Fraktion
SPD
21. Bundestag
Mandat
Direkt
101 Wuppertal I
Anwesenheit
96%
65 von 68 namentlichen
Bürgerfragen
94%
beantwortet
Überblick
Kerndaten
- Vollständiger Name
- Helge Lindh
- Fraktion
- SPD
- Mandatstyp
- Direktmandat (Erststimme)
- Wahlkreis
- 101 Wuppertal I
- Beruf (vor Mandat)
- nicht angegeben
- Jahrgang
- —
Amtliche Stammdaten (Bundestag)
- Geburtsjahr (amtliche Angabe)
- 1976
Quelle: Deutscher Bundestag — MdB-Stammdaten (Open Data, XML) ↗ · Datei-Stand 29.04.2026
Werdegang
Amtliche Kurz-Vita, unverändert übernommen — Deutscher Bundestag.
- Angelo-Roncalli-Grundschule / Städtische Katholische Grundschule Reichsgrafenstraße
- Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium, Abitur
- Studium der Angewandten Kulturwissenschaften an der Universität Lüneburg
- Studium Diplom-Soziologie an der Universität Bielefeld
- Studium Germanistik, Geschichte, Soziologie an der Universität Bielefeld
- Studium Neuere Deutsche Philologie, Germanistische Sprachwissenschaft, Neuere und Neueste Geschichte einschl. Landesgeschichte, Soziologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
- Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Landtag NRW, tätig für die SPD-Landtagsabgeordneten Andreas Bialas, Josef Neumann, Dietmar Bell
- Mitgliedschaften und Funktionen in Vereinen, Verbänden oder ähnlichen Organisationen: AWO, IG Metall, Flüchtlingshilfe Wuppertal-West e.V., Förderverein Historisches Zentrum Wuppertal, Initiative Internationales Tanzzentrum Pina Bausch Wuppertal – Verein der Freunde und Förderer, Förderverein Konsumgenossenschaft Vorwärts Münzstraße, Sozialistische Jugend Deutschland – Die Falken, Thomas Mann Gesellschaft Düsseldorf, Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft, Kulturforum der Sozialdemokratie Wuppertal, Bürgerverein Kothener Freunde, Bürgerverein Dönberg e.V., Friedrich-Spee-Akademie, SGK, VdK, Bergische Geschichtsverein e.V., Initiative für die Kultur in Deutschland, Sea-Eye e.V., Herzinitiative Wuppertal, Greenpeace, Amnesty International, Initiator und Leitung IN UNSERER MITTE. Seit 1999 Mitglied der SPD
- 2010und 2011 stellvertretender Vorsitzender Jusos Wuppertal
- 2012Beauftragter Politische Bildung im Vorstand SPD Wuppertal, Wiederwahl 2014, Wiederwahl 2016
- Vorsitzender PG Migration, seit 2015 AG Migration und Vielfalt Wuppertal (Gründung und Vorsitz)
- 2015 bis 2018Vorsitzender des Integrationsrates der Stadt Wuppertal
- Mitglied der SGK-NRW-Projektgruppe „Flüchtlinge und Zuwanderung“
- Seit 2017 Mitglied des Bundestag
- seit 2019 Sprecher AG Demokratie
Quelle: Deutscher Bundestag — Open Data (MdB-Stammdaten). Angaben der Bundestagsverwaltung, hier nur in einzelne Stationen gegliedert.
Helge Lindh kontaktieren
Adresse, Telefon und der offizielle Kontaktweg — direkt sichtbar. Das Wahlkreisbüro vor Ort ist der kürzeste Draht; sonst die Telefonzentrale des Bundestags und das amtliche Kontaktformular. Eine direkte E-Mail zeigen wir nur, wenn sie belegt ist; wir erfinden keine Adressen.
Wahlkreisbüro vor Ort
Berliner Büro
Helge LindhDeutscher BundestagPlatz der Republik 111011 BerlinAmtliche Dienstanschrift — keine private Adresse.
Quelle: Deutscher Bundestag (Biografien/Kontaktformular, Telefonzentrale) · Wahlkreisbüro aus amtlicher Bio oder eigener MdB-Website (Selbstauskunft) · abgeordnetenwatch.de (CC0) · belegte E-Mail aus Selbstauskunft (Wikidata CC0). Stand 2026-08-24.
Quoten auf einen Blick
Reine Zahlen — kein Werturteil. Hohe Werte sind nicht automatisch „besser“; Abweichung von der Fraktion kann Eigenständigkeit bedeuten.
65 von 68 namentlichen Abstimmungen (21. WP)
Ø Fraktion 94,1 % · Ø Bundestag 91 %
13 jüngste namentliche Abstimmungen
Ø Fraktion 100 % · Ø Bundestag 100 %
51 / 54 beantwortet
Ø Fraktion 76 % · Ø Bundestag 66 %
Ausschuss-Mitgliedschaften(5)
- Unterausschuss EuroparechtStellvertreter
- Ausschuss für Kultur und MedienStellvertreter
- Ausschuss für Recht und VerbraucherschutzOrdentliches Mitglied
- InnenausschussOrdentliches Mitglied
- Ausschuss für Arbeit und SozialesStellvertreter
Nebentätigkeiten(16 Einträge)
Anzeige-/veröffentlichungspflichtige Angaben (Selbstauskunft an die Bundestagsverwaltung) — inkl. Funktionen, Beteiligungen, Zuwendungen und Tätigkeiten vor dem Mandat. Nebentätigkeiten sind zulässig; hier nur die Wiedergabe, keine Wertung. Einordnung im Fraktions-Vergleich aller Nebeneinkünfte →
- Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte
Mitglied des Stiftungsrates, ehrenamtlich (ab 03.03.2026)
Funktion in Körperschaften/Anstalten öffentlichen Rechts
- Deutsche Welle546,73 € monatlich (ab 01.01.2026)
Mitglied des Rundfunkrates
Funktion in Körperschaften/Anstalten öffentlichen Rechts
- Parea gemeinnützige Gesellschaft für soziale Dienstleistungen mbH
Mitglied des Beirates (ab 01.01.2026)
Funktion in Unternehmen
- Josef Neumann, MdL und Andreas Bialas, MdL
Wissenschaftlicher Mitarbeiter von Josef Neumann, MdL und Andreas Bialas, MdL (Tätigkeit vor der Mitgliedschaft im Deutschen Bundestag)
Berufliche Tätigkeit vor der Mitgliedschaft im Bundestag
- Bundesstiftung Magnus Hirschfeld
Stellv. Mitglied des Kuratoriums, ehrenamtlich (ab 24.06.2025)
Funktion in Vereinen, Verbänden und Stiftungen
- Amateurmusikfonds beim Bundesmusikverband Chor und Orchester e.V.
Mitglied des Kuratoriums (ab 09.09.2025)
Funktion in Vereinen, Verbänden und Stiftungen
- Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Mitglied des Stiftungsrates, ehrenamtlich (ab 24.06.2025)
Funktion in Körperschaften/Anstalten öffentlichen Rechts
- Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte
Stellv. Mitglied des Stiftungsrates, ehrenamtlich (bis 02.03.2026)
Funktion in Körperschaften/Anstalten öffentlichen Rechts
+ 8 weitere Einträge anzeigen− weniger anzeigen
- Kulturstiftung des Bundes
Mitglied des Stiftungsrates, ehrenamtlich
Funktion in Körperschaften/Anstalten öffentlichen Rechts
- Deutsche Welle534,96 € monatlich (bis 31.12.2025)
Mitglied des Rundfunkrates
Funktion in Körperschaften/Anstalten öffentlichen Rechts
- Deutsche Nationalbibliothek
Mitglied des Verwaltungsrates, ehrenamtlich
Funktion in Körperschaften/Anstalten öffentlichen Rechts
- Deutscher Musikrat gemeinnützige GmbH
Mitglied des Beirates Deutsches Musikinformationszentrum (miz), ehrenamtlich
Funktion in Unternehmen
- Kulturpolitische Gesellschaft e.V.
Mitglied des Vorstandes, ehrenamtlich
Funktion in Vereinen, Verbänden und Stiftungen
- Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Mitglied des Kuratoriums, ehrenamtlich (bis 17.06.2025)
Funktion in Körperschaften/Anstalten öffentlichen Rechts
- Filmförderungsanstalt (FFA)
Stellv. Mitglied des Verwaltungsrates, ehrenamtlich (bis 02.06.2025)
Funktion in Körperschaften/Anstalten öffentlichen Rechts
- Stiftung Deutsches Historisches Museum (DHM)
Mitglied des Kuratoriums, ehrenamtlich
Funktion in Körperschaften/Anstalten öffentlichen Rechts
Quelle: Abgeordnetenwatch · Profil ↗ (CC0) · Stand 26.08.2026
Wahlkreis 101 · Wuppertal I
Stärkste Kraft 2025: CDU/CSU 23,6 %Erststimmen — Bundestagswahl 2025Wahlkreissieger: Helge Lindh (SPD)
- SPD33,6%
- CDU/CSU24,3%
- AfD18,3%
- Linke9,1%
- Grüne8,6%
- FDP3,0%
Zweitstimmen — Bundestagswahl 2025
- CDU/CSU23,6%
- SPD20,2%
- AfD17,9%
- Grüne12,6%
- Linke12,2%
- BSW5,4%
- FDP4,1%
- Sonstige3,9%
Entwicklung 2013–2025 (Zweitstimmen, Kern-Parteien)
Anteil in %
Wahlkreis-Zuschnitte können sich zwischen den Wahlen ändern — die Reihe ist daher als Annäherung zu lesen.
Quelle: Bundeswahlleiterin · Zweitstimmen-Ergebnisse je Wahlkreis · keine Wertung.
Einordnung im MdB-Ranking
Belegbare Rechenschafts-Faktoren, gleich gemessen für alle 630 · Stand 29.08.2026
- Anwesenheit
- 95,6 %
- Nebentätigkeiten
- 15
- Bürgerfragen beantwortet
- 94.4 %
- Mandat(zählt nicht mit)
- Direktmandat
- Zwischenfragen (gestellt/zugelassen)
- 0 / 3
- Zwischenrufe
- 33
- Regierungs-Zufriedenheit
- Regierungsfraktion (13 %) · Malus -8,7
- Erfahrungs-Index
- 13/18 · Master/Diplom
Die Gesamt-Einordnung ist das gleichgewichtete Perzentil-Mittel der acht Faktoren, die die Person messen, dazu der Bonus/Malus-Aufschlag (höchstens ±10 Punkte) und — für Abgeordnete der Regierungsfraktionen — der Regierungs-Malus von (100 − Zufriedenheit)/10 Punkten. Hier: Mittel 58,2, Bonus/Malus +2, Regierungs-Malus -8,7 → 51,5. Faktoren, die die Fraktionsrolle abbilden, stehen nicht im Mittel und sind oben als „zählt nicht mit“ gekennzeichnet. Jeder Faktor hat auf /mdb-ranking einen eigenen Tab mit dem Rechenweg und dem Datenzeitraum. Die Werte aktualisieren sich mit der täglichen Datenpipeline. Kein Urteil über die politischen Inhalte — nur nachrechenbare Kennzahlen.
Abstimmungs-Verhalten · 13 jüngste Plenar-Abstimmungen
Wichtig: Hohe Stringenz heißt nicht „besser“. Eine Abweichung von der Fraktion kann ebenso Eigenständigkeit sein. Hier nur die nackten Zahlen.
Mit Fraktion
11
Abweichend
0
Anwesend
11
Abwesend
2
Anwesenheits-Bilanz
Wichtig: Namentliche Abstimmungen sind nur ein Ausschnitt der Parlamentsarbeit (Ausschuss- Sitzungen, Reden, Delegationsreisen zählen hier nicht). Hohe Teilnahme heißt nicht „besser“. Nur die nackten Zahlen — Wertung liegt bei dir.
Teilnahme
95,6 %
Teilgenommen
65
Nicht abgegeben
3
Erfasste Abst.
68
Zum Vergleich: Die SPD-Fraktion kommt im Schnitt auf 94,1 % Teilnahme (121 erfasste Abgeordnete). Lindh liegt 1,5 Prozentpunkte darüber.
Abweichung von der Fraktionsmehrheit: 0 von 11 anwesend abgegebenen Stimmen (jüngste namentliche Abstimmungen). Eine Abweichung kann ebenso ein Zeichen von Eigenständigkeit sein — keine Wertung.
Quelle: abgeordnetenwatch.de · namentliche Abstimmungen (CC0) · Stand 2026-08-29. „Nicht abgegeben“ zählt jede nicht abgegebene Stimme (entschuldigt, unentschuldigt oder Nichtteilnahme). Vergleich mit allen Abgeordneten und Fraktionen: Abstimmungs-Analyse · Anwesenheit →
So hat Helge Lindh abgestimmt
Die letzten namentlichen Abstimmungen im 21. Bundestag. Hier nur die dokumentierte Stimme — die Bewertung liegt bei dir.
- SportfördergesetzJa10. Juli 2026Antrag angenommen
- GebäudemodernisierungsgesetzJa10. Juli 2026Antrag angenommen
- GKV-ReformJa10. Juli 2026Antrag angenommen
- Einführung eines allgemeinen TempolimitsNein09. Juli 2026Antrag abgelehnt
- Ukraine zusätzlich militärisch und humanitär unterstützenNein08. Juli 2026Antrag abgelehnt
- Letzte Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im LibanonJa25. Juni 2026Antrag angenommen
- Strengere Regeln bei VaterschaftsanerkennungNicht abgestimmt12. Juni 2026Antrag angenommen
- Neue Emissionsobergrenzen für die Jahre 2031 bis 2040Ja11. Juni 2026Antrag angenommen
- Ablehnung einer umfassenden BAföG-Reform (Beschlussempfehlung)Ja11. Juni 2026Antrag angenommen
- Fortsetzung des Bundeswehreinsatzes KFOR im KosovoJa11. Juni 2026Antrag angenommen
Quelle: abgeordnetenwatch.de · Abstimmungen ↗ · Daten unter CC0 Public Domain · Zugriff: tagesaktuell (24-h-Cache). Alle Abstimmungen mit jeder Einzelstimme: Abstimmungen im Bundestag · Muster & Vergleich: Abstimmungs-Analyse
Im Bundestag gesagt
Wörtliche Auszüge aus den amtlichen Plenarprotokollen — je Sitzung der längste Sachbeitrag. Quelle: Deutscher Bundestag. Keine Wertung.
„Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Frau Przygodda, Sie sagten ja, dass Sie uns verachten. Ich kann für uns andere feststellen, dass wir Menschen eben nicht verachten. Was wir verachten, ist ein politischer Stil, der Menschen verachtet.“
„Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Herr Dr. Frömming, Sie haben ja über doppelte Standards sprechen und darauf hinweisen wollen, dass Sie den Opfern der Gewalt Ihr Mitgefühl ausgedrückt haben.“
„Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich habe gerade etwas begriffen: Es gibt ein biologisches Alternativwort für AfD, das lautet: Mimose. Und es gibt einen englischen Alternativbegriff, der lautet: Double Standards. Denn Lachen ist ja manchmal, wenn es zynisch ist, verräterisch.“
Heute vs. früher
Themen, zu denen mehrfach gesprochen wurde — neuester und früherer Beitrag im direkten Vergleich.
⚖️ Demokratie & Recht
Neuester Beitrag · 08.07.2026
„Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Herr Dr. Frömming, Sie haben ja über doppelte Standards sprechen und darauf hinweisen wollen, dass Sie den Opfern der Gewalt Ihr Mitgefühl ausgedrückt haben.“
Protokoll 21/88 ↗Früher · 20.05.2026
„Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! „Anscheinerweckungsantrag“ ist das Wort. Wenn Sie bisher noch nicht wussten, was das ist: Nach diesem Antrag wissen Sie es. In diesem Antrag geht es selbstverständlich nicht darum, sachlich und fundiert das Phänomen von Paralleljustiz anzugehen.“
Protokoll 21/79 ↗🛂 Migration & Asyl
Neuester Beitrag · 26.06.2026
„Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich habe gerade etwas begriffen: Es gibt ein biologisches Alternativwort für AfD, das lautet: Mimose. Und es gibt einen englischen Alternativbegriff, der lautet: Double Standards. Denn Lachen ist ja manchmal, wenn es zynisch ist, verräterisch.“
Protokoll 21/87 ↗Früher · 25.06.2026
„Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir sind in einer Situation, in der wir vielleicht wie noch nie die Möglichkeit haben, in der Erinnerung an die Vertreibung und das Schicksal der deutschen Vertriebenen zugleich unseren Blick für das Schicksal von Vertriebenen und Flüchtenden insgesamt zu weiten und uns …“
Protokoll 21/86 ↗🛡️ Sicherheit & Verteidigung
Neuester Beitrag · 26.06.2026
„Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich habe gerade etwas begriffen: Es gibt ein biologisches Alternativwort für AfD, das lautet: Mimose. Und es gibt einen englischen Alternativbegriff, der lautet: Double Standards. Denn Lachen ist ja manchmal, wenn es zynisch ist, verräterisch.“
Protokoll 21/87 ↗Früher · 24.06.2026
„Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Herr Reichardt, Ihre Nichterklärung zu dem „Politico“-Hitlergruß-Bild von Ihnen (Maximilian Kneller [AfD]: Haben Sie nicht zugehört?“
Protokoll 21/85 ↗Zuordnung über den amtlichen Redner-Marker im Protokoll. Reden in Regierungsfunktion (z. B. als Ministerin) erscheinen dort unter der Amtsbezeichnung und sind hier ggf. nicht erfasst.
Reden in Zahlen
Alle Sachbeiträge aus den amtlichen Plenarprotokollen der 21. Wahlperiode — gleiche Erfassung für alle Fraktionen, keine Wertung.
59
Wortmeldungen
37 / 90
Sitzungen mit Redebeitrag
29.842
Wörter gesamt
506
Wörter je Beitrag (Fraktions-Ø 407)
Wortmeldungen im Zeitverlauf
Häufigste Themen
- ⚖️ Demokratie & Recht ×23
- 🛡️ Sicherheit & Verteidigung ×19
- 🛂 Migration & Asyl ×17
- 🇪🇺 Europa & Außen ×15
- 💶 Wirtschaft & Steuern ×12
Häufigste Begriffe
- leben ×73
- demokratie ×45
- opfer ×31
- meinungsfreiheit ×30
- fall ×30
- betreiben ×29
- wissen ×24
- gewalt ×24
Sprachprofil (rechnerisch)
54,2
Lesbarkeitsindex (Fraktions-Ø 52,6)
16,1
Wörter je Satz
5,7 %
Fragesätze
9,6 %
Ausrufesätze
Lesbarkeit nach Flesch/Amstad (0–100; höher = einfachere Sätze und kürzere Wörter, Parlamentssprache liegt meist bei 45–60). Rein rechnerische Kennzahlen — sie messen Sprachform, nicht Inhalt oder Qualität.
Zahlen & Vorschläge (rechnerisch)
5
Zahlenangaben
0,2
je 1.000 Wörter
46
Vorschlags-/Forderungs-Wendungen
4.5 Std
Redezeit gesamt (ca.)
Zahlenangaben = Zahl mit Einheit (Prozent, Euro, Mrd., Mio. …) im Redetext; Vorschlags-/Forderungs-Wendungen = Formulierungen wie „wir fordern“, „wir schlagen vor“, „wir brauchen“. Rein rechnerische Zählung, keine Wertung (§6). Redezeit grob geschätzt (Wörter ÷ 110 je Minute) — das amtliche Protokoll nennt keine gemessene Dauer.
Längster Beitrag: 887 Wörter am 19.03.2026 — zur Sitzung 21/65 →
Quelle: Deutscher Bundestag, amtliche Plenarprotokolle (90 Sitzungen, Stand 29.08.2026). Gezählt werden Sachbeiträge am amtlichen Redner-Marker; Zwischenrufe/Beifall sind herausgerechnet. Mitglieder der Bundesregierung sprechen ohne Fraktionszuordnung und erscheinen hier nicht. Alle Protokolle & Analysen →
Alle Wortmeldungen (59)
Jeder Sachbeitrag aus den amtlichen Plenarprotokollen der 21. Wahlperiode — wörtlicher Auszug, Wortzahl, genannte Zahlenangaben und Link zur Sitzung. Keine Wertung.
„Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Frau Przygodda, Sie sagten ja, dass Sie uns verachten. Ich kann für uns andere feststellen, dass wir Menschen eben nicht verachten.“
09.07.2026Sitzung 21/89 →488 Wörter≈ 4 Min
„Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Herr Dr. Frömming, Sie haben ja über doppelte Standards sprechen und darauf hinweisen wollen, dass Sie den Opfern der Gewalt Ihr Mitgefühl ausgedrückt haben.“
08.07.2026Sitzung 21/88 →774 Wörter≈ 7 Min⚖️ Demokratie & Recht
„Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Herr Haug von der AfD sagte vorhin, die AfD, das seien die echten Demokraten.“
26.06.2026Sitzung 21/87 →627 Wörter≈ 6 Min🎓 Bildung & Forschung⚖️ Demokratie & Recht
„Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich habe gerade etwas begriffen: Es gibt ein biologisches Alternativwort für AfD, das lautet: Mimose. Und es gibt einen englischen Alternativbegriff, der lautet: Double Standards.“
26.06.2026Sitzung 21/87 →725 Wörter≈ 7 Min🛡️ Sicherheit & Verteidigung🚆 Verkehr & Mobilität⚖️ Demokratie & Recht
1 Zahlenangabe: 13 Prozent
„Die Lautstärke beweist, dass ich einen Volltreffer gelandet habe. Ich lobe erst mal, wie gut und flüssig Sie das vorgelesen haben. Wunderbar! Das ist schon eine literarische Leistung. Ansonsten war das Ausdruck einer alternativen Logik.“
26.06.2026Sitzung 21/87 →393 Wörter≈ 4 Min⚖️ Demokratie & Recht
„Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir haben hier mit unseren unterschiedlichen Positionen keinen Dissens darüber, dass wir deutlich mehr Spendenorgane brauchen und dass wir ganz viel tun müssen, um die Zahl der Leben, die so …“
25.06.2026Sitzung 21/86 →626 Wörter≈ 6 Min🛡️ Sicherheit & Verteidigung
„Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir sind in einer Situation, in der wir vielleicht wie noch nie die Möglichkeit haben, in der Erinnerung an die Vertreibung und das Schicksal der deutschen Vertriebenen zugleich unseren Blic …“
25.06.2026Sitzung 21/86 →773 Wörter≈ 7 Min🛂 Migration & Asyl
1 Zahlenangabe: 14 Millionen
„Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Herr Reichardt, Ihre Nichterklärung zu dem „Politico“-Hitlergruß-Bild von Ihnen ist eine Erbärmlichkeit und eine Peinlichkeit und eine Schande für dieses Parlament, so wie auch die AfD eine …“
24.06.2026Sitzung 21/85 →566 Wörter≈ 5 Min🛡️ Sicherheit & Verteidigung🇪🇺 Europa & Außen
„Das war ja wieder eine erkennbar durchschaubare Frage. Ich werde Ihnen aber gerne darauf antworten. Der Unterschied ist: Zwischen AfD und CDU liegen Welten.“
24.06.2026Sitzung 21/85 →384 Wörter≈ 3 Min⚖️ Demokratie & Recht
„Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Das Problem ist nicht, wie uns die AfD versucht glauben zu machen, das AGG, sondern die alltägliche Diskriminierung. Das ist der eigentliche Skandal, deshalb braucht es das AGG.“
11.06.2026Sitzung 21/83 →456 Wörter≈ 4 Min🏘️ Wohnen & Bau
Zwischenrufe & Zwischenfragen
Aus den amtlichen Plenarprotokollen des 21. Bundestages — gleiche Erfassung für alle Fraktionen, keine Wertung.
3 / 3
Zwischenfragen als Redner zugelassen
272 / 507
Beifall-Vermerke mit Zuspruch auch aus anderen Fraktionen
Beispiele (jüngste erfasste Zwischenrufe)
„Ja, sehr schön!“
„Wie Kunstfreiheit!“
„Ah! –“
Quelle: Deutscher Bundestag, amtliche Plenarprotokolle · Stand 29.08.2026 · Alle Zwischenrufe & die komplette Statistik →
Fragen & Antworten (abgeordnetenwatch)
Quelle: Abgeordnetenwatch · Profil ↗ · Daten unter CC0 Public Domain
Neueste öffentliche Fragen
Jens K. · 06.08.2026
beantwortetWas ist das für eine Ungerechte Zweiklassengesellschaft bei Ihrer Rentenreform?
▸ Frage vollständig lesen (997 Zeichen)
Sehr geehrter Herr Lindth, im Zuge der Neuausrichtung der Rente soll die Fälschlicherweise "Rente mit 63" bezeichnete Möglichkeit abgeschafft werden. Wie kann es sein, dass ein Arbeiter der mit 17 Angefangen hat mit 45 Jahre arbeitet dann nach derzeiten Recht mit 62 Jahren die 45 Jahre voll hat noch bis 67 weiter arbeiten muss, ein Akademiker der bis 25 Studiert hat Theoretisch bis 70 arbeiten müsste aber mit 67 aufhören kann. Der jenige der Arbeitet wird noch bestraft muss länger Arbeiten als einer der Studiert hat. Das kann ich nicht Nachvollziehen. Hier muss dringend der Rentenkompromiss aufgebrochen werden und die Rente mit 65 erhalten bleiben. Ich kann nur hoffen, dass Sie diesem Paket nicht Zustimmen werden. Auch Frage ich Sie, werden Sie im Zuge des längeren Arbeitens auch den Kündigungsschutz für ältere Personen erhöhen (wenn z.B. die Kräfte nachlassen und man nicht mehr kann)? Und wenn es nicht geht werden ältere zu bBttstellern und kämpfen um eine Erwerbsminderungsrente.
▸ Antwort lesen (3.418 Zeichen)
Sehr geehrter Herr K., vielen Dank für Ihr Schreiben und dafür, dass Sie Ihre Sorge so klar schildern. Ich kann gut nachvollziehen, dass die Debatte über die Zukunft der Rente für besonders langjährig Versicherte viele Menschen verunsichert – insbesondere diejenigen, die sehr früh ins Berufsleben eingestiegen sind und über Jahrzehnte Beiträge gezahlt haben. Sie sprechen einen wichtigen Punkt an: Die verkürzte Bezeichnung „Rente mit 63“ wird der Regelung oft nicht gerecht. Für viele Menschen geht es nicht um einen frühen Ausstieg, sondern um die Möglichkeit, nach 45 Beitragsjahren und ab dem 65. Lebensjahr abschlagsfrei in Rente zu gehen. Wer bereits mit 17 Jahren eine Ausbildung begonnen und anschließend ohne längere Unterbrechung gearbeitet hat, kann zu diesem Zeitpunkt auf fast fünf Jahrzehnte Erwerbsarbeit zurückblicken. Eine solche Lebensleistung muss anerkannt und gewürdigt werden. Ich sehe den Vorschlag der Alterssicherungskommission, die Rente für besonders langjährig Versicherte in ihrer bisherigen Form abzuschaffen, kritisch. Es wäre nicht gerecht, wenn Menschen nach 45 Beitragsjahren oder sogar deutlich längerer Berufstätigkeit nur deshalb dauerhaft Rentenabschläge hinnehmen müssten, weil sie vor Erreichen der allgemeinen Regelaltersgrenze aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Gerade für Beschäftigte, die früh angefangen haben zu arbeiten, braucht es verlässliche und faire Übergänge in den Ruhestand. Zugleich stehen wir vor der Aufgabe, das Rentensystem langfristig stabil, gerecht und finanzierbar zu halten. Ohne Reformen drohen steigende Beiträge und ein sinkendes Rentenniveau. Die Empfehlungen der Alterssicherungskommission sind jedoch noch kein Gesetz. Sie bilden ein Gesamtpaket, das nun umfassend diskutiert und im parlamentarischen Verfahren sorgfältig geprüft werden muss. Für mich ist dabei maßgeblich, dass die im Koalitionsvertrag zugesagte Möglichkeit eines abschlagsfreien Renteneintritts nach 45 Beitragsjahren erhalten bleibt. Die von der Kommission vorgeschlagene Regelung für langjährig Versicherte, die aus gesundheitlichen Gründen kurz vor dem Rentenalter ihren Beruf nicht mehr ausüben können, kann ein zusätzlicher notwendiger Schutz sein. Sie darf aber nicht dazu führen, dass Menschen erst eine gesundheitliche Einschränkung nachweisen müssen, um nach einem langen Arbeitsleben ohne Abschläge in Rente gehen zu können. Niemand darf darauf verwiesen werden, eine Erwerbsminderungsrente beantragen zu müssen, nur weil es keine gerechte Übergangslösung mehr gibt. Für meine Fraktion und mich ist entscheidend: Wir brauchen faire und wertschätzende Regelungen für langjährig Versicherte. Wenn Veränderungen notwendig werden, müssen sie mit langfristigen Übergangsregelungen verbunden sein, damit die Planungssicherheit für Menschen wie Sie und Ihren Sohn gewahrt bleibt. Wer sein Berufsleben und seinen Übergang in den Ruhestand über Jahrzehnte plant, muss sich auf die grundlegenden Regeln unseres Rentensystems verlassen können. Sehr geehrter Herr K., ich danke Ihnen nochmals für Ihre wichtige Rückmeldung. Ihr Schreiben macht deutlich, dass Rentenpolitik keine abstrakte Rechenfrage ist, sondern Fragen von Lebensleistung, Anerkennung und Planungssicherheit berührt. Ich werde Ihre Hinweise in die weiteren Beratungen einbringen und mich für faire, verlässliche und sozial gerechte Regelungen für langjährig Versicherte einsetzen. Herzlichst Helge Lindh
Antwort-Qualität: 7 von 8 Punkten·Katalog K1-2026-07-23▸ Bewertung ansehen▾ einklappen
- Bezug
- 1/2Geht die Antwort auf die gestellte Frage ein?
- Substanz
- 2/2Wird begründet, mit konkreten Angaben?
- Klarheit
- 2/2Ist eine Position erkennbar? (welche, ist egal)
- Verständlichkeit
- 2/2Ohne Vorwissen verständlich?
Positioniert sich klar kritisch zur Abschaffung und nennt Beitragsjahre und Altersgrenze; die Frage zum Kündigungsschutz bleibt offen.
Automatisierte Bewertung nach offengelegtem Katalog K1-2026-07-23 (Bezug, Substanz, Klarheit, Verständlichkeit — je 0–2 Punkte), bewertet am 28.08.2026. Bewertet wird die Qualität der Antwort, nicht die politische Position; der Maßstab ist für alle Fraktionen identisch. Wie das ins MdB-Ranking einfließt
Marina R. · 28.07.2026
beantwortetSehr geehrter Herr Lindh, wie rechtfertigen Sie die Vorhaben bei Bürgergeld, Rente und Befristungen, die Frauen, Alleinerziehende und junge Menschen im Wahlkreis Wuppertal massiv belasten würden?
▸ Frage vollständig lesen (971 Zeichen)
Als 29-jährige Bürgerin aus Wuppertal blicke ich mit großer Sorge auf das Reformpaket: Bürgergeld: Höhere Anforderungen an die Zumutbarkeit treffen Alleinerziehende hart. Wie wird garantiert, dass Ämter deren Realität ohne lückenlose Kinderbetreuung nicht ignorieren? Rente: Die Erhöhung des Rentenalters verschärft den Gender Pension Gap. Frauen in belastenden Berufen (Pflege, Erziehung) drohen lebenslange Abschläge. Welche Ausgleiche planen Sie hier? Rente ist für mich immer mehr etwas das es geben soll, aber für mich nicht geben wird, wie wird das in Zukunft verändert? Befristung: Bis zu 4 Jahre sachgrundlose Befristung bremst junge Menschen aus. Ohne festen Vertrag gibt es weder Mietverträge noch Kredite für die Eigenvorsorge. Wieso soll diese Reform die Zukunftsplanung junger Menschen so massiv erschweren? Werden Sie dagegen vorgehen? Ich habe soviel Petitionen wie noch nie unterschrieben. Was tut die Politk um wieder vertrauen erhalten zu dürfen?
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Sehr geehrte Frau R., vielen Dank für Ihr Schreiben und dafür, dass Sie Ihre Sorgen so klar und nachvollziehbar schildern. Ich kann Ihre Verunsicherung sehr gut nachvollziehen. Gerade für junge Menschen, Frauen und Alleinerziehende sind die aktuellen Debatten um Bürgergeld, Rente und Befristung von existenzieller Bedeutung. Ich möchte daher auf Ihre drei Punkte konkret eingehen. Ihre Sorge zu der Grundsicherung von Alleinerziehenden ist berechtigt. Die SPD-Bundestagsfraktion hat in den Koalitionsverhandlungen hart dafür gekämpft, zentrale soziale Grundsätze zu verteidigen und Verschlechterungen abzuwehren. Ein wichtiges Ergebnis dieser Verhandlungen ist, dass zentrale Schutzmechanismen im Gesetz erhalten bleiben. Der Kooperationsplan, der den Kontakt zwischen Jobcenter und Leistungsbeziehenden auf Augenhöhe sichern soll, bleibt bestehen. Auch der Grundsatz, dass Qualifizierung Vorrang haben kann, wurde verteidigt – insbesondere für jüngere Menschen, aber auch für Alleinerziehende. Sehr kritisch diskutiert werden – auch innerhalb der SPD – die Änderungen bei den Sanktionen. Das Bundesverfassungsgericht hat hier klare Leitplanken gesetzt, insbesondere mit Blick auf das garantierte Existenzminimum. Als SPD-Bundestagsfraktion werden wir sehr genau darauf achten, dass alle Leistungskürzungen diesen verfassungsrechtlichen Maßstäben entsprechen. Wenn Leistungsbeziehende ein konkretes Jobangebot ablehnen, können Leistungen entzogen werden, allerdings nur, wenn dies wiederholt geschieht. Wir konnten im parlamentarischen Verfahren verhandeln, dass der Leistungsentzug für mindestens einen und höchstens zwei Monate erfolgen kann. In dieser Zeit werden die Kosten für Unterkunft weiterhin übernommen und direkt an die Vermieterinnen und Vermieter gezahlt; auch der Krankenversicherungsschutz bleibt bestehen. Das war für uns ein wichtiger Punkt, um existenzielle Härten zu vermeiden. Ich verstehe auch Ihre Unsicherheit und Sorge in Bezug auf die Zukunft der Rente, insbesondere für Frauen in belastenden Berufen. Die bestehende schrittweise Anhebung auf 67 Jahre ist noch nicht vollständig abgeschlossen. Für die Zeit nach 2031 werden weitere Anpassungen an die Lebenserwartung diskutiert. Die Empfehlungen der Alterssicherungskommission sind noch kein Gesetz. Im parlamentarischen Verfahren wird sorgfältig zu beraten sein, wie eine solche Reform konkret ausgestaltet werden kann. Maßgeblich ist für mich dabei, dass die im Koalitionsvertrag zugesagte Möglichkeit eines abschlagsfreien Renteneintritts nach 45 Beitragsjahren erhalten bleibt und eine neue Regelung für langjährig Versicherte die Besonderheiten belastender Erwerbsbiografien angemessen berücksichtigt. Die Kommission schlägt vor, die „Rente ab 63" in ihrer heutigen Form perspektivisch abzulösen. Dafür soll eine neue Regelung für langjährig Versicherte entwickelt werden, die aus gesundheitlichen Gründen kurz vor dem Rentenalter nicht mehr in ihrem Beruf arbeiten können. Diese Menschen sollen nicht auf andere Tätigkeiten verwiesen werden, sondern weiterhin früher in Rente gehen können. Das ist ein wichtiger sozialer Ausgleich, weil gerade körperlich oder psychisch belastende Arbeit nicht einfach mit einer pauschalen Altersgrenze behandelt werden kann. Grundsätzlich bleibt für die SPD eine Erwerbstätigenversicherung, die alle Einkommensarten umfasst, das Idealbild. Dies stärkt Akzeptanz und gemeinsame Verantwortung und stellt eine solidarische Lösung dar. Dafür machen wir uns weiterhin stark, auch wenn dies momentan politisch eher unrealistisch ist. Auch Ihre Frage zur geplanten Befristung von Arbeitsverträgen ist berechtigt. Die geplanten Änderungen beim Befristungsrecht sind Ergebnis schwieriger Verhandlungen in der Koalition. Die Union hatte zunächst weitergehende Liberalisierungen für Arbeitgeber gefordert. Dass diese Forderung nicht vollständig umgesetzt wurde, war für die SPD von großer Bedeutung. Zugleich gilt: Die gefundene Regelung muss nun so ausgestaltet werden, dass sie praktikabel bleibt und nicht zulasten junger Menschen geht, die auf feste Verträge angewiesen sind, um Mietverträge abzuschließen oder Kredite für die Eigenvorsorge zu erhalten. Meine Fraktion und ich werden uns im parlamentarischen Verfahren dafür einsetzen, dass die Regelungen kritisch überprüft werden und dass es ausreichend Schutzmechanismen für junge Menschen gibt. Wenn sich zeigt, dass die Regelungen zu Einschränkungen bei der Zukunftsplanung führen, muss nachgesteuert werden. Sehr geehrte Frau R., ich danke Ihnen noch einmal für Ihre offenen und kritischen Fragen. Ihre Perspektive nehme ich in die weiteren Beratungen mit. Ich hoffe, Sie können meinen Ausführungen Verständnis entgegenbringen. Herzlichst Helge Lindh, MdB
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Arbeitet alle drei Themen mit konkreten Regelungen ab, endet bei zwei davon aber im Verweis auf das laufende Verfahren.
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Sascha L. · 14.07.2026
offenNovelle des Bundespolizeigesetzes (§31b): Reichte die Zeit zwischen Änderungsantrag und Beschluss für eine gründliche Prüfung der Grundrechtseingriffe?
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Sehr geehrter Herr Lindh,Der Innenausschuss billigte den neuen §31b BPolG (biometrische Echtzeit-Detektion an Bahnhöfen/Flughäfen) am 8.7.2026, der Bundestag beschloss ihn am 10.7.2026. Der zugrundeliegende Änderungsantrag (Ausschussdrucksache 21(4)192) wurde nach Medienberichten erst rund drei Tage vor der abschließenden Bundestagsentscheidung bekannt. Als Mitglied des Innenausschusses: Wie bewerten Sie diese kurze Frist für die Prüfung eines so weitreichenden Grundrechtseingriffs? Sahen Sie ausreichend Gelegenheit, sich mit Stellungnahmen von Sachverständigen auseinanderzusetzen, bevor Sie zugestimmt haben?
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Alle 630 Abgeordneten in acht gleichgewichteten Faktoren, die die Person messen: Anwesenheit, Nebentätigkeiten, Antworten, Debatte, Redekultur, digitale Präsenz, Erfahrung, legislative Aktivität. Faktoren, die die Fraktionsrolle abbilden, stehen daneben statt darin.
Wer die Parteien seit 2013 führt und führte — Wahldaten, Amtszeiten und der Umfrage-Trend je Führung.
Wie stark entspricht eine Partei dem Typus „Volkspartei"? Ein deskriptiver 0–100-Index aus belegten Faktoren.
Namentliche Abstimmungen mit jeder Einzelstimme plus alle weiteren Beschlüsse des Bundestags (angenommen / abgelehnt / überwiesen) — mit amtlicher Quelle.