Plenarprotokoll 21/103 · 21. Bundestag
103. Sitzung · 16.10.2026
Redebeiträge von 56 Abgeordneten in dieser Sitzung — je Person ein Eintrag, aus dem amtlichen Protokoll (PDF) ↗.
Worum ging es? — Zusammenfassung
Die 103. Sitzung am 16.10.2026 umfasste 66 ausgewertete Sachbeiträge. Schwerpunkte waren Wirtschaft & Steuern, Soziales & Rente, Klima & Energie. Beraten wurden 21 Vorlagen (Drucksachen der 21. Wahlperiode). Den meisten Beifall erhielt Stefan Schmidt (Grüne) mit 10 Beifalls-Vermerken. Am häufigsten mit „Lachen“ quittiert wurde Andreas Bleck (AfD) (3×).
Beratene Gesetze & Debatten (Auszug)
- Gesetz zur Einführung einer Frühstartrente
- Gesetz zum Bürokratierückbau im Verkehrsbereich
- Für eine sichere Rente unserer Kinder – Junior-Spardepot
- Finanzielle Bildung stärken – Unabhängig, mehrperspektivisch und für alle jungen Menschen
- Keine Leistungskürzungen in der Pflege
- Bei der Weltbiodiversitätskonferenz in Jerewan ein starkes Signal zum Schutz unserer Lebensgrundlagen setzen
Insgesamt 21 Drucksachen dieser Sitzung — vollständige Tagesordnung im amtlichen Protokoll ↗.
56
Abgeordnete am Pult
5
Fraktionen am Pult
240
Zwischenrufe
12
Themenfelder
Reden je Fraktion
Worüber gesprochen wurde
Reaktionen in dieser Sitzung
Beifall und „Lachen“ wörtlich aus den Vermerken des Stenografischen Dienstes — reine Auszählung, keine Wertung.
Meiste Beifallsbekundungen erhielt
Am häufigsten „Lachen“ geerntet
Wer klatschte für wen
CDU/CSUbekam Beifall vonCDU/CSU 70×SPD 58×Grüne 6×Linke 1×
AfDbekam Beifall vonAfD 63×
Linkebekam Beifall vonLinke 30×Grüne 3×SPD 1×
SPDbekam Beifall vonSPD 48×CDU/CSU 46×Grüne 11×
Grünebekam Beifall vonGrüne 41×SPD 7×Linke 5×CDU/CSU 2×
Beifall aus den eigenen Reihen ist grau, Beifall aus anderen Fraktionen türkis — so werden Koalitions- und Lagermuster sichtbar.
Wer in dieser Sitzung geredet hat
Alle 56 Abgeordneten, die laut Protokoll gesprochen haben — je Person ein Zitat-Auszug, filterbar nach Fraktion und Thema. Die Namen verlinken auf das MdB-Profil. Mehrfache Wortmeldungen derselben Person stehen als ein Eintrag.
Reden
Jahr
Fraktion
56 Reden
„Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Wir beschließen heute, an diesem schönen Morgen, etwas Historisches, wie ich finde: die Frühstartrente. Sie wird lange wirken. Sie wird vielen dabei helfen, eine vernünftige Altersvorsorge aufzubauen.“
„Frau Präsidentin! Liebe Kollegen! Verehrte Bürger! Die Rentenreform – das Vorzeigeprojekt der Koalition – ist Geschichte. Herr Merz hofft ja immer noch auf das nächste Jahr. Aber wir alle wissen: Das wird so nicht kommen. Nicht mit dieser SPD.“
„Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Heute schaffen wir die gesetzliche Grundlage für die Frühstartrente. Herr Kollege Thews hat darauf hingewiesen: Es ist schon historisch, was wir gemeinsam geschafft haben und schaffen werden.“
„Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! „Es ist noch heute so, dass viel zu häufig der Geldbeutel der Eltern darüber entscheidet, welche Zukunft Kinder in unserem Land haben.“ Das sage ausnahmsweise nicht ich.“
„Frau Präsidentin! Bevor ich in den Bundestag gewählt wurde, war ich Leitung einer Einrichtung mit 200 Grundschulkindern – 200 Kinder, 200 Träume, 200 völlig unterschiedliche Lebensgeschichten. Ich habe Kinder erlebt, die morgens hungrig kamen. Kinder, deren Eltern jeden Euro dreimal umdrehen mussten.“
„Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Kolleginnen und Kollegen! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Ich gehe gleich mal direkt auf die beiden Redebeiträge ein, die wir eben gerade hören durften. Das Beispiel mit Kai und Greta war sehr anschaulich, lieber Stefan Schmidt.“
„Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kollegen! Was uns hier eint oder einen sollte: Wir wollen alle eine gute Altersvorsorge für unsere Bürger in Deutschland.“
„Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Kollegen Thews, Heiligenstadt und Güntzler haben bereits darauf hingewiesen, dass wir im März dieses Jahres mit dem Altersvorsorgereformgesetz die größte Reform der privaten Altersvorsorge seit zweieinhalb Jahrzehnten beschlossen haben.“
„Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ihre Frühstartrente ist kein Mittel zur Bekämpfung von Altersarmut oder Ungerechtigkeiten. Im Gegenteil: Ihre Frühstartrente subventioniert die Ungerechtigkeit auf den Schulhöfen.“
„Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Meine Damen und Herren! Über Geld spricht man nicht – diese Maxime gilt in Deutschland beinahe als Tugend. Ich meine jedoch, wir müssen über Geld und den richtigen Umgang mit Geld sprechen.“
„Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Man soll ja mit dem Positiven beginnen, das will ich auch tun. Was an diesem Projekt besser geworden ist, das will ich auch benennen.“
„Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen und auch Besucherinnen und Besucher auf den Besuchertribünen! Stellt euch vor, der Staat hätte bereits ab eurem sechsten Geburtstag jeden Monat 10 Euro für eure Zukunft in euer privates Altersvorsorgedepot eingezahlt.“
„Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Bereits in der ersten Lesung habe ich darauf hingewiesen, dass wir als AfD die kapitalgedeckte Altersvorsorge grundsätzlich begrüßen.“
„Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich erzähle Ihnen nichts Neues: Vor meiner Zeit hier im Deutschen Bundestag war ich Lehrer und an dem einen oder anderen Schulausflug beteiligt. Häufig stand ich vor Barrieren, weil nämlich ein Schüler im Rollstuhl nicht den Bus benutzen konnte. Und woran lag das?“
„Sehr geehrte Frau Präsidentin! Werte Kolleginnen und Kollegen! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Bevor ich auf die drei Anträge von Linken und Grünen eingehe, ein paar grundsätzliche Gedanken: Die soziale Pflegeversicherung ist seit 1995 die fünfte Säule unseres Sozialstaates.“
„Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete! Wenn wir hier im Hohen Hause über Pflege sprechen, spreche ich auch aus eigener Erfahrung als ehemalige – und, wer weiß, vielleicht auch zukünftige – Pflegeperson.“
„Guten Morgen zusammen! Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Drei Anträge zur Zukunft der Pflegeversicherung liegen heute vor. Alle drei sprechen Probleme an, die wir in der Tat lösen müssen.“
„Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Bei der Pflege brauchen die Menschen vor allem eines: Verlässlichkeit – die Sicherheit, dass Hilfe ankommt, die Gewissheit, dass ein Platz im Pflegeheim nicht unweigerlich zum Sozialamt führt, und Angehörige brauchen die feste Zusage, dass unser sozialer St …“
„Schönen guten Morgen! Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrter Herr Minister! Liebe Kolleginnen und Kollegen! 64 Kriterien in sechs Lebensbereichen werden vom Medizinischen Dienst überprüft, um die Pflegebedürftigkeit eines Menschen festzustellen. (Simone Borchardt [CDU/CSU]: Hört!“
„Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrter Herr Minister! Meine Damen und Herren! Die Bundesregierung hat offenbar – und nicht erst beim Pflegeneuordnungsgesetz – ein neues Wörterbuch entdeckt: Wenn Leistungen gestrichen werden, dann heißt das jetzt „Neuordnung“.“
„Ich glaube Ihnen natürlich. – Herr Linnemann, der Bundeskanzler hat von einer Gerechtigkeitsfrage gesprochen und davon, dass viele andere Dinge bei den Menschen als ungerecht empfunden werden. Ich finde, wir sollten die Beobachtung des Bundeskanzlers ernst nehmen.“
„Vielen Dank, Frau Präsidentin. Vielen Dank, Herr Kollege. – Waren Sie gestern Abend nicht hier, als wir unsere beiden AfD-Anträge zum Thema Pflegeversicherung diskutiert haben? Sie haben meiner Kollegin gerade vorgeworfen, sie hätte keine Vorschläge dazu eingebracht, was wir ändern wollen.“
„Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Stellen wir uns eine Frau mit MS vor. Sie ist bettlägerig, und sie braucht bei nahezu allen täglichen Aufgaben Hilfe. Ihr Vater ist die Pflegeperson. Er organisiert die Versorgung. Er kümmert sich um ihre Bedürfnisse. Er gibt ihr Halt.“
„Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Den Pflegekassen geht das Geld aus. Dieses Jahr droht ein Defizit von 1,2 Milliarden Euro. Alarmstufe Rot! Und aus dem Kanzleramt heißt es: Den Sozialstaat können wir uns nicht mehr leisten. Wir müssen den Gürtel enger schnallen.“
„Ich bin unglaublich dankbar für diese Zwischenfrage. Wenn Sie noch ein bisschen gewartet hätten, dann wäre ich von allein daraufgekommen. Aber so schenken Sie mir jetzt noch Redezeit. (Ates Gürpinar [Die Linke]: Ich helfe Ihnen gerne, Frau Staffler!) Von daher: Vielen Dank für die Zwischenfrage.“
„Vielen Dank für das Zulassen der Zwischenfrage. – Sie können anscheinend trotz unserer beiden großartigen Reden wohl noch nicht richtig nachvollziehen, wo die Einnahmen für eine Pflegevollversicherung herkommen sollen. Deswegen möchte ich es Ihnen noch mal erklären.“
„Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Was Sie unseren pflegebedürftigen Bürgern und ihren Angehörigen zumuten, ist ein politischer Offenbarungseid, und das alles, weil Sie schon lange nicht mehr in Generationen denken, was die Aufgabe jedes verantwortungsbewussten Politikers sein muss, sondern nur von einer Wahl zur …“
„Lieber Kollege Gürpinar, das verbindet uns: Wir sind beide gesetzlich krankenversichert und haben auch die entsprechende Pflegeversicherung. Das ist es, was ich klarstellen wollte: Sie haben das einfach pauschal über alle Abgeordneten hinweggestülpt und gesagt, dass das für alle gilt.“
„Sehr geehrter Herr Präsident! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Die Regierung verfehlt ihr Ziel beim Bürokratierückbau im Verkehrssektor in Wirklichkeit meilenweit. Ein paar Kleinigkeiten bereinigen Sie zwar, aber eben doch viel zu wenig.“
„Sehr geehrter Herr Präsident! Herr Minister! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wenn wir über Bürokratieabbau reden, dann geht es für uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten nicht darum, überall gleich die Axt anzulegen. Wir wollen ganz bestimmt keinen schwachen Staat.“
„Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen! Liebe Kollegen! Bürokratie hilft, Menschen gleichzubehandeln, da es klar geregelte Verfahren gibt. Es ist aber auch so, dass es häufig völlig überzogen ist, was wie geregelt wird, und dass Verfahren und Prozesse dadurch unnötig verlangsamt werden.“
„Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Zu Beginn meiner Rede möchte ich Sie mit einem schlechten Witz erheitern: Fordert ein Politiker Bürokratieabbau und beschließt erst mal ein neues Gesetz. – (Dr.“
„Vielen Dank. – Herr Präsident! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Ich begrüße auch unsere verkehrspolitischen Sprecher der Länder. (Beifall bei Abgeordneten der AfD) – Da kann man ruhig mal klatschen. – 65 Milliarden Euro an Bürokratiekosten!“
„Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Mit dem Koalitionsvertrag haben wir uns vorgenommen, unser Land moderner, schneller und handlungsfähiger zu machen. Dazu gehört auch, unnötige Bürokratie abzubauen.“
„Werter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Der Rückbau von Bürokratie ist eine der zentralsten Aufgaben unserer Koalition. Allein diese Woche beschließen wir drei Gesetze zum Bürokratierückbau: in der Landwirtschaft, im Strahlenschutz und ebendieses Gesetz im Verkehrsbereich.“
„Sehr geehrter Herr Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen! Kürzlich hat Bundeskanzler Merz der jungen Generation ein Wohlstandsversprechen gegeben. Ich bezweifle, ob ihm bewusst war, dass er dieses Versprechen nur mit intakter Natur und biologischer Vielfalt auch einlösen kann.“
„Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Zunächst: Es ist gut, dass wir über dieses Thema sprechen. Eriwan ist ein wichtiger Anknüpfungspunkt, um über das Artensterben und die Biodiversität zu sprechen. Es ist gut, dass wir dort auftreten und der Bundesumweltminister dorthin fährt.“
„Werter Herr Präsident! Werte Damen und Herren! Bei keiner Partei liegen Anspruch und Wirklichkeit, Schein und Sein so weit auseinander wie bei den Grünen. (Beifall bei der AfD) Früher waren Sie eine Friedens- und Umweltschutzpartei, heute sind Sie eine Kriegs- und Umweltzerstörungspartei. (Lachen der Abg.“
„Herr Präsident! Verehrte Zuhörende! Herr Minister Schneider, Sie klingen eigentlich ganz zufrieden, so als würden die Dinge in die richtige Bahn kommen. Sie beschreiben selber, wie groß die Herausforderung ist.“
„Sehr geehrter Herr Präsident! Lieber Herr Minister! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wenn wir über biologische Vielfalt sprechen, so wie heute, dann denken sehr viele zunächst an das Amazonasgebiet, an Regenwälder, bedrohte Tierarten in fernen Ländern.“
„Sehr geehrter Herr Präsident! Meine Damen und Herren! 1,5 Milliarden Euro jährlich für den internationalen Naturschutz! Und die Grünen fordern: Es soll noch mehr werden. – Auch den deutschen Beitrag zum internationalen Regenwaldfonds wollen sie verdoppeln.“
„Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Das Justizministerium legt uns einen Gesetzentwurf vor zur Verbesserung des Schiedsverfahrensrechtes. Fast auf den Tag genau vor zwei Jahren habe ich hier gestanden und zu dem Gesetzentwurf der Ampelregierung zum selben Gegenstand gesprochen.“
„Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Meine Damen und Herren! Wie lösen wir Streitigkeiten in unserem Land? Das ist die Frage, die über diesem Gesetzentwurf steht. Nicht jeder Streit muss vor einem staatlichen Gericht enden; aber jeder Streit braucht einen verlässlichen Weg zu einer Entscheidung.“
„Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Warum schreibt ein Unternehmen in Seoul oder Taipeh in einen internationalen Vertrag: „Es gilt deutsches Recht. Schiedsort ist Frankfurt.“? Das ist die eigentliche Frage hinter diesem Gesetzentwurf.“
„Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Bundesregierung will Schiedsverfahren modernisieren; das ist ja erst einmal ganz gut. Es bedeutet hier vor allem digitale Verhandlungen.“
„Herr Präsident! Frau Ministerin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Was haben Schützen-, Angel- und Sportvereine mit international agierenden Großkonzernen gemeinsam? Richtig, sie haben mitunter erheblichen Einfluss auf unseren Alltag.“
„Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ein modernes Rechtssystem muss unter anderem zweierlei leisten: Es muss verlässlich sein, und es muss mit der Zeit gehen. Darum geht es bei der Modernisierung des Schiedsverfahrensrechts, der ersten nach nun inzwischen fast 30 Jahren.“
„Sehr geehrter Herr Präsident Ramelow! Sehr geehrte Frau Präsidentin Lindholz! Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Faktenchecker und Meinungsmacher, ich fordere Sie auf, folgende Behauptung zu widerlegen: Nicht einmal die Hälfte der Klimaparlamentarier, die hier sitzen und so fanatisch und verbissen für die Elektromobi …“
„Nein, brauchen wir nicht. – Ich würde das Argument gerne ausführen und kann die Antwort gleich vorneweg geben. Sie sagen: Hundertprozentig sicher ist das nicht. Das stimmt, hundertprozentige Sicherheit gibt es in der Wissenschaft nie. Die gibt es vielleicht bei den Unbedarften, aber in der Wissenschaft eben nie.“
„Vielen Dank, Frau Präsidentin, dass Sie die Kurzintervention zulassen. – Herr Wiener, ich schätze Sie eigentlich als guten Parlamentarier. Deswegen bitte ich Sie einfach – deswegen hatte ich mich gemeldet; Sie haben es erwartet –, da korrekt zu sein: Wir leugnen den Klimawandel nicht.“
„Sehr verehrte Frau Präsidentin! Werte Kolleginnen und Kollegen! Liebe Gäste! Es ist ja nicht ganz einfach mit der AfD und der E-Mobilität. Mal verteufeln Sie das E-Auto, jegliche E-Auto-Förderung und -Infrastruktur, mal sind Sie ganz heiß drauf und biedern sich richtig an – wie jetzt Frau von Storch, die Elon Musk ange …“
„Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Die Ideologie dieses Antrages der AfD ist ganz simpel: Ein Nein zur Gegenwart und viele blinde Augen für die Zukunft. – Wie sieht Ihr Plan für Arbeitsplätze und Wertschöpfung unserer Industriestandorte aus? (Marc Bernhard [AfD]: Verbrennerverbot aufheben!“
„Nein, ich habe kein Interesse daran, Ihnen hier mehr Redezeit zu geben. – Auch der kleinste Schritt nach vorne wurde von der Bundespolitik direkt wieder hinterfragt oder ausgebremst, gerne aus den eigenen Reihen.“
„Frau Präsidentin, vielen Dank, dass Sie die Kurzintervention zulassen. – Frau Kollegin Conrad, Sie haben uns jetzt mehrfach vorgeworfen, wir wollten in die Vergangenheit zurück, wir seien komplett gegen E-Autos. (Zuruf von der SPD: Das stimmt ja auch!) Das muss ich klarstellen: So ist es nicht.“
„Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Im Antrag der AfD läuft einiges verkehrt. Sie reduzieren die Elektromobilität ausschließlich auf ihre Kosten. Sie schreiben, der Hochlauf der Elektromobilität koste den Staat bis 2030 in Summe 39 Milliarden Euro.“
„Gleichzeitig wollen Sie aber, dass Deutschland bis 2045 CO2-neutral ist. Ein absolutes Hirngespinst! Warum sollte denn unter diesen Rahmenbedingungen irgendjemand in Deutschland E-Autos produzieren, (Dr.“
Zwischenrufe in dieser Sitzung
240 namentlich protokollierte Zwischenrufe in dieser Sitzung (amtliches Protokoll).
„Was für ein Quatsch!“
Tino Chrupalla (AfD) → Michael Thews (SPD)
„Wir reden von allen drei Säulen!“
Carsten Brodesser (CDU/CSU) → Ulrike Schielke-Ziesing (AfD)
„Das kostet aber erst mal Milliarden, bevor Sie davon was haben!“
Frauke Heiligenstadt (SPD) → Ulrike Schielke-Ziesing (AfD)
„Versprechen kann man viel!“
Carsten Brodesser (CDU/CSU) → Ulrike Schielke-Ziesing (AfD)
„Nicht einmal eine Schachtel Zigaretten seit gestern! –“
Torben Braga (AfD) → Ulrike Schielke-Ziesing (AfD)
„Bei Ihnen lernen sie ja gar nichts!“
Carsten Brodesser (CDU/CSU) → Ulrike Schielke-Ziesing (AfD)
„Völliger Quatsch!“
Fritz Güntzler (CDU/CSU) → Ulrike Schielke-Ziesing (AfD)
„50 Euro, das ist aber viel Geld!“
Denise Loop (Grüne) → Fritz Güntzler (CDU/CSU)
„Das kann man jetzt schon allein machen! Da braucht es kein Gesetz!“
Ulrike Schielke-Ziesing (AfD) → Fritz Güntzler (CDU/CSU)
„Was? –“
Fritz Güntzler (CDU/CSU) → Stefan Schmidt (Grüne)
„Alle kriegen doch 10 Euro!“
Carsten Brodesser (CDU/CSU) → Stefan Schmidt (Grüne)
„Das ist doch Quatsch! Wo steht das denn in dem Gesetz?“
Carsten Brodesser (CDU/CSU) → Stefan Schmidt (Grüne)
Quelle: Deutscher Bundestag — amtliches Plenarprotokoll 21/103 über die DIP-Schnittstelle. Zuordnung über den amtlichen Redner-Marker; Reden in Regierungsfunktion erscheinen im Protokoll unter der Amtsbezeichnung und sind hier ggf. nicht erfasst. Keine Wertung.
Rede gelesen — jetzt nachfragen
Du hast gelesen, was deine Abgeordneten im Plenum sagen. Frag sie öffentlich, wie sie zu deinem Thema stehen.
Siehe auch
Wie oft die Fraktionen Schlagworte wie Migration, Klima oder Freiheit nutzen — ausgezählt über die WP21-Protokolle.
Was klickt: Aufrufzahlen der Politiker-Videos und Bundestagsreden als Clips — täglich erhoben, Methodik offen.
Die 16 Landesparlamente an einem Ort: wer die Fraktionen führt (mit Kontakt, Quelle und Zugriffsdatum) und was im Plenum wörtlich gesagt wird — Reden ab 2026, filterbar nach Landtag.
Aktuelle Gesetze, Anträge und Anfragen im Bundestag — täglich aus dem DIP.