Simone Borchardt
CDU/CSU-Fraktion · 21. Bundestag · Wahlkreis 13 Ludwigslust-Parchim II – Nordwestmecklenburg II – Landkreis Rostock I
MdB | gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion · Jg. 1967
Fraktion
CDU/CSU
21. Bundestag
Mandat
Liste
13 Ludwigslust-Parchim II – Nordwestmecklenburg II – Landkreis Rostock I
Anwesenheit
96%
65 von 68 namentlichen
Bürgerfragen
100%
beantwortet
Überblick
Kerndaten
- Vollständiger Name
- Simone Borchardt
- Fraktion
- CDU/CSU
- Mandatstyp
- Listenmandat (Platz 2)
- Wahlkreis
- 13 Ludwigslust-Parchim II – Nordwestmecklenburg II – Landkreis Rostock I
- Beruf (vor Mandat)
- MdB | gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
- Jahrgang
- 1967 (59 J.)
Amtliche Stammdaten (Bundestag)
- Beruf (amtliche Angabe)
- Gesundheitsökonomin
Quelle: Deutscher Bundestag — MdB-Stammdaten (Open Data, XML) ↗ · Datei-Stand 29.04.2026
Werdegang
Amtliche Kurz-Vita, unverändert übernommen — Deutscher Bundestag.
- 1974 bis 1984Polytechnische Oberschule Delitzsch, Abschluss: 10. Klasse
- 1984 bis 1987Berufsausbildung Elektromonteur mit Abitur, Abschluss: Facharbeiter und Abitur
- 1987 bis 1992Studium an der Pädagogischen Hochschule Leipzig, Abschluss: Staatsexamen
- 1992Sachbearbeiterin bei der BARMER in Delitzsch
- 1992Mitarbeiterin Vertrieb/Kundenberaterin bei der BARMER in Leipzig
- 1998erfolgreiche Teilnahme am Assessmentcenter für Führungskräfte
- 1998Geschäftsstellenleiterin der BARMER in Grevesmühlen
- 2001erfolgreiche Teilnahme am Assessmentcenter für gehobenes Management
- 2001 bis 2003Studium an der Fach- und Führungsakademie der BARMER, Abschluss: Krankenkassenbetriebswirt
- 2006 bis 2007Abteilungsleiterin Marketing und Vertrieb der BARMER in Neubrandenburg
- 2007 bis 2011stellvertretende Regionalgeschäftsführerin der BARMER in Schwerin
- 2012 bis 2017Regionalgeschäftsführerin der BARMER in Schwerin (Gesamtverantwortung für 65.000 Versicherte und 80 Mitarbeiter)
- 2017 bis 2018Leiterin Kundenservice für Mecklenburg-Vorpommern
- 2018 bis 2020Masterstudium für Gesundheitsmanagement an der Fernhochschule WINGS in Wismar, Abschluss: Master für Gesundheitsmanagement/MBA
- 2018 bis 2019Referentin für Gesundheitspolitik für den Landesgeschäftsführer der BARMER in Hamburg/Referentin für Gesundheitsförderung und Prävention
- seit 2019 Geschäftsbereichsleiterin Pflege für den IB Nord e
- V. und Beauftragte der Geschäftsführung für die PWG gGmbH. Ehrenamt: Richterin am Sozialgericht
- Mitglied der Mittelstandvereinigung
- Mitglied im Behindertenbeirat
- sachkundige Einwohnerin im Finanzausschuss im Landkreis Nordwestmecklenburg
Quelle: Deutscher Bundestag — Open Data (MdB-Stammdaten). Angaben der Bundestagsverwaltung, hier nur in einzelne Stationen gegliedert.
Simone Borchardt kontaktieren
Adresse, Telefon und der offizielle Kontaktweg — direkt sichtbar. Das Wahlkreisbüro vor Ort ist der kürzeste Draht; sonst die Telefonzentrale des Bundestags und das amtliche Kontaktformular. Eine direkte E-Mail zeigen wir nur, wenn sie belegt ist; wir erfinden keine Adressen.
Wahlkreisbüro vor Ort
Berliner Büro
Simone BorchardtDeutscher BundestagPlatz der Republik 111011 BerlinAmtliche Dienstanschrift — keine private Adresse.
Quelle: Deutscher Bundestag (Biografien/Kontaktformular, Telefonzentrale) · Wahlkreisbüro aus amtlicher Bio oder eigener MdB-Website (Selbstauskunft) · abgeordnetenwatch.de (CC0) · belegte E-Mail aus Selbstauskunft (Wikidata CC0). Stand 2026-08-24.
Quoten auf einen Blick
Reine Zahlen — kein Werturteil. Hohe Werte sind nicht automatisch „besser“; Abweichung von der Fraktion kann Eigenständigkeit bedeuten.
65 von 68 namentlichen Abstimmungen (21. WP)
Ø Fraktion 95,8 % · Ø Bundestag 91 %
13 jüngste namentliche Abstimmungen
Ø Fraktion 100 % · Ø Bundestag 100 %
275 / 275 beantwortet
Ø Fraktion 68 % · Ø Bundestag 67 %
Ausschuss-Mitgliedschaften(4)
- Ausschuss für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und JugendStellvertreter
- Ausschuss für GesundheitSprecher
- PetitionsausschussOrdentliches Mitglied
- Ausschuss für Arbeit und SozialesStellvertreter
Nebentätigkeiten(1 Eintrag)
Anzeige-/veröffentlichungspflichtige Angaben (Selbstauskunft an die Bundestagsverwaltung) — inkl. Funktionen, Beteiligungen, Zuwendungen und Tätigkeiten vor dem Mandat. Nebentätigkeiten sind zulässig; hier nur die Wiedergabe, keine Wertung. Einordnung im Fraktions-Vergleich aller Nebeneinkünfte →
- Internationaler Bund (IB) Freier Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit e.V.2.728,59 € monatlich
Referatsleiterin
Entgeltliche Tätigkeit neben dem Mandat
Einkommensstufen sind Spannen, keine Exaktbeträge: Stufe 1 = 1.000 € bis 3.500 €. Exaktbeträge nur, wo amtlich veröffentlicht. Quelle: Abgeordnetenwatch · Profil ↗ (CC0) · Stand 26.08.2026
Wahlkreis 13 · Ludwigslust-Parchim II – Nordwestmecklenburg II – Landkreis Rostock I
Stärkste Kraft 2025: AfD 34,8 %Erststimmen — Bundestagswahl 2025Wahlkreissieger: Christoph Grimm (AfD)
- AfD36,9%
- SPD21,5%
- CDU/CSU20,4%
- Linke11,2%
- Grüne3,6%
- FDP2,7%
Zweitstimmen — Bundestagswahl 2025
- AfD34,8%
- CDU/CSU18,4%
- SPD14,2%
- Linke10,7%
- BSW10,6%
- Grüne4,8%
- Sonstige3,5%
- FDP3,0%
Entwicklung 2013–2025 (Zweitstimmen, Kern-Parteien)
Anteil in %
Wahlkreis-Zuschnitte können sich zwischen den Wahlen ändern — die Reihe ist daher als Annäherung zu lesen.
Quelle: Bundeswahlleiterin · Zweitstimmen-Ergebnisse je Wahlkreis · keine Wertung.
Einordnung im MdB-Ranking
Belegbare Rechenschafts-Faktoren, gleich gemessen für alle 630 · Stand 06.09.2026
- Anwesenheit
- 95,6 %
- Nebentätigkeiten
- 1
- Bürgerfragen beantwortet
- 100 %
- Mandat(zählt nicht mit)
- Liste (direkt angetreten)
- Zwischenfragen (gestellt/zugelassen)
- 0 / 2
- Zwischenrufe
- 114
- Regierungs-Zufriedenheit
- Regierungsfraktion (13 %) · Malus -8,7
- Erfahrungs-Index
- 13/18 · Master/Diplom
Die Gesamt-Einordnung ist das gleichgewichtete Perzentil-Mittel der acht Faktoren, die die Person messen, dazu der Bonus/Malus-Aufschlag (höchstens ±10 Punkte) und — für Abgeordnete der Regierungsfraktionen — der Regierungs-Malus von (100 − Zufriedenheit)/10 Punkten. Hier: Mittel 63,7, Regierungs-Malus -8,7 → 55. Faktoren, die die Fraktionsrolle abbilden, stehen nicht im Mittel und sind oben als „zählt nicht mit“ gekennzeichnet. Jeder Faktor hat auf /mdb-ranking einen eigenen Tab mit dem Rechenweg und dem Datenzeitraum. Die Werte aktualisieren sich mit der täglichen Datenpipeline. Kein Urteil über die politischen Inhalte — nur nachrechenbare Kennzahlen.
Abstimmungs-Verhalten · 13 jüngste Plenar-Abstimmungen
Wichtig: Hohe Stringenz heißt nicht „besser“. Eine Abweichung von der Fraktion kann ebenso Eigenständigkeit sein. Hier nur die nackten Zahlen.
Mit Fraktion
13
Abweichend
0
Anwesend
13
Abwesend
0
Anwesenheits-Bilanz
Wichtig: Namentliche Abstimmungen sind nur ein Ausschnitt der Parlamentsarbeit (Ausschuss- Sitzungen, Reden, Delegationsreisen zählen hier nicht). Hohe Teilnahme heißt nicht „besser“. Nur die nackten Zahlen — Wertung liegt bei dir.
Teilnahme
95,6 %
Teilgenommen
65
Nicht abgegeben
3
Erfasste Abst.
68
Zum Vergleich: Die CDU/CSU-Fraktion kommt im Schnitt auf 95,8 % Teilnahme (211 erfasste Abgeordnete). Borchardt liegt 0,2 Prozentpunkte darunter.
Abweichung von der Fraktionsmehrheit: 0 von 13 anwesend abgegebenen Stimmen (jüngste namentliche Abstimmungen). Eine Abweichung kann ebenso ein Zeichen von Eigenständigkeit sein — keine Wertung.
Quelle: abgeordnetenwatch.de · namentliche Abstimmungen (CC0) · Stand 2026-09-06. „Nicht abgegeben“ zählt jede nicht abgegebene Stimme (entschuldigt, unentschuldigt oder Nichtteilnahme). Vergleich mit allen Abgeordneten und Fraktionen: Abstimmungs-Analyse · Anwesenheit →
So hat Simone Borchardt abgestimmt
Die letzten namentlichen Abstimmungen im 21. Bundestag. Hier nur die dokumentierte Stimme — die Bewertung liegt bei dir.
- SportfördergesetzJa10. Juli 2026Antrag angenommen
- GebäudemodernisierungsgesetzJa10. Juli 2026Antrag angenommen
- GKV-ReformJa10. Juli 2026Antrag angenommen
- Einführung eines allgemeinen TempolimitsNein09. Juli 2026Antrag abgelehnt
- Ukraine zusätzlich militärisch und humanitär unterstützenNein08. Juli 2026Antrag abgelehnt
- Letzte Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im LibanonJa25. Juni 2026Antrag angenommen
- Strengere Regeln bei VaterschaftsanerkennungJa12. Juni 2026Antrag angenommen
- Neue Emissionsobergrenzen für die Jahre 2031 bis 2040Ja11. Juni 2026Antrag angenommen
- Ablehnung einer umfassenden BAföG-Reform (Beschlussempfehlung)Ja11. Juni 2026Antrag angenommen
- Fortsetzung des Bundeswehreinsatzes KFOR im KosovoJa11. Juni 2026Antrag angenommen
Quelle: abgeordnetenwatch.de · Abstimmungen ↗ · Daten unter CC0 Public Domain · Zugriff: tagesaktuell (24-h-Cache). Alle Abstimmungen mit jeder Einzelstimme: Abstimmungen im Bundestag · Muster & Vergleich: Abstimmungs-Analyse
Im Bundestag gesagt
Wörtliche Auszüge aus den amtlichen Plenarprotokollen — je Sitzung der längste Sachbeitrag. Quelle: Deutscher Bundestag. Keine Wertung.
„Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr geehrten Kollegen! Ich glaube, Frau Lang, Sie haben eindeutig das Thema verfehlt oder die falsche Rede gegriffen. (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der AfD) Ich muss ehrlich sagen: Ich habe von Krankschreibung einfach nichts gehört.“
„Natürlich müssen wir über das Thema „versicherungsfremde Leistungen“ reden. Es ist wichtig, dass hier die Richtung stimmt. Deshalb werden wir das Thema im parlamentarischen Verfahren nicht aus dem Blick verlieren, und wir werden alle Maßnahmen der FinanzKommission noch mal prüfen. Das ist besonders wichtig.“
„Vielen Dank für das Zulassen der Frage. – Herr Staatssekretär, ich habe noch eine Frage. Mir geht es darum: Es scheint ja nicht jedem im Plenum bewusst zu sein, warum wir diese Zuckersteuer oder -abgabe einführen.“
Heute vs. früher
Themen, zu denen mehrfach gesprochen wurde — neuester und früherer Beitrag im direkten Vergleich.
🤝 Soziales & Rente
Neuester Beitrag · 10.07.2026
„Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr geehrten Kollegen! Ich glaube, Frau Lang, Sie haben eindeutig das Thema verfehlt oder die falsche Rede gegriffen. (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der AfD) Ich muss ehrlich sagen: Ich habe von Krankschreibung einfach nichts gehört.“
Protokoll 21/90 ↗Früher · 27.11.2025
„Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Der Einzelplan 15 im Bundeshaushalt steht auch in diesem Jahr wieder unter besonderen Vorzeichen. Wir als Koalition stellen diesen in einer Phase auf, in der unser Gesundheitssystem an vielen Stellen unter Druck steht.“
Protokoll 21/44 ↗💶 Wirtschaft & Steuern
Neuester Beitrag · 10.07.2026
„Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr geehrten Kollegen! Ich glaube, Frau Lang, Sie haben eindeutig das Thema verfehlt oder die falsche Rede gegriffen. (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der AfD) Ich muss ehrlich sagen: Ich habe von Krankschreibung einfach nichts gehört.“
Protokoll 21/90 ↗Früher · 12.06.2026
„Natürlich müssen wir über das Thema „versicherungsfremde Leistungen“ reden. Es ist wichtig, dass hier die Richtung stimmt. Deshalb werden wir das Thema im parlamentarischen Verfahren nicht aus dem Blick verlieren, und wir werden alle Maßnahmen der FinanzKommission noch mal prüfen. Das ist besonders wichtig.“
Protokoll 21/84 ↗🇪🇺 Europa & Außen
Neuester Beitrag · 10.07.2026
„Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr geehrten Kollegen! Ich glaube, Frau Lang, Sie haben eindeutig das Thema verfehlt oder die falsche Rede gegriffen. (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der AfD) Ich muss ehrlich sagen: Ich habe von Krankschreibung einfach nichts gehört.“
Protokoll 21/90 ↗Früher · 26.03.2026
„Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Wir beraten heute in zweiter und dritter Lesung ein Gesetz, das für die Zukunft unserer Gesundheitsversorgung von zentraler Bedeutung sein wird: das Gesetz zur Beschleunigung der Anerkennungsverfahren ausländischer Berufsqualifikationen in Heilberufe …“
Protokoll 21/68 ↗Zuordnung über den amtlichen Redner-Marker im Protokoll. Reden in Regierungsfunktion (z. B. als Ministerin) erscheinen dort unter der Amtsbezeichnung und sind hier ggf. nicht erfasst.
Reden in Zahlen
Alle Sachbeiträge aus den amtlichen Plenarprotokollen der 21. Wahlperiode — gleiche Erfassung für alle Fraktionen, keine Wertung.
28
Wortmeldungen
16 / 90
Sitzungen mit Redebeitrag
12.702
Wörter gesamt
454
Wörter je Beitrag (Fraktions-Ø 405)
Wortmeldungen im Zeitverlauf
Häufigste Themen
- 🏥 Gesundheit ×23
- 💶 Wirtschaft & Steuern ×17
- 💻 Digitales & Daten ×9
- 🤝 Soziales & Rente ×7
- 🇪🇺 Europa & Außen ×4
Häufigste Begriffe
- system ×47
- pflege ×40
- gesetz ×26
- versorgung ×25
- geld ×23
- strukturen ×22
- digitalisierung ×18
- gesundheitssystem ×18
Sprachprofil (rechnerisch)
52,6
Lesbarkeitsindex (Fraktions-Ø 52,2)
13,4
Wörter je Satz
1,2 %
Fragesätze
5,1 %
Ausrufesätze
Lesbarkeit nach Flesch/Amstad (0–100; höher = einfachere Sätze und kürzere Wörter, Parlamentssprache liegt meist bei 45–60). Rein rechnerische Kennzahlen — sie messen Sprachform, nicht Inhalt oder Qualität.
Zahlen & Vorschläge (rechnerisch)
15
Zahlenangaben
1,2
je 1.000 Wörter
80
Vorschlags-/Forderungs-Wendungen
1.9 Std
Redezeit gesamt (ca.)
Zahlenangaben = Zahl mit Einheit (Prozent, Euro, Mrd., Mio. …) im Redetext; Vorschlags-/Forderungs-Wendungen = Formulierungen wie „wir fordern“, „wir schlagen vor“, „wir brauchen“. Rein rechnerische Zählung, keine Wertung (§6). Redezeit grob geschätzt (Wörter ÷ 110 je Minute) — das amtliche Protokoll nennt keine gemessene Dauer.
Längster Beitrag: 880 Wörter am 10.07.2025 — zur Sitzung 21/18 →
Quelle: Deutscher Bundestag, amtliche Plenarprotokolle (90 Sitzungen, Stand 06.09.2026). Gezählt werden Sachbeiträge am amtlichen Redner-Marker; Zwischenrufe/Beifall sind herausgerechnet. Mitglieder der Bundesregierung sprechen ohne Fraktionszuordnung und erscheinen hier nicht. Alle Protokolle & Analysen →
Alle Wortmeldungen (28)
Jeder Sachbeitrag aus den amtlichen Plenarprotokollen der 21. Wahlperiode — wörtlicher Auszug, Wortzahl, genannte Zahlenangaben und Link zur Sitzung. Keine Wertung.
„Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir beraten heute ein Gesetz, das sicherlich niemandem leichtgefallen ist und das wir auch nicht leichtfertig vorlegen; denn es greift in gewachsene Strukturen ein, es verlangt …“
10.07.2026Sitzung 21/90 →285 Wörter≈ 3 Min💶 Wirtschaft & Steuern🏥 Gesundheit
„Sehr geehrter Herr Grau, ich danke Ihnen für die Frage. – Das gibt mir noch mal Gelegenheit, zu sagen: Es heißt Beitragssatzstabilisierung und nicht Strukturreform.“
10.07.2026Sitzung 21/90 →663 Wörter≈ 6 Min💶 Wirtschaft & Steuern🏥 Gesundheit💻 Digitales & Daten
1 Zahlenangabe: 20 Prozent
„Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr geehrten Kollegen! Ich glaube, Frau Lang, Sie haben eindeutig das Thema verfehlt oder die falsche Rede gegriffen. Ich muss ehrlich sagen: Ich habe von Krankschreibung einfach nichts gehört.“
10.07.2026Sitzung 21/90 →644 Wörter≈ 6 Min🤝 Soziales & Rente💶 Wirtschaft & Steuern🇪🇺 Europa & Außen
„Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Grundlage dieser Gesetzgebung ist der Erste Bericht der FinanzKommission Gesundheit. Ziel ist es eben, die strukturelle Deckungslücke zu schließen.“
12.06.2026Sitzung 21/84 →161 Wörter≈ 1 Min💶 Wirtschaft & Steuern🏥 Gesundheit
2 Zahlenangaben: 40 Milliarden · 4,7 Prozent
„Herr Sichert, wenn Sie mich zu Ende hätten reden lassen, hätten Sie auch noch mitbekommen, dass das Thema „versicherungsfremde Leistungen“ gleich in meiner Rede kommt und dass wir das durchaus im Blick behalten.“
12.06.2026Sitzung 21/84 →549 Wörter≈ 5 Min💶 Wirtschaft & Steuern🏥 Gesundheit
„Ihre Steilvorlagen geben mir die Gelegenheit, ein bisschen mehr Redezeit zu bekommen. Sie sind ja teilweise wirklich sehr unehrlich. Erst mal haben Sie in der Ampel drei Jahre Zeit gehabt und haben nichts in diese Richtung gemacht.“
12.06.2026Sitzung 21/84 →188 Wörter≈ 2 Min🏥 Gesundheit
„Vielen Dank für das Zulassen der Frage. – Herr Staatssekretär, ich habe noch eine Frage. Mir geht es darum: Es scheint ja nicht jedem im Plenum bewusst zu sein, warum wir diese Zuckersteuer oder -abgabe einführen.“
10.06.2026Sitzung 21/82 →88 Wörter🏥 Gesundheit
„Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Politik aus der Presse und auf Basis von Empörung und Panik: Das ist keine Grundlage für verantwortungsvolle Entscheidungen, liebe Kolleginnen und Kollegen.“
26.03.2026Sitzung 21/68 →237 Wörter≈ 2 Min🇪🇺 Europa & Außen🏥 Gesundheit💻 Digitales & Daten
„Liebe Kollegin, vielen Dank für Ihre Zwischenfrage. – Nun haben Sie mir gerade nicht zugehört. Ich habe nämlich ganz klar gesagt, dass wir eine GKV-Finanzkommission haben.“
26.03.2026Sitzung 21/68 →360 Wörter≈ 3 Min💶 Wirtschaft & Steuern🏥 Gesundheit💻 Digitales & Daten
„Also, Herr Sichert, Sie widersprechen sich ja ununterbrochen. Erst sagen Sie, der Bericht komme aus der Kommission; jetzt erklären Sie, der Bericht komme aus den Medien. Sie müssen sich schon entscheiden, woher Sie die Information haben.“
26.03.2026Sitzung 21/68 →336 Wörter≈ 3 Min🤝 Soziales & Rente🏥 Gesundheit
Zwischenrufe & Zwischenfragen
Aus den amtlichen Plenarprotokollen des 21. Bundestages — gleiche Erfassung für alle Fraktionen, keine Wertung.
114
Zwischenrufe (Top-100-Rufer)
2 / 6
Zwischenfragen als Redner zugelassen
101 / 207
Beifall-Vermerke mit Zuspruch auch aus anderen Fraktionen
Beispiele (jüngste erfasste Zwischenrufe)
„Ja!“
„Richtig!“
„Genau!“
Quelle: Deutscher Bundestag, amtliche Plenarprotokolle · Stand 06.09.2026 · Alle Zwischenrufe & die komplette Statistik →
Fragen & Antworten (abgeordnetenwatch)
Quelle: Abgeordnetenwatch · Profil ↗ · Daten unter CC0 Public Domain
Neueste öffentliche Fragen
Thomas W. · 03.09.2026
beantwortetWarum möchte die CDU/CSU die AfD nicht vom Verfassungsgericht prüfen lassen?
▸ Frage vollständig lesen (932 Zeichen)
Sehr geehrte Frau Borchardt, die AfD auf Verfassungsmäßigkeit zu prüfen stellt sich in Anbetracht der hiesigen Ereignisse und dem neuen Gutachten der GFF zunehmend als moralische Pflicht dar. Die Abgeordneten des Deutschen Bundestags und Sie als CDU-Abgeordnet im Besonderen haben die große Verantwortung, Land und Bürger vor einem erneuten Verfall in historisch schreckliche Zeiten zu bewahren. Nicht umsonst haben die Urväter und -mütter des Grundgesetzes diese Möglichkeit vorgesehen: Um der Demokratie eine Waffe gegen den Wolf im Schaafspelz mit auf den Weg zu geben. Einige aus Ihrer Partei sagen, ein Verbotsverfahren hätte keinen Erfolg. Viele Experten sehen das anders. Weshalb greifen Sie der juristischen Einschätzung des Bundesverfassungsgerichtes vorweg? Weshalb gebieten Sie dem politischen Rechtsradikalismus in Deutschland nicht Einhalt? Halten Sie die AfD nicht für verfassungswidrig oder zumindest prüfwürdig?
▸ Antwort lesen (4.277 Zeichen)
Ich teile Ihre Schlussfolgerung nicht. Vor allem halte ich wenig davon, eine schwierige verfassungsrechtliche Frage moralisch derart aufzuladen, dass jeder, der einen Verbotsantrag ablehnt, sich anschließend dafür rechtfertigen soll, ob er den „politischen Rechtsradikalismus“ gewähren lasse. So funktioniert ein Rechtsstaat nicht. Der Deutsche Bundestag kann die AfD auch nicht einfach unverbindlich vom Bundesverfassungsgericht „prüfen lassen“. Ein Parteiverbotsverfahren nach Artikel 21 Absatz 2 Grundgesetz ist kein Gutachtenauftrag an Karlsruhe. Bundestag, Bundesrat oder Bundesregierung müssen einen Verbotsantrag stellen und dafür selbst die politische wie rechtliche Verantwortung übernehmen. Das Bundesverfassungsgericht entscheidet anschließend. Die Hürden sind bewusst außerordentlich hoch. Deshalb greife ich dem Bundesverfassungsgericht gerade nicht vor, wenn ich einen solchen Antrag derzeit nicht für den richtigen Weg halte. Umgekehrt wäre es verantwortungslos, ein Verfahren nach dem Motto einzuleiten: Wir probieren es einfach einmal und schauen, was Karlsruhe daraus macht. Auch der Hinweis auf „viele Experten“ überzeugt mich für sich genommen nicht. Expertenmeinungen sind keine Gerichtsurteile. Das neue Gutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte ist umfangreich und muss ernst genommen werden. Die GFF kommt zu dem Ergebnis, dass die AfD verfassungswidrig sei und ein Verbotsverfahren wahrscheinlich Erfolg hätte. Man sollte aber auch einordnen, wer dieses Gutachten erstellt hat. Die GFF ist keine neutrale staatliche Institution und auch kein vom Bundesverfassungsgericht eingesetztes Sachverständigengremium, sondern eine rechtspolitisch engagierte Organisation, die das Projekt selbst initiiert und über private Spenden finanziert hat. Das macht ihre Argumente nicht falsch. Aber es macht das Gutachten eben auch nicht zu einer vorweggenommenen Entscheidung aus Karlsruhe. Die GFF selbst hat für das Projekt über 900.000 Euro von mehr als 18.000 Unterstützern eingeworben und bezeichnet ihre Arbeit ausdrücklich als zivilgesellschaftlichen Beitrag zur Verbotsdebatte. Wer sich nur diejenigen Experten heraussucht, deren Bewertung zur eigenen politischen Überzeugung passt, bekommt am Ende zwangsläufig das gewünschte Ergebnis. In einer so weitreichenden Frage reicht mir das nicht. Ein Blick auf die NPD-Verfahren sollte zur Nüchternheit mahnen. Das erste Verbotsverfahren wurde 2003 wegen schwerwiegender Probleme im Zusammenhang mit V-Leuten auf Führungsebenen der Partei eingestellt. Es kam deshalb gerade nicht zu einer Sachentscheidung. Beim zweiten Verfahren entschied das Bundesverfassungsgericht 2017 in der Sache. Und diese Entscheidung ist bemerkenswert. Das Gericht stellte ausdrücklich fest, dass das politische Konzept der NPD auf die Beseitigung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung gerichtet war. Es bescheinigte ihr sogar eine „Wesensverwandtschaft mit dem Nationalsozialismus“. Trotzdem wurde die Partei nicht verboten, weil konkrete Anhaltspunkte dafür fehlten, dass sie ihre verfassungsfeindlichen Ziele erfolgreich durchsetzen könnte. Zwei Anläufe. Kein Parteiverbot. Und beim zweiten Mal trotz einer vom Bundesverfassungsgericht ausdrücklich festgestellten Wesensverwandtschaft mit dem Nationalsozialismus. Das zeigt, wie hoch die Schwelle tatsächlich liegt. Gerade deshalb halte ich nichts davon, mit historischen Vergleichen und moralischem Druck so zu tun, als sei die Rechtslage eindeutig. Ich halte Teile und einzelne Funktionäre der AfD für politisch hochproblematisch. Gegen Extremismus muss der Staat mit den Instrumenten des Rechtsstaates vorgehen. Strafbares Verhalten gehört verfolgt. Verfassungsfeindliche Bestrebungen gehören beobachtet. Und politisch muss man die AfD dort stellen, wo sie stark geworden ist. Beim Thema Migration, wirtschaftlicher Unsicherheit, einem überforderten Staat und dem Vertrauensverlust vieler Bürger. Was ich nicht akzeptiere, ist der Gedanke, dass der politische Wettbewerb irgendwann durch ein Verbotsverfahren ersetzt werden kann, weil uns das Wahlergebnis oder die Entwicklung einer Partei nicht gefällt. Ein Parteiverbot ist die äußerste Waffe unserer wehrhaften Demokratie. Gerade deshalb darf sie nicht aus politischem Alarmismus heraus eingesetzt werden.
Claudia A. · 03.09.2026
beantwortetWelche politischen Konsequenzen sehen Sie, auch im Hinblick auf eine eventuelle Nachprüfung der Exilby-Zulassung, um die Unabhängigkeit fachlicher Prüfungen beim BfArM künftig sicherzustellen?
▸ Frage vollständig lesen (941 Zeichen)
Sehr geehrte Frau Abgeordnete Borchardt,eine aktuelle Recherche des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ wirft Fragen bezüglich des Zulassungsverfahrens für das Cannabis-Fertigarzneimittel „Exilby“ auf. Dem Bericht zufolge erfolgte die Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) auf direkte Anordnung der Amtsleitung – und zwar ausdrücklich gegen die fachliche Überzeugung und die Bedenken der hauseigenen Experten des BfArM.Eine Mitarbeiterin des BfArM soll geschrieben haben, dass diese Entscheidung aus wissenschaftlicher Sicht nicht plausibl zu begründen sei. Da das Vertrauen in die Unabhängigkeit wissenschaftlicher Prüfbehörden ein Grundpfeiler unseres Gesundheitssystems ist, möchte ich Sie fragen: Welche politischen Konsequenzen ziehen Sie daraus, auch im Hinblick auf eine eventuelle Nachprüfung der Exilby-Zulassung, um die Unabhängigkeit fachlicher Prüfungen beim BfArM künftig sicherzustellen?
▸ Antwort lesen (3.875 Zeichen)
Zunächst sollte man für fachfremde Mitleser einmal klarstellen, worüber wir hier sprechen. Exilby ist kein Cannabisprodukt für den Freizeitkonsum und auch keine Cannabisblüte. Es handelt sich um ein verschreibungspflichtiges, standardisiertes Cannabis-Fertigarzneimittel auf Basis eines Cannabisextrakts, das für ein bestimmtes medizinisches Anwendungsgebiet zugelassen wurde. Der Kern Ihrer Anfrage liegt für mich allerdings noch an einer anderen Stelle. Sie stellen nicht nur die Frage nach den internen Abläufen beim BfArM. Die Argumentation zielt erkennbar auch auf die politische Entscheidung, bei medizinischem Cannabis künftig stärker auf zugelassene Fertigarzneimittel und standardisierte Präparate zu setzen. Der Eindruck, der erzeugt werden soll, lautet sinngemäß "Wenn bei der Zulassung eines solchen Fertigarzneimittels möglicherweise nicht sauber gearbeitet wurde, dann sei auch der grundsätzliche Vorrang solcher Präparate gegenüber Cannabisblüten fragwürdig." Diesen Schluss halte ich für falsch. Selbst wenn sich die Vorwürfe zum konkreten Zulassungsverfahren von Exilby bestätigen sollten, würde daraus nicht folgen, dass Cannabisblüten medizinisch grundsätzlich geeigneter wären oder dass die gesundheitspolitische Entscheidung zugunsten standardisierter Arzneimittel falsch wäre. Ein mögliches Fehlverhalten in einem einzelnen Zulassungsverfahren ist kein wissenschaftlicher Beleg für die Überlegenheit von Blüten. Genau diese Vermischung stört mich an der Debatte. Die Frage, ob beim BfArM fachliche Einwände übergangen wurden, muss aufgeklärt werden. Punkt. Daraus aber nach dem Muster „Hier wurde gemauschelt, also waren Cannabisblüten doch die bessere Lösung“ eine grundsätzliche Kritik an der Neuregelung abzuleiten, trägt fachlich nicht. Ich stehe weiterhin zu meiner Position. Bei einer Arzneimitteltherapie zulasten der Solidargemeinschaft halte ich standardisierte Fertigarzneimittel und klar definierte Wirkstoffkonzentrationen grundsätzlich für den richtigen Weg. Das bedeutet nicht, dass jedes Fertigarzneimittel automatisch gut ist. Es bedeutet vielmehr, dass jedes einzelne Präparat seine Wirksamkeit, Qualität und Sicherheit nach den dafür vorgesehenen Regeln nachweisen muss. Gerade deshalb nehme ich die im Zusammenhang mit Exilby erhobenen Vorwürfe ernst. Wenn sich bestätigt, dass innerhalb des BfArM erhebliche fachliche Bedenken bestanden und diese von der Behördenleitung ohne hinreichende wissenschaftliche Begründung übergangen wurden, wäre das ein gravierender Vorgang. Die entsprechenden Entscheidungswege müssen dann nachvollziehbar aufgearbeitet werden. Ein Pressebericht ersetzt keine abgeschlossene Prüfung. Mir liegen die internen Zulassungsakten nicht vor. Ich werde deshalb weder Mitarbeitern des BfArM noch der Behördenleitung oder dem Hersteller ein Fehlverhalten unterstellen, solange der Sachverhalt nicht belastbar geklärt ist. Sollte sich bei dieser Aufarbeitung herausstellen, dass wesentliche Voraussetzungen für die Zulassung nicht erfüllt waren, muss selbstverständlich auch geprüft werden, welche arzneimittelrechtlichen Konsequenzen daraus folgen. Eine erneute fachliche Bewertung der entscheidenden Unterlagen wäre dann aus meiner Sicht konsequent. Das Ergebnis darf aber nicht politisch vorgegeben werden. Politiker sollten weder Arzneimittel durchdrücken noch deren Zulassung aufgrund öffentlicher Empörung kassieren. Dafür gibt es wissenschaftliche Prüfverfahren und gesetzliche Vorgaben. Und eines werde ich aus der Diskussion um Exilby ausdrücklich nicht ableiten, dass damit die Entscheidung widerlegt wäre, Cannabisblüten dort zurückzudrängen, wo geeignete standardisierte Arzneimittel zur Verfügung stehen. Wer aus einem möglichen Fehler bei einem einzelnen Zulassungsverfahren eine medizinische Überlegenheit von Cannabisblüten ableiten möchte, vermischt zwei völlig unterschiedliche Fragen.
Silvia K. · 31.08.2026
beantwortetFrau Borchardt kamen die vielen Milliarden Euro für die Ukraine von den eingefrorenen russischen Vermögen ? Oder wieviel Euro davon kamen von Deutschland ? Gruss S. K.
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Bei den genannten Milliardenbeträgen muss man genau unterscheiden. In der Europäischen Union sind mehr als 210 Milliarden Euro an Vermögen der russischen Zentralbank eingefroren. Dieses Geld wird aber nicht einfach an die Ukraine ausgezahlt. Genutzt werden vor allem die Zinserträge und sonstigen Gewinne, die mit diesen eingefrorenen Vermögenswerten entstehen. Über diesen Weg beteiligt sich Russland inzwischen mittelbar an der Finanzierung der Ukraine-Hilfe. Deutschland finanziert den überwiegenden Teil seiner eigenen Unterstützung dagegen aus dem Bundeshaushalt. Die Bundesregierung beziffert die deutsche zivile Unterstützung seit Beginn des russischen Angriffskrieges bis Ende Juni 2026 auf mehr als 43 Milliarden Euro. Das bedeutet aber nicht, dass 43 Milliarden Euro direkt nach Kiew überwiesen wurden. In dieser Summe stecken beispielsweise auch Kosten, die in Deutschland entstanden sind, etwa für die Aufnahme und Versorgung ukrainischer Flüchtlinge. Bei der militärischen Unterstützung nennt die Bundesregierung rund 58 Milliarden Euro. Auch diese Zahl ist kein Betrag, der vollständig bereits ausgezahlt wurde. Darin enthalten sind gelieferte Waffen und Ausrüstung, finanzierte Beschaffungen sowie bereits eingeplante Unterstützungsleistungen für die kommenden Jahre. Die oft genannten rund 100 Milliarden Euro deutscher Unterstützung sind weder 100 Milliarden Euro Bargeld für die ukrainische Regierung noch ausschließlich Geld, das bereits ausgegeben wurde. Es handelt sich um eine Gesamtrechnung aus tatsächlichen Ausgaben, Sachleistungen, Kosten innerhalb Deutschlands und bereits zugesagten Mitteln. Die Erträge aus eingefrorenem russischem Staatsvermögen gewinnen bei der Finanzierung inzwischen an Bedeutung. Sie ersetzen die deutschen Haushaltsmittel bislang aber nicht. Ich halte es grundsätzlich für richtig, Russland stärker an den finanziellen Folgen seines Angriffskrieges zu beteiligen. Dabei müssen wir allerdings rechtssicher handeln. Das eigentliche eingefrorene russische Vermögen kann nicht ohne Weiteres beschlagnahmt und ausgegeben werden.
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Ordnet die Milliardenbeträge mit konkreten Summen und Finanzierungswegen sauber ein.
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