Fraktion
CDU/CSU
21. Bundestag
Mandat
Direkt
257 Ostallgäu
Anwesenheit
100%
68 von 68 namentlichen
Bürgerfragen
92%
beantwortet
Überblick
Kerndaten
- Vollständiger Name
- Stephan Stracke
- Fraktion
- CDU/CSU
- Mandatstyp
- Direktmandat (Erststimme)
- Wahlkreis
- 257 Ostallgäu
- Beruf (vor Mandat)
- MdB
- Jahrgang
- 1974 (52 J.)
Amtliche Stammdaten (Bundestag)
- Beruf (amtliche Angabe)
- Volljurist
Quelle: Deutscher Bundestag — MdB-Stammdaten (Open Data, XML) ↗ · Datei-Stand 29.04.2026
Werdegang
Amtliche Kurz-Vita, unverändert übernommen — Deutscher Bundestag.
- 1993Abitur
- 1993 bis 1994Grundwehrdienst
- 1994 bis 1999Studium Rechtswissenschaften an der Universität Augsburg
- Stipendiat der Hanns-Seidel-Stiftung
- 19991. juristisches Staatsexamen
- 20012. juristisches Staatsexamen
- 2002 bis 2005Rechtsanwalt
- 2005 bis 2006Landesbaudirektion München
- 2006 bis 2008Leiter Abteilung Recht am Staatlichen Bauamt München 1
- 2008 bis 2009Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern
- Seit 2002 Stadtrat in Kaufbeuren
- MdB seit Oktober 2009
- 2012 bis 2013stellvertretender Vorsitzender im 2. Untersuchungsausschuss ("Terrorgruppe nationalsozialistischer Untergrund")
- 2014 bis 2021stellvertretender Vorsitzender der CSU-Landesgruppe sowie arbeits-, sozial-, gesundheits- und familienpolitischer Sprecher der CSU-Landesgruppe im Bundestag
- seit 2014 Mitglied im Vorstand der CDU/CSU-Fraktion
- April bis Dezember 2021 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion für die Bereiche Gesundheit, Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
- Dezember 2021 bis Mai 2025 Vorsitzender der AG Arbeit und Soziales der CDU/CSU-Fraktion
- seit Mai 2025 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion für Verkehr, Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
Quelle: Deutscher Bundestag — Open Data (MdB-Stammdaten). Angaben der Bundestagsverwaltung, hier nur in einzelne Stationen gegliedert.
Stephan Stracke kontaktieren
Adresse, Telefon und der offizielle Kontaktweg — direkt sichtbar. Das Wahlkreisbüro vor Ort ist der kürzeste Draht; sonst die Telefonzentrale des Bundestags und das amtliche Kontaktformular. Eine direkte E-Mail zeigen wir nur, wenn sie belegt ist; wir erfinden keine Adressen.
Wahlkreisbüro vor Ort
Berliner Büro
Stephan StrackeDeutscher BundestagPlatz der Republik 111011 BerlinAmtliche Dienstanschrift — keine private Adresse.
Quelle: Deutscher Bundestag (Biografien/Kontaktformular, Telefonzentrale) · Wahlkreisbüro aus amtlicher Bio oder eigener MdB-Website (Selbstauskunft) · abgeordnetenwatch.de (CC0) · belegte E-Mail aus Selbstauskunft (Wikidata CC0). Stand 2026-08-24.
Termine
Von der eigenen Homepage übernommen (Selbstauskunft, Titel wörtlich) — Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist die verlinkte Quelle.
Quoten auf einen Blick
Reine Zahlen — kein Werturteil. Hohe Werte sind nicht automatisch „besser“; Abweichung von der Fraktion kann Eigenständigkeit bedeuten.
68 von 68 namentlichen Abstimmungen (21. WP)
Ø Fraktion 95,8 % · Ø Bundestag 91 %
13 jüngste namentliche Abstimmungen
Ø Fraktion 100 % · Ø Bundestag 100 %
23 / 25 beantwortet
Ø Fraktion 68 % · Ø Bundestag 66 %
Ausschuss-Mitgliedschaften(3)
- Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und KommunenStellvertreter
- VerkehrsausschussStellvertreter
- Ausschuss für Arbeit und SozialesStellvertreter
Nebentätigkeiten(15 Einträge)
Anzeige-/veröffentlichungspflichtige Angaben (Selbstauskunft an die Bundestagsverwaltung) — inkl. Funktionen, Beteiligungen, Zuwendungen und Tätigkeiten vor dem Mandat. Nebentätigkeiten sind zulässig; hier nur die Wiedergabe, keine Wertung. Einordnung im Fraktions-Vergleich aller Nebeneinkünfte →
- Stadt Kaufbeuren70 € einmalig (im Jahr 2026)
Mitglied des Stadtrates
Funktion in Körperschaften/Anstalten öffentlichen Rechts
- Bundesstiftung Bauakademie
Stellv. Mitglied des Stiftungsrates, ehrenamtlich (ab 25.09.2025)
Funktion in Vereinen, Verbänden und Stiftungen
- Siebendächer Baugenossenschaft eG89,55 € einmalig (im Jahr 2025)
Mitglied des Aufsichtsrates
Funktion in Unternehmen
- Stadt Kaufbeuren140 € einmalig (im Jahr 2025)
Mitglied des Stadtrates
Funktion in Körperschaften/Anstalten öffentlichen Rechts
- Stadt Kaufbeuren508 € monatlich
Mitglied des Stadtrates
Funktion in Körperschaften/Anstalten öffentlichen Rechts
- Siebendächer Baugenossenschaft eG300 € monatlich
Mitglied des Aufsichtsrates
Funktion in Unternehmen
- Freistaat Bayern
Beamter, Rückkehrrecht (Tätigkeit vor der Mitgliedschaft im Deutschen Bundestag)
Berufliche Tätigkeit vor der Mitgliedschaft im Bundestag
- Outward Bound e. V.
Mitglied des Vorstandes, ehrenamtlich
Funktion in Vereinen, Verbänden und Stiftungen
+ 7 weitere Einträge anzeigen− weniger anzeigen
- Kneipp-Bund e.V.
Mitglied des Expertenrates des Präsidiums, ehrenamtlich
Funktion in Vereinen, Verbänden und Stiftungen
- Deutsche Renten Information e.V.
Mitglied des Beirates, ehrenamtlich
Funktion in Vereinen, Verbänden und Stiftungen
- Festspielhaus Management GmbH
Mitglied des Kuratoriums des Festspielhauses Neuschwanstein
Funktion in Unternehmen
- Siebendächer Wohnbau-, Betreuungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH
Mitglied des Aufsichtsrates
Funktion in Unternehmen
- THW-Bundesvereinigung e.V.
Mitglied des Präsidiums, ehrenamtlich
Funktion in Vereinen, Verbänden und Stiftungen
- Stiftung Technisches Hilfswerk (THW)
Mitglied des Kuratoriums, ehrenamtlich
Funktion in Vereinen, Verbänden und Stiftungen
- Landesvereinigung der Helfer und Förderer des Technischen Hilfswerks in Bayern e.V.
Landesvorsitzender, ehrenamtlich
Funktion in Vereinen, Verbänden und Stiftungen
Quelle: Abgeordnetenwatch · Profil ↗ (CC0) · Stand 26.08.2026
Wahlkreis 257 · Ostallgäu
Stärkste Kraft 2025: CDU/CSU 40,1 %Erststimmen — Bundestagswahl 2025Wahlkreissieger: Stephan Stracke (CSU)
- CDU/CSU45,5%
- AfD19,6%
- Grüne10,4%
- SPD9,9%
- Linke4,5%
- FDP2,6%
Zweitstimmen — Bundestagswahl 2025
- CDU/CSU40,1%
- AfD20,2%
- Grüne10,0%
- SPD9,3%
- Sonstige8,7%
- Linke4,7%
- FDP3,8%
- BSW3,2%
Entwicklung 2013–2025 (Zweitstimmen, Kern-Parteien)
Anteil in %
Wahlkreis-Zuschnitte können sich zwischen den Wahlen ändern — die Reihe ist daher als Annäherung zu lesen.
Quelle: Bundeswahlleiterin · Zweitstimmen-Ergebnisse je Wahlkreis · keine Wertung.
Einordnung im MdB-Ranking
Belegbare Rechenschafts-Faktoren, gleich gemessen für alle 630 · Stand 29.08.2026
- Anwesenheit
- 100 %
- Nebentätigkeiten
- 12
- Bürgerfragen beantwortet
- 92 %
- Mandat(zählt nicht mit)
- Direktmandat
- Zwischenfragen (gestellt/zugelassen)
- 0 / 1
- Zwischenrufe
- 32
- Regierungs-Zufriedenheit
- Regierungsfraktion (13 %) · Malus -8,7
- Erfahrungs-Index
- 12/18 · Master/Diplom
Die Gesamt-Einordnung ist das gleichgewichtete Perzentil-Mittel der acht Faktoren, die die Person messen, dazu der Bonus/Malus-Aufschlag (höchstens ±10 Punkte) und — für Abgeordnete der Regierungsfraktionen — der Regierungs-Malus von (100 − Zufriedenheit)/10 Punkten. Hier: Mittel 46,5, Regierungs-Malus -8,7 → 37,8. Faktoren, die die Fraktionsrolle abbilden, stehen nicht im Mittel und sind oben als „zählt nicht mit“ gekennzeichnet. Jeder Faktor hat auf /mdb-ranking einen eigenen Tab mit dem Rechenweg und dem Datenzeitraum. Die Werte aktualisieren sich mit der täglichen Datenpipeline. Kein Urteil über die politischen Inhalte — nur nachrechenbare Kennzahlen.
Abstimmungs-Verhalten · 13 jüngste Plenar-Abstimmungen
Wichtig: Hohe Stringenz heißt nicht „besser“. Eine Abweichung von der Fraktion kann ebenso Eigenständigkeit sein. Hier nur die nackten Zahlen.
Mit Fraktion
13
Abweichend
0
Anwesend
13
Abwesend
0
Anwesenheits-Bilanz
Wichtig: Namentliche Abstimmungen sind nur ein Ausschnitt der Parlamentsarbeit (Ausschuss- Sitzungen, Reden, Delegationsreisen zählen hier nicht). Hohe Teilnahme heißt nicht „besser“. Nur die nackten Zahlen — Wertung liegt bei dir.
Teilnahme
100 %
Teilgenommen
68
Nicht abgegeben
0
Erfasste Abst.
68
Zum Vergleich: Die CDU/CSU-Fraktion kommt im Schnitt auf 95,8 % Teilnahme (211 erfasste Abgeordnete). Stracke liegt 4,2 Prozentpunkte darüber.
Abweichung von der Fraktionsmehrheit: 0 von 13 anwesend abgegebenen Stimmen (jüngste namentliche Abstimmungen). Eine Abweichung kann ebenso ein Zeichen von Eigenständigkeit sein — keine Wertung.
Quelle: abgeordnetenwatch.de · namentliche Abstimmungen (CC0) · Stand 2026-08-29. „Nicht abgegeben“ zählt jede nicht abgegebene Stimme (entschuldigt, unentschuldigt oder Nichtteilnahme). Vergleich mit allen Abgeordneten und Fraktionen: Abstimmungs-Analyse · Anwesenheit →
So hat Stephan Stracke abgestimmt
Die letzten namentlichen Abstimmungen im 21. Bundestag. Hier nur die dokumentierte Stimme — die Bewertung liegt bei dir.
- SportfördergesetzJa10. Juli 2026Antrag angenommen
- GebäudemodernisierungsgesetzJa10. Juli 2026Antrag angenommen
- GKV-ReformJa10. Juli 2026Antrag angenommen
- Einführung eines allgemeinen TempolimitsNein09. Juli 2026Antrag abgelehnt
- Ukraine zusätzlich militärisch und humanitär unterstützenNein08. Juli 2026Antrag abgelehnt
- Letzte Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im LibanonJa25. Juni 2026Antrag angenommen
- Strengere Regeln bei VaterschaftsanerkennungJa12. Juni 2026Antrag angenommen
- Neue Emissionsobergrenzen für die Jahre 2031 bis 2040Ja11. Juni 2026Antrag angenommen
- Ablehnung einer umfassenden BAföG-Reform (Beschlussempfehlung)Ja11. Juni 2026Antrag angenommen
- Fortsetzung des Bundeswehreinsatzes KFOR im KosovoJa11. Juni 2026Antrag angenommen
Quelle: abgeordnetenwatch.de · Abstimmungen ↗ · Daten unter CC0 Public Domain · Zugriff: tagesaktuell (24-h-Cache). Alle Abstimmungen mit jeder Einzelstimme: Abstimmungen im Bundestag · Muster & Vergleich: Abstimmungs-Analyse
Im Bundestag gesagt
Wörtliche Auszüge aus den amtlichen Plenarprotokollen — je Sitzung der längste Sachbeitrag. Quelle: Deutscher Bundestag. Keine Wertung.
„Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Wir modernisieren unser Land und unsere Verwaltung im Bund und auch in den Ländern. Denn wir wollen einen Staat, der einfach, schnell und bürgernah ist, einen Staat, der die Menschen wirklich bei dem unterstützt, was sie wollen: digitale Verfahren, beste Verkehrswe …“
„Nein, ich glaube, jetzt hatten wir genug Zwischenfragen. (Beifall bei der CDU/CSU) Sie haben ja auch noch Gelegenheit, selber darauf zu antworten. In Ihrer Regierungszeit haben Sie bis ins kleinste Detail vorgeschrieben und geregelt, was die Menschen zu tun und zu lassen haben.“
„Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Heute geht es um die Zukunft der Verkehrsinfrastruktur. Wir wollen moderne, leistungsfähige Verkehrswege, die den Mobilitätsbedürfnissen und -erfordernissen der Menschen und der Wirtschaft in unserem Land Rechnung tragen.“
Heute vs. früher
Themen, zu denen mehrfach gesprochen wurde — neuester und früherer Beitrag im direkten Vergleich.
💻 Digitales & Daten
Neuester Beitrag · 26.06.2026
„Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Wir modernisieren unser Land und unsere Verwaltung im Bund und auch in den Ländern. Denn wir wollen einen Staat, der einfach, schnell und bürgernah ist, einen Staat, der die Menschen wirklich bei dem unterstützt, was sie wollen: digitale Verfahren, beste Verkehrswe …“
Protokoll 21/87 ↗Früher · 26.02.2026
„Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Heute geht es um die Zukunft der Verkehrsinfrastruktur. Wir wollen moderne, leistungsfähige Verkehrswege, die den Mobilitätsbedürfnissen und -erfordernissen der Menschen und der Wirtschaft in unserem Land Rechnung tragen.“
Protokoll 21/59 ↗🚆 Verkehr & Mobilität
Neuester Beitrag · 26.06.2026
„Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Wir modernisieren unser Land und unsere Verwaltung im Bund und auch in den Ländern. Denn wir wollen einen Staat, der einfach, schnell und bürgernah ist, einen Staat, der die Menschen wirklich bei dem unterstützt, was sie wollen: digitale Verfahren, beste Verkehrswe …“
Protokoll 21/87 ↗Früher · 13.11.2025
„Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Herr Gastel, statt unseren Verkehrsminister zu beschimpfen, sollten Sie ihm lieber dankbar sein; denn diese Koalition investiert so viel Geld in eine moderne Verkehrsinfrastruktur wie keine zuvor.“
Protokoll 21/40 ↗🌍 Klima & Energie
Neuester Beitrag · 11.06.2026
„Nein, ich glaube, jetzt hatten wir genug Zwischenfragen. (Beifall bei der CDU/CSU) Sie haben ja auch noch Gelegenheit, selber darauf zu antworten. In Ihrer Regierungszeit haben Sie bis ins kleinste Detail vorgeschrieben und geregelt, was die Menschen zu tun und zu lassen haben.“
Protokoll 21/83 ↗Früher · 26.02.2026
„Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Heute geht es um die Zukunft der Verkehrsinfrastruktur. Wir wollen moderne, leistungsfähige Verkehrswege, die den Mobilitätsbedürfnissen und -erfordernissen der Menschen und der Wirtschaft in unserem Land Rechnung tragen.“
Protokoll 21/59 ↗Zuordnung über den amtlichen Redner-Marker im Protokoll. Reden in Regierungsfunktion (z. B. als Ministerin) erscheinen dort unter der Amtsbezeichnung und sind hier ggf. nicht erfasst.
Reden in Zahlen
Alle Sachbeiträge aus den amtlichen Plenarprotokollen der 21. Wahlperiode — gleiche Erfassung für alle Fraktionen, keine Wertung.
16
Wortmeldungen
10 / 90
Sitzungen mit Redebeitrag
5.927
Wörter gesamt
370
Wörter je Beitrag (Fraktions-Ø 405)
Wortmeldungen im Zeitverlauf
Häufigste Themen
- 💶 Wirtschaft & Steuern ×9
- 🚆 Verkehr & Mobilität ×6
- 🌍 Klima & Energie ×6
- 🛡️ Sicherheit & Verteidigung ×3
- 🏘️ Wohnen & Bau ×3
Häufigste Begriffe
- bauen ×27
- koalition ×20
- sorgen ×19
- schneller ×14
- kommunen ×14
- infrastruktur ×13
- geld ×12
- setzen ×12
Sprachprofil (rechnerisch)
55,3
Lesbarkeitsindex (Fraktions-Ø 52,2)
13,2
Wörter je Satz
0,9 %
Fragesätze
7,6 %
Ausrufesätze
Lesbarkeit nach Flesch/Amstad (0–100; höher = einfachere Sätze und kürzere Wörter, Parlamentssprache liegt meist bei 45–60). Rein rechnerische Kennzahlen — sie messen Sprachform, nicht Inhalt oder Qualität.
Zahlen & Vorschläge (rechnerisch)
25
Zahlenangaben
4,2
je 1.000 Wörter
37
Vorschlags-/Forderungs-Wendungen
54 Min
Redezeit gesamt (ca.)
Zahlenangaben = Zahl mit Einheit (Prozent, Euro, Mrd., Mio. …) im Redetext; Vorschlags-/Forderungs-Wendungen = Formulierungen wie „wir fordern“, „wir schlagen vor“, „wir brauchen“. Rein rechnerische Zählung, keine Wertung (§6). Redezeit grob geschätzt (Wörter ÷ 110 je Minute) — das amtliche Protokoll nennt keine gemessene Dauer.
Längster Beitrag: 753 Wörter am 27.11.2025 — zur Sitzung 21/44 →
Quelle: Deutscher Bundestag, amtliche Plenarprotokolle (90 Sitzungen, Stand 29.08.2026). Gezählt werden Sachbeiträge am amtlichen Redner-Marker; Zwischenrufe/Beifall sind herausgerechnet. Mitglieder der Bundesregierung sprechen ohne Fraktionszuordnung und erscheinen hier nicht. Alle Protokolle & Analysen →
Alle Wortmeldungen (16)
Jeder Sachbeitrag aus den amtlichen Plenarprotokollen der 21. Wahlperiode — wörtlicher Auszug, Wortzahl, genannte Zahlenangaben und Link zur Sitzung. Keine Wertung.
„Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Wir modernisieren unser Land und unsere Verwaltung im Bund und auch in den Ländern.“
26.06.2026Sitzung 21/87 →412 Wörter≈ 4 Min💻 Digitales & Daten🚆 Verkehr & Mobilität
„Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir sagen Ja zum Klimaschutz.“
11.06.2026Sitzung 21/83 →209 Wörter≈ 2 Min🌍 Klima & Energie💶 Wirtschaft & Steuern🏘️ Wohnen & Bau
2 Zahlenangaben: 5 Milliarden · 2 Milliarden
„Ganz im Gegenteil, Frau Kollegin. Der Deutsche Mieterbund hat ausdrücklich klargestellt, dass das, was wir innerhalb dieser Koalition vereinbaren wollen, den Mieterinnen und Mietern nutzt, weil die Kosten für die Biogastreppe, für den Berei …“
11.06.2026Sitzung 21/83 →139 Wörter≈ 1 Min🌍 Klima & Energie🏘️ Wohnen & Bau
„Werter Herr Kollege, ich habe vorhin darauf hingewiesen, dass dieses Gesetz auch ein Entlastungsgesetz ist. Es entlastet nämlich die Bürgerinnen und Bürger um 5 Milliarden Euro, die aus Ihrer Verbotspolitik und Ihren klaren Vorgaben folgten …“
11.06.2026Sitzung 21/83 →549 Wörter≈ 5 Min🌍 Klima & Energie💶 Wirtschaft & Steuern
2 Zahlenangaben: 5 Milliarden · 2 Milliarden
„Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Heute geht es um die Zukunft der Verkehrsinfrastruktur. Wir wollen moderne, leistungsfähige Verkehrswege, die den Mobilitätsbedürfnissen und -erfordernissen der Menschen und der Wirtsch …“
26.02.2026Sitzung 21/59 →552 Wörter≈ 5 Min🌍 Klima & Energie💶 Wirtschaft & Steuern💻 Digitales & Daten
1 Zahlenangabe: 166 Milliarden
„Grüß Gott, Frau Präsidentin! Meine werten Kolleginnen und Kollegen! Bauen ist ein Booster: ein Booster für Investitionen, Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze, ein Booster für bezahlbare Mieten und gesellschaftlichen Frieden und ein Booste …“
27.11.2025Sitzung 21/44 →753 Wörter≈ 7 Min🌍 Klima & Energie💶 Wirtschaft & Steuern🛡️ Sicherheit & Verteidigung
7 Zahlenangaben: 13 Milliarden · 4,3 Milliarden · 4 Milliarden · 2029 23,5 Milliarden · 800 Millionen
„Grüß Gott, Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Was wir heute als Verkehrshaushalt vorlegen, ist Premium.“
27.11.2025Sitzung 21/44 →616 Wörter≈ 6 Min💶 Wirtschaft & Steuern🚆 Verkehr & Mobilität
2 Zahlenangaben: 1,5 Milliarden · 50 Millionen
„Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Herr Gastel, statt unseren Verkehrsminister zu beschimpfen, sollten Sie ihm lieber dankbar sein; denn diese Koalition investiert so viel Geld in eine moderne Verkehrsinfr …“
13.11.2025Sitzung 21/40 →336 Wörter≈ 3 Min💶 Wirtschaft & Steuern🚆 Verkehr & Mobilität
2 Zahlenangaben: 24 Prozent · 1,9 Prozent
„Werte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Frau Bundesministerin Hubertz, Sie haben sich zu Recht zum Ziel gesetzt, den Wohnungsbau anzukurbeln und bezahlbar zu machen.“
12.11.2025Sitzung 21/39 →102 Wörter🏘️ Wohnen & Bau
„Vielen herzlichen Dank, Frau Präsidentin. Ich möchte die Gelegenheit nutzen. – Sie haben den Gebäudetyp E angesprochen – eine wichtige Maßnahme, um einfacher zu bauen und auch von anerkannten Regeln der Technik abweichen zu können.“
12.11.2025Sitzung 21/39 →65 Wörter⚖️ Demokratie & Recht
Zwischenrufe & Zwischenfragen
Aus den amtlichen Plenarprotokollen des 21. Bundestages — gleiche Erfassung für alle Fraktionen, keine Wertung.
1 / 2
Zwischenfragen als Redner zugelassen
58 / 119
Beifall-Vermerke mit Zuspruch auch aus anderen Fraktionen
Beispiele (jüngste erfasste Zwischenrufe)
„Sie sollten einfach mal das Gesetz lesen, Herr Seidler! –“
„Nur 30,5 Milliarden Euro!“
„Lesen Sie doch das Gesetz! Das steht doch alles da!“
Quelle: Deutscher Bundestag, amtliche Plenarprotokolle · Stand 29.08.2026 · Alle Zwischenrufe & die komplette Statistik →
Fragen & Antworten (abgeordnetenwatch)
Quelle: Abgeordnetenwatch · Profil ↗ · Daten unter CC0 Public Domain
Neueste öffentliche Fragen
Gabriele K. · 27.07.2026
beantwortetSehr geehrter Herr Stracke, wie werden sie sich zu den Vorschlägen der Rentenkommission positionieren?
▸ Frage vollständig lesen (1.000 Zeichen)
Wie werden sie sich zum Rentenreformpaket positionieren? Sehr geehrter Herr Dorn, ich bin 1966 geboren und werde im September 2028 dann 45 Jahre gearbeitet haben. Nach aktuellem Recht könnte ich mit 63 Jahren mit Abschlägen und mit 65 Jahren ohne Abschläge in Rente gehen. Die Geburtenjahrgänge 1965 und später wurden schon bei der letzten Rentenreform benachteiligt, da diese Jahrgänge die ersten sind, die bis 67 arbeiten müssen. Nun werden diese Jahrgänge eventuell wieder die ersten sein, die nicht mehr früher in Rente gehen können. Das empfinde ich als zutiefst ungerecht. Unsere Jahrgänge planen schon die Rente und nun wird kurz vor dem Ziel wieder etwas verändert. Ich komme mir vor wie ein Esel, dem eine Karotte vor die Nase gehalten wird und diese immer weiter weggezogen wird. Ich wünsche mir, dass entsprechend lange Übergangsfristen gelten werden. Die Möglichkeit, ab 63 Jahren mit Abschlägen gehen zu dürfen, sollte unverändert erhalten bleiben. Ich hoffe, Sie stimmen für den Teil de
▸ Antwort lesen (4.076 Zeichen)
Sehr geehrte Frau K. , vielen Dank für Ihre Frage. Die abschlagsfreie Rente für sogenannte besonders langjährig Versicherte, also Versicherte mit 45 Beitragsjahren, die zusätzlich das 65. Lebensjahr erreicht haben, wurde 2007 im Zusammenhang mit der stufenweisen Erhöhung der Regelaltersgrenze auf das vollendete 67. Lebensjahr beschlossen. Die Altersrente für besonders langjährig Versicherte wurde zum 1. Juli 2014 vorübergehend ausgeweitet (sogenannte "Rente mit 63"). Die Altersgrenze erhöht sich dabei schrittweise auf 65 Jahre. Die letzten Schritte der Erhöhung laufen mit dem Rentenzugang 2030 aus und betreffen die Geburtsjahrgänge 1962 und 1963. Die Geburtsjahrgänge 1964 und jünger können nach geltendem Recht dann im Alter von 65 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen. Demgegenüber liegt die Regelaltersgrenze für den Renteneintritt im Jahr 2031 bei 67 Jahren. Das bedeutet, dass besonders langjährig Versicherte zwei Jahre früher und dazu noch abschlagsfrei in Rente gehen können als andere Versicherte, die die Voraussetzungen dazu nicht erfüllen. Der vorgezogene Renteneintritt ist in Deutschland sehr beliebt. 2024 beanspruchten rund 60 Prozent aller neuen Rentenzugänge eine vorgezogene Rente, und von diesen fast die Hälfte abschlagsfrei. Die abschlagsfreie vorgezogene Rente wird mit der Anerkennung von Lebensleistung begründet. Die von der Bundesregierung eingesetzte Alterssicherungskommission hat diesen Punkt gesehen und bewertet. Sie empfiehlt jedoch dennoch die Abschaffung. Dies begründet sie damit, dass von der Regelung für besonders langjährig Versicherte vor allem Besserverdienende, Gesündere und Männer profitieren, während Geringverdienende, Personen mit weniger stabilen Erwerbsverläufen und Frauen sie häufig nicht in Anspruch nehmen (können). Die Abschlagsfreiheit führt nach Meinung der Kommission faktisch zu höheren Renten zu Lasten der Versichertengemeinschaft. Da zudem keine Grenzen bei Hinzuverdienstmöglichkeiten (mehr) bestehen, besteht ein zusätzlicher ökonomischer Anreiz, die Rente zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu beziehen. Die Kommission hat flankierend zur Abschaffung der abschlagsfreien vorgezogenen Rente eine Härtefallregelung vorgeschlagen. Danach sollen Menschen in rentennahen Jahrgängen, die nach einer individuellen Gesundheitsprüfung nachweislich nicht mehr in ihrem letzten langjährig ausgeübten Berufsfeld erwerbsfähig sein können, einen vereinfachten Zugang zu einer Rente erhalten. Darüber hinaus hat die Kommission zusätzlich zur Abschaffung der abschlagsfreien vorgezogenen Rente eine Begrenzung der Altersteilzeit und die Anhebung der Altersgrenze von 63 auf 64 Jahren für die vorgezogene Rente mit Abschlägen empfohlen (sogenannte Rente für langjährig Versicherte). Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenden Gesamtpakets zur Neuausrichtung der Altersrenten und dienen dazu, die Rentenfinanzen angesichts des demografischen Wandels zu stabilisieren und dem zunehmenden Mangel an Arbeitskräften ein Stück weit zu begegnen. Ich bin mir darüber bewusst, dass diese Maßnahmen unpopulär sind. Nichtsdestotrotz halte ich sie für notwendig und sinnvoll. Dass Rentner mit 45 Beitragsjahren im Durchschnitt mit 1.677 Euro (Stand 2025) höhere Renten beziehen als der Durchschnitt aller Altersrenten ist richtig und gerecht. Denn sie haben dafür lange gearbeitet und dementsprechend lange in die Rentenversicherung einbezahlt. Diese Lebensleistung muss sich auch in höheren Renten niederschlagen. Die Abschlagsfreiheit führt jedoch dazu, dass sie diese höheren Renten zusätzlich auch noch bis zu zwei Jahre länger beziehen können. Die Kosten hierfür sind beachtlich und müssen von der Versichertengemeinschaft durch höhere Beiträge aufgebracht werden. Das ist unter den heutigen Rahmenbedingungen nicht länger vertretbar. Auch wenn ich Ihren persönlichen Standpunkt sehr gut nachvollziehen kann, bin ich der Überzeugung, dass der Vorschlag der Rentenkommission richtig ist, um das System auch für künftige Generationen leistungsfähig und verlässlich zu erhalten. Mit freundlichen Grüßen Stephan Stracke, MdB
Antwort-Qualität: 8 von 8 Punkten·Katalog K1-2026-07-23▸ Bewertung ansehen▾ einklappen
- Bezug
- 2/2Geht die Antwort auf die gestellte Frage ein?
- Substanz
- 2/2Wird begründet, mit konkreten Angaben?
- Klarheit
- 2/2Ist eine Position erkennbar? (welche, ist egal)
- Verständlichkeit
- 2/2Ohne Vorwissen verständlich?
Legt Rechtsstand, Jahrgangsgrenzen und Kommissionsempfehlung mit Zahlen dar und sagt klar, dass er die Maßnahmen mitträgt.
Automatisierte Bewertung nach offengelegtem Katalog K1-2026-07-23 (Bezug, Substanz, Klarheit, Verständlichkeit — je 0–2 Punkte), bewertet am 06.08.2026. Bewertet wird die Qualität der Antwort, nicht die politische Position; der Maßstab ist für alle Fraktionen identisch. Wie das ins MdB-Ranking einfließt
Oliver K. · 27.07.2026
beantwortetWelche Position vertreten Sie zur EU-Chatkontrolle, und werden Sie sich dafür einsetzen, dass Deutschland einer anlasslosen Durchsuchung privater Nachrichten nicht zustimmt?
▸ Frage vollständig lesen (973 Zeichen)
Als Bürger Ihres Wahlkreises und IT-Verantwortlicher verfolge ich die Diskussion um die geplante EU-Chatkontrolle mit großer Sorge. Der Schutz von Kindern ist für mich selbstverständlich wichtig. Gleichzeitig halte ich den Schutz privater Kommunikation und starker Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für unverzichtbar. Eine anlasslose Durchsuchung privater Nachrichten würde aus meiner Sicht die Grundrechte aller Bürger betreffen und könnte die IT-Sicherheit insgesamt schwächen. Verschlüsselung schützt nicht nur private Chats, sondern auch Unternehmen, Behörden und kritische Infrastrukturen vor Cyberangriffen. Da Deutschland im EU-Rat eine wichtige Rolle spielt und zuletzt unterschiedliche Signale aus der Bundesregierung zu hören waren, interessiert mich Ihre persönliche Position. Setzen Sie sich dafür ein, dass Deutschland einer Regelung nicht zustimmt, die eine anlasslose Durchsuchung privater Kommunikation vorsieht oder starke Verschlüsselung einschränken könnte?
▸ Antwort lesen (1.508 Zeichen)
Sehr geehrte Herr K., vielen Dank für Ihre Anfrage zur sog. EU-Chatkontrolle. Ich nehme die Sorge vor Eingriffen in private Kommunikation sehr ernst. Verlässliche Vertraulichkeit ist eine Grundlage unserer Freiheitsrechte und Voraussetzung dafür, dass Menschen und Unternehmen dem digitalen Raum vertrauen können. Zugleich ist es richtig und notwendig, dass Europa entschlossen gegen sexualisierte Gewalt an Kindern vorgeht. Denn ein gemeinsamer europäischer Rechtsrahmen ermöglicht es, Opfer besser zu schützen, Täter zu verfolgen und illegales Material schneller aus dem Netz zu entfernen. Die EU hat beschlossen, die befristete Ausnahmeregelung der Chatkontrolle bis zum 3. April 2028 zu verlängern. Damit können Anbieter freiwillig nach Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs suchen und entsprechende Funde an die zuständigen Behörden melden können. Die Entscheidung über die geplante dauerhafte Chatkontrolle liegt derzeit nicht beim Deutschen Bundestag, sondern befindet sich auf EU-Ebene weiterhin im Gesetzgebungsverfahren. Wir werden die weiteren Beratungen genau verfolgen und ich bin überzeugt, dass die Bundesregierung in den laufenden Verhandlungen eine gute gemeinsame Linie vertritt, die den Kinderschutz unter Wahrung der Grundrechte verbessert. Unser Ziel ist klar: Kinder müssen wirksam geschützt werden, ohne die Sicherheit und Vertraulichkeit der Kommunikation aller zu gefährden. Dafür setzen wir uns als CDU/CSU mit Nachdruck ein. Mit freundlichen Grüßen Stephan Stracke, MdB
Antwort-Qualität: 6 von 8 Punkten·Katalog K1-2026-07-23▸ Bewertung ansehen▾ einklappen
- Bezug
- 1/2Geht die Antwort auf die gestellte Frage ein?
- Substanz
- 2/2Wird begründet, mit konkreten Angaben?
- Klarheit
- 1/2Ist eine Position erkennbar? (welche, ist egal)
- Verständlichkeit
- 2/2Ohne Vorwissen verständlich?
Erläutert den Verfahrensstand konkret, die erfragte persönliche Position zur anlasslosen Kontrolle bleibt aber vage.
Automatisierte Bewertung nach offengelegtem Katalog K1-2026-07-23 (Bezug, Substanz, Klarheit, Verständlichkeit — je 0–2 Punkte), bewertet am 15.08.2026. Bewertet wird die Qualität der Antwort, nicht die politische Position; der Maßstab ist für alle Fraktionen identisch. Wie das ins MdB-Ranking einfließt
Maximilian B. · 25.07.2026
beantwortetWie stehen Sie angesichts des Gutachtens der Gesellschaft für Freiheitsrechte zu einem AfD-Verbot?
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In einer vorherigen Frage, antworteten Sie, sie sähen "[n]ach intensiver Abwägung der rechtlichen und politischen Argumente [...] derzeit weiterhin keine ausreichende Grundlage für ein erfolgreiches Verbotsverfahren." Nun wurde ein umfangreiches Gutachten vorgestellt, das exakt diese Grundlage erläutert. Was muss noch geschehen, damit Sie den Faschismus endlich mit den Mitteln des Rechtsstaats zu bekämpfen beginnen? In Empörung M. B.
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Sehr geehrter Herr B. , haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich verstehe Ihre Besorgnis über die Entwicklung der AfD sehr gut und teile Ihre Auffassung, dass die "Alternative für Deutschland" eine ernsthafte Gefahr für unser Land darstellt. Öffentlich gibt sich diese Partei als bürgerlich-harmlose Kümmerer-Partei, hinter den Kulissen offenbart sie jedoch ihr wahres Gesicht. In Berichten des Verfassungsschutzes und in Medienrecherchen zeigen sich immer wieder und auch immer mehr Indizien dafür, dass die AfD verfassungsfeindlich ist. Aus guten Gründen haben die Mütter und Väter des Grundgesetzes die Möglichkeit eines Parteiverbots in unserer Verfassung verankert. Für ein solches Parteiverbot gelten jedoch auch sehr hohe Hürden. Die Anforderungen an ein solches Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht, das in der Regel mehrere Jahre in Anspruch nimmt, sind erheblich. In erster Linie ist es Aufgabe der Bundesregierung – auch auf Grundlage der ihr von den Nachrichtendiensten gelieferten Erkenntnisse –, zu beurteilen, ob diese Hürden in Bezug auf die AfD insgesamt oder auf einzelne Landesverbände überschritten werden. Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) beobachtet die AfD seit mehreren Jahren als rechtsextremistischen Verdachtsfall und hat somit den umfassendsten Überblick darüber, ob ein solches Verfahren Erfolg haben könnte. In einem Eilverfahren im Februar dieses Jahres hat das Verwaltungsgericht Köln dem BfV jedoch untersagt, die Partei als gesichert rechtsextremistisch einzustufen. Nach Auffassung des Gerichts könne für die AfD ihrem Gesamtbild nach keine verfassungsfeindliche Grundtendenz festgestellt werden. Das BfV behandelt die AfD daher vorerst weiterhin nur als Verdachtsfall. Eine Entscheidung im Hauptsacheverfahren steht noch aus. Es ist somit höchste Sorgfalt geboten und vor übereilten Schnellschüssen zu warnen. Denn von einem erfolglosen Verbotsverfahren würde einzig und allein die AfD profitieren. Schon die aktuelle Verbotsdiskussion mobilisiert die Anhängerschaft der AfD und hilft der Partei dabei, sich einmal mehr als Opfer darzustellen. Ein Verbotsverfahren ist außerdem langwierig. Bis die erste Verhandlung angesetzt ist, dürfte die nächste Bundestagswahl vorüber und die AfD in der Zwischenzeit um ein Mobilisierungsthema reicher sein. Entscheidend im Umgang mit der AfD ist in meinen Augen die politische und inhaltliche Auseinandersetzung mit ihr. Wer genau hinschaut, erkennt, dass die Partei keine echten Lösungen für die Probleme in unserem Land bietet. Sie verfolgt eine rein destruktive Politik, die unserem Land und unserer Gesellschaft schadet. Und damit unterscheidet sie sich fundamental von unseren politischen Grundwerten. Denn unser Land braucht eine Politik, die die Probleme im Land entschlossen angeht und somit der gefährlichen Entwicklung den Nährboden entzieht. Wer stattdessen ein Parteiverbot als Lösung aller Probleme verkauft, macht es sich zu einfach. Es ist daher das erklärte Ziel meiner Kolleginnen und Kollegen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion wie auch von mir, die AfD mit guter Politik "wegzuregieren". Wir setzen uns dafür ein und arbeiten jeden Tag daran, die AfD inhaltlich zu stellen und das Vertrauen der Menschen in konstruktive und lösungsorientierte Politik wieder zu stärken. Mit besten Grüßen Stephan Stracke, MdB
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Automatisierte Bewertung nach offengelegtem Katalog K1-2026-07-23 (Bezug, Substanz, Klarheit, Verständlichkeit — je 0–2 Punkte), bewertet am 05.08.2026. Bewertet wird die Qualität der Antwort, nicht die politische Position; der Maßstab ist für alle Fraktionen identisch. Wie das ins MdB-Ranking einfließt
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