📰 PolitikCheck Blog · CDU · KW 30/2026
CDU aktuell: Umfragen und Zahlen (KW 30/2026)
CDU in KW 30/2026: 21 % für die Union in der Sonntagsfrage (INSA, 25.07.). Dazu der Ausblick mit Spannweite und Trend der 6 jüngsten Erhebungen.
Berichtszeitraum 20.07.2026 – 26.07.2026 · veröffentlicht am 27.07.2026
Sonntagsfrage-Verlauf (CDU/CSU)
12 jüngste Erhebungen (09.07. – 25.07.), zuletzt 21 % · Quelle: dawum.de [27.07.26]
Kurz zusammengefasst
- Worum geht es?
- Der Beitrag zeigt die Zahlen zur CDU in dieser Woche: Umfragewerte im Bund und in zwei Ländern, Mitglieder, Einnahmen, Nebeneinkünfte und was Abgeordnete der Fraktion selbst veröffentlicht haben.
- Was ändert sich?
- In der Sonntagsfrage vom 25. Juli lag die Union bei 21 Prozent, genauso viel wie eine Woche zuvor beim selben Institut. Die sechs jüngsten Erhebungen reichen von 20,5 bis 24 Prozent. In Berlin kam die CDU am 23. Juli auf 18 Prozent, in Sachsen-Anhalt auf 24 Prozent.
- Was heißt das für mich?
- Wer in einer bundesweiten Umfrage einen eigenen Wert für die CDU sucht, findet keinen: Die Institute zählen CDU und CSU zusammen als Union. Handfester als Umfragen ist das Geld: Die Partei nahm 2024 insgesamt 228 Millionen Euro ein, dazu kamen 2026 fünf gemeldete Großspenden über zusammen 290.000 Euro. Beim Thema Überwachung liegt das gemeinsame Wahlprogramm von 2025 weit von den anderen Programmen entfernt — die Partei will der Polizei Gesichtserkennung und heimliche Zugriffe auf verschlüsselte Geräte erlauben. Das sind Positionen dieser Partei, keine beschlossenen Gesetze.
Beispiele
- Setzte sich die Programm-Position der CDU zur Speicherung von Verbindungsdaten durch, müsste Ihr Internetanbieter Ihre IP-Adresse eine Mindestzeit lang aufbewahren — auch wenn niemand Sie verdächtigt. Die anderen Programme wollen solche Daten erst im Verdachtsfall sichern.
- In Sachsen-Anhalt lag die CDU zuletzt bei 24 Prozent, in Berlin bei 18. Gewählt wird in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026, in Berlin am 20. September 2026.
Wie stehen die Chancen der CDU 2026?
Fortschreibung aus unseren Daten, keine Vorhersage: In den 6 jüngsten Erhebungen von 4 Instituten (18.07.–25.07.) lag die Union zwischen 20,5 % und 24 %, zuletzt bei 21 % (INSA, 25.07.). In der Reihe eines einzelnen Instituts (INSA) blieb der Wert über eine Woche unverändert. Der nächste amtlich bestätigte Wahltermin, zu dem ein eigener Umfragewert der Partei vorliegt, ist die Landtagswahl Sachsen-Anhalt am 06.09.2026. Inhaltlich stehen unten die Leitfragen, bei denen das Wahlprogramm 2025 am weitesten vom Median der sieben Programme abweicht — je mit Zitat und Seitenzahl. Was daraus am Wahltag wird, sagen diese Zahlen nicht.
- 06.09.2026 (42 Tage nach dem Ende dieser Berichtswoche): Landtagswahl Sachsen-Anhalt — dort lag die CDU zuletzt bei 24 % (INSA, 23.07.) · Quelle: dawum.de · Landtags-Sonntagsfragen [23.07.26]
- 20.09.2026 (56 Tage nach dem Ende dieser Berichtswoche): Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern — dort lag die CDU zuletzt bei 9 % (Infratest dimap, 09.07.) · Quelle: dawum.de · Landtags-Sonntagsfragen [23.07.26]
- 20.09.2026 (56 Tage nach dem Ende dieser Berichtswoche): Abgeordnetenhauswahl Berlin — dort lag die CDU zuletzt bei 18 % (INSA, 23.07.) · Quelle: dawum.de · Landtags-Sonntagsfragen [23.07.26]
- Spannweite der 6 jüngsten Erhebungen (18.07.–25.07., 4 Institute: INSA, Allensbach, Forsa, GMS): 20,5 % bis 24 % — 3,5 Punkte Unterschied zwischen höchstem und niedrigstem Wert · Quelle: dawum.de [27.07.26]
- Trend in der Reihe eines Instituts (INSA): 21 % am 18.07. → 21 % am 25.07. = unverändert in einer Woche · Quelle: dawum.de [27.07.26]
- „Wie weit soll die Polizei automatisierte Gesichtserkennung im öffentlichen Raum einsetzen dürfen?" — Programm-Position 10 von 10 (0 = „biometrische Erfassung im öffentlichen Raum ausschließen", 10 = „Gesichtserkennung an Gefahrenorten einsetzen"); Median der 4 Programme: 0, Abstand 10. Beleg: „Mehr Rechte in der digitalen Welt. Wir geben unseren Sicherheitsbehörden eine möglichst umfassende Befugnis zur elektronischen Ges…" (S. 40) · Quelle: Politikwechsel für Deutschland — Wahlprogramm von CDU und CSU [16.07.26]
- „Wie lange sollen Anbieter Verbindungsdaten ohne konkreten Verdacht speichern?" — Programm-Position 10 von 10 (0 = „Daten nur im Verdachtsfall sichern", 10 = „IP-Adressen für eine Mindestdauer speichern"); Median der 7 Programme: 0, Abstand 10. Beleg: „Mindestdauer-Speicherung von IP-Adressen. Im Kampf gegen schwere Straftaten, wie etwa sexuelle Gewalt gegen Kinder, oder um Terror…" (S. 40) · Quelle: Politikwechsel für Deutschland — Wahlprogramm von CDU und CSU [16.07.26]
- „Wie weit sollen Behörden heimlich auf verschlüsselte Geräte und Konten zugreifen dürfen?" — Programm-Position 10 von 10 (0 = „heimliche Zugriffe auf Geräte ausschließen", 10 = „Zugriffe zur Aufklärung schwerer Straftaten erlauben"); Median der 4 Programme: 0, Abstand 10. Beleg: „Wir schaffen digitale Befugnisse wie Quellen-Telekommunikationsüberwachung, Online-Durchsuchung und automatische Datenanalyse mitt…" (S. 40) · Quelle: Politikwechsel für Deutschland — Wahlprogramm von CDU und CSU [16.07.26]
Welche Landtags-Umfragen gab es in KW 30 für die CDU?
In KW 30 erschienen 2 Landtags-Umfragen mit Werten für die CDU.
- Berlin: 18 % (INSA, 23.07.) · Quelle: dawum.de · Landtags-Sonntagsfragen [23.07.26]
- Sachsen-Anhalt: 24 % (INSA, 23.07.) · Quelle: dawum.de · Landtags-Sonntagsfragen [23.07.26]
Wie viele Mitglieder hat die CDU und woher kommt das Geld?
Die belegten Kennzahlen der CDU im Überblick — 4 Werte, jeder mit Quelle und Zugriffsdatum; Details auf den verlinkten Datenseiten.
- Mitglieder (CDU+CSU gemeinsam): 535.124 (Rechenschaftsbericht 2020) · Quelle: bundestag.de (Rechenschaftsberichte) [06.07.26]
- Gesamteinnahmen 2024: 228 Mio. € · Quelle: bundestag.de (Rechenschaftsberichte) [06.07.26]
- Großspenden 2026 (§ 25 PartG): 290.000 € aus 5 Anzeige(n) · Quelle: bundestag.de (Parteienfinanzierung) [27.07.26]
- Nebeneinkünfte der Fraktion: mind. 5.360.825 €/Jahr über 105 Abgeordnete (Spitze: Alexander Engelhard) · Quelle: abgeordnetenwatch.de (CC0) [27.07.26]
Was kam in KW 30 aus der CDU-Fraktion?
4 Abgeordnete meldeten sich in der Woche mit eigenen Veröffentlichungen zu Wort.
- Florian Oßner: „Landkreis-CSU verabschiedet langjährige Kreisräte" (26.07.) ↗ · Quelle: florian-ossner.de [27.07.26]
- Thorsten Frei: „Diskussion mit Schülern in Furtwangen" (25.07.) ↗ · Quelle: thorsten-frei.de [27.07.26]
- Fabian Gramling: „Tripsdrill baut für die Zukunft: Mit Anja Karliczek vor Ort" (24.07.) ↗ · Quelle: fabian-gramling.de [27.07.26]
- Jens Lehmann: „Ankunft Leipzig 8.8.: Tour der Hoffnung" (24.07.) ↗ · Quelle: jenslehmannleipzig.de [27.07.26]
Wie berichteten Medien in KW 30 über die CDU?
6 Schlagzeilen mit Bezug zur Partei aus unserer Medien-Schau — Mainstream und Alternativmedien nebeneinander. Große Reichweite macht eine Aussage nicht wahr. Titel wörtlich übernommen.
- „CDU: Wut und Unverständnis über Umgang mit Patrick Schnieder" (Süddeutsche Zeitung) ↗ · Quelle: Süddeutsche Zeitung [27.07.26]
- „Kabinettsumbau: In der CDU schimpfen sie über Merz' Personalpolitik" (FAZ) ↗ · Quelle: FAZ [27.07.26]
- „Berliner CDU-Spitzenkandidat Evers - „Islamismus größte Gefahr“ für Schwule und Lesben" (BILD) ↗ · Quelle: BILD [27.07.26]
- „Stefan Evers (CDU): „Der Islamismus ist die größte Gefahr für Schwule und Lesben“" (Berliner Zeitung) ↗ · Quelle: Berliner Zeitung [27.07.26]
- „CDU Baden-Württemberg: Männer, die sich's richten" (KONTEXT:Wochenzeitung) ↗ · Quelle: KONTEXT:Wochenzeitung [27.07.26]
- „Die CDU wird nervös" (Ruhrbarone) ↗ · Quelle: Ruhrbarone [27.07.26]
Herausgeber: Sebastian Flack · Dieser Beitrag wurde KI-gestützt aus den laufend erhobenen PolitikCheck-Daten erstellt und nach unseren Prüfroutinen gegen die Quelldateien verifiziert. Jede Zahl trägt Quelle und Zugriffsdatum — gefundene Fehler bitte an info@politikcheck-deutschland.de.
Siehe auch
Tagesaktuelle Nachrichten rund um Bundestag, Parteien und Wahlen — mit Quelle und Datum.
Tagesaktuelle Schlagzeilen etablierter und alternativer Medien nebeneinander — im Originalwortlaut, mit Quelle. Keine Wertung.
Regierungszufriedenheit + Partei-Zustimmung aus zwei Primärquellen.
Die acht Bundestagsparteien plus SSW (Sitze, Wahlprogramme, Finanzen) sowie Schlüsselpersonen, Regierung, Länder und Werkzeuge zu den Abgeordneten.