,4%
Zweitstimmen — Bundestagswahl 2025
- AfD36,0%
- CDU/CSU16,1%
- SPD13,8%
- BSW12,4%
- Linke11,0%
- Grüne4,8%
- Sonstige3,2%
- FDP2,7%
Entwicklung 2013–2025 (Zweitstimmen, Kern-Parteien)
Anteil in %
Wahlkreis-Zuschnitte können sich zwischen den Wahlen ändern — die Reihe ist daher als Annäherung zu lesen.
Quelle: Bundeswahlleiterin · Zweitstimmen-Ergebnisse je Wahlkreis · keine Wertung.
Einordnung im MdB-Ranking
Belegbare Rechenschafts-Faktoren, gleich gemessen für alle 630 · Stand 29.08.2026
- Anwesenheit
- 98,5 %
- Nebentätigkeiten
- 10
- Bürgerfragen beantwortet
- 100 %
- Mandat(zählt nicht mit)
- Liste (direkt angetreten)
- Zwischenfragen (gestellt/zugelassen)
- 0 / 1
- Zwischenrufe
- 3
- Regierungs-Zufriedenheit
- Regierungsfraktion (13 %) · Malus -8,7
- Erfahrungs-Index
- 11/18 · Meister/Fachwirt
Die Gesamt-Einordnung ist das gleichgewichtete Perzentil-Mittel der acht Faktoren, die die Person messen, dazu der Bonus/Malus-Aufschlag (höchstens ±10 Punkte) und — für Abgeordnete der Regierungsfraktionen — der Regierungs-Malus von (100 − Zufriedenheit)/10 Punkten. Hier: Mittel 60, Regierungs-Malus -8,7 → 51,3. Faktoren, die die Fraktionsrolle abbilden, stehen nicht im Mittel und sind oben als „zählt nicht mit“ gekennzeichnet. Jeder Faktor hat auf /mdb-ranking einen eigenen Tab mit dem Rechenweg und dem Datenzeitraum. Die Werte aktualisieren sich mit der täglichen Datenpipeline. Kein Urteil über die politischen Inhalte — nur nachrechenbare Kennzahlen.
Anwesenheits-Bilanz
Wichtig: Namentliche Abstimmungen sind nur ein Ausschnitt der Parlamentsarbeit (Ausschuss- Sitzungen, Reden, Delegationsreisen zählen hier nicht). Hohe Teilnahme heißt nicht „besser“. Nur die nackten Zahlen — Wertung liegt bei dir.
Teilnahme
98,5 %
Teilgenommen
67
Nicht abgegeben
1
Erfasste Abst.
68
Zum Vergleich: Die SPD-Fraktion kommt im Schnitt auf 94,1 % Teilnahme (121 erfasste Abgeordnete). Zierke liegt 4,4 Prozentpunkte darüber.
Quelle: abgeordnetenwatch.de · namentliche Abstimmungen (CC0) · Stand 2026-08-29. „Nicht abgegeben“ zählt jede nicht abgegebene Stimme (entschuldigt, unentschuldigt oder Nichtteilnahme). Vergleich mit allen Abgeordneten und Fraktionen: Abstimmungs-Analyse · Anwesenheit →
So hat Stefan Zierke abgestimmt
Die letzten namentlichen Abstimmungen im 21. Bundestag. Hier nur die dokumentierte Stimme — die Bewertung liegt bei dir.
Für diesen Mandatsträger sind bei abgeordnetenwatch.de bislang keine namentlichen Abstimmungen erfasst (z. B. bei kürzlich nachgerückten Mandatsträgern). Sobald Daten vorliegen, erscheinen sie hier automatisch.
Quelle: abgeordnetenwatch.de · Abstimmungen ↗ · Daten unter CC0 Public Domain · Zugriff: tagesaktuell (24-h-Cache). Alle Abstimmungen mit jeder Einzelstimme: Abstimmungen im Bundestag · Muster & Vergleich: Abstimmungs-Analyse
Im Bundestag gesagt
Wörtliche Auszüge aus den amtlichen Plenarprotokollen — je Sitzung der längste Sachbeitrag. Quelle: Deutscher Bundestag. Keine Wertung.
„Sehr geehrter Herr Präsident! Meine lieben Damen und Herren! Ich bin ostdeutsch, 1970 in Brandenburg, in der schönen Uckermark, geboren. Ich bin S51 gefahren, habe daran gebastelt und bin bis heute stolz, dass ich sie auf den Straßen gefahren bin. Und ich bin mit Trabi und Wartburg auf den Straßen groß geworden.“
„Vielen Dank für die Frage. – Genau das meinte ich ja. Und ich glaube, wir müssen Parkgebühren auch weiterhin fair in dem Parkbewirtschaftungsraum gelten lassen. Wir können eben nicht mit Gebühren bestimmte Haushalte ausgleichen.“
„Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrter Minister! Sehr geehrte Damen und Herren! Ich möchte mal den Blick auf Verkehrsträger richten, die zum Hafen müssen, die zum Parkplatz müssen, die zum Flughafen müssen, die zum Bahnhof müssen, nämlich den Fuß- und den Radverkehr. (Beifall der Abg. Dr.“
Heute vs. früher
Themen, zu denen mehrfach gesprochen wurde — neuester und früherer Beitrag im direkten Vergleich.
💶 Wirtschaft & Steuern
Neuester Beitrag · 16.01.2026
„Vielen Dank für die Frage. – Genau das meinte ich ja. Und ich glaube, wir müssen Parkgebühren auch weiterhin fair in dem Parkbewirtschaftungsraum gelten lassen. Wir können eben nicht mit Gebühren bestimmte Haushalte ausgleichen.“
Protokoll 21/54 ↗Früher · 08.07.2025
„Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrter Minister! Sehr geehrte Damen und Herren! Ich möchte mal den Blick auf Verkehrsträger richten, die zum Hafen müssen, die zum Parkplatz müssen, die zum Flughafen müssen, die zum Bahnhof müssen, nämlich den Fuß- und den Radverkehr. (Beifall der Abg. Dr.“
Protokoll 21/16 ↗Zuordnung über den amtlichen Redner-Marker im Protokoll. Reden in Regierungsfunktion (z. B. als Ministerin) erscheinen dort unter der Amtsbezeichnung und sind hier ggf. nicht erfasst.
Reden in Zahlen
Alle Sachbeiträge aus den amtlichen Plenarprotokollen der 21. Wahlperiode — gleiche Erfassung für alle Fraktionen, keine Wertung.
4
Wortmeldungen
3 / 90
Sitzungen mit Redebeitrag
1.444
Wörter gesamt
361
Wörter je Beitrag (Fraktions-Ø 407)
Wortmeldungen im Zeitverlauf
Häufigste Themen
- 💶 Wirtschaft & Steuern ×2
- 🚆 Verkehr & Mobilität ×1
- 🏥 Gesundheit ×1
Häufigste Begriffe
- gebühren ×6
- ostdeutsche ×6
- radverkehr ×5
- finde ×5
- straßen ×4
- froh ×3
- gefahren ×3
- fußverkehrsstrategie ×3
Sprachprofil (rechnerisch)
66,9
Lesbarkeitsindex (Fraktions-Ø 52,6)
13,5
Wörter je Satz
9,3 %
Fragesätze
9,3 %
Ausrufesätze
Lesbarkeit nach Flesch/Amstad (0–100; höher = einfachere Sätze und kürzere Wörter, Parlamentssprache liegt meist bei 45–60). Rein rechnerische Kennzahlen — sie messen Sprachform, nicht Inhalt oder Qualität.
Zahlen & Vorschläge (rechnerisch)
7
Zahlenangaben
4,8
je 1.000 Wörter
5
Vorschlags-/Forderungs-Wendungen
13 Min
Redezeit gesamt (ca.)
Zahlenangaben = Zahl mit Einheit (Prozent, Euro, Mrd., Mio. …) im Redetext; Vorschlags-/Forderungs-Wendungen = Formulierungen wie „wir fordern“, „wir schlagen vor“, „wir brauchen“. Rein rechnerische Zählung, keine Wertung (§6). Redezeit grob geschätzt (Wörter ÷ 110 je Minute) — das amtliche Protokoll nennt keine gemessene Dauer.
Längster Beitrag: 465 Wörter am 11.06.2026 — zur Sitzung 21/83 →
Quelle: Deutscher Bundestag, amtliche Plenarprotokolle (90 Sitzungen, Stand 29.08.2026). Gezählt werden Sachbeiträge am amtlichen Redner-Marker; Zwischenrufe/Beifall sind herausgerechnet. Mitglieder der Bundesregierung sprechen ohne Fraktionszuordnung und erscheinen hier nicht. Alle Protokolle & Analysen →
Alle Wortmeldungen (4)
Jeder Sachbeitrag aus den amtlichen Plenarprotokollen der 21. Wahlperiode — wörtlicher Auszug, Wortzahl, genannte Zahlenangaben und Link zur Sitzung. Keine Wertung.
„Sehr geehrter Herr Präsident! Meine lieben Damen und Herren! Ich bin ostdeutsch, 1970 in Brandenburg, in der schönen Uckermark, geboren.“
11.06.2026Sitzung 21/83 →465 Wörter≈ 4 Min
2 Zahlenangaben: 87 Prozent · 40 km
„Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Ich möchte auch über den Grünenantrag sprechen, und ich freue mich, dass ihr einen Antrag eingebracht habt; denn von einigen Rednern, die vor mir gesprochen haben, erwarte ich kei …“
16.01.2026Sitzung 21/54 →227 Wörter≈ 2 Min
„Vielen Dank für die Frage. – Genau das meinte ich ja. Und ich glaube, wir müssen Parkgebühren auch weiterhin fair in dem Parkbewirtschaftungsraum gelten lassen. Wir können eben nicht mit Gebühren bestimmte Haushalte ausgleichen.“
16.01.2026Sitzung 21/54 →291 Wörter≈ 3 Min💶 Wirtschaft & Steuern🏥 Gesundheit
„Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrter Minister! Sehr geehrte Damen und Herren! Ich möchte mal den Blick auf Verkehrsträger richten, die zum Hafen müssen, die zum Parkplatz müssen, die zum Flughafen müssen, die zum Bahnhof müssen, näml …“
08.07.2025Sitzung 21/16 →461 Wörter≈ 4 Min💶 Wirtschaft & Steuern🚆 Verkehr & Mobilität
5 Zahlenangaben: 180 Millionen · 180 Millionen · 2,5 Millionen · 2,5 Millionen · 250 Millionen
Zwischenrufe & Zwischenfragen
Aus den amtlichen Plenarprotokollen des 21. Bundestages — gleiche Erfassung für alle Fraktionen, keine Wertung.
1 / 1
Zwischenfragen als Redner zugelassen
9 / 17
Beifall-Vermerke mit Zuspruch auch aus anderen Fraktionen
Beispiele (jüngste erfasste Zwischenrufe)
„Stimmt ja auch!“
Quelle: Deutscher Bundestag, amtliche Plenarprotokolle · Stand 29.08.2026 · Alle Zwischenrufe & die komplette Statistik →
Fragen & Antworten (abgeordnetenwatch)
Für diese Person liegt keine Beantwortungs-Quote vor. Erfasste Fragen stehen unten.
Neueste öffentliche Fragen
Florian G. · 11.08.2026
beantwortetWie passt Ihre Aussage, die Versorgung sei geschützt worden, dazu, dass durch Budgetierung und Wegfall der Angemessenheitsprüfung ab 2027 real Behandlungsplätze für Psychotherapie wegfallen?
▸ Frage vollständig lesen (858 Zeichen)
In einer vorherigen Frage zum GKV-Gesetz haben Sie geantwortet, man habe „ausdrücklich darauf geachtet, dass die psychotherapeutische Versorgung geschützt bleibt". Das verstehe ich nicht: Durch die Rückführung in die budgetierte Gesamtvergütung, die Streichung der Kurzzeittherapie-Zuschläge und den Wegfall der Angemessenheitsprüfung fallen ab 2027 Behandlungsplätze weg – schlicht, weil weniger Leistungen vergütet werden. Das ist keine geschützte, sondern eine verschlechterte Versorgung. Der Bestandsschutz hilft zudem nur kurzfristig und nur laufenden Behandlungen – wer ab 2027 neu Therapie braucht, hat davon nichts. Auch eine Priorisierung „dringlicher" Fälle löst das Problem nicht: Sie schafft keine zusätzlichen Kapazitäten, sondern verteilt nur das ohnehin knappe Angebot um. Wie passt das zu Ihrer Aussage, die Versorgung sei geschützt worden?
▸ Antwort lesen (4.205 Zeichen)
Sehr sehr geehrter Herr G. , vielen Dank für Ihre E-Mail und die darin geäußerte Sorge in Bezug auf die Versorgung psychisch erkrankter Menschen. Seien Sie versichert, wir nehmen diese Sorge sehr ernst! Deshalb hat sich die Arbeitsgruppe Gesundheit der SPD-Bundestagfraktion auch mehrmals in den Austausch mit den Spitzenverbänden der psychotherapeutischen Versorgung zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz begeben und wird dies auch weiterhin tun. Psychische Erkrankungen gehören zu den großen gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit. Für die SPD-Bundestagsfraktion ist deshalb klar: Menschen, die auf psychotherapeutische Hilfe angewiesen sind, dürfen nicht die Leidtragenden notwendig gewordener Maßnahmen zur Konsolidierung der gesetzlichen Krankenversicherung sein. Uns ist bewusst, dass insbesondere die geplante Wiedereingliederung psychotherapeutischer Leistungen in die morbiditätsorientierte Gesamtvergütung (MGV) bei vielen Patientinnen und Patienten sowie bei Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten Verunsicherung ausgelöst hat. Deshalb haben wir im parlamentarischen Verfahren ausdrücklich darauf geachtet, dass die Versorgung gesichert bleibt. Im Übrigen werden wir die Auswirkungen genau im Blick behalten und - falls erforderlich - nachsteuern. Das am 10. Juli 2026 in 2./3. Lesung im Deutschen Bundestag beschlossene GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz sieht vor, dass laufende Psychotherapien, die vor dem 31. Dezember 2026 begonnen, beantragt und genehmigt wurden, auch im Jahr 2027 ohne Honorarkürzungen weitergeführt werden können. Zudem wurde sichergestellt, dass die bisher für psychotherapeutische Leistungen bereitgestellten Vergütungsmittel auch innerhalb der MGV weiterhin exklusiv der psychotherapeutischen Versorgung zur Verfügung stehen. Ergänzend sind wir auch bereits mit unserem Koalitionspartner im Rahmen eines Entschließungsantrages zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz übereingekommen, ergänzende Verbesserungen für die Versorgung noch in diesem Herbst auf den Weg zu bringen. Dies war notwendig geworden, da der Abschluss des Gesetzes durch die Opposition verfassungsrechtlich angezweifelt wurde. Die geplanten zusätzlichen Ausgaben für die psychotherapeutische Versorgung durch den Entschließungsantrag belaufen sich auf über 100 Millionen Euro. Dazu gehört insbesondere die Sicherstellung, dass begonnene Therapien nicht nur bis Ende 2027, sondern bis zum Abschluss der Behandlung fortgeführt werden können. Niemand soll eine notwendige Therapie aus budgetären oder formalen Gründen abbrechen müssen. Außerdem ist uns der Schutz vulnerabler Patientengruppen außerordentlich wichtig. Deshalb setzen wir uns auch für dauerhafte Ausnahmeregelungen ein, damit Leistungen für Kinder und Jugendliche sowie für schwer psychisch erkrankte Menschen auch künftig extrabudgetär und damit ohne Beschränkungen vergütet werden können. Auch für Menschen mit besonders hohem und komplexem Behandlungsbedarf soll die Versorgung ausdrücklich abgesichert werden. Darüber hinaus planen wir bis Ende des Jahres die Frage von dringlichen Behandlungen im Rahmen von psychotherapeutischen Sprechstunden von der gemeinsamen Selbstverwaltung definieren zu lassen. Dies wird sicherstellen, dass die Betroffenen schnelleren Zugang zur Versorgung erhalten. Zudem haben wir auch den Zugang zur Psychotherapie verbessert. Bereits mit dem verabschiedeten Gesetz wurde die Pflicht zum Konsiliarbericht in bestimmten Fällen abgeschafft, um unnötige Hürden abzubauen. Die SPD-Bundestagsfraktion teilt die Auffassung, dass eine gute psychotherapeutische Versorgung nicht nur menschlich geboten, sondern auch gesundheitspolitisch und volkswirtschaftlich richtig ist. Eine frühzeitige und kontinuierliche Behandlung hilft, Chronifizierungen zu vermeiden, Leid zu verringern und langfristig höhere Folgekosten zu verhindern. Wir werden die Auswirkungen der gesetzlichen Änderungen aufmerksam begleiten und uns weiterhin dafür einsetzen, dass notwendige finanzielle Konsolidierungsmaßnahmen nicht zulasten psychisch erkrankter Menschen gehen. Vielen Dank für Ihre Hinweise und Ihr Engagement für die Belange psychisch erkrankter Menschen. Mit freundlichen Grüßen Stefan Zierke
Antwort-Qualität: 8 von 8 Punkten·Katalog K1-2026-07-23▸ Bewertung ansehen▾ einklappen
- Bezug
- 2/2Geht die Antwort auf die gestellte Frage ein?
- Substanz
- 2/2Wird begründet, mit konkreten Angaben?
- Klarheit
- 2/2Ist eine Position erkennbar? (welche, ist egal)
- Verständlichkeit
- 2/2Ohne Vorwissen verständlich?
Sehr ausführliche, konkrete Antwort auf die kritische Nachfrage mit Zahlen, Daten und klarer Verteidigung der eigenen Aussage.
Automatisierte Bewertung nach offengelegtem Katalog K1-2026-07-23 (Bezug, Substanz, Klarheit, Verständlichkeit — je 0–2 Punkte), bewertet am 15.08.2026. Bewertet wird die Qualität der Antwort, nicht die politische Position; der Maßstab ist für alle Fraktionen identisch. Wie das ins MdB-Ranking einfließt
Erik W. · 07.08.2026
beantwortetSehr geehrter Herr Zierke, wie erklären Sie den Wählern im Barnim, dass der 6-Monats-Zwang zu Cannabis-Fertigarzneimitteln (§31 SGB V) fast nur der Firma Vertanical nützt, deren Chef 500k€ spendete?
▸ Frage vollständig lesen (901 Zeichen)
Sehr geehrter Herr Zierke, im Zuge des im Juli 2026 verabschiedeten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes regelt § 31 Abs. 6 SGB V nun einen zwingenden 6-monatigen Vorrang für Fertigarzneimittel vor Rezepturpräparaten. Auf dem deutschen Schmerzmittelmarkt profitiert von diesem Vorrang primär das neu zugelassene Präparat Exilby der Firma Vertanical. Wie der Deutsche Hanfverband und Fachmedien (Pharmazeutische Zeitung) aufdeckten, überwies der Vertanical-Eigentümer Clemens Fischer im Vorfeld Parteispenden von über 500.000 € an Regierungsparteien (u. a. SPD). Fragen als Abgeordneter für Barnim I: Wie rechtfertigt die SPD diesen Zwang zu Fertigarzneimitteln, der Patienten den Zugang zu bedarfsgerechten Rezepturen erschwert? Wie entkräften Sie den Eindruck der Bevorzugung von Vertanical? Wie sichern Sie die Versorgung von Schmerzpatienten ab, wenn das Fertigarzneimittel ungeeignet ist?
▸ Antwort lesen (1.714 Zeichen)
Sehr geehrter Herr W. , vielen Dank für Ihre Anfrage. Die kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband haben sich intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt und letzte Woche eine Auslegung beschlossen. So heißt es: " Nach gemeinsamer Auslegung der KBV und des GKV-Spitzenverbandes gilt die Vorgabe, dass zunächst ein sechsmonatiger Therapieversuch mit einem cannabishaltigen Fertigarzneimittel erfolgen muss, nur für die Indikationen, für die die jeweiligen Fertigarzneimittel auch zugelassen sind. Zudem kann der verordnende Arzt einen Therapieversuch vorzeitig abbrechen und stattdessen ein anderes cannabishaltiges Arzneimittel, zum Beispiel einen Cannabis-Extrakt, verordnen. [....] Bei Patienten mit starken Schmerzen oder anderen Indikationen, in denen keine zugelassenen Fertigarzneimittel zur Verfügung stehen, können Ärzte nach der gemeinsamen Auslegung von KBV und GKV-Spitzenverband bei der erstmaligen Versorgung sofort einen Extrakt oder ein anderes cannabishaltiges Arzneimittel verordnen. Ein Therapieversuch mit einem Fertigarzneimittel ist hier nicht erforderlich. Auch haben Patienten, die bisher mit Cannabis in Form von Extrakten oder Rezepturen behandelt wurden, weiterhin Anspruch darauf. Ärzte dürfen ihnen Folgeverordnungen für Cannabis-Extrakte oder Rezepturen ausstellen. Auch in diesen Fällen entfällt die Pflicht für einen sechsmonatigen Therapieversuch mit einem Fertigarzneimittel." Quelle: https://www.kbv.de/praxis/tools-und-services/praxisnachrichten/2026/08-06/neue-regelungen-zur-verordnung-von-cannabis-kbv-und-gkv-spitzenverband-schaffen-klarheit In diesem Sinne hoffe ich, dass Ihre Befürchtungen damit ausgeräumt sind. Beste Grüße Stefan Zierke
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- Bezug
- 1/2Geht die Antwort auf die gestellte Frage ein?
- Substanz
- 2/2Wird begründet, mit konkreten Angaben?
- Klarheit
- 1/2Ist eine Position erkennbar? (welche, ist egal)
- Verständlichkeit
- 2/2Ohne Vorwissen verständlich?
Beantwortet die Versorgungsfrage mit konkreter KBV-Auslegung, weicht den Fragen zu Spenden und Bevorzugung aber aus.
Automatisierte Bewertung nach offengelegtem Katalog K1-2026-07-23 (Bezug, Substanz, Klarheit, Verständlichkeit — je 0–2 Punkte), bewertet am 15.08.2026. Bewertet wird die Qualität der Antwort, nicht die politische Position; der Maßstab ist für alle Fraktionen identisch. Wie das ins MdB-Ranking einfließt
Hendrik D. · 06.08.2026
beantwortetWie sieht es mit Support für Prüfung für ein AfD Verbot aus?
▸ Antwort lesen (1.634 Zeichen)
Sehr geehrter Herr D. , als SPD teilen wir den Wunsch vieler Menschen, dieser Hetze und Demokratiefeindlichkeit ein juristisches Signal entgegenzusetzen, und sehen die zunehmende Radikalisierung der AfD sehr deutlich. Die Einleitung eines Verfahrens zur Feststellung der Verfassungswidrigkeit nach Artikel 21 Absatz 2 Grundgesetz mit der Folge eines Parteiverbots stellt das schärfste Schwert der wehrhaften Demokratie dar. Die Hürden dafür sind jedoch hoch und die erforderlichen Beweise nicht leicht zu erbringen. Nicht jede verfassungsfeindliche Haltung reicht aus: Es ist zwingend erforderlich, dass eine Partei planvoll und zielgerichtet auf die Beeinträchtigung oder Beseitigung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung hinarbeitet. Die Erfahrungen aus früheren Verbotsverfahren zeigen, dass das Bundesverfassungsgericht strenge Maßstäbe an ein solches Verfahren anlegt. Es bedarf umfassender Belege, weshalb wir auf die fundierte Arbeit des Verfassungsschutzes und der Justiz angewiesen sind. Auch das Gutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte bietet wichtige Anhaltspunkte für das Vorliegen der Voraussetzungen und ein mögliches Verfahren, die wir sehr ernst nehmen. Mir ist jedoch ebenso wichtig zu betonen: Ein Parteiverbot kann nur ein Element sein. Genauso entscheidend ist die politische Auseinandersetzung. Wir müssen der AfD die Maske vom Gesicht reißen, ihre Lügen und Spaltungsversuche entlarven und den Menschen echte Alternativen bieten – durch soziale Sicherheit, faire Bildungschancen, bezahlbares Wohnen und Respekt für alle, die dieses Land gemeinsam tragen. Mit freundlichen Grüßen Stefan Zierke
Antwort-Qualität: 8 von 8 Punkten·Katalog K1-2026-07-23▸ Bewertung ansehen▾ einklappen
- Bezug
- 2/2Geht die Antwort auf die gestellte Frage ein?
- Substanz
- 2/2Wird begründet, mit konkreten Angaben?
- Klarheit
- 2/2Ist eine Position erkennbar? (welche, ist egal)
- Verständlichkeit
- 2/2Ohne Vorwissen verständlich?
Beantwortet die Frage differenziert, erklärt die rechtlichen Hürden konkret und macht die eigene Haltung erkennbar.
Automatisierte Bewertung nach offengelegtem Katalog K1-2026-07-23 (Bezug, Substanz, Klarheit, Verständlichkeit — je 0–2 Punkte), bewertet am 15.08.2026. Bewertet wird die Qualität der Antwort, nicht die politische Position; der Maßstab ist für alle Fraktionen identisch. Wie das ins MdB-Ranking einfließt
Weitere Quellen zu Zierke
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Siehe auch
Alle 630 Abgeordneten in acht gleichgewichteten Faktoren, die die Person messen: Anwesenheit, Nebentätigkeiten, Antworten, Debatte, Redekultur, digitale Präsenz, Erfahrung, legislative Aktivität. Faktoren, die die Fraktionsrolle abbilden, stehen daneben statt darin.
Wer die Parteien seit 2013 führt und führte — Wahldaten, Amtszeiten und der Umfrage-Trend je Führung.
Wie stark entspricht eine Partei dem Typus „Volkspartei"? Ein deskriptiver 0–100-Index aus belegten Faktoren.
Namentliche Abstimmungen mit jeder Einzelstimme plus alle weiteren Beschlüsse des Bundestags (angenommen / abgelehnt / überwiesen) — mit amtlicher Quelle.