Fraktion
CDU/CSU
21. Bundestag
Mandat
Direkt
108 Mönchengladbach
Anwesenheit
97%
66 von 68 namentlichen
Bürgerfragen
97%
beantwortet
Überblick
Kerndaten
- Vollständiger Name
- Günter Krings
- Fraktion
- CDU/CSU
- Mandatstyp
- Direktmandat (Erststimme)
- Wahlkreis
- 108 Mönchengladbach
- Beruf (vor Mandat)
- MdB
- Jahrgang
- 1969 (57 J.)
Amtliche Stammdaten (Bundestag)
- Akademischer Titel
- Prof. Dr.
- Beruf (amtliche Angabe)
- Jurist
Quelle: Deutscher Bundestag — MdB-Stammdaten (Open Data, XML) ↗ · Datei-Stand 29.04.2026
Werdegang
Amtliche Kurz-Vita, unverändert übernommen — Deutscher Bundestag.
- 1989Abitur
- 1989 bis 1994Studium der Rechtswissenschaften und Geschichte an der Universität Köln, 1994 erste juristische Staatsprüfung
- 1994 bis 1995Studium des US-amerikanischen und internationalen Rechts an der Temple University in Philadelphia, Fulbright-Stipendiat, Abschluss Master of Laws
- 1995 bis 1997Rechtsreferendar u. a
- Deutscher Städtetag, zweite juristische Staatsprüfung 1997. 1997 bis 2002 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Staatsrecht der Universität Köln
- Dozent an der Kölner Journalistenschule
- 2002Promotion Dr. jur
- Rechtsanwalt in Mönchengladbach seit 1998 (Zulassung ruhte zwischen 2013 und 2021), seit 2004 Lehrbeauftragter und seit 2010 Inhaber einer Honorarprofessur an der Universität Köln, Institut für Staatsrecht
- Mitglied der JU seit 1983, der CDU seit 1985, 1989 bis 1994 Vorsitzender der JU Wickrath, 1992 bis 2003 Bezirksvorsitzender der JU Niederrhein, 1998 bis 2014 stellvertretender Bezirksvorsitzender der CDU Niederrhein, 2010 bis 2021 Kreisvorsitzender der CDU in Mönchengladbach, 2011 bis 2019 stellvertretender Landesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU NRW
- seit 2005 Mitglied im Landesvorstand der CDU NRW
- seit 2014 Bezirksvorsitzender der CDU-Niederrhein
- Seit 2004 Vorstandsmitglied der Deutsch-Amerikanischen Juristenvereinigung (DAJV), seit 2007 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Gesetzgebung (DGG)
- Mitglied des Bundestages seit 2002
- 2002 bis 2005Vorsitzender der Jungen Gruppe der CDU/CSU-Fraktion, 2006 bis 2009 Vorsitzender des Parlamentarischen Beirates für nachhaltige Entwicklung, stellvertretendes Mitglied und Projektgruppenleiter der Bundesstaatskommission, 2008 bis 2009 Justitiar der CDU/CSU-Fraktion, 2009 bis 2013 Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU, 2013 bis 2021 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern
- seit 2009 Vorsitzender des Bundesarbeitskreis Christlich Demokratischer Juristen (BACDJ), seit 2017 Vorsitzender der Landesgruppe NRW der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, seit Dezember 2021 rechtspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Quelle: Deutscher Bundestag — Open Data (MdB-Stammdaten). Angaben der Bundestagsverwaltung, hier nur in einzelne Stationen gegliedert.
Günter Krings kontaktieren
Adresse, Telefon und der offizielle Kontaktweg — direkt sichtbar. Das Wahlkreisbüro vor Ort ist der kürzeste Draht; sonst die Telefonzentrale des Bundestags und das amtliche Kontaktformular. Eine direkte E-Mail zeigen wir nur, wenn sie belegt ist; wir erfinden keine Adressen.
Wahlkreisbüro vor Ort
Berliner Büro
Günter KringsDeutscher BundestagPlatz der Republik 111011 BerlinAmtliche Dienstanschrift — keine private Adresse.
Quelle: Deutscher Bundestag (Biografien/Kontaktformular, Telefonzentrale) · Wahlkreisbüro aus amtlicher Bio oder eigener MdB-Website (Selbstauskunft) · abgeordnetenwatch.de (CC0) · belegte E-Mail aus Selbstauskunft (Wikidata CC0). Stand 2026-08-24.
Aktuelle Meldungen
Jüngste Beiträge von der eigenen Homepage (Presse/Aktuelles, Titel wörtlich) — Selbstauskunft, maßgeblich ist die verlinkte Quelle.
- 01.09.Alle Artikel – 01.09.2026 – Pressemitteilung ↗
- 28.08.Krings und Kippels setzen Austausch mit Mönchengladbacher Apothekern fort ↗
- 25.08.Besuch bei Gothe Edelstahl – 25.08.2026 – Pressemitteilung ↗
- 21.08.Krings besucht Gartencenter Lenders – 21.08.2026 – Pressemitteilung ↗
- 18.08.Kinderverkehrsgarten Hardt – Vorzeigeprojekt für Verkehrserziehung ↗
Quoten auf einen Blick
Reine Zahlen — kein Werturteil. Hohe Werte sind nicht automatisch „besser“; Abweichung von der Fraktion kann Eigenständigkeit bedeuten.
66 von 68 namentlichen Abstimmungen (21. WP)
Ø Fraktion 95,8 % · Ø Bundestag 91 %
13 jüngste namentliche Abstimmungen
Ø Fraktion 100 % · Ø Bundestag 100 %
32 / 33 beantwortet
Ø Fraktion 68 % · Ø Bundestag 67 %
Ausschuss-Mitgliedschaften(5)
- Ausschuss für Kultur und MedienStellvertreter
- Ausschuss für Recht und VerbraucherschutzStellvertreter
- InnenausschussStellvertreter
- Auswärtiger AusschussStellvertreter
- PetitionsausschussStellvertreter
Nebentätigkeiten(15 Einträge)
Anzeige-/veröffentlichungspflichtige Angaben (Selbstauskunft an die Bundestagsverwaltung) — inkl. Funktionen, Beteiligungen, Zuwendungen und Tätigkeiten vor dem Mandat. Nebentätigkeiten sind zulässig; hier nur die Wiedergabe, keine Wertung. Einordnung im Fraktions-Vergleich aller Nebeneinkünfte →
- ONE MARKET ONE LAW IVZW/AISBL
Gründungsmitglied und stellv. Vorsitzender, ehrenamtlich (ab 01.04.2026)
Funktion in Vereinen, Verbänden und Stiftungen
- Rechtsanwalt, selbstständig
Rechtsanwalt (Tätigkeit vor der Mitgliedschaft im Deutschen Bundestag)
Berufliche Tätigkeit vor der Mitgliedschaft im Bundestag
- Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. (KAS)
Mitglied des Vorstandes (ab 19.12.2025)
Funktion in Vereinen, Verbänden und Stiftungen
- Deutsche Gesellschaft für Gesetzgebung e.V. (DGG)
Vorsitzender des Vorstandes, ehrenamtlich
Funktion in Vereinen, Verbänden und Stiftungen
- Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR)
Mitglied der Landessynode
Funktion in Körperschaften/Anstalten öffentlichen Rechts
- Bistum Essen
Mitglied des Beirates der Essener Gespräche zum Thema Staat und Kirche, ehrenamtlich
Funktion in Körperschaften/Anstalten öffentlichen Rechts
- Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit e.V. (ZOES)
Mitglied des Parlamentarischen Beirates, ehrenamtlich (bis 25.02.2026)
Funktion in Vereinen, Verbänden und Stiftungen
- Kapellmann und Partner Rechtsanwälte mbB
Rechtsanwalt (freier Mitarbeiter)
Entgeltliche Tätigkeit neben dem Mandat
+ 7 weitere Einträge anzeigen− weniger anzeigen
- Verlag C.H. Beck500 € monatlich
Herausgeber „Zeitschrift für Rechtspolitik“
Entgeltliche Tätigkeit neben dem Mandat
- Stiftung Forum Recht
Mitglied des Kuratoriums, ehrenamtlich
Funktion in Körperschaften/Anstalten öffentlichen Rechts
- International Association of Legislation (IAL) e.V.
Mitglied im Advisory Council, ehrenamtlich
Funktion in Vereinen, Verbänden und Stiftungen
- Frischluft e.V.
Mitglied des Kuratoriums, ehrenamtlich
Funktion in Vereinen, Verbänden und Stiftungen
- Deutsch-Amerikanische Juristen-Vereinigung e.V.
Mitglied des Vorstandes, ehrenamtlich
Funktion in Vereinen, Verbänden und Stiftungen
- Evangelischer Kirchenkreis Gladbach-Neuss
Mitglied der Synode, ehrenamtlich
Funktion in Körperschaften/Anstalten öffentlichen Rechts
- Nationales Zentrum für Bürokratieabbau an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Bielefeld gemeinnützige GmbH
Mitglied des Kuratoriums, ehrenamtlich
Funktion in Unternehmen
Quelle: Abgeordnetenwatch · Profil ↗ (CC0) · Stand 26.08.2026
Wahlkreis 108 · Mönchengladbach
Stärkste Kraft 2025: CDU/CSU 30,6 %Erststimmen — Bundestagswahl 2025Wahlkreissieger: Günter Krings (CDU)
- CDU/CSU36,4%
- SPD26,2%
- AfD18,3%
- Grüne9,9%
- FDP3,3%
Zweitstimmen — Bundestagswahl 2025
- CDU/CSU30,6%
- SPD18,7%
- AfD18,1%
- Grüne10,0%
- Linke9,5%
- BSW4,6%
- FDP4,6%
- Sonstige4,0%
Entwicklung 2013–2025 (Zweitstimmen, Kern-Parteien)
Anteil in %
Wahlkreis-Zuschnitte können sich zwischen den Wahlen ändern — die Reihe ist daher als Annäherung zu lesen.
Quelle: Bundeswahlleiterin · Zweitstimmen-Ergebnisse je Wahlkreis · keine Wertung.
Einordnung im MdB-Ranking
Belegbare Rechenschafts-Faktoren, gleich gemessen für alle 630 · Stand 06.09.2026
- Anwesenheit
- 97,1 %
- Nebentätigkeiten
- 15
- Bürgerfragen beantwortet
- 97 %
- Mandat(zählt nicht mit)
- Direktmandat
- Zwischenfragen (gestellt/zugelassen)
- 0 / 0
- Zwischenrufe
- 81
- Regierungs-Zufriedenheit
- Regierungsfraktion (13 %) · Malus -8,7
- Erfahrungs-Index
- 17/18 · Promotion
Die Gesamt-Einordnung ist das gleichgewichtete Perzentil-Mittel der acht Faktoren, die die Person messen, dazu der Bonus/Malus-Aufschlag (höchstens ±10 Punkte) und — für Abgeordnete der Regierungsfraktionen — der Regierungs-Malus von (100 − Zufriedenheit)/10 Punkten. Hier: Mittel 57,4, Regierungs-Malus -8,7 → 48,7. Faktoren, die die Fraktionsrolle abbilden, stehen nicht im Mittel und sind oben als „zählt nicht mit“ gekennzeichnet. Jeder Faktor hat auf /mdb-ranking einen eigenen Tab mit dem Rechenweg und dem Datenzeitraum. Die Werte aktualisieren sich mit der täglichen Datenpipeline. Kein Urteil über die politischen Inhalte — nur nachrechenbare Kennzahlen.
Abstimmungs-Verhalten · 13 jüngste Plenar-Abstimmungen
Wichtig: Hohe Stringenz heißt nicht „besser“. Eine Abweichung von der Fraktion kann ebenso Eigenständigkeit sein. Hier nur die nackten Zahlen.
Mit Fraktion
13
Abweichend
0
Anwesend
13
Abwesend
0
Anwesenheits-Bilanz
Wichtig: Namentliche Abstimmungen sind nur ein Ausschnitt der Parlamentsarbeit (Ausschuss- Sitzungen, Reden, Delegationsreisen zählen hier nicht). Hohe Teilnahme heißt nicht „besser“. Nur die nackten Zahlen — Wertung liegt bei dir.
Teilnahme
97,1 %
Teilgenommen
66
Nicht abgegeben
2
Erfasste Abst.
68
Zum Vergleich: Die CDU/CSU-Fraktion kommt im Schnitt auf 95,8 % Teilnahme (211 erfasste Abgeordnete). Krings liegt 1,3 Prozentpunkte darüber.
Abweichung von der Fraktionsmehrheit: 0 von 13 anwesend abgegebenen Stimmen (jüngste namentliche Abstimmungen). Eine Abweichung kann ebenso ein Zeichen von Eigenständigkeit sein — keine Wertung.
Quelle: abgeordnetenwatch.de · namentliche Abstimmungen (CC0) · Stand 2026-09-06. „Nicht abgegeben“ zählt jede nicht abgegebene Stimme (entschuldigt, unentschuldigt oder Nichtteilnahme). Vergleich mit allen Abgeordneten und Fraktionen: Abstimmungs-Analyse · Anwesenheit →
So hat Günter Krings abgestimmt
Die letzten namentlichen Abstimmungen im 21. Bundestag. Hier nur die dokumentierte Stimme — die Bewertung liegt bei dir.
- SportfördergesetzJa10. Juli 2026Antrag angenommen
- GebäudemodernisierungsgesetzJa10. Juli 2026Antrag angenommen
- GKV-ReformJa10. Juli 2026Antrag angenommen
- Einführung eines allgemeinen TempolimitsNein09. Juli 2026Antrag abgelehnt
- Ukraine zusätzlich militärisch und humanitär unterstützenNein08. Juli 2026Antrag abgelehnt
- Letzte Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im LibanonJa25. Juni 2026Antrag angenommen
- Strengere Regeln bei VaterschaftsanerkennungJa12. Juni 2026Antrag angenommen
- Neue Emissionsobergrenzen für die Jahre 2031 bis 2040Ja11. Juni 2026Antrag angenommen
- Ablehnung einer umfassenden BAföG-Reform (Beschlussempfehlung)Ja11. Juni 2026Antrag angenommen
- Fortsetzung des Bundeswehreinsatzes KFOR im KosovoJa11. Juni 2026Antrag angenommen
Quelle: abgeordnetenwatch.de · Abstimmungen ↗ · Daten unter CC0 Public Domain · Zugriff: tagesaktuell (24-h-Cache). Alle Abstimmungen mit jeder Einzelstimme: Abstimmungen im Bundestag · Muster & Vergleich: Abstimmungs-Analyse
Im Bundestag gesagt
Wörtliche Auszüge aus den amtlichen Plenarprotokollen — je Sitzung der längste Sachbeitrag. Quelle: Deutscher Bundestag. Keine Wertung.
„Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Es ist heute ein guter Tag für die Sicherheit in Deutschland und für den Schutz von Kindern; um die geht es nämlich ganz besonders.“
„Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Diese Koalition legt einen klaren Arbeitsschwerpunkt auf den Schutz vor Gewalt und Übergriffen in unserer Gesellschaft. Die Einlösung des Versprechens hinsichtlich des Schutzes vor Gewalttätern ist für uns eine zentrale Aufgabe des Rechtsstaats.“
„Frau Präsidentin! Lieber Herr Botschafter Mitchell! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Zu den nicht wenigen erinnernswerten Geschichten aus dem Leben von Winston Churchill gehört die einer Einladung, die ihm der irische Schriftsteller George Bernard Shaw anlässlich der Premiere eines neuen Theaterstücks zugeschickt …“
Heute vs. früher
Themen, zu denen mehrfach gesprochen wurde — neuester und früherer Beitrag im direkten Vergleich.
🛡️ Sicherheit & Verteidigung
Neuester Beitrag · 24.06.2026
„Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Es ist heute ein guter Tag für die Sicherheit in Deutschland und für den Schutz von Kindern; um die geht es nämlich ganz besonders.“
Protokoll 21/85 ↗Früher · 05.03.2026
„Frau Präsidentin! Lieber Herr Botschafter Mitchell! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Zu den nicht wenigen erinnernswerten Geschichten aus dem Leben von Winston Churchill gehört die einer Einladung, die ihm der irische Schriftsteller George Bernard Shaw anlässlich der Premiere eines neuen Theaterstücks zugeschickt …“
Protokoll 21/62 ↗🇪🇺 Europa & Außen
Neuester Beitrag · 24.06.2026
„Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Es ist heute ein guter Tag für die Sicherheit in Deutschland und für den Schutz von Kindern; um die geht es nämlich ganz besonders.“
Protokoll 21/85 ↗Früher · 08.05.2026
„Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Diese Koalition legt einen klaren Arbeitsschwerpunkt auf den Schutz vor Gewalt und Übergriffen in unserer Gesellschaft. Die Einlösung des Versprechens hinsichtlich des Schutzes vor Gewalttätern ist für uns eine zentrale Aufgabe des Rechtsstaats.“
Protokoll 21/78 ↗💻 Digitales & Daten
Neuester Beitrag · 24.06.2026
„Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Es ist heute ein guter Tag für die Sicherheit in Deutschland und für den Schutz von Kindern; um die geht es nämlich ganz besonders.“
Protokoll 21/85 ↗Früher · 08.05.2026
„Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Diese Koalition legt einen klaren Arbeitsschwerpunkt auf den Schutz vor Gewalt und Übergriffen in unserer Gesellschaft. Die Einlösung des Versprechens hinsichtlich des Schutzes vor Gewalttätern ist für uns eine zentrale Aufgabe des Rechtsstaats.“
Protokoll 21/78 ↗Zuordnung über den amtlichen Redner-Marker im Protokoll. Reden in Regierungsfunktion (z. B. als Ministerin) erscheinen dort unter der Amtsbezeichnung und sind hier ggf. nicht erfasst.
Reden in Zahlen
Alle Sachbeiträge aus den amtlichen Plenarprotokollen der 21. Wahlperiode — gleiche Erfassung für alle Fraktionen, keine Wertung.
14
Wortmeldungen
9 / 90
Sitzungen mit Redebeitrag
9.123
Wörter gesamt
652
Wörter je Beitrag (Fraktions-Ø 405)
Wortmeldungen im Zeitverlauf
Häufigste Themen
- 🛡️ Sicherheit & Verteidigung ×10
- 🛂 Migration & Asyl ×9
- 🇪🇺 Europa & Außen ×8
- 💶 Wirtschaft & Steuern ×5
- 💻 Digitales & Daten ×4
Häufigste Begriffe
- schutz ×38
- sicherheit ×28
- gewalt ×21
- recht ×20
- koalition ×18
- leben ×14
- frauen ×14
- gesetz ×14
Sprachprofil (rechnerisch)
47,8
Lesbarkeitsindex (Fraktions-Ø 52,2)
16,9
Wörter je Satz
0,2 %
Fragesätze
5,8 %
Ausrufesätze
Lesbarkeit nach Flesch/Amstad (0–100; höher = einfachere Sätze und kürzere Wörter, Parlamentssprache liegt meist bei 45–60). Rein rechnerische Kennzahlen — sie messen Sprachform, nicht Inhalt oder Qualität.
Zahlen & Vorschläge (rechnerisch)
15
Zahlenangaben
1,6
je 1.000 Wörter
16
Vorschlags-/Forderungs-Wendungen
1.4 Std
Redezeit gesamt (ca.)
Zahlenangaben = Zahl mit Einheit (Prozent, Euro, Mrd., Mio. …) im Redetext; Vorschlags-/Forderungs-Wendungen = Formulierungen wie „wir fordern“, „wir schlagen vor“, „wir brauchen“. Rein rechnerische Zählung, keine Wertung (§6). Redezeit grob geschätzt (Wörter ÷ 110 je Minute) — das amtliche Protokoll nennt keine gemessene Dauer.
Längster Beitrag: 985 Wörter am 25.09.2025 — zur Sitzung 21/28 →
Quelle: Deutscher Bundestag, amtliche Plenarprotokolle (90 Sitzungen, Stand 06.09.2026). Gezählt werden Sachbeiträge am amtlichen Redner-Marker; Zwischenrufe/Beifall sind herausgerechnet. Mitglieder der Bundesregierung sprechen ohne Fraktionszuordnung und erscheinen hier nicht. Alle Protokolle & Analysen →
Alle Wortmeldungen (14)
Jeder Sachbeitrag aus den amtlichen Plenarprotokollen der 21. Wahlperiode — wörtlicher Auszug, Wortzahl, genannte Zahlenangaben und Link zur Sitzung. Keine Wertung.
„Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Es ist heute ein guter Tag für die Sicherheit in Deutschland und für den Schutz von Kindern; um die geht es nämlich ganz besonders.“
24.06.2026Sitzung 21/85 →548 Wörter≈ 5 Min🛡️ Sicherheit & Verteidigung🇪🇺 Europa & Außen💻 Digitales & Daten
1 Zahlenangabe: 41 Prozent
„Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Diese Koalition legt einen klaren Arbeitsschwerpunkt auf den Schutz vor Gewalt und Übergriffen in unserer Gesellschaft.“
08.05.2026Sitzung 21/78 →543 Wörter≈ 5 Min🇪🇺 Europa & Außen💻 Digitales & Daten⚖️ Demokratie & Recht
„Frau Präsidentin! Lieber Herr Botschafter Mitchell! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Zu den nicht wenigen erinnernswerten Geschichten aus dem Leben von Winston Churchill gehört die einer Einladung, die ihm der irische Schriftsteller G …“
05.03.2026Sitzung 21/62 →852 Wörter≈ 8 Min🛂 Migration & Asyl💶 Wirtschaft & Steuern🛡️ Sicherheit & Verteidigung
„Guten Morgen, Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Die nationale Umsetzung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems ist ein wichtiger Schritt in der Neuausrichtung unserer Asylpolitik.“
27.02.2026Sitzung 21/60 →566 Wörter≈ 5 Min🛂 Migration & Asyl🇪🇺 Europa & Außen
„Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Gewalt gegen Frauen, Gewalt in Partnerschaften, Gewalt im sozialen Nahraum: Das ist ein täglicher Angriff auf die Würde der Opfer und auf die Sicherheit in unserem Land.“
27.02.2026Sitzung 21/60 →524 Wörter≈ 5 Min🛡️ Sicherheit & Verteidigung💻 Digitales & Daten🏘️ Wohnen & Bau
„Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Lieber Alexander Dobrindt! Ordnung, Sicherheit und Zusammenhalt – das ist der innenpolitische Dreiklang unserer Koalition, und dieser Haushaltsplan übersetzt diesen Dreiklang in ganz …“
25.09.2025Sitzung 21/28 →871 Wörter≈ 8 Min🛂 Migration & Asyl💶 Wirtschaft & Steuern🛡️ Sicherheit & Verteidigung
6 Zahlenangaben: 15 Milliarden · 5 Milliarden · 1,2 Milliarden · 680 Millionen · 380 Millionen
„Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Liebe Frau Ministerin! Nicht einmal ein Viertelprozent macht der Anteil des Justizeinzelplans am gesamten Bundeshaushalt aus.“
25.09.2025Sitzung 21/28 →985 Wörter≈ 9 Min💶 Wirtschaft & Steuern🛡️ Sicherheit & Verteidigung🇪🇺 Europa & Außen
„Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Der Haushalt des Bundesinnenministeriums steht für Sicherheit, Schutz und Stabilität.“
10.07.2025Sitzung 21/18 →255 Wörter≈ 2 Min🛂 Migration & Asyl💶 Wirtschaft & Steuern🛡️ Sicherheit & Verteidigung
2 Zahlenangaben: 14,2 Milliarden · 1,6 Milliarden
„Lieber Herr Kollege, jeder entscheidet selbst, wie ernsthaft er sich mit diesen Fragen beschäftigt. Ich halte nach wie vor das Thema Migration für ein ernstes Problem, für eine ernste Aufgabe, und Sie müssen überlegen, ob Sie mit solchen fl …“
10.07.2025Sitzung 21/18 →727 Wörter≈ 7 Min🛂 Migration & Asyl🛡️ Sicherheit & Verteidigung🇪🇺 Europa & Außen
3 Zahlenangaben: 90 Prozent · 446 Millionen · 10 Prozent
„Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Wir wollen heute ein Gesetz beschließen, das für viele Mieter, aber eben auch Vermieter in Deutschland unmittelbare Bedeutung hat: die Verlängerung der Mietpreisbremse in angespannten W …“
26.06.2025Sitzung 21/14 →665 Wörter≈ 6 Min🤝 Soziales & Rente💶 Wirtschaft & Steuern🏘️ Wohnen & Bau
Zwischenrufe & Zwischenfragen
Aus den amtlichen Plenarprotokollen des 21. Bundestages — gleiche Erfassung für alle Fraktionen, keine Wertung.
79 / 159
Beifall-Vermerke mit Zuspruch auch aus anderen Fraktionen
Beispiele (jüngste erfasste Zwischenrufe)
„Also, Sie wollen nur unwirksame Maßnahmen?“
„Das ist eine Spalterrede!“
„Sehr richtig!“
Quelle: Deutscher Bundestag, amtliche Plenarprotokolle · Stand 06.09.2026 · Alle Zwischenrufe & die komplette Statistik →
Fragen & Antworten (abgeordnetenwatch)
Quelle: Abgeordnetenwatch · Profil ↗ · Daten unter CC0 Public Domain
Neueste öffentliche Fragen
Jakob S. · 21.08.2026
offenSetzen Sie sich für eine Verlängerung der S-Bahn-Linie S8 von Mönchengladbach über Wegberg nach Roermond (NL) ein?
Original ↗Benedikt K. · 18.08.2026
beantwortetWelche konkreten Maßnahmen ergreifen Sie gegen zunehmende Waldbrände, und was muss Ihrer Meinung nach politisch getan werden, um Waldbrände künftig besser zu verhindern und einzudämmen?
Waldbrand im hohen Venn Waldbrand im Hürtgenwald Waldbrände innerhalb Deutschlands
▸ Antwort lesen (5.026 Zeichen)
Sehr geehrter Herr K. , vielen Dank für Ihre wichtige Anfrage zur Bekämpfung und Vorbeugung von Waldbränden. Die schrecklichen Bilder der Großbrände – ob im Naturschutzgebiet des Hohen Venns oder im Hürtgenwald – führen uns eindringlich vor Augen, dass Wald- und Flächenbrände längst eine reale Bedrohung für unsere Natur und Infrastruktur in Deutschland darstellen. Um solche Katastrophen gar nicht erst entstehen zu lassen oder ihre rasante Ausbreitung zu verhindern, muss über die Fortführung der wichtigen Klimaschutzmaßnahmen hinaus die gezielte Prävention vor Ort an allererster Stelle stehen. Ein zentraler Baustein ist dabei die aktive Waldpflege. Nicht zuletzt von entzündlichem Totholz geht eine Brandgefahr aus. Gleichzeitig ist der hohe ökologische Wert von Totholz für unsere Waldökosysteme unbestritten. Als CDU/CSU-Fraktion ist es uns ein zentrales Anliegen, diesen Lebensraum zu schützen und gleichzeitig notwendige Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. In brandgefährdeten Gebieten fordern wir daher ein zielgerichtetes Vorgehen: Leicht entzündliches Material wie trockenes Unterholz und feines Totholz muss behutsam reduziert werden. So entziehen wir dem Feuer die Nahrung, bewahren aber zugleich den ökologisch wertvollen Kreislauf des Waldes. Flankiert werden muss dies durch den langfristigen Waldumbau hin zu widerstandsfähigen Mischwäldern, die Feuchtigkeit besser speichern, sowie durch konkrete bauliche Maßnahmen wie das Anlegen von Waldbrandschneisen und den Bau von Löschwasserreservoirs und Tiefbrunnen in gefährdeten Forstgebieten. Darüber hinaus ist ein entscheidender Faktor bei der Brandvermeidung der Zeitgewinn durch modernste Frühdetektion. Je schneller ein Entstehungsbrand erkannt wird, desto erfolgreicher kann er bekämpft werden. Wir setzen uns daher für eine intelligente Überwachung unserer Wälder ein. Durch optische Sensorsysteme, vernetzte Kameras und den Einsatz von Drohnen in Kombination mit Künstlicher Intelligenz und Satellitendaten lassen sich Hitzequellen und Rauchentwicklungen in Echtzeit lokalisieren, lange bevor ein unkontrollierbarer Großbrand entsteht. Trotz aller Prävention müssen wir jedoch auch für den Ernstfall bestmöglich gewappnet sein. Es ist uns daher wichtig, den Katastrophenschutz in unserem Land zukunftsfest und resilient aufzustellen. Die Brände im Hohen Venn zeigen unmissverständlich, dass langanhaltende Trockenperioden selbst eigentlich feuchte Moor- und Schutzgebiete verwundbar machen. Der Waldbrand im Hürtgenwald führt uns zudem eine lebensgefährliche Zusatzbelastung vor Augen: die hohe Kontamination der Böden mit Weltkriegsmunition. Für unsere Feuerwehren ist das Betreten solcher Flächen im Brandfall lebensgefährlich. Wo der Zugang am Boden zu riskant ist, müssen Löschmaßnahmen lückenlos und sicher aus der Luft durchgeführt werden können. Um dies zu gewährleisten, müssen Bund und Länder künftig unter anderem Löschhubschrauber und -flugzeuge gemeinsam beschaffen. Zudem fordern wir, dass Helikopter von Bundespolizei, Bundeswehr und Zivilschutz standardmäßig für Außenlast-Löscheinsätze ausgerüstet werden. Selbstverständlich müssen wir neben der luftgestützten Brandbekämpfung auch weiter konsequent in die bodengestützte Brandbekämpfung investieren, indem wir geländegängige Speziallöschfahrzeuge und moderne Schutzausrüstung für Vegetationsbrände anschaffen. Generell dürfen wir den Waldbrandschutz nicht isoliert betrachten, sondern müssen ihn als Teil einer übergreifenden Sicherheitsarchitektur begreifen, die zivile Verteidigung, innere Sicherheit und Katastrophenschutz zusammendenkt. Es braucht daher eine krisenfeste Notstrominfrastruktur sowie einen konsequenten Ausbau digitaler Warnkanäle wie Cell Broadcast und der NINA-App in Kombination mit der Wiederaufrüstung flächendeckender Sirenennetze. Um all diese strategischen Ressourcen bei länderübergreifenden Großlagen effizient steuern zu können, muss das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe als zentrale Koordinierungsstelle gestärkt und ausgebaut werden. Technik und Vorbereitung nützen jedoch wenig ohne die Menschen, die sie im Ernstfall anwenden. Das Fundament unseres Katastrophenschutzes sind die ehrenamtlichen Kräfte von Feuerwehr, THW und den Hilfsorganisationen. Um ihnen den Rücken zu stärken, müssen wir Bürokratie abbauen, Freistellungs- und Entschädigungsregeln verbessern und die verlässliche Ausstattung der Ortsverbände sichern. Darüber hinaus dürfen wir nicht vergessen, dass viele Brände fahrlässig oder gar vorsätzlich verursacht werden. Wir fordern daher ein konsequentes Sanktionsregime und wollen prüfen, ob das Mindeststrafmaß für vorsätzliche Brandstiftung auf zwei Jahre angehoben werden soll. Wir schulden nicht nur unserer heimischen Natur und Umwelt den bestmöglichen Schutz, sondern auch den vielen Helferinnen und Helfern die optimale Ausrüstung, maximale Sicherheit und klare politische Taten. Dafür setzen wir uns im Deutschen Bundestag weiterhin mit Nachdruck ein. Mit freundlichen Grüßen Dr. Günter Krings
Antwort-Qualität: 8 von 8 Punkten·Katalog K1-2026-07-23▸ Bewertung ansehen▾ einklappen
- Bezug
- 2/2Geht die Antwort auf die gestellte Frage ein?
- Substanz
- 2/2Wird begründet, mit konkreten Angaben?
- Klarheit
- 2/2Ist eine Position erkennbar? (welche, ist egal)
- Verständlichkeit
- 2/2Ohne Vorwissen verständlich?
Antwortet mit einer langen Reihe konkreter Präventions-, Technik- und Katastrophenschutzmaßnahmen.
Automatisierte Bewertung nach offengelegtem Katalog K1-2026-07-23 (Bezug, Substanz, Klarheit, Verständlichkeit — je 0–2 Punkte), bewertet am 04.09.2026. Bewertet wird die Qualität der Antwort, nicht die politische Position; der Maßstab ist für alle Fraktionen identisch. Wie das ins MdB-Ranking einfließt
Hannah M. · 10.08.2026
beantwortetMit welcher Begründung wurde 2009 der Appell von 160 führenden Ökonomen unterzeichnet gegen die Einführung der Schuldenbremse missachtet?
Sie waren damals in der Förderalismus Kommission Ii dabei und an der Ausgestaltung und Einführung der Schuldenbremse beteiligt. Wie rechtfertigen Sie entgegen dem Rat von 160 führenden Ökonomen entschieden zuhaben?
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Sehr geehrte Frau M. , vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihre Anfrage bezüglich meiner Arbeit in der Föderalismuskommission II sowie der Ausgestaltung der Schuldenbremse im Grundgesetz. Um die damalige Entscheidung im Jahr 2009 nachzuvollziehen, hilft ein Blick auf die Ausgangslage: Die bis dahin geltende Regelung des Artikels 115 Grundgesetz hatte die Staatsverschuldung nicht nachhaltig eingedämmt, sondern über Jahrzehnte hinweg erst ermöglicht. Im Jahr 2007 lag der Gesamtschuldenstand Deutschlands bei knapp 1,6 Billionen Euro, was einer Schuldenstandsquote von etwa 65 Prozent des Bruttoinlandsprodukts entsprach. Es war unübersehbar, dass die alten Fiskalregeln gescheitert waren. Es ist in diesem Zusammenhang wichtig einzuordnen, dass die Volkswirtschaftslehre nur selten mit einer einzigen, ungeteilten Stimme spricht. Dem von Ihnen genannten Appell von Ökonomen gegen die Schuldenbremse standen gewichtige Stimmen zahlreicher anderer namhafter Wirtschaftswissenschaftler, Institutionen wie des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung gegenüber. Als Gesetzgeber leitet uns primär das verfassungsrechtliche Gebot der Generationengerechtigkeit sowie die langfristige Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen. Die Neuverschuldung von heute ist die Steuerlast von morgen. Deshalb haben wir in der Föderalismuskommission II eine Schuldenregel erarbeitet, die den Haushaltsausgleich als obersten Grundsatz verankert. Wir haben uns dabei bewusst gegen eine dauerhafte strukturelle Neuverschuldung entschieden und die Zielmarke auf 0,35 Prozent des BIP gesetzt, um den Schuldenstand nachhaltig unter die europäische Zielgröße von 60 Prozent zu senken. Gleichzeitig war die Schuldenbremse von Anfang an nicht als starres Dogma konzipiert. Das Regelwerk beinhaltete von Beginn an drei wesentliche Flexibilitätsmechanismen: Erstens eine konjunkturelle Komponente, die über ein erprobtes Konjunkturbereinigungsverfahren in wirtschaftlichen Schwächephasen zusätzliche Spielräume schafft und in Zeiten des Aufschwungs zur Entschuldung zwingt. Zweitens die Kontrolle über ein Ausgleichskonto, das Abweichungen im Haushaltsvollzug verbindlich erfasst und korrigiert. Drittens eine klare Ausnahmeklausel für Sondersituationen wie Naturkatastrophen oder außergewöhnliche Notsituationen, gebunden an eine breite parlamentarische Mehrheit und einen verbindlichen Tilgungsplan. Dass verfassungsrechtliche Regeln flexibel auf historische Umbrüche reagieren müssen, ohne den Grundsatz der Haushaltsdisziplin aufzugeben, hat sich in den vergangenen Jahren erneut gezeigt. Die Beratungen und Beschlüsse im Deutschen Bundestag vom März 2025 verdeutlichen diesen Ansatz: Vor dem Hintergrund einer drastisch veränderten geopolitischen Weltlage – insbesondere mit Blick auf die Notwendigkeit einer verlässlichen Eigenständigkeit in der europäischen Verteidigung – sowie einer offenbar gewordenen massiven Haushaltslücke war ein gezieltes Handeln der politischen Mitte geboten. Mit der verabschiedeten Grundgesetzanpassung haben wir die Schuldenbremse im Kern erhalten und zugleich punktuell weiterentwickelt: Verteidigungsausgaben, die 1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts übersteigen, werden eng begrenzt von der Schuldenregel ausgenommen, um die Bundeswehr und den Schutz vor äußeren Bedrohungen zukunftsfest aufzustellen. Des Weiteren wird den Ländern – analog zum Bund – eine jährliche Neuverschuldung von 0,35 Prozent des BIP gestattet, um deren handlungsfähigen Spielraum zu sichern. Zur Behebung des Investitionsstaus in unserem Land wurde zudem ein zeitlich begrenztes Sondervermögen von 500 Milliarden Euro über 12 Jahre für die Infrastruktur und gezielte Zukunftsinvestitionen geschaffen. Diese Maßnahmen ersetzen jedoch keinesfalls den Konsolidierungsdruck im Kernhaushalt. Einsparungen, die Priorisierung von Ausgaben sowie grundlegende Strukturreformen – sei es bei den Planungsverfahren, beim Bürokratieabbau oder der Umgestaltung der Sozialsysteme hin zu leistungsorientierten Anreizen – bleiben zwingend notwendig. Die Entscheidung für die Schuldenbremse im Jahr 2009 war somit kein Ignorieren ökonomischen Rats, sondern ein verantwortungsvoller Schritt zur Vermeidung einer ungebremsten Staatsverschuldung. Die Anpassungen der jüngsten Zeit zeigen, dass dieses Instrument exakt so funktioniert, wie es konzipiert wurde: Es setzt verbindliche Leitplanken für solide Finanzen, lässt dem Gesetzgeber jedoch den handlungsfähigen Raum, um in historischen Krisen- und Übergangszeiten die Handlungsfähigkeit unseres Staates zu garantieren. Mit freundlichen Grüßen Dr. Günter Krings
Antwort-Qualität: 8 von 8 Punkten·Katalog K1-2026-07-23▸ Bewertung ansehen▾ einklappen
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Sehr ausführliche, konkrete Begründung der damaligen Entscheidung mit Zahlen, Mechanismen und klarer Position.
Automatisierte Bewertung nach offengelegtem Katalog K1-2026-07-23 (Bezug, Substanz, Klarheit, Verständlichkeit — je 0–2 Punkte), bewertet am 15.08.2026. Bewertet wird die Qualität der Antwort, nicht die politische Position; der Maßstab ist für alle Fraktionen identisch. Wie das ins MdB-Ranking einfließt
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