📰 PolitikCheck Blog · CDU · KW 29/2026
CDU aktuell: Umfragen und Zahlen (KW 29/2026)
CDU in KW 29/2026: 21 % für die Union in der Sonntagsfrage (INSA, 18.07.). Dazu der Ausblick mit Spannweite und Trend der 6 jüngsten Erhebungen.
Berichtszeitraum 13.07.2026 – 19.07.2026 · veröffentlicht am 20.07.2026
Sonntagsfrage-Verlauf (CDU/CSU)
12 jüngste Erhebungen (02.07. – 18.07.), zuletzt 21 % · Quelle: dawum.de [20.07.26]
Kurz zusammengefasst
- Worum geht es?
- Der Beitrag zeigt die Zahlen zur CDU in dieser Woche: Umfragewerte im Bund und in zwei Ländern, Mitglieder, Einnahmen und was Abgeordnete der Fraktion selbst veröffentlicht haben.
- Was ändert sich?
- In der Sonntagsfrage vom 18. Juli lag die Union bei 21 Prozent, ein Punkt weniger als eine Woche zuvor beim selben Institut. Die sechs jüngsten Erhebungen reichen von 20 bis 23 Prozent. In Berlin kam die CDU am 16. Juli auf 20 Prozent, in Schleswig-Holstein am 14. Juli auf 27 Prozent.
- Was heißt das für mich?
- Wer in einer bundesweiten Umfrage einen eigenen Wert für die CDU sucht, findet keinen: Die Institute zählen CDU und CSU zusammen als Union. Handfester als Umfragen ist das Geld: Die Partei nahm 2024 insgesamt 228 Millionen Euro ein, dazu kamen 2026 fünf gemeldete Großspenden über zusammen 290.000 Euro. Beim Thema Überwachung liegt das gemeinsame Wahlprogramm von 2025 weit von den anderen Parteien entfernt — die Partei will der Polizei Gesichtserkennung und Zugriffe auf verschlüsselte Geräte erlauben.
Beispiele
- Wenn die CDU ihre Programm-Position zur Speicherung von Verbindungsdaten umsetzen würde, müsste Ihr Internetanbieter Ihre IP-Adresse eine Mindestzeit lang aufbewahren — auch wenn niemand Sie verdächtigt. Die anderen Programme wollen solche Daten erst im Verdachtsfall sichern.
- Sie fragen sich, ob Ihr Abgeordneter neben dem Mandat noch Geld verdient? Für die Unionsfraktion sind mindestens 5.352.946 Euro im Jahr gemeldet, verteilt auf 105 Abgeordnete.
Wie stehen die Chancen der CDU 2026?
Fortschreibung aus unseren Daten, keine Vorhersage: In den 6 jüngsten Erhebungen von 4 Instituten (11.07.–18.07.) lag die Union zwischen 20 % und 23 %, zuletzt bei 21 % (INSA, 18.07.). In der Reihe eines einzelnen Instituts (INSA) sind das -1 Punkt in einer Woche. Der nächste amtlich bestätigte Wahltermin, zu dem ein eigener Umfragewert der Partei vorliegt, ist die Landtagswahl Sachsen-Anhalt am 06.09.2026. Inhaltlich stehen unten die Leitfragen, bei denen das Wahlprogramm 2025 am weitesten vom Median der sieben Programme abweicht — je mit Zitat und Seitenzahl. Was daraus am Wahltag wird, sagen diese Zahlen nicht.
- 06.09.2026 (49 Tage nach dem Ende dieser Berichtswoche): Landtagswahl Sachsen-Anhalt — dort lag die CDU zuletzt bei 23 % (INSA, 03.07.) · Quelle: dawum.de · Landtags-Sonntagsfragen [16.07.26]
- 20.09.2026 (63 Tage nach dem Ende dieser Berichtswoche): Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern — dort lag die CDU zuletzt bei 9 % (Infratest dimap, 09.07.) · Quelle: dawum.de · Landtags-Sonntagsfragen [16.07.26]
- 20.09.2026 (63 Tage nach dem Ende dieser Berichtswoche): Abgeordnetenhauswahl Berlin — dort lag die CDU zuletzt bei 20 % (Infratest dimap, 16.07.) · Quelle: dawum.de · Landtags-Sonntagsfragen [16.07.26]
- Spannweite der 6 jüngsten Erhebungen (11.07.–18.07., 4 Institute: INSA, Forschungsgruppe Wahlen, YouGov, Forsa): 20 % bis 23 % — 3 Punkte Unterschied zwischen höchstem und niedrigstem Wert · Quelle: dawum.de [20.07.26]
- Trend in der Reihe eines Instituts (INSA): 22 % am 11.07. → 21 % am 18.07. = -1 Punkt in einer Woche · Quelle: dawum.de [20.07.26]
- „Wie weit soll die Polizei automatisierte Gesichtserkennung im öffentlichen Raum einsetzen dürfen?" — Programm-Position 10 von 10 (0 = „biometrische Erfassung im öffentlichen Raum ausschließen", 10 = „Gesichtserkennung an Gefahrenorten einsetzen"); Median der 4 Programme: 0, Abstand 10. Beleg: „Mehr Rechte in der digitalen Welt. Wir geben unseren Sicherheitsbehörden eine möglichst umfassende Befugnis zur elektronischen Ges…" (S. 40) · Quelle: Politikwechsel für Deutschland — Wahlprogramm von CDU und CSU [16.07.26]
- „Wie lange sollen Anbieter Verbindungsdaten ohne konkreten Verdacht speichern?" — Programm-Position 10 von 10 (0 = „Daten nur im Verdachtsfall sichern", 10 = „IP-Adressen für eine Mindestdauer speichern"); Median der 7 Programme: 0, Abstand 10. Beleg: „Mindestdauer-Speicherung von IP-Adressen. Im Kampf gegen schwere Straftaten, wie etwa sexuelle Gewalt gegen Kinder, oder um Terror…" (S. 40) · Quelle: Politikwechsel für Deutschland — Wahlprogramm von CDU und CSU [16.07.26]
- „Wie weit sollen Behörden heimlich auf verschlüsselte Geräte und Konten zugreifen dürfen?" — Programm-Position 10 von 10 (0 = „heimliche Zugriffe auf Geräte ausschließen", 10 = „Zugriffe zur Aufklärung schwerer Straftaten erlauben"); Median der 4 Programme: 0, Abstand 10. Beleg: „Wir schaffen digitale Befugnisse wie Quellen-Telekommunikationsüberwachung, Online-Durchsuchung und automatische Datenanalyse mitt…" (S. 40) · Quelle: Politikwechsel für Deutschland — Wahlprogramm von CDU und CSU [16.07.26]
Welche Landtags-Umfragen gab es in KW 29 für die CDU?
In KW 29 erschienen 2 Landtags-Umfragen mit Werten für die CDU.
- Berlin: 20 % (Infratest dimap, 16.07.) · Quelle: dawum.de · Landtags-Sonntagsfragen [16.07.26]
- Schleswig-Holstein: 27 % (INSA, 14.07.) · Quelle: dawum.de · Landtags-Sonntagsfragen [16.07.26]
Wie viele Mitglieder hat die CDU und woher kommt das Geld?
Die belegten Kennzahlen der CDU im Überblick — 4 Werte, jeder mit Quelle und Zugriffsdatum; Details auf den verlinkten Datenseiten.
- Mitglieder (CDU+CSU gemeinsam): 535.124 (Rechenschaftsbericht 2020) · Quelle: bundestag.de (Rechenschaftsberichte) [06.07.26]
- Gesamteinnahmen 2024: 228 Mio. € · Quelle: bundestag.de (Rechenschaftsberichte) [06.07.26]
- Großspenden 2026 (§ 25 PartG): 290.000 € aus 5 Anzeige(n) · Quelle: bundestag.de (Parteienfinanzierung) [19.07.26]
- Nebeneinkünfte der Fraktion: mind. 5.352.946 €/Jahr über 105 Abgeordnete (Spitze: Alexander Engelhard) · Quelle: abgeordnetenwatch.de (CC0) [14.07.26]
Was kam in KW 29 aus der CDU-Fraktion?
4 Abgeordnete meldeten sich in der Woche mit eigenen Veröffentlichungen zu Wort.
- Sebastian Steineke: „Zum Rücktritt von Jens Spahn" (19.07.) ↗ · Quelle: sebastian-steineke.de [19.07.26]
- Joachim Ebmeyer: „Volleyballturnier der Jungen Union" (18.07.) ↗ · Quelle: joachim-ebmeyer.com [19.07.26]
- Thorsten Frei: „Beim Europafest von Andreas Schwab in Villingen-Schwenningen" (18.07.) ↗ · Quelle: thorsten-frei.de [19.07.26]
- Ellen Demuth: „Ellen Demuth MdB begrüßt Verabschiedung des Beitragsstabilisierungsgesetzes – Verbesserungen im Parlament erreicht" (17.07.) ↗ · Quelle: ellendemuth.de [19.07.26]
Wie berichteten Medien in KW 29 über die CDU?
6 Schlagzeilen mit Bezug zur Partei aus unserer Medien-Schau — Mainstream und Alternativmedien nebeneinander. Große Reichweite macht eine Aussage nicht wahr. Titel wörtlich übernommen.
- „CDU will Nationalität von Tatverdächtigen bundesweit nennen" (Focus Online) ↗ · Quelle: Focus Online [20.07.26]
- „Turbulenter Sommer: Spahns Rücktritt ist nur ein Vorbote für die aufziehende Krise der CDU" (n-tv) ↗ · Quelle: n-tv [20.07.26]
- „Rücktritt Jens Spahn: Das sagt die CDU in RLP und BW dazu" (SWR Aktuell) ↗ · Quelle: SWR Aktuell [20.07.26]
- „CDU-Abgeordneter Andreas Mattfeldt zum Spahn-Rücktritt - „Diese Angelegenheit rührte an den Grundfesten unserer Partei“" (Cicero) ↗ · Quelle: Cicero [20.07.26]
- „CDU knickt auch im Streit um Solarsubventionen ein" (Tichys Einblick) ↗ · Quelle: Tichys Einblick [20.07.26]
- „AfD macht brisante Spende öffentlich: CDU spricht von „unkonkreten Behauptungen“" (Berliner Zeitung) ↗ · Quelle: Berliner Zeitung [20.07.26]
Herausgeber: Sebastian Flack · Dieser Beitrag wurde KI-gestützt aus den laufend erhobenen PolitikCheck-Daten erstellt und nach unseren Prüfroutinen gegen die Quelldateien verifiziert. Jede Zahl trägt Quelle und Zugriffsdatum — gefundene Fehler bitte an info@politikcheck-deutschland.de.
Siehe auch
Tagesaktuelle Nachrichten rund um Bundestag, Parteien und Wahlen — mit Quelle und Datum.
Tagesaktuelle Schlagzeilen etablierter und alternativer Medien nebeneinander — im Originalwortlaut, mit Quelle. Keine Wertung.
Regierungszufriedenheit + Partei-Zustimmung aus zwei Primärquellen.
Die acht Bundestagsparteien plus SSW (Sitze, Wahlprogramme, Finanzen) sowie Schlüsselpersonen, Regierung, Länder und Werkzeuge zu den Abgeordneten.