📰 PolitikCheck Blog · Bundestagssitzungen · 22.05.2026
81. Sitzung des Bundestages am 22. Mai 2026
Was am 22. Mai 2026 im Bundestag gesprochen wurde: 75 Redebeiträge von 75 Abgeordneten, vor allem zu Wirtschaft & Finanzen und Soziales & Arbeit — mit Wortlaut und Quelle.
veröffentlicht am 22.05.2026
Kurz zusammengefasst
- Worum geht es?
- Der Tag begann mit dem Kindergeld: Die Regierung will es künftig ohne Antrag auszahlen. Dazu lag auch ein eigener Gesetzentwurf der AfD zum Kindergeld vor. Danach ging es um die Arbeitszeit: Die Linke will den Achtstundentag im europäischen Recht festschreiben, die Grünen legten einen eigenen Antrag zur Arbeitszeit vor. Dritter Punkt war die Reform der Apotheken, die der Bundestag an diesem Tag beschloss. Es folgten ein Antrag der Grünen zum Kampf gegen den Hunger in der Welt, zwei Berichte der Regierung über Abrüstung und Rüstungskontrolle für die Jahre 2024 und 2025 und ein Antrag der AfD, das Gaskraftwerk in Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern zu erhalten. Zum Schluss debattierte der Bundestag auf Verlangen der Linken über große Immobilienkonzerne und den Schutz von Mietern. Die Sitzung endete um 15:11 Uhr.
- Was ändert sich?
- Der Bundestag hat an diesem Tag ein Gesetz beschlossen: das Gesetz zur Weiterentwicklung der Apothekenversorgung. In der zweiten Beratung stimmten CDU/CSU und SPD dafür, AfD und Grüne dagegen, die Linke enthielt sich. In der Schlussabstimmung war es genauso: dafür CDU/CSU und SPD, dagegen AfD und Grüne, Enthaltung der Linken (Plenarprotokoll 21/81, S. 9761). Zum selben Thema lagen zwei Anträge aus der Opposition vor. Der Gesundheitsausschuss hatte empfohlen, beide abzulehnen. Abgestimmt wurde über diese Empfehlungen; Ja heißt hier also: Der Antrag wird abgelehnt. Beim Antrag der Linken „Apotheken stärken – Arzneimittelversorgung verbessern“ stimmten CDU/CSU, AfD und SPD für die Empfehlung, die Linke dagegen, die Grünen enthielten sich. Der Antrag ist damit abgelehnt (S. 9761). Beim Antrag der AfD „Flächendeckende Arzneimittelversorgung mit Apotheken zukunftssicher machen“ verlangte die AfD eine namentliche Abstimmung. Dabei wird festgehalten, wie jeder einzelne Abgeordnete stimmt. Der Vizepräsident gab bekannt: 564 abgegebene Stimmen, 438 Ja, 126 Nein, keine Enthaltung (S. 9769). Das endgültige Ergebnis im Protokoll lautet 566 abgegebene Stimmen, 440 Ja und 126 Nein (S. 9770). In der Namensliste stehen bei Ja Abgeordnete von CDU/CSU, SPD, Grünen und Linken, bei Nein die Abgeordneten der AfD; je ein fraktionsloser Abgeordneter steht bei Ja und bei Nein (ab S. 9770). Der Antrag der AfD ist damit ebenfalls abgelehnt. Wie jeder Abgeordnete gestimmt hat, zeigt die Übersicht der namentlichen Abstimmungen. Eine Wahl gab es an diesem Tag nicht. Eine weitere Abstimmung betraf das Gaskraftwerk Lubmin: Die AfD wollte über ihren Antrag sofort in der Sache abstimmen lassen, CDU/CSU und SPD wollten ihn erst in die Ausschüsse geben, also in die Fachgruppen des Bundestages. Für die Überweisung stimmten Linke, SPD, Grüne und CDU/CSU, dagegen die AfD, niemand enthielt sich. Über den Antrag selbst stimmte der Bundestag deshalb an dem Tag nicht ab (S. 9788). Nur beraten und in die Ausschüsse überwiesen wurden außerdem: in erster Beratung der Gesetzentwurf der Regierung für ein Kindergeld ohne Antrag und der Gesetzentwurf der AfD zum Kindergeld (S. 9736), der Antrag der Linken zum Achtstundentag und der Antrag der Grünen zur Arbeitszeit (S. 9752), der Antrag der Grünen zum Hunger in der Welt (S. 9773) und die beiden Berichte der Regierung zur Abrüstung (S. 9779). Bei diesen vier Überweisungen gab es keine anderen Vorschläge, deshalb wurde nicht eigens abgestimmt. Über diese Vorlagen wird erst später entschieden. Die Debatte über Immobilienkonzerne war eine Aktuelle Stunde und endete ohne Abstimmung (S. 9804).
- Was heißt das für mich?
- Spürbar wird für Bürger vor allem das Apothekengesetz. Nach den Worten von Abgeordneten der Koalition aus CDU/CSU und SPD dürfen Apotheken damit mehr als bisher. Sie dürfen mit allen Impfstoffen impfen, die keine lebenden Erreger enthalten (Totimpfstoffe). Nach einer ärztlichen Schulung dürfen Apotheker Erwachsenen Blut für Untersuchungen abnehmen. Bei Lieferproblemen dürfen sie schneller ein anderes, ebenso geeignetes Medikament herausgeben (S. 9753, 9758 und 9760). Nach den Worten des CDU/CSU-Abgeordneten Stephan Pilsinger darf ein dafür qualifizierter pharmazeutisch-technischer Assistent die Apotheke vorübergehend offen halten, wenn der Apotheker fehlt: höchstens 10 Tage am Stück und 20 Tage im Jahr (S. 9758). Mehr Geld je abgegebener Packung für die Apotheken steht nach Angaben der CDU/CSU nicht in diesem Gesetz, sondern in zwei begleitenden Regelwerken der Regierung (S. 9753). Die Opposition lehnte das Gesetz ab oder enthielt sich: Die Grünen nannten Mehrkosten in Milliardenhöhe für die Krankenversicherung (S. 9756), die AfD sagte, das Gesetz löse keines der bestehenden Probleme (S. 9755), die Linke sagte, es verschiebe die Probleme nur (S. 9757). Ab wann die einzelnen Regeln gelten, nennt der Vizepräsident bei der Abstimmung nicht. Beim Kindergeld ändert sich noch nichts: Der Entwurf ist erst in der Beratung. Auch bei Arbeitszeit, Hunger in der Welt, Abrüstung, dem Kraftwerk Lubmin und den Mieten hat der Bundestag an diesem Tag nichts entschieden, was im Alltag gilt.
Beispiele
- Ein Patient kommt mit einem Rezept in die Apotheke, das vorgesehene Medikament ist nicht lieferbar. Nach den Worten der CDU/CSU-Abgeordneten Maria-Lena Weiss darf die Apotheke künftig schneller ein vorrätiges, ebenso geeignetes Mittel abgeben. Das könne dem Patienten einen Weg ersparen (S. 9760).
- Wer sich in der Apotheke impfen lassen will: Nach den Worten der SPD-Abgeordneten Tanja Machalet dürfen dort künftig nach einer ärztlichen Schulung auch die pharmazeutisch-technischen Assistenten impfen (S. 9755).
- Kindergeld ohne Antrag ist noch nicht beschlossen. So ist es nach den Worten der SPD-Abgeordneten Wiebke Esdar geplant: Ab dem 1. Januar 2027 kommt das Geld von selbst für Neugeborene, deren Eltern schon für ein Geschwisterkind Kindergeld bekommen. Bis Ende 2027 soll das für alle Kinder gelten (S. 9721). Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) erwartet, dass dadurch rund 300 000 Erstanträge im Jahr wegfallen (S. 9717).
Worum ging es in der 81. Sitzung am 22. Mai 2026?
Der Bundestag kam am Freitag, 22. Mai 2026, zur 81. Sitzung der 21. Wahlperiode zusammen. Im Protokoll sind 75 Redebeiträge von 75 Abgeordneten aus 5 Fraktionen erfasst. Am häufigsten ging es um Wirtschaft & Finanzen, Soziales & Arbeit, Klima & Energie.
- Wirtschaft & Finanzen: 46 Redebeiträge · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Soziales & Arbeit: 26 Redebeiträge · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Klima & Energie: 25 Redebeiträge · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Europa & Außenpolitik: 25 Redebeiträge · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Gesundheit & Pflege: 21 Redebeiträge · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Innere Sicherheit: 10 Redebeiträge · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
Welche Fraktionen kamen zu Wort?
Die Redezeit verteilt sich im Protokoll wie folgt (gezählt werden erfasste Beiträge, nicht Minuten): CDU/CSU 21, AfD 16, SPD 14, Grüne 13, Linke 11. Die Reihenfolge folgt der Anzahl der Beiträge.
- CDU/CSU: 21 Beiträge von 21 Personen — Anja Weisgerber, Lukas Krieger, Mechthilde Wittmann, Markus Reichel, Wilfried Oellers, Ottilie Klein und 15 weitere · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- AfD: 16 Beiträge von 16 Personen — Kay Gottschalk, René Springer, Martin Reichardt, Robert Teske, Peter Bohnhof, Bernd Schattner und 10 weitere · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- SPD: 14 Beiträge von 14 Personen — Wiebke Esdar, Jürgen Coße, Jasmina Hostert, Frauke Heiligenstadt, Jan Dieren, Angelika Glöckner und 8 weitere · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Grüne: 13 Beiträge von 13 Personen — Franziska Brantner, Moritz Heuberger, Timon Dzienus, Ricarda Lang, Armin Grau, Paula Piechotta und 7 weitere · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Linke: 11 Beiträge von 11 Personen — Doris Achelwilm, Heidi Reichinnek, Ines Schwerdtner, Fabian Fahl, Anne Zerr, Pascal Meiser und 5 weitere · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
Was sagten die Abgeordneten der CDU/CSU?
21 erfasste Beiträge. Zitiert ist jeweils der Beginn der Rede im Wortlaut des amtlichen Protokolls — ohne Kürzung im Satz und ohne Deutung. Den vollständigen Redetext enthält das verlinkte Protokoll-PDF.
- Anja Weisgerber: „Sehr geehrte Frau Präsidentin! Werte Kolleginnen und Kollegen! Viele von uns denken noch gerne an die wunderschöne Zeit nach der Geburt des Kindes zurück, und viele von uns erinnern sich auch daran, wie kompliziert und bürokratisch das Verfahren zur Beantragung des Kindergelds ist." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Lukas Krieger: „Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! „Wenn ein Kind geboren wird, dann verändert sich alles“, das wurde mir oft gesagt. Aber erst, wenn man es selbst erlebt, versteht man wirklich, was damit gemeint ist. Ich erlebe das gerade jeden Tag mit meinem Sohn Leopold, der fast sieben Monate alt ist." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Mechthilde Wittmann: „die nicht für das Thema genutzt wird. (Beifall bei der CDU/CSU und der SPD sowie der Abg. Sascha Müller [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN] und Christian Görke [Die Linke]) Meine sehr verehrten Damen und Herren, der letzte Satz des Kollegen von der AfD, als er sagte: „Dann rede ich eben das nächste Mal zu Dänemark“, hat gezeigt, d …" · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Markus Reichel: „Sehr geehrte Frau Präsidentin, zunächst herzlichen Dank für die wirklich souveräne Sitzungsführung! Wir können Ihnen wirklich dankbar sein, dass Sie hier im Haus für Ordnung sorgen. (Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU und der SPD) Liebe Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrter Herr Minister! Worüber reden wir?" · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Wilfried Oellers: „Ich war mit meinen Ausführungen ja auch noch nicht fertig, deswegen bin ich auf diesen Aspekt noch nicht eingegangen. Aber darauf wäre ich noch gekommen. Ich will Ihnen ganz deutlich sagen: Es geht nicht darum, Arbeitsschutzrechte auszuhöhlen. (Lorenz Gösta Beutin [Die Linke]: Doch!" · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Ottilie Klein: „Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! „Damit die Arbeitszeit wirklich in das Leben der Menschen passt, bedarf es statt starrer Arbeitszeitmodelle mehr Beweglichkeit.“ Dieser Satz ist nicht von mir. Dieser Satz stammt aus dem vorliegenden Antrag der Grünen." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Peter Aumer: „Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ausgebuht und ausgepfiffen, (Zurufe von der Linken: Ja! Genau!) ich glaube, das zeigt, dass wir uns in dieser Debatte nicht ausreichend um eine Analyse der Situation unseres Landes kümmern." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Nora Seitz: „Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Mit Beginn der Sommerzeit und den steigenden Temperaturen startet auch die Festival- und Konzertzeit in Deutschland." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Simone Borchardt: „Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Kollegen! Liebe Apotheker, Sie haben in den letzten Jahren Enormes geleistet, besonders in der Coronapandemie, aber auch im täglichen Leben. Sie geben nicht nur Medikamente aus, sondern Sie beraten auch, hören zu, kleben Pflaster, versorgen Wunden." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Stephan Pilsinger: „Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Wir haben in Deutschland ein sehr teures Gesundheitssystem, und das liegt auch daran, dass wir in Deutschland viel zu sehr darüber reden, wie wir Erkrankungen heilen, aber viel zu wenig darüber, wie wir Krankheiten verhindern können." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Maria-Lena Weiss: „Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wer im ländlichen Raum lebt, der weiß das nur zu gut: Eine Apotheke ist weit mehr als nur ein Ort, an dem Arzneimittel abgeholt werden." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Wolfgang Stefinger: „Sehr geehrter Herr Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen! Ich darf zu Beginn sagen, dass ich ganz dankbar bin, dass wir heute über das wichtige Thema „Ernährung und Kampf gegen Hunger“ diskutieren können." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Johannes Volkmann: „Sehr geehrter Herr Mijatović, Vertrauen in die Entwicklungszusammenarbeit stärkt man nicht, indem man Probleme verschweigt, (Dr. Jan-Niclas Gesenhues [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Auch nicht, indem man sie zerredet!) sondern indem man sie anspricht und aufarbeitet." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Bastian Alfons Ernst: „Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Werte Gäste! Der Jahresbericht 2024 hatte noch den Namen „Jahresabrüstungsbericht“. Seit 2025 haben wir ihn umbenannt in „Jahresbericht Rüstungskontrolle, Abrüstung, Nichtverbreitung“." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Nicolas Zippelius: „Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich möchte in dieser Debatte einen Schritt zurückgehen; denn meiner Meinung nach braucht es eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit den Prämissen, auf denen wir unsere Rüstungskontrollpolitik aufbauen." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Philipp Amthor: „Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wenn im Deutschen Bundestag über Lubmin gesprochen wird, dann höre ich besonders genau hin; denn Lubmin ist für uns in Mecklenburg-Vorpommern nicht einfach irgendein Punkt auf der Landkarte, sondern eine wichtige Gemeinde in meiner Heimatregion, ein wichtiger Energie- u …" · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Lars Rohwer: „Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Die Ukraine befindet sich im fünften Kriegsjahr seit dem russischen Überfall auf die Ukraine im Februar 2022. Seit 1 549 Tagen ist die Ukraine gezwungen, ihre Existenz gegen den Autokraten Wladimir Putin zu verteidigen." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Sebastian Steineke: „Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wenn man den Linken zum Thema der Aktuellen Stunde zuhört, könnte man meinen, dass die Wohnungsfrage in Deutschland einfach zu lösen sei, nämlich indem man gegen die großen Immobilienkonzerne mobilmacht." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Johannes Wiegelmann: „Sehr geehrte Frau Präsidentin! Werte Kolleginnen und Kollegen! Meine Damen und Herren! Ich spare mir jeden Kommentar über die handwerkliche Qualität der hier diskutierten Vorschläge; denn wenn man liest, was die Kollegin Reichinnek und ihre Genossen hier zusammengezimmert haben, (Zuruf der Abg." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Konrad Körner: „Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Linke hat heute vollmundig auf ihrer Internetseite angekündigt, man könne heute live zusehen, wie Union und SPD die Chefetage von Vonovia verteidigen. Jetzt kamen natürlich noch die Sprüche von der „Mietenmafia“." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Jan-Marco Luczak: „Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Kolleginnen und Kollegen! Ich habe mich ein bisschen gefragt, weswegen wir heute eigentlich diese Aktuelle Stunde haben, (Ina Latendorf [Die Linke]: Haben wir erklärt!" · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
Was sagten die Abgeordneten der AfD?
16 erfasste Beiträge. Zitiert ist jeweils der Beginn der Rede im Wortlaut des amtlichen Protokolls — ohne Kürzung im Satz und ohne Deutung. Den vollständigen Redetext enthält das verlinkte Protokoll-PDF.
- Kay Gottschalk: „Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Liebe Steuerzahler! Herr Minister, „Lebensrealität“ war ein gutes Stichwort. Darauf möchte ich im Folgenden eingehen – und nicht zunächst auf das antragslose Kindergeld; das werden meine Kollegen tun. (Dr. Wiebke Esdar [SPD]: Das ist aber die Debatte!" · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- René Springer: „Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Gäste! Die deutschen Steuerzahler, Beschäftigten, Unternehmer, also all diejenigen, die das Land am Laufen halten und Ihnen die Diäten und die Ministerbezüge zahlen, (Britta Haßelmann [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Ihnen auch!) haben genau drei Erwartungen an uns und an …" · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Martin Reichardt: „Frau Heiligenstadt, ich möchte darauf hinweisen, dass wir hier lediglich auf eine Möglichkeit des Sozialmissbrauchs hingewiesen haben, die Ihrem Gesetzentwurf tatsächlich innewohnt und die der gegenwärtigen Praxis immer innegewohnt hat." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Robert Teske: „Frau Präsidentin! Sehr verehrte Damen und Herren! Der Antrag der Linksfraktion benennt zur Institution des Achtstundentages manches richtig. Sie sprechen von Deregulierung der Arbeitszeit, Profiten auf Kosten der Beschäftigten, Familien vor Zerreißproben. Das alles sind reale Probleme einer entgrenzten Arbeitswelt." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Peter Bohnhof: „Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Liebe Bürger! Ja, die Arbeitszeitgestaltung ist ein ganz, ganz wichtiges Thema. Aber der Antrag der Linken setzt mal wieder auf sozialistische Bürokratie statt Realpolitik. (Zuruf der Abg. Ines Schwerdtner [Die Linke]) Jetzt soll die EU den Achtstundentag für uns regeln." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Bernd Schattner: „Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Bei dieser Debatte zeigt sich wieder einmal sehr deutlich: Die einen wollen den Achtstundentag aufweichen, und die anderen wollen ihn ideologisch nach Brüssel tragen. (Peter Aumer [CDU/CSU]: Was wollt ihr denn?) Beides ist falsch. Die Regierung spricht von Flexibilisierung." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Martin Sichert: „Ja. – Wir wollen die überbordende Bürokratie im Gegensatz zu den Grünen deutlich reduzieren – übrigens, auch etwas, was die Regierung ja immer wieder ankündigt, aber dann nicht umsetzt; in diesem vorliegenden Gesetz kein einziger konkreter Vorschlag dazu." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Christoph Birghan: „Hohes Präsidium! Meine Damen und Herren! Gerne würde ich wirklich mal zu einer Reform reden. Uns wurde ja im letzten Jahr der „Herbst der Reformen“ angekündigt, und jetzt sind wir schon im späten Frühjahr, aber es gibt immer noch keine Reform." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Rocco Kever: „Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Heute liegt uns mal wieder ein typischer Grünenantrag vor: „Ernährungssouveränität herstellen – Globale Hungerkrise bekämpfen“. Das klingt edel, ist aber nichts anderes als die nächste Milliardenverschwendung auf Kosten der deutschen Steuerzahler." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Johann Martel: „Sehr geehrter Herr Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen! Meine Damen und Herren! Was wir hier gerade erleben, ist politisches Theater der besonderen Art. Die Grünen fordern hier mehr Geld für den Globalen Süden." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Gerold Otten: „Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Der vorliegende Jahresbericht 2025 zur Rüstungskontrolle dokumentiert weit mehr als eine bloße Krise. Er beschreibt die systemische Erosion der globalen Sicherheitsarchitektur. Die Analyse der Bundesregierung benennt dabei drei zentrale Bruchlinien." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Leif-Erik Holm: „Liebe Bürger! Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Deutschland redet über explodierende Energiepreise, über mangelnde Versorgungssicherheit, über neue Gaskraftwerke, die gebaut werden sollen. (Zuruf des Abg." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Enrico Komning: „Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren Kollegen! Liebe Lubminer! Lieber Philipp Amthor, ich wusste gar nicht, dass Sie russisch sprechen. (Philipp Amthor [CDU/CSU]: Ja!) Also: Ja posdrawljaju tebja. – Aber Sie müssen aufpassen. Nicht, dass Sie irgendwann als Russlandfreund in Ihrer Fraktion durchgehen!" · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Marc Bernhard: „Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Was für ein Wahnsinn! Sie versuchen hier doch tatsächlich, mit linken Verschwörungstheorien von Marx und Lenin (Caren Lay [Die Linke]: Nein! Mit dem Geschäftsbericht von Vonovia!" · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Olaf Hilmer: „Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Liebe Bürger! Eine ganz normale Familie, zwei schulpflichtige Kinder, beide Elternteile arbeiten, und trotzdem reicht das Geld am Ende des Monats kaum noch, weil die Miete wieder mal erhöht wurde. Die Lösung der Linken hierzu: Bekämpft die Immobilienwirtschaft!" · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Otto Strauß: „Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Wenn man den Titel dieser Aktuellen Stunde hört, dann könnte man glauben, Deutschland habe ein Wohnungsproblem wegen böser Immobilienkonzerne." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
Was sagten die Abgeordneten der SPD?
14 erfasste Beiträge. Zitiert ist jeweils der Beginn der Rede im Wortlaut des amtlichen Protokolls — ohne Kürzung im Satz und ohne Deutung. Den vollständigen Redetext enthält das verlinkte Protokoll-PDF.
- Wiebke Esdar: „Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Wer die Geburt eines Kindes miterleben durfte – als Mutter oder auch als Vater –, der weiß, dass das der Beginn einer Lebensphase ist, die zu den intensivsten gehört, die man sich vorstellen kann, die man erleben darf." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Jürgen Coße: „Vielleicht war es nötig, dass er unterbrochen wird. Ich habe ein wenig das Gefühl, dass es gerade darum geht, hier vom Podium des Deutschen Bundestages aus gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in den Raum zu stellen." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Jasmina Hostert: „Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Meine Damen und Herren! Familien opfern einen enormen Anteil ihrer Zeit für unsere Gesellschaft: Sie erziehen Kinder, sie organisieren den Alltag, sie geben Halt und tragen Verantwortung." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Frauke Heiligenstadt: „Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich habe eine Rede vorbereitet, die sich mit den wirklich guten Entwicklungen bei der Auszahlung und dem antragslosen Kindergeld für die Familien in Deutschland beschäftigt." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Jan Dieren: „Vielen Dank, Frau Präsidentin. – Werte Abgeordnete! Nein, Herr Teske, Sie sind nicht die Arbeiterpartei, Sie sind der organisierte, der gewalttätige Angriff auf die Arbeiter/-innen-Klasse. (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN und der Linken – Zuruf des Abg." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Angelika Glöckner: „Sehr geehrter Herr Präsident! Kolleginnen und Kollegen! Wenn man die Debatten der letzten Wochen verfolgt hat, dann glaubt man, die Menschen in Deutschland hätten vor allem ein Problem: zu viel freie Zeit." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Bernd Rützel: „Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen! Liebe Kollegen! Sehr geehrte Damen und Herren! Wir lesen oft in der Zeitung, dass unser Arbeitszeitgesetz nicht mehr zeitgemäß sei. Regelmäßig fühlen sich manche berufen, dieses Lied zu singen, dauerhaft." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Tanja Machalet: „Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Habemus Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetz! Apothekenreform – halleluja! (Dr." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Christos Pantazis: „Sehr geehrter Herr Präsident! Verehrte Kolleginnen und Kollegen! Wenn Menschen nachts dringend ein Medikament brauchen, wenn Eltern mit einem fiebernden Kind Hilfe suchen oder ältere Menschen kurzfristig Beratung benötigen, dann ist die Apotheke vor Ort oft der erste Ort der Sicherheit." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Ralf Stegner: „Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Der Jahresabrüstungsbericht erscheint in schwierigen Zeiten. Die über 10 000 amerikanischen und russischen Atomwaffen unterliegen keinem Rüstungskontroll- und Abrüstungsabkommen mehr." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Bettina Lugk: „Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Meine Rede zu den beiden Abrüstungsberichten der Bundesregierung möchte ich mit einem Zitat beginnen: „Ich werde mir das Wort Friedenspolitik und den Inhalt unserer Friedenspolitik von niemandem abhandeln lassen.“ Das sagte der ehemalige Bundeskanzler Helmu …" · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Dunja Kreiser: „Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Hier haben wir es mal wieder: einen Antrag, der kein einziges Problem löst, sondern neue Probleme schaffen wird. Das Kraftwerk Lubmin ist seit Jahren außer Betrieb." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Philipp Rottwilm: „Ja, ich weiß, alle wollen nach Hause. – Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir begrüßen diese Aktuelle Stunde zum Schutz von Mieterinnen und Mietern. Denn eins ist klar: Wir erleben in Deutschland eine Wohnungskrise, wie wir sie seit Jahrzehnten nicht gesehen haben." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Hakan Demir: „Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Die AfD vergisst immer wieder, dass es über 40 Millionen Mieterinnen und Mieter in diesem Land gibt. Ich habe in der gerade gehaltenen Rede auch nicht gehört, was Sie für die Mieterinnen und Mieter machen wollen." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
Was sagten die Abgeordneten der Grünen?
13 erfasste Beiträge. Zitiert ist jeweils der Beginn der Rede im Wortlaut des amtlichen Protokolls — ohne Kürzung im Satz und ohne Deutung. Den vollständigen Redetext enthält das verlinkte Protokoll-PDF.
- Franziska Brantner: „Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Es passiert selten in diesem Land, aber es passiert, dass Dinge vorangehen, dass sich etwas bewegt. Und heute ist einer dieser Tage." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Moritz Heuberger: „Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Damen und Herren! Zunächst mal zu Ihren Argumenten, Herr Springer. Erster Punkt. Sie haben gesagt: Da kommen Bürokratiekosten auf uns zu. Wenn Sie aber genau lesen: Da steht drin, dass einmalige Kosten auf uns zukommen und danach keine Kosten." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Timon Dzienus: „Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Mich macht diese Debatte heute hier ziemlich wütend, einerseits wegen dieser widerlichen rassistischen Hetze von rechts außen, die wir den ganzen Tag ertragen müssen. Aber das lasse ich heute mal rechts liegen." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Ricarda Lang: „Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! „Ich bin einfach nur noch müde.“ „Wir spüren die Belastung, aber wir werden nicht gesehen.“ „Ich habe das Gefühl, beidem nicht gerecht zu werden: dem Job nicht, den Kindern nicht, und für mich und meinen Mann bleibt dann sowieso keine Zeit mehr.“ Wie geht e …" · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Armin Grau: „Sehr geehrter Herr Präsident! Kolleginnen und Kollegen! Zunächst ein Dank an Die Linke für das Aufsetzen dieses wichtigen Themas; denn die geplante Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes durch die Regierung darf so nicht kommen." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Paula Piechotta: „Vielen Dank. – Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Diese Bundesregierung ist nicht nur unbeliebt, weil sie handwerklich schlecht ist. Diese Regierung ist auch nicht nur deswegen unbeliebt, weil die Medien und Social Media so böse sind." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Schahina Gambir: „Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! „Weltweit leiden unerträglich viele Menschen an Hunger. Das ist inakzeptabel in einer Welt, in der es eigentlich genug Essen für alle gibt. […] Der Kampf gegen Hunger ist und bleibt ein Schwerpunkt der deutschen Entwicklungszusammenarbeit." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Jan-Niclas Gesenhues: „Danke, Herr Präsident. – Danke, Herr Staatssekretär, dass Sie die Zwischenfrage zulassen. Ich bin Ihnen sehr dankbar, dass Sie so positiv Bezug genommen haben auf unseren Antrag. Denn das ist ein wirklich wichtiges Thema, und es ist wichtig, dass wir hier im Deutschen Bundestag darüber beraten." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Boris Mijatović: „Vielen Dank, Herr Präsident. – Herr Volkmann, schade, dass Sie die Frage nicht zugelassen haben. Wir sind uns schon einig, dass es global eine Hungerkrise gibt und dass über 300 Millionen Menschen vom Hunger bedroht sind." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Jeanne Dillschneider: „Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Warum sprechen wir heute über Abrüstung und Rüstungskontrolle? Welche Bedeutung hat dieser Bericht in Zeiten globaler Umbrüche und realer Bedrohungen für Europa?" · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Claudia Müller: „Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Menschen auf Instagram und Tiktok! In Wirklichkeit geht es hier um euch. Es geht nicht um das Kraftwerk in Lubmin. Es geht nicht um die sinnvolle Verwendung von Staatsgeldern." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Hanna Steinmüller: „Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Bürgerinnen und Bürger! Wohnungsunternehmen sind keine normalen Unternehmen. Sie verwalten, vermieten und verkaufen ein besonderes Produkt: die Wohnung. Eine Wohnung ist kein Luxus, ist kein Lifestyle, kein Abo." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Mayra Vriesema: „Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! „Wir sorgen für bezahlbaren Wohnraum“, „Gemeinsam gestalten wir die Gemeinschaft von morgen“, „Stabil, nachhaltig und nah am Menschen“, das sind keine Wahlkampfslogans, das sind Werbesprüche von Vonovia, einem Konzern, der behauptet, Verantwortung zu überne …" · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
Was sagten die Abgeordneten der Linken?
11 erfasste Beiträge. Zitiert ist jeweils der Beginn der Rede im Wortlaut des amtlichen Protokolls — ohne Kürzung im Satz und ohne Deutung. Den vollständigen Redetext enthält das verlinkte Protokoll-PDF.
- Doris Achelwilm: „Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Das Kindergeld wird antragslos. Sehr gut! Danke dafür! Das ist was Sinnvolles – passiert ja selten genug. 300 000 Erstanträge weniger pro Jahr, über 200 000 Stunden weniger Zeit am Schreibtisch, bundesweit weniger Behördenpost im Briefkasten!" · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Heidi Reichinnek: „Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Vonovia ist der größte private Vermieter in unserem Land und kontrolliert fast eine halbe Million Wohnungen." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Ines Schwerdtner: „Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Besucherinnen und Besucher! Wissen Sie, was mich an diesem Tag wirklich fassungslos macht? Nicht, dass diese Regierung schlechte Politik macht; das wissen wir." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Fabian Fahl: „Unsere Fragen haben sich leider nicht geklärt. Deswegen vielen Dank, dass Sie die Zwischenfrage zulassen. – Sie haben sich gerade auf die EU-Arbeitszeitrichtlinie berufen. Artikel 23 der Richtline stellt aber klar, dass ihre Durchführung nicht zu einer Verschlechterung führen darf." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Anne Zerr: „Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Wir als Linke fordern, den Achtstundentag im EU-Recht zu verankern, um Beschäftigte zu schützen. Immer wieder argumentieren Arbeitgeberverbände und ihre politischen Vertreter/-innen, die Abschaffung der täglichen Höchstarbeitszeit sei notwendig, um international wettbewerbsfähig …" · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Pascal Meiser: „Vielen Dank, Frau Kollegin Glöckner, dass Sie die Zwischenfrage zulassen. – Ich kann dem, was Sie bisher ausgeführt haben, komplett zustimmen und bin Ihnen auch sehr dankbar, dass Sie die Lebensrealität der arbeitenden Menschen noch mal hier in den Bundestag geholt haben." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Ates Gürpinar: „Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Mit dem Gesetz lösen Sie keine Probleme, Sie verschieben sie. Die Apotheken sind der Pfeiler für eine niedrigschwellige Gesundheitsversorgung im Land, oft die erste Anlaufstelle für Menschen, denen es nicht gut geht. Doch sie schwinden Tag für Tag." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Maren Kaminski: „Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Weltweit leiden über 670 Millionen Menschen an Hunger; mehr als 2,5 Milliarden können sich kein gesundes Essen leisten, darunter Millionen Kinder, Kinder, die nicht nur ihre Gesundheit, sondern ihre Zukunft verlieren – oder ihr Leben." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Desiree Becker: „Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Die hier von der Bundesregierung für zwei Jahre vorgelegte Bilanz ist miserabel und auch erschreckend. Dass den Abrüstungsberichten hier nur 30 Minuten Debattenzeit eingeräumt werden, spricht Bände." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Jörg Cezanne: „Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Das Schöne ist ja: Je lauter sich die AfD aufregt, je wilder sie sich gebärdet, je dramatischer der Untergang des deutschen Vaterlandes an die Wand gemalt wird, umso weniger – da kann man sicher sein – ist was dran. So auch in diesem Fall!" · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
- Caren Lay: „Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Gestern fand die Hauptversammlung des Vonovia-Konzerns statt. Das ist uns als Linke heute Anlass, exakt über diejenigen zu sprechen, die die Wohnungsmärkte eskalieren: die großen börsennotierten Wohnungskonzerne Vonovia und Co – und nur über die." · Quelle: Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll [10.10.26]
Wie ist diese Sitzung einzuordnen?
Diese Seite gibt wieder, was im amtlichen Protokoll steht: wer gesprochen hat und mit welchen Worten die Reden beginnen. Sie bewertet nicht, wer recht hat — dafür gibt es die Originalquelle und das eigene Urteil. Ob und wie an diesem Tag per Handzeichen abgestimmt wurde, steht im verlinkten Plenarprotokoll. An diesem Tag gab es außerdem eine namentliche Abstimmung; wie die einzelnen Abgeordneten dort gestimmt haben, steht in der Übersicht der namentlichen Abstimmungen.
Woher stammen diese Angaben?
Alle Angaben stammen aus dem amtlichen Plenarprotokoll 21/81 des Deutschen Bundestages. Die Zitate sind unverändert übernommen.
Herausgeber: Sebastian Flack · Dieser Beitrag wurde KI-gestützt aus den laufend erhobenen PolitikCheck-Daten erstellt und nach unseren Prüfroutinen gegen die Quelldateien verifiziert. Jede Zahl trägt Quelle und Zugriffsdatum — gefundene Fehler bitte an info@politikcheck-deutschland.de.
Siehe auch
Tagesaktuelle Nachrichten rund um Bundestag, Parteien und Wahlen — mit Quelle und Datum.
Tagesaktuelle Schlagzeilen etablierter und alternativer Medien nebeneinander — im Originalwortlaut, mit Quelle. Keine Wertung.
Regierungszufriedenheit + Partei-Zustimmung aus zwei Primärquellen.
Die acht Parteien mit bundesweiter Bedeutung plus SSW (Sitze, Wahlprogramme, Finanzen) sowie Schlüsselpersonen, Regierung, Länder und Werkzeuge zu den Abgeordneten.